Festplattentausch in einem neuen NAS?

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  • Festplattentausch in einem neuen NAS?

    Hallo,

    habe nun mal einige Tage mit dem OpenmediaVault experimentiert.
    Mein Testsystem war ja mein alter PC, siehe hier: Mein erstes NAS mit Openmediavault

    Da mir der STromverbeuch doch ein klein wenig zu hoch ist, möchte ich mir einen neuen OMV-NAs zusammen bauen wo die Grundlage ein
    Intel NUC8i3CYSM sein soll da dieser recht wenig Power brauchen soll ;)

    ark.intel.com/products/126145/…ith-Windows-10-NUC8i3CYSM

    Nun ergibt sich für mich folgende Frage:

    Kann ich meien WD-RED 10TB die in meinem PC intern nun als Datenspeicher verwendet wurde nun einfach in ein USB 3.x Gehäuse einbauen und an dem NUC dann einbinden ohne datenverluste?
    Oder muss man bei jeder neu eingesetzten Festplatte bei OMV 4 diese immer wieder neu einrichten?
  • OMV kann eine bereits formatierte Festplatte ohne Probleme und auch ohne Datenverlust einbinden.
    OMV wird erkennen, dass auf der Festplatte bereits ein gültiges Filesystem ist.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Allerdings wird die Performance etwas schlechter sein als bei direkter SATA Anbindung. Wieso verwendest du nicht ein sparsames Board mit CPU und grossem Gehäuse.
    Ein sparsames Board sollte auch nicht mehr brauchen als ein NUC und hättest mehr Reserven. Da bei einem NAS der Prozessor zu 99% im Idle ist, ist die TDP uninteressant. Weiters hast du dann auch nur ein Netzteil mit Verlusten. Ich glaube kaum, dass du mit einem NUC und einem externen USB Gehäuse sparsamer wirst als ein normaler Rechner.
    Welche Leistung (im Leerlauf) ist für dich noch in Ordnung?

    Habe gerade gesehen, dass du 1,7kWh in 4 Tagen hast. Das ergibt 17Watt/Stunde. Das ist eh schon ein guter Wert, wenn an der Steckdose gemessen. Und rechne mal nach, wie lange dein NAS laufen könnte, nur mit der Ersparnis, dass du dir nichts neues kaufen musstest...
    Die Festplatte geht übrigens nach einer gewissen Zeit (wenn konfiguriert) in eine Powerdown Modus (d.h. sie dreht nicht mehr), wenn nicht auf sie zugegriffen wird.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Hallo wtuppa,

    Danke für den Denkanstoß. habe ja eigentlich ein sparsames Board nur eben eine ältere I7-core-4077 CPU :)
    SO wie du das rechnest, könnte ich ja sogar noch strom sparen, habe bei den Laufwerken noch nix eingestellt bei dem Powereinstellungen für die Laufwerke,.
    Die Laufen noch alle durch, da ich bisher noch nicht mich eingelesen habe welche Einstellungen da man normalerweise vornimmt.

    Fertige NAS machen das ja automatisch ;)

    Wegen den NUC, naja eine Anschaffung ist das für mich keine bekomme davon in der nächsten Zeit 2 STück von einem guten Freund.
    Dem ich eben ein Nas zusammen bauen soll, der 2 NUC bekomme ich dann Geschenkt :D

    Aber wenn ich bei meinem alten Rechner den Stromverbauch noch etwas senken kann, würde ich den auch als OMV lassen, ist schön schnell und auch Super Leise ;)

    Evtl. kannste mir da ja einen Tipp geben?

    Bootplatte ist eine SSD
    Laufwerk01 ist eine WD-Red 10TB
    Laufwerk02 ist eine WD-Red 6TB
    Bilder
    • OMV Physikalische Platteneinstellungen.jpeg

      129,18 kB, 1.668×1.064, 4 mal angesehen
  • das richtige Menü für die Einstellungen hast du ja schon gefunden. Stell einfach eine vernünfitge Zeit für dich ein, mind. jedoch 10min, besser 30min+, da unnötige Start/Stop die Festplatte belasten. Du musst auch darauf achten, dass kein Program auf die Platte zugreift, sonst geht sie nie in den Stromsparmodus.
    Und eine externes USB Gehäuse ist immer nur eine Notlösung (da funktioniert manches nicht su gut). Und du brauchst 2 Netzteile. Und solche Gehäuse sind auch nicht gerade billig (und die eingebauten Controller machen genug Unsinn, wie z:B JBOD, RAID, ... und du hast darüber keine Kontrolle).

    und die Umrechnung war ja ganz einfach: 4 Tage sind 96 Stunden => grob durch 100 dividieren...
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Hallo wtuppa,

    Danke nochmals :D

    Werde das ganze nochmals einige Tage durch testen.

    Wenn die zwei NUC angekommen bin werde ich den einen für meinen Freund einrichten mit externem USB-HDD und da dann auch mal
    das ganze mit dem Stromverbrauch und den 4K Streamen messen.

    Dann habe ich ja Gewissheit und kann mich immer noch entscheiden ob ich meinen alten Rechner behalte ;)


    Zumindest bin ich bisher recht begeistert vom OMV auch wenn es da einige DInge gibt die mir "suspekt" waren/sind,
    und wo ich mich noch einarbeiten muss....

    Die NFS Verbindungen waren so ein Problem mit diesem ACL was ich noch nicht ganz begriffen habe.
    Aber zu diesen DInge werde ich dann mal einen neuen Thread bei Gelegenheit eröffnen.

    Zumindest habe ich es nun Sauber geschafft auch per NFS schreibzugriffe zu erhalten ohne alles auf den "root" zu mappen,
    wie es in diversen anderen Enigma2 Foren usw. vorgeschlagen wurde (Zauberwort) ist da ACL-Anpassung :D

    Und ich bin froh das dahinter ein Ordentliches Linuxsystem (Debian) ist 8)
  • Re,

    EgLe schrieb:

    Kann ich meien WD-RED 10TB die in meinem PC intern nun als Datenspeicher verwendet wurde nun einfach in ein USB 3.x Gehäuse einbauen und an dem NUC dann einbinden ohne datenverluste?
    Das kommt ganz auf den verbauten Wandler (USB<->SATA) an. Theoretisch also ja, praktisch mit vielen Fragezeichen versehen.

    Zudem sind USB-Verbindungen auch nicht die Stabilsten, besonders wenn die Wandler-Chips "billig" sind ...
    Wenn dir deine Daten etwas bedeuten, würde ich von so einem Konstrukt abraten, ein ordentliches Backup hast du ja hoffentlich trotzdem ...

    Sc0rp
  • bei SnapRAID hat es bei einem User einen netten Effekt bei einer Parity auf einer USB Platte gegeben. Alles lief perfekt, jedoch waren hin und wieder 256 Bzte eiens Sektors Schrott. Zufällig genau die BlockSize von USB...
    würde auch von USB und großen Platten abraten.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Hallo Ihr beiden ;)

    Also da ich nun endlich einen dieser NUC8i3CYSM in meinen Händen halte und diesen nun mit "Komplikationen" dazu überreden konnte ein Debian-Stretch zu installieren...

    [Gelöst] Debian Stretch Installation auf Intel NUC8i3CYSM

    Habe ich mal folgendes gemacht.

    Interne Festplatte von 1TB aufgeteilt und eine externe Platte per USB 3 drangehängt...

    Quellcode

    1. root@NUC8i3CYSM:~# blkid
    2. /dev/sda1: LABEL="SYSTEM" UUID="984D-3FA5" TYPE="vfat" PARTLABEL="UEFI-Boot" PARTUUID="d3fa7d87-eca7-f84f-b9e4-47f8a2103612"
    3. /dev/sda2: UUID="a24bffac-983b-493f-a5fa-04c8a5be3cf3" TYPE="swap" PARTLABEL="Swap" PARTUUID="735bfdfd-a238-df44-b6d3-75e5dac7e6ea"
    4. /dev/sda3: UUID="14f0342c-0544-4661-a573-adf19bf93a6c" TYPE="ext4" PARTLABEL="Debian" PARTUUID="5ad3cb2f-dc23-4a42-9bac-3a0d54b536fb"
    5. /dev/sda4: UUID="dd416582-efa4-4cc6-886c-70d5714065e6" TYPE="ext4" PARTLABEL="Daten" PARTUUID="fc27c882-ee87-4335-bd80-bd6674ce8cf1"
    6. /dev/sdb1: LABEL="Sonstiges" UUID="397866a9-9833-4134-9613-62192203c7b8" TYPE="ext3" PARTUUID="46ceaf42-fc5a-4083-a222-679fe2fbcd49"
    7. root@NUC8i3CYSM:~#


    So das Teil verbraucht dann im normalen Betrieb ca. 22 Watt/h

    bei meinem alten Rechner mit I7-core CPU und drei Festplatten nun mal drinn.
    1 x System und 2 x Festplatten für Daten:

    Quellcode

    1. root@OMV-NAS-i7-4770:~# blkid
    2. /dev/sda1: UUID="07E1-BE45" TYPE="vfat" PARTLABEL="UEFI-Boot" PARTUUID="6297f835-2148-4b70-b222-f57dbf4cb484"
    3. /dev/sda2: UUID="5bfe0085-6f29-4d99-82bd-971464316124" TYPE="ext4" PARTLABEL="Debian" PARTUUID="ee840de0-c37a-48a9-b1bd-15b2c98729be"
    4. /dev/sda3: UUID="1a3b4e4c-7256-4ab9-b6d6-18f9caa5c365" TYPE="swap" PARTLABEL="Swap" PARTUUID="556978ca-331c-44ca-b797-f6e0eb6bcb27"
    5. /dev/sdb1: LABEL="Laufwerk01" UUID="674d9bfa-5ee7-4a7e-a7b2-9b1ec171e791" TYPE="ext4" PARTUUID="08270ade-1b17-4b98-a334-aacce28b4c63"
    6. /dev/sdc1: LABEL="Laufwerk02" UUID="39379330-83c6-4a6f-8acd-7d5d6cd921b5" TYPE="ext4" PARTUUID="7516e1d9-6b1c-4fc3-ab16-d1f583a6e98c"
    7. root@OMV-NAS-i7-4770:~#

    Verbraucht der nun im Normal Betrieb ca. 28 Watt/h

    Kann also soweit sagen das im Normalen Rechner jede weitere Festplatte ca. 5-7 Watt mehr verbraucht.
    Aber beim externen USB3 Laufwerk was ich da so benutze ca. 10-12 Watt pro Laufwerk dazu kommen :S

    Okay wie sich das ganze dann verhält wenn man so einen Gehäuse hat wo man mehrere externe Festplatten einbauen kann, weiß ich nicht.
    Aber ich denke für meinen eigen NAS werde ich wohl auf meinem alten Rechner bleiben, kommt mir doch Sicherere vor ;)
  • du darfst nicht vergessen, dass externe 3,5 Zoll Festplatten eine eigene Stromversorgung (meist billig und niedrige Effizienz) brauchen, die mehr Verluste hat, als wen die 12V vom internen Netzteil verwendet werden (das dann noch auf einem besseren Arbeitspunkt mit höherer Effizienz arbeitet).
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804