Einrichtung System - reguläres OS als Unterbau für OMV

  • boah leute...
    omv = debian + "omv zusatz" (ich nenne das jetzt mal so)
    mit omv bekommt man ein vollwertiges debian. es werden die gleichen quellen genutzt und es kann alles installiert werden, was unter debian installiert werden kann.
    ausser aus ideologischen gründen macht es daher keinen sinn debian zu installieren und sich darauf dann omv hinzuzufügen.


    und andere distributionen + omv zu benutzen kann gutgehen muss es aber nicht. ich würde mit problemen rechnen. omv ist für debian entwickelt mit ettlichen tweaks. wenn es irgendwo hakt werdet ihr wahrscheinlich nirgends infos oder unterstützung finden, weshalb das so ist...


    lasst den schmarrn doch einfach und benutzt omv wie es ist oder benutzt omv garnicht...

  • Ich werde derzeit mein Omv so lassen wie es ist, über Updates freut man sich immer..
    Mich würden aber auch Berichte von unserem "Local Horscht" sehr interessieren, da wird sich bestimmt das eine oder andere interessante herauslesen lassen, was der eine oder andere auch gerne integrieren möchte.


    Vor einiger Zeit war ich auch noch auf dem Tripp, Debian drauf, omv nebenher installieren. Mittlerweile sehe ich das anders, ich kann was ich benötige fix nachinstallieren, auch wenn es noch ein bissl hackelt mangels erfahrung mit Linux. Aber das wird schon noch ;)


    Für mich als "alter" Windowsnutzer, ja seit Win 3.1, ist Linux schon eine enorme Umstellung.
    Was ich z.b. gerne hätte, eine übersicht der Smartwerte ala CrystalDiskInfo, oder ein Benchmark ala Prime.

    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas


    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges

  • Hier wurde doch noch gesagt, dass Kodi nicht ohne weiteres auf OMV installiert werden kann.


    Das man grundsätzlich mit genügend Zeit und Erfahrungen OMV auch singen und tanzen lassen kann, auch wenn man dafür dann einen neuen Kernel bauen müsste, ist mir schon klar.


    Aber für mich ist die Frage auch: Was bekomme ich mit meinen bescheidenen Kenntnissen stabil zum laufen. Da es für Debian reichlich Hinweise und Anleitungen gibt, erscheint es mir grundsätzlich reizvoller, als auf die kleinere Gemeinde von OMV zu hoffen.


    Ich würde zum Beispiel gern diverse Cloud-Dienste testen. Wenn ich da aber jeweils ewig brauche, bis ich die zum laufen bekomme, habe ich auch nichts gewonnen.

    HW: Asus AT5IONT-I Deluxe mit Intel Atom 1,8GHz (onboard) mit 4GB DDR3 RAM, 60 GB SSD (System), 4TB HDD (Data), 1TB HDD (Backup) // Spenden werden gern akzeptiert :D
    SW: Debian + OMV

  • @fraydex
    Omv ist Debian, Alles was du auf Debian oder auch auf Ubuntu (bis auf kleine Feinheiten) laufenlassen kannst, funktioniert auch bei unserem OMV.


    Da muß ich Bricki vollkommen rechtgeben, wozu ein System aufsetzen, das vollkommen überladen ist mit sachen die wir eh nie nutzen, dann ein "abgespecktes Debian" ala omv dazunehmen. Irgendwie macht das keinen Sinn.


    Ich werde mit Omv lernen wie Linux funktioniert, dazu benötige ich kein Debian oder Ubuntu mit Omv.

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  • Ihr habt gesagt:
    ".............Omv ist Debian, Alles was du auf Debian oder auch auf Ubuntu (bis auf kleine Feinheiten) laufenlassen kannst, funktioniert auch bei unserem OMV............."


    DAS wußte ich zum Bsp. auch nicht!
    Ich dachte, OMV ist einfach "nur" als NAS / Server konzipiert - das war´s.
    Dass es durch diverse Plugins erweitert werden kann, war mir klar - nur nicht, in welchem Umfang.
    Ist dem wirklich so, dass man quasi alles unter OMV installieren kann, was auch unter Debian installierbar ist?


    Die Frage ist dann, warum es zum Bsp. Menschen gibt, die einen Ubuntu-Server aufsetzen und OMV drüber? Oder eben auch Debian ... selbst im OMV-Forum. Das muss doch dran praktische Gründe haben?


    @127.0.0.1
    "..................Nehmen wir doch nochmal die Wahl Deines MB und lt. Topic wolltest Du ein ideales Board für ein NAS................"


    Stimmt ... das war der Anfang! Dann ist es aber gewachsen ... je mehr ich las; statements zu den verschiedenen Projekten auch von @StefanTA
    Anfangs wußte ich doch noch gar nicht, was alles möglich ist. Es sollte originär nur ein Austausch für mein altes Medion - NAS sein.... mit ein wenig Zusatznutzen und -möglichkeiten.


    Das Projekt hat sich eben weiter entwickelt. Und nun mache ich mir Gedanken um die Software. Das ist ja sicher auch legitim, wenn man verschiedene statements versucht, zu sortieren, versucht ein möglichst umfassendes Paket für die angedachten Aufgaben zu finden - aber auch den Flexibilität-Faktor zu berücksichtigen.
    So bin ich eben auch auf den Gedanken mit dem regulären OS als Basis gekommen.
    Ich wiederhole ... ich habe keinerlei praktischen Erfahrungen hinsichtlich OMV und auch bei Linux erst seit März 2015.

  • z.b. wer eine oberfläche benötigt, die sagen wir mal [definition=40,0]Windows[/definition] ähnlich ist.
    Jetzt das aber^^, Installierst du Debian, kommen was weiß ich tausende Programme/Packete hinzu, games, office, ect. die du nie benötigst.


    Das unser Omv auf einem Debian Wheezy aufbaut sollte jedem bekannt sein. Das Wheezy nicht sehr aktuell von den Treibern ist, fast 2,5 Jahre alt, genau dafür gibt es den Backport kernel. Aber der Vorteil ist bei Debian, es ist Stabil, ohne frikellei. Ubuntu ist da etwas anders, ständig updates wo auch mal das komplette konzept umgeworfen wird.


    Ubuntu tipps laufen zu 90%, da die aber ständig herumbasteln und nicht wie bei Debian auf dem Grundgerüst aufbauen, kann es auch passieren das mal etwas nciht funktioniert.

    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas


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  • Genau das alles wußte ich schon. Auch die Stabilität von Debian auf Grund der Struktur. DESHALB wollte ich ja LMDE 2 aufsetzen. So weit der Gedanke.
    Ob man die Oberfläche, die Pakete, Programme nicht braucht, liegt halt offen. Je nachdem, was man mit "dem Ding" vor hat .... und in meinem Fall ist es eben nicht "nur" ein Server / NAS.
    Sonst würde ich doch nicht so´n Gedöhns machen.
    ;-)

  • Genau das alles wußte ich schon. Auch die Stabilität von Debian auf Grund der Struktur. DESHALB wollte ich ja LMDE 2 aufsetzen. So weit der Gedanke.
    Ob man die Oberfläche, die Pakete, Programme nicht braucht, liegt halt offen. Je nachdem, was man mit "dem Ding" vor hat .... und in meinem Fall ist es eben nicht "nur" ein Server / NAS.
    Sonst würde ich doch nicht so´n Gedöhns machen.
    ;-)

    Die Debian-Maintainer sind von Anfang an und immer noch sehr streng mit den Paketen und deren Abhängigkeiten und springen nicht sofort allen neuen Apps hinterher.
    Das generiert ein stabiles und sicheres Repository und verspricht einen gründlich ausgetesteten Unterbau für ein installiertes System.
    Dafür geht nicht immer alles sofort, manche Neuerung dauert manchem User zu lange, was Diesen gelegentlich frustriert.
    Ubuntu zB, ist viel risikofreudiger und "schlampiger" ..äh in euphemitischem Werbesprech "innovativer", auch im Produktiv-System zu experimentieren.
    Wie dereinst bei Sony-Produkten gewitzelt wurde: It's a bug or a feature?


    Zuviel Experimente im System, da kann man sich ohne tiefe Systemkenntnisse flott das ganze System aufhängen.
    Zur Not muss dann eben die Community Lösungen schnitzen.
    Wenn man das eigene Geschäft dranhängen hat, ist ein tagelanger Ausfall vlt. schon existenzbedrohend.
    Wenn in einer VM spielerisch mit Ruhe getestet wird, kann das Motto "no risk, no fun" keinen grossen Schaden verursachen.
    Das Meiste lernt man/frau aus seinen eigenen Fehlern, ist doch gut, wenn die dann keine schlimmen Folgen haben.
    Die VM ist schnell wieder parat, das geschrottete System schnell aufgesetzt.


    Ist alles ein bisschen analog zum Hausbau, fängt man auch nicht am besten mit der Farbe der Kacheln im Bad an.^^


    Leider machst Du (noch?) ein Geheimnis, was "Dein Ding" an Mehrwert braucht.
    Marsmission? Bartwickelmaschine? Bundesbankersatzgelddruckmaschine? Was ist die ultimative Monster-Applikation?^^


    Es ist völlig OK, ein Gedöns zu machen.
    Meinereiner macht auch immer einen Plan, und dann einen Neuen, und noch Einen, der wieder und wieder modifiziert wird.
    Nur das Fundament entsteht relativ schnell und bleibt bestehen, es sei denn, ich bin total verwirrt.
    Ein Grundrecht auf Dummfug und Irrtum nehme ich für mich stets gebührend in Anspruch.
    Gelegentlich ist selbst ein guter Ratschlag auch ein Schlag und tut weh, sollte man/frau aushalten.
    Denke, so ähnlich lief/läuft das bei den anderen Bastlern auch ab, oder?


    Du hast doch jetzt alle Teile beisammen, IIRC.
    Jetzt baue doch mal "Dein Ding" zusammen, dann wird man sehen, ob Weihnachten nur der Baum brennt.^^
    Sind alle schon gespannt auf Dein UFO (unknown file object).


    FF
    127.0.0.1

    "Meine Meinung steht bereits fest, verwirren Sie mich also nicht mit Tatsachen!"

  • @127.0.0.1


    Stabilität.....
    eben .... deshalb auch Debian als Unterbau


    Geheimnis zum Mehrwert ...
    nein ... mache ich doch gar nicht?
    Es gibt den quasi Haupt-thread, in dem ich nach einem geeigneten Mainboard für mein Projekt suche. DORT steht alles drin ... auch die Entwicklung des Ganzen. Ich fasse aber gern nochmal zusammen:
    Man muss hier trennen zwischen dem ursprünglichen Gedanken, ein reines NAS für mein in die Jahre gekommenes Medion-NAS zu schaffen (was hemmungslos voll war ... 1,5tb .... viel zu schwachbrüstig .... gerade bei HD-Material übers Netzwerk schnell schlapp machte etc.) ....... und dem, was sich im Laufe der Zeit durch Lesen; durch Argumente anderer lieber Helfer (nochmal danke dazu auch an @Joogie, der mich vom Raid 6 wegbrachte); durch Nachdenken ob der Möglichkeiten etc. entwicklet hat.
    Der erste Teil wäre einfach gewesen ... einfach eine Bauanleitung von @StefanTA umsetzen - et voilà. Da muss man wahrlich nicht das Rad neu erfinden - er und seine Mithelfer haben das wirklich so toll aufbereitet!
    :-)


    Aber nun ist eben alles neu:
    - NAS / Server ist die Hauptaufgabe
    - Plex
    - vielleicht auch Kodi ... da ich einen PCI-Steckplatz habe, könnte ich dort meine Sat-Karte einbauen (die ist jetzt im PC) und da der Server quasi immer läuft, dort Sendungen aufzeichnen -> das ist aber nur Spinnerei....
    - potentiell eine Plattform für einfachere Spiele zu haben -> mein Kind .... deshalb [definition=40,0]Windows[/definition] in einer VM (bei 16GB Ram und i5-CPU sicher kein Thema) ... Minecraft o.ä.
    - u.U. auch mal einfach vom Server aus schnell mal was im Internet nachsehen etc., ohne erst den Haupt-PC anwerfen zu müssen
    - mal einen Download aus einer Mediathek
    ....so im Kern ....


    Verwirrung ....
    ja nun .... das bezog sich eher auf den Anfang. ... zumindest hinsichtlich Hardware.
    Das schöne bei Snapraid ist ja, dass ich keinen Verbund aufdröseln muss .... Tagelang warten und bangen muss .... ich kann potentiell einfach nur Platten entnehmen; hinzufügen; ein neues System aufspielen etc.


    Vor Weihnachten baue ich vielleicht die Hardware zusammen (heute müßten die Sata-Stromverteiler kommen). DU ... hier gibt es auch noch einen Haushalt und ein Kind (besser zwei .... mit meinem Lebensgefährten *grins) zu versorgen.....
    Die letzten zwei Tage habe ich Plätzchen gebacken *hm.......


    "..............
    Du hast doch jetzt alle Teile beisammen, IIRC.
    Jetzt baue doch mal "Dein Ding" zusammen, dann wird man sehen, ob Weihnachten nur der Baum brennt.^^
    Sind alle schon gespannt auf Dein UFO (unknown file object).
    ............."


    *grins
    Sind WIR neugierig.....?
    ;-)

  • @Horsti: man ... ich wünsche mir zu Weihnachten viel Zeit um dein Posts ALLE zu lesen ... iss ja der Hammer ... muss gleich mal guggen, ob es hier einen Benutzer-Filter gibbed ;)


    OMV, Debian, Ubuntu ... ArchLinux, Gentoo ... RedHat, CentOS ... werft alles in den Topf und rührt mal kräftig um. Dann kommt entweder [definition=40,0]Windows[/definition] (recht dünnflüssig, ehr Suppe) raus oder MacOSX (aka Schlagsahne) *LöL*


    Erstmal muss man verstehen, wie Linux aufgebaut ist / funktioniert - die Geschichte kann man getrost links liegen lassen - und dann beantworten sich die meisten Fragen von Selbst.


    OMV hat das gleiche "Problem" wie alle anderen Distributionen (inkl. Windows-BS, und MacOS(X)-Versionen) auch: eine Distribution darf man als eine Art eigenen Kosmos bezeichenen, der Dreh- und Angelpunkt sind die vorkompilierten Pakete für die jeweilige Distri. Grundsätzlich kann man ALLE Applikationen in JEDER Distribution in GLEICHER Art und Weise nutzen, sofern man den Quellcode dafür bekommt (im Linux-Umfeld wird gerne von OpenSource gesprochen). Hat man den Quellcode (ja, Linux selbst gehört dazu!) kann man auf jedem System diese Applikation kompilieren und installieren.


    Das ist umständlich, zeitraubend und für unerfahrene Konsolen-Attheisten definitiv nicht geeignet. Also haben sich viele Leute viele Paketmanager ausgedacht, welche heutzutage Distributionsabhängig die richtigen vorkompilierten Applikationspakete holen und installieren (inkl. der Abhängigkeitsauflösung).


    Diese vorkompilierten Pakete müssen von Menschen erstellt werden, denn die Bandbreite an Möglichkeiten einsetzbarer bzw. nutzbarer Bibliotheken innerhalb der Linux-Sphäre ist schier unübersichtlich - da kommt die Distribution ins Spiel: sie erzeugt ein recht definiertes Umfeld, in dem der Kreis der Bibliotheken bekannt (und meistens auch benannt) ist.


    Das macht die Installation und Verwaltung sehr einfach ... und bringt eben den Nachteil der Einschränkung mit sich. Ist eine Distribution recht populär (z.b. Debian) werden mehr neue Applikationen auf alte Umgebungen zurück portiert (Backports) - und zudem erhöht sich damit auch die Zahl der Repositories (also Verzeichnisse für vorkompilierte Pakete).


    Um den Mangel an "Software" in Debian auszugleichen, hat man also viele Möglichkeiten: weitere/andere Repositories (auch Backports sind in Repo's zusammengefasst) nutzen, selbst kompilieren (Yeah!) oder ganz krass: die Distro wechseln.


    ArchLinux macht dabei keine Ausnahme. Gentoo hingegen versteht sich als "Meta-Distribution" - hier werden alle Pakete als Quellcode geladen und auf dem eigenen System Scriptgesteuert kompiliert und installiert (inkl. Kernel!).


    Noch Fragen? Fragen!


    Sc0rp


    ps: ArchLinux läuft auf dem EMK2 ... begonnen hatte ich mit RedHat, dann SuSE, Gentoo hatte ich auf zwei Servern im Einsatz, bis ich alle auf ubuntu-server LTS umgestellt habe ... das ist schlussendlich für mich der goldene Mittelweg gewesen.

  • So, und da ich grade dabei bin:


    Der grafische Desktop hat bei Linux erstmal nix mit dem Grundsystem zu tun - man kann auf jede Distro jede GUI aufsetzen und betreiben, bedeutet im Umkehrschluss aber auch, das jeweilige System mit Massen an Zusatzbibliotheken und Applikationen zu überhäufen.


    Grundsatz dabei: jedes zusätzliche Paket ist eine zusätzlich Schwachstelle - muss jeder selbst entscheiden, was auf seinem NAS laufen soll.


    Bei mir haben sich GUI's auf "Servern" (inkl. NAS) nicht bewährt, zuviel unnützer Ballast der kaputt gehen kann. Man, was habe ich früher X-Sessions durch die Gegend getunnelt, VNC's laufen lassen ... OMV mit seiner Weboberfläche macht es für den NAS Einsatz absolut richtig, zur Not eben Konsole ;), das braucht keine GUI. Wer 'ne GUI braucht, sollte entweder VM's basteln, oder NUC's basteln, oder sich mit dem Konzept eines NC's befassen.


    Sc0rp

  • Naja, was besser ist ... entscheidest DU.


    Ich behaupte aber, das es heute einfacher denn je, mit VM's zu arbeiten, noch dazu, weil es ja für OMV ein Vbox gibt? Also von mir ein klares JA.


    Kodi hat m.E.n. nix auf dem NAS verloren, aus versch. Gründen (allen voran localhorst's ;)), kann aber sicher in Einzelfällen das bessere Gesamtkonzept ergeben ...


    Sc0rp

  • ... und da sind wir wieder ....
    Wie soll ich als Anfängerin und ohne jede praktische Erfahrung das wissen?
    Darum versuche ich doch, von den "alten Hasen" zu lernen; Hilfe zu erfahren?
    :-)


    Mein "Geschoss" soll ja eben nicht nur ein reines NAS sein.... es soll eher Server mit NAS-Funktion sein .....


    Ich wünsche Euch allen schöne Weihnachtstage und alles Liebe


    Michelle

  • Also, wenn es um Multimedia-Funktionen geht, würde ich ehr zu einem extra HTPC tendieren, da muss man nicht für jedes neue Video-Feature gleich das ganze NAS auseinandernehmen. Zentralisierung hat seine Grenzen. Des Weiteren würde ich bestimmte Funktionen auf dem NAS in VM's auslagern, wenn sie z.B. anderen BS erfordern und/oder eine Remote-GUI erfordern. Ist aber nur (m)eine Empfehlung ...


    Solche Features erkauft man sich durch Strom - der Verbrauch steigt dann natürlich unweigerlich an ... das sollte man dabei im Hinterkopf behalten.


    Sc0rp

  • Meine (zukünftige) Strategie ist:


    NAS aufbauen (für den Temp-Stuff (aka Multimedia) ein R5 aus 4x6TB, und ein R6 aus 4x Seagate Barracudas für die priv. Daten)
    HTPC aufbauen (mit OpenELEC und PlexMedia-Server, der die anderen Sklaven indiziert und bei Bedarf per WoL startet)


    Server bleiben dann für Spielerrei und "real hard stuff" (was auch immer das dann sein mag)


    Sc0rp

  • Habe mal den Threat durchgelesen und weiß immer noch nicht genau, was eigentlich gewünscht ist.
    Eine NAS heißt Network Attached Storage. Aus meiner Sicht steht eine solche Kiste in der Ecke ist ans Netzwerk angeschlossen und hat keinen Monitor oder Eingabegeräte wie Tastatur oder Maus angeschlossen. Es stellt einfach Daten zur Verfügung und das vielleicht mit verschiedenen Services (z.B. Upnp für Media Dateien). Für diesen Zweck wurde aus meiner Sicht OMV entwickelt.
    Dann gibt es die OMV-Extras, die das System aufbohren. Z.B. CUPS zum Drucken, Backup-Programme, Automatischer Shutdown, OwnCloud und was es da sonst noch so alles gibt.
    Zusätzlich kann man Debian Programme und Services über einen remote Zugriff über die Shell oder sogar über das Web Interface installieren. Ich habe do einen Logitec Media Server und TVHeadend installiert.
    Das nette an OMV ist das Web Interface, was es wirklich komfortabel macht. Gerade für Anfänger. Ich hatte früher mal Ubuntu Server laufen, bin dann auf OMV umgeschwenkt, weil es so schön schlank ist und alle meine Anforderungen abdeckt.


    Dann gibt es Server, die mehr Services anbieten als eine NAS. Wobei man die bei OMV aus meiner Sich alle nachrüsten kann. Entweder sind sie schon in den OMV-Extras integriert, oder eben über die Shell. Solche Services sind zum Beispiel LAMP oder MySQL. Im Grunde ist OMV ein abgespecktes Server Betriebssystem, das aber zu diesem erweitert werden kann.
    Aber auch Server laufen aus meiner Sicht normalerweise ohne graphisches System, also ohne Monitor und Tastatur.
    Für Linux Server Betriebssysteme benötigst Du aus meiner Sicht ein wenig Erfahrung oder Du musst Dich damit auseinander setzen. Und Du musst mit Kosolen arbeiten können oder lernen.


    Falls Du eh ein graphisches System mit Monitor, Tatsatur und Maus an Deinem Server hängen hast, weil Du KODI laufen lässt oder im Internet surfst, dann kannst Du auch gleich ein graphisches Debian, Mint, Suse oder Ubuntu laufen lassen. Dann brauchst Du aber auch kein OMV mehr.
    Alle benötigten Services und Programme lassen sich auch hier nachinstallieren, falls benötigt. Als Standard haben die graphischen Distributionen viele Server Programme nicht standardmäßig installiert.
    Die Web Administration ist aus meiner Sicht nur von Vorteil, wenn Du remote den Server verwalten willst. Aber mit Monitor/Fernseher sollte das ja nicht notwendig sein.


    Welches graphische Betriebssystem Du dann nimmst, ist Geschmackssache. Bei mir läuft Ubuntu 14.04 LTE. Die Grundfunktionen sind absolut stabil. Einen Totalabsturz hatte ich nie. Die Programme sind vielleicht etwas experimeteller als bei Debian, aber auch die laufen stabil.
    Die LTE Versionen fon Ubuntu werden auch über Jahre gepflegt und unterstützt. Du hast also nicht jedes Jahr ein komplett neues System auf Deinem Rechner.
    Die nächste Ubuntu LTE Version wird die 16.04. Sie kommt also im April 2016 raus. Diese wird bis 2021 unterstützt. Die 14.04 wird noch bis 2019 unterstützt.


    Naja, das sind meine 2 Cent zu diesem Thema. Hoffe es bringt Dich weiter...

  • Danke Dir @tressi74
    :-)
    Das alles war mir durchaus bekannt ... mittlerweile zumindest.
    ;-)


    Was man eigentlich macht .... NAS ... Server etc. ist mir relativ wurscht-pieps-egal *schmunzelt
    ich woll eben nicht noch ´ne Kiste - neben noch ´ner Kiste .... und noch eine weitere Kiste etc.
    Dafür ist meine Hardware potent genug ausgewählt, um eben auch verschiedene Aufgaben zusammen erfüllen zu können. DAS war der Plan.
    http://forum.nas-portal.org/content.php
    ... sagt man selbiges .... den Unterbau eines richtigen OS macht man, um mehr Kontrolle; mehr Optionen zu haben.


    Da OMV als NAS-System einfach super ist - bietet sich als Unterbau Debian an.
    Gerade Debian ist eben auch ein Synonym für Stabilität (wahrscheinlich haben die OMV-Entwickler DESHALB Debian genommen).

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