Das richtige Mainboard

  • Hi Leute, verfolge seit kurzem erst die Seite technikaffe.de und spiele Aktuell mit dem Gedanken ein NAS selber zu bauen. Die aktuellen Bauanleitungen haben mir bis jetzt auch ein wenig inspirition gebracht. Ich bin allerdings ein Freund von gesockelten CPU's und hatte gleichzeitig auch gern ein externes Netzteil ohne Piko zu nutzen.


    Geplant aktuell :


    Cooler Master Elite 110
    Transcend SSD370S (Systemplatte)
    ASRock AM1H-ITX
    AMD Athlon 5350 4x 2.05GHz
    8GB HyperX FURY weiß DDR3-1333 Passendes externes Netzteil


    das NAS soll ein QNAP TS112p ersetzen und hauptsächlich meine Mediathek streamen und transcodieren. Für sinnvolle Vorschläge von Änderungen währe ich sehr dankbar. Bei so einer Anschaffung möchte ich alle Möglichkeiten ausloten.


    Mit freundlichen Grüßen und GlückAuf


    Main04Eck

  • Ich würde dir dann bis 4 Festplatten das ASRock [definition=23,0]N3150-ITX[/definition] oder das ASRock [definition=24,0]N3700-ITX[/definition] empfehlen (beide on-Board CPU). Wenn Du unbedingt ein Mainboard mit Sockel möchtest, dann nimm das Mainboard aus unser NAS - Advanced Anleitung (lohnt sich meiner Meinung nach aber erst bei mehr als 4 Festplatten).

  • Ich würde dir dann bis 4 Festplatten das ASRock [definition=23,0]N3150-ITX[/definition] oder das ASRock [definition=24,0]N3700-ITX[/definition] empfehlen (beide on-Board CPU). Wenn Du unbedingt ein Mainboard mit Sockel möchtest, dann nimm das Mainboard aus unser NAS - Advanced Anleitung (lohnt sich meiner Meinung nach aber erst bei mehr als 4 Festplatten).

    Hallo Stefan,
    laut CPU-world.com erscheint der Intel G4400 und weitere Modelle auf Skylake-Basis Ende September. Werdet ihr mit diesen zeitnah einen NAS-Entwurf erstellen?


    Mein Kompliment für eure Seite und Grüße,
    Tim

  • Guten Tag , habe mal wieder eine Frage


    In wie weit lohnt sich die anschaffung eines Sockel 1151 Mainboards und den kommenden Celeron Prozessoren , die h.265 Unterstützung ist aktuell ja noch kein Thema , da ich aber ja gerade erst ein NAS System aufbauen möchte sollte dies auch Zukunftssicher sein. in Sachen Mainboard bin ich aktuell von einem mini ITX abgekommen und tendiere eher zu einem mATX.


    aktuell ist nun die Frage , Sockel 1150 oder 1151


    Danke schonmal für die guten Tips ;)

  • ... die h.265 Unterstützung ist aktuell ja noch kein Thema , da ich aber ja gerade erst ein NAS System aufbauen möchte sollte dies auch Zukunftssicher sein. in Sachen Mainboard bin ich aktuell von einem mini ITX abgekommen und tendiere eher zu einem mATX.

    Also für mich ist h.265 schon ein Thema, da ich derzeit alle Filme in dieses Format konvertiere (ich hab über ein paar Ecken Zugang zu enorm viel Rechenkapazität) um Speicherplatz zu sparen und auch in Sachen Streaming von z.B. Netflix ist h.265 in Zukunft immer wichtiger.
    Und obendrein soll Skylake nochmal um einiges sparsamer sein als Haswell.
    Also sollte das ab 2016 schon Standard für neue Selbstbaun-NAS sein.

  • Naja, "Zukunftssicher" im PC Hardwarebereich gibt es in meinen Augen nicht. Hier gilt der allgemeine Spruch "Was du heute kaufst ist morgen alt".


    Aus heutiger Sicht stimme ich aber den Ausführungen von BeckenrandschwimmerT zu.

  • Gibt es denn schon einen Erscheinungstermin was die neuen Celerons angeht ?

    Also laut cpu-world.Com ab Ende September, aber wie Stefan im Advanced-NAS-Thread schon richtig meinte, ist es vollkommen unklar wann diese in Deutschland verfügbar sein werden.


    Edit: PCGH.de verweist ebenfalls darauf - http://www.pcgameshardware.de/…00-Pentium-G4400-1169085/

  • Guten Abend , muss da grade nochmal nachfragen. Das AsRock n3150itx besitzt einen Celeron N3150 der bereits hevc/h265 unterstützt oder ? Dies ist doch vom Prinzip her das, was der "Skylake" im Gegenzatz zum aktuellen Celeron 1150 "gesockelt" beherrscht.
    Die Unterstützung von HEVC/h265 ist ein reiner HW transcodierung (richtig?) , ist dies ausschließlich auf h265 ausgelegt oder auch h264 ??


    Befinde mich aktuell ein wenig im Zwiespalt. Dachte nicht das mich ein Eigenbau NAS so auf trapp hält.

  • Guten Abend , muss da grade nochmal nachfragen. Das AsRock n3150itx besitzt einen Celeron N3150 der bereits hevc/h265 unterstützt oder ? Dies ist doch vom Prinzip her das, was der "Skylake" im Gegenzatz zum aktuellen Celeron 1150 "gesockelt" beherrscht.
    Die Unterstützung von HEVC/h265 ist ein reiner HW transcodierung (richtig?) , ist dies ausschließlich auf h265 ausgelegt oder auch h264 ??


    Befinde mich aktuell ein wenig im Zwiespalt. Dachte nicht das mich ein Eigenbau NAS so auf trapp hält.

    Den Zwiespalt kenn ich gut :)
    Dieses Board wäre fast die perfekte Wahl, wenn es mehr native SATA-Steckplätze hätte und 4k in 60Hz ausgegeben werden könnte, geht mit Braswell aber nur bis 30Hz.
    4k brauche ich derzeit noch nicht, aber wer weiß ob ich in 4 Jahren nicht froh bin das beim Kauf berücksichtigt zu haben.


    Der neue FireTV wird h265 können und ich lehne mich einfach mal aus dem Fenster und behaupte, dass Kodi das nutzen können wird.
    Also kann ich beim NAS (steht absolut unhörbar in meinem TV -Unterschrank ) fast schon auf h265 verzichten.


    Jede Lösung vor Skylake hatte immer irgendeinen Kompromiss, deswegen bin ich so scharf darauf.


    Edit: Ab Braswell aufwärts ist h264 bis 4k voll unterstützt. H265 ebenso, aber eben erst ab Skylake mit 4k@60Hz

  • Für mich scheint es aktuell die günstigere Alternative zu sein in 2jahren lässt sich Board und CPU ja tauschen ohne viel Aufwand. Aktuell habe ich alles in h264 vorliegen bzw Wandel es dahin um. habe es ja aktuell noch nicht so eilig.

  • Das Problem ist, das selbst Skylake h.265 HEVC nicht richtig unterstützt.


    Auch Skylake kann nur 8-Bit Farbtiefe beschleunigen, es wird sicher aber wohl der 10-Bit standard durchsetzen.
    Womit man dann wieder auf eine neue plattform umsteigen muss oder sich eine grafikkarte zustecken muss die das kann.


    Erst das Skylake-Refresh Kaby Lake kann 10-bit decodieren.

  • Mal ganz blöd gefragt... Hevc komprimiert die Videos bei gleichbleibender Qualität = Ergo es ist eine Darstellungsgeschichte. Wir reden hier über die Funktion des Grafikchip bei einem NAS Mainboard? Also ich für meinen Teil werde alle NAS-Inhalte über das Netzwerk Streamen. Wieso sollte ich über die Grafikkarte vom NAS gehen? Den PC, der den Inhalt bereitstellt gleichzeitig als Media-PC zu nutzen finde ich irgendwie unnötig :D

  • Das Problem ist, das selbst Skylake h.265 HEVC nicht richtig unterstützt.


    Auch Skylake kann nur 8-Bit Farbtiefe beschleunigen, es wird sicher aber wohl der 10-Bit standard durchsetzen.
    Womit man dann wieder auf eine neue plattform umsteigen muss oder sich eine grafikkarte zustecken muss die das kann.


    Erst das Skylake-Refresh Kaby Lake kann 10-bit decodieren.

    Dekodieren per CPU selbst hast Du recht, auf der IDF15 hat Intel zum Skylake Release allerdings eine Folie veröffentlicht die zeigt das bereits Skylake 10-bit HEVC über die GPU dekodieren kann. Ob per Hardware- oder Softwareoptimierung ist allerdings nicht beschrieben.


    Mal ganz blöd gefragt... Hevc komprimiert die Videos bei gleichbleibender Qualität = Ergo es ist eine Darstellungsgeschichte. Wir reden hier über die Funktion des Grafikchip bei einem NAS Mainboard? Also ich für meinen Teil werde alle NAS-Inhalte über das Netzwerk Streamen. Wieso sollte ich über die Grafikkarte vom NAS gehen? Den PC, der den Inhalt bereitstellt gleichzeitig als Media-PC zu nutzen finde ich irgendwie unnötig :D

    Ist für die meisten sicherlich nicht interessant, sondern nur wenn Du via Plex direkt auf dem NAS dekodierst.

  • Wir reden hier über die Funktion des Grafikchip bei einem NAS Mainboard? Also ich für meinen Teil werde alle NAS-Inhalte über das Netzwerk Streamen. Wieso sollte ich über die Grafikkarte vom NAS gehen? Den PC, der den Inhalt bereitstellt gleichzeitig als Media-PC zu nutzen finde ich irgendwie unnötig :D

    Ich verstehe was du meinst, aber in meinem Fall macht das extrem viel Sinn, da mein Selbstbau-NAS (4 Jahre alt und ähnlich dem Advanced-NAS von technikaffe.de) im TV-Unterschrank absolut unhörbar arbeitet und per HDMI eben noch an den darüber stehenden Fernseher angeschlossen ist.
    Also ein Selbstbau-NAS und HTPC (Kodi) in einem. Dadurch spare ich mir einen weiteren Rechner an der selben Stelle. Jedoch würde ich mich einfach trotzdem gerne nach einer geeigneten Nachfolger-Hardware umschauen.


    Darauf läuft dann ein eigens von mir programmiertes AutoIt-Programm mit Gui, das nach bestimmten Kriterien schaut, ob z.B. eine RDP-Verbindung, eine TeamViewer-Verbindung oder generell Zugriff auf Files von irgendeinem anderen Client aus besteht. Trifft das alles nicht zu, läuft ein Countdown von 20 Minuten runter und schickt dann die ganze Maschine in den StandBy-Modus.
    Also quasi ein selbstprogrammiertes LightsOut. Mein ganzer Stolz :-D (siehe Anhang)


    Deswegen war mein Plan das so beizubehalten und ein stromsparendes Mainboard (plus CPU) zu finden, das min. 6 SATA-Steckplätze hat (6GB/s), evtl noch einen PCIe-Port für eine SATA-Erweiterungskarte und die CPU soll zukunftssicher HEVC/h.265 in allen Varianten bis 4k@60Hz dekodieren können. Ausgeben soll das ganze Konstrukt natürlich auch alles in bis zu 4k@60Hz was dann HDMI 2.0 oder DP1.2 bedeutet. Und natürlich alles im Stromverbrauchsbereich wie in den Bauvorschlägen von technikaffe.de (IDLE ca. 15 Watt ohne HDD usw.).


    Also diese eierlegende Wollmilchsau hatte ich gehofft in der Pentium-Reihe von Skylake gefunden zu haben. Ist das so also (noch) nicht umsetzbar ?
    Wenn der FireTV2, der in 4 Tagen rauskommt, nur 4k@60Hz könnte, dann könnte ich das alles auch anders lösen ...

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