Partition für Time Maschine anpassen?!

  • Moin!


    Es ist vermutlich kein direktes OMV-Thema, aber ich benötige hier einmal Unterstützung.


    Ich habe mir vor ein paar Tagen meinem ersten Raspberry Pi zugelegt und unter anderem OMV 5 installiert. Neben meinem normalen Datengrab läuft hier nun auch eine Time Maschine für mein Macbook.
    Erst jetzt habe ich gelesen, dass das einfach so lange Backups durchführt, bis sämtlicher Plattenspeicher aufgebraucht ist.
    Das ist... sagen wir mal... suboptimal ;o) - und genau das würde ich gerne ändern, indem ich hier der Platte vielleicht 1 TB abzwacken würde für die Time Maschine.


    Wie gesagt - bin in Sachen Raspberry Pi und OMV ganz frisch dabei und würde gerne ein paar Tipps erhalten, wie ich nun vorgehen müsste, um die Partition zu spalten. Natürlich ohne die darauf befindlichen Daten zu verlieren. Ist doch sicher möglich, oder?

  • also am besten eine Live Distribution am PC booten und dort die Platte anstecken.
    dann gparted aufrufen und in der GUI (von gparted) kann man dann die Partition verkleinern, neue anlegen, ...


    du solltest allerdings von wichtigen Daten ein Backup haben, für den Fall der Fälle.

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Wenn man netatalk (end of life) für TM nutzt, kann man mit dem parameter vol size limit arbeiten


    vol size limit = size in MiB (V)Useful for Time Machine: limits the reported volume size, thus preventing Time Machine from using the whole real disk space for backup. Example: "vol size limit = 1000" would limit the reported disk space to 1 GB., http://netatalk.sourceforge.net/3.1/htmldocs/afp.conf.5.html


    Aktuelles OSX will aber nicht mehr netatalk sondern SMB.
    Da kann man dann mit ZFS als Dateisystem und Quotas arbeiten um den Platz zu begrenzen (bzw mit reservation um eine bestimmte Kapazität zu garantieren).

  • Quotas gibt es eigentlich bei allen Linux Filesystemen. Damit kann man natürlich auch einschränken.

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • habe es über den ersteren Weg gelöst, bzw bin ich gerade bei. per gparted-Live-Version die Platte um 1TB verkleinert und dies dann als weitere Partition erstellt.
    wird erkannt und bin soeben dabei meine Timemaschine dahin umzulenken.


    besten Dank nochmal!

  • ist auch der sichere, da dann echt Platz reserviert ist. Mit Quotas kann man nur maximum für User angeben, allerdings kann jemand anderer den Platz vollschmieren.

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • ist auch der sichere, da dann echt Platz reserviert ist. Mit Quotas kann man nur maximum für User angeben, allerdings kann jemand anderer den Platz vollschmieren.

    Darum ja ZFS als Dateisystem.
    Damit kann man nicht nur per user sondern per Dateisystem (z.B. das Dateisystem für TM) eine Quota setzen die nicht umgangen werden kann sowie darüberhinaus eine Reservation um einen bestimmten Platz des gesamten Daten-Pools für ein Dateisystem zu garantieren.


    Im Gegensatz zu festen Partitionen kann man das jederzeit flexibel einstellen.

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