Fragen zum Update von OMV 4 auf 5

  • Hallo Zusammen


    ich würde mich gerne an das Update von 4 auf 5 wagen, habe aber bedenken, wenn ich das so im Internet lese das das gar nicht so einfach zu sein scheint.

    Ich habe Omv aktuell auf Basis eines Pentium Silver J5005 laufen habe 3 x 3 TB Platten eingebaut. Es läuft aber kein Raid. OmV ist auf eine SSD 120 GB installiert.

    Meine Datenplatte sichere ich auf die 2. Platte per rsync und von dort aus nochmal per rsync auf eine entfernte Synolgy Station.

    Auf der 3. Platte sind nur Filme und Serien, da wäre ein Ausfall nicht so schlimm.


    Also meine Fragen dahingehend wären: Ist es besser die Datenplatten abzuhängen das Update aufzuspielen und die Platten wieder dran hängen?

    Oder am Besten gleich auf Proxmox umsteigen?

    Werden die Platten so wie sie jetzt sind ohne Probleme in beiden Fällen wieder erkannt? Kann ich alle Einstellungen sichern so das sie auch in beiden Fällen wieder da wären?


    Danke für eure Hilfe


    Grüße

  • Hi. Auf 'nen Pentium Silver würde ich persönlich kein Proxmox installieren. Meine Erfahrungen diesbezüglich zeigen, dass für Proxmox, um effektiv zu arbeiten, ein Silver oder ein Celeron zu schwach auf der Brust sind. Es würde zwar funktionieren, aber ich rate ab. Und Proxmox arbeitet in der Regel mit ZFS Dateisystem. Da brauchst Du eine Menge an Ram, um nicht schon im Vorfeld graue Haare zu bekommen, weil sich alles Träge anfühlt :-) .


    Oder meinst Du den Proxmox Kernel in OMV? Ich denke mal, Du meinst das Betriebssystem Proxmox.


    Ein Upgrade von 4 auf 5 habe ich noch nicht gemacht. Aber die Idee, mit den Platten abklemmen, ist schon mal eine gute Sache, denke ich. Da müsste ich mich selbst auch erst belesen.


    LG Berti

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  • Hi


    Also ich meinte schon proxmox also Betriebssystem. Hätte auch 16gb RAM am Start aber wenn du meinst das es Grenzwertig ist dann lass ich es lieber. Was bringt es mir den Kernel zu wechseln? Und klicke auf den drauf starte neu und das wars?


    Aber zurück zum eigentlichen Thema. Kann ich alle Einstellungen sichern rsync, mail, usw. und diese nach Umstellung auf omv 5 wieder integrieren.

    Habe nur Schiss das meine ganzen Daten weg sind. Meine Frau killt mich wenn die Kinderbilder aufnimmerwiedersehen weg sind. 8|

  • Das Problem habe ich auch. Ich meine das mit der Frau und killen und so :D


    Deshalb sichere ich doppelt. Einmal auf einem Backup Server, welches ein Raspi übernommen hat und aller 2 Wochen auf einer ext. Festplatte, die im Tresor aufbewahrt wird. Speziell die Bilder liegen zusätzlich noch auf Google Drive.


    Zur Einstellungssicherung kann nur wenig sagen. Ich habe bisher mein OMV mit jeder neuen Version neu installiert und anschließend meine Freigaben und Benutzer, mit den selben Strukturen, wie auf der alten Version, neu angelegt. Anschließend waren alle Daten wieder da. Vorher machte ich Screenshots von den Freigabeordner und Benutzern, damit ich nichts vergesse anzulegen.


    Wenn Du bedenken hast, dass was schiefgehen sollte, dann sichere doch alles Wichtige vorher auf einer externen Platte.


    LG Berti

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  • Hallo Berti


    ok wie du schriebst "meine Freigaben und Benutzer, mit den selben Strukturen, wie auf der alten Version, neu angelegt. Anschließend waren alle Daten wieder da. "

    Wenn ich die Daten platten abklemme, dann komplett ein neues Image installiere dann OMV installiere und dann die Datenplatten wieder dranhänge und dann bei den Benutzer und Freigaben was anderes einstelle, kann es dann sein das ich auf bestimmte Daten keinen Zugriff mehr habe.

    Habe nämlich bei den Freigaben bzw. Benutzer einen kleinen Schiefhang was ich mit einer neuen Installation wieder berichtigen könnte.


    Edit: ok konnte es nicht abwarten hatte noch eine SSD liegen, haben die alte abgeklemmt und die Datenplatten auch gleich mit.

    Auf die neue neue omv 5.5 aufgespielt soweit läuft es super --> sollte was passieren kann ich ja die alte ssd wieder anklemmen


    Jetzt meine Frage: bin dabei die Benutzer und dann die Freigaben anzulegen sehe ich alle freigegeben Ordner auf den Platten und habe ich

    Zugriff auf alle Ordner mit dem neu angelegten Benutzer. traue mich noch nicht die Freigabe anzulegen nicht das ich mir das mir den rechten komplett versaue.


    Grüße

  • Die Rechte kannst Du theoretisch auch im Nachhinein noch anpassen, solltest Du da was übersehen haben. Wenn auch einige davon abraten, gibt es da in OMV eine Option die heißt ACL. Selbst im Terminal kann man da Anpassungen machen. Die Befehle habe ich nur grad nicht parat. Bin noch unterwegs.


    LG Berti


    PS: Versuch's doch mal mit einem Ordner, der Dir vielleicht nicht ganz so wichtig ist. Dann kannst Du Dich rantasten.

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  • Aber wenn ich mich als admin in der Web Oberfläche anmelde, und alle Laufwerke mounte müsste ich doch trotzdem erstmal alle ordner die auf den Platten waren sehen oder egal welcher Benutzer die erstellt bzw freigegeben waren?

  • Ich glaube unter /srv/dev-disk-by-label-xxx war das in OMV. Da siehst Du die gemounteten Platten. In der OMV-Weboberfläche siehst Du die nicht automatisch, nur Du die gemountet hast, es sei denn, die waren schon einmal dort eingebunden und die Freigaben wurden dort erstellt. Aber Versionsübergreifend, bei einer Neuinstallation, kannst Du entweder die identischen Verzeichnisse neu anlegen (dann sind auch die Daten wieder drin) oder im Terminal den MidnightComander installieren (apt install mc) und aufrufen (mc). Dort kannst Du dann in das Verzeichnis /srv und hast Deine Platte(n) drin und siehst auch Deine erstellten Ordner inkl. Dateien.


    LG Berti

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  • Hallo Berti


    habe soweit wieder alles am laufen, da wo ich keine Zugriffsrechte hatte habe ich meine Snapshotplatte einfach formatiert und habe mit rsync hinterher wieder alles glatt gebügelt. ;-)


    Grüße

  • :thumbup:

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