Openmediavault startet nicht. Meldet Raid 5 fehler

  • OMV3

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  • vermutlich nicht.
    dein RAID Verbund ist noch intakt, aber anscheinend ist dein Filesystem auf dem RAID in Mitleidenschaft gezogen worden. Ist die Machine mal hart ausgeschaltet worden?

    und bitte ein paar Angaben zu dem Fehler (z.B. die Aufforderung für fsck) und wie du fsck aufgerufen hast.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Hi. Vielen Dank für die schnelle Antwort!
    Ja genau das ist passiert. Meine Frau hat den Server per Netzschalter ausgeschaltet.
    Aufgerufen habe ich fsck /dev/md127
    Laut openmediavault ( Ausgabe Konsole) sollte ich einen manuellen fsck ausführen
    Nach dem ein corrouted Filesystem gemeldet wurde und nun rattert seid Stunden da nur zahlen über den Bildschirm.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Snakebitez ()

  • tja, bei so einem hartem Ausschalten ist ein RAID noch viel empfindlicher als eine einzelne Platte. Bei einem RAID sollte eigentlich immer auch eine USV verwendet werden.

    so wie es aussieht, ist dein FileSystem stark beschädigt. Irgendwann wird er fragen, ob er es reparieren soll. Oder du läßt es automatisch machen (ist vermutlich die beste Option, weil echt händisch zu korrigieren ist für uns normale fast unmöglich). Welches FileSystem hast du auf deinem RAID?
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • die USV sichert das NAS gegen Spannungsausfälle ab (also bitte hinter dem Netzschalter). Im Normalfall reicht es aus, zu sagen, NIEMAND ausser mir schaltet das NAS aus.

    ext4 war sicher eine gute Wahl. Eventuell zeigt der fsck auch einige Fragen, am besten mit y (yes) beantworten, mehr kann man eh nicht machen.
    andere Frage: wieso verwendest du überhaupt ein RAID, welche Art von Daten speicherst du?
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • gerade für Mediendateien gibt es auch SnapRAID, ein offline RAID. D.h. alle Platten haben ihr eigenes Filesystem. ebenso die Parityplatte(n). Die Parity wird nur durch einen Aufruf aktualisiert (z.B. wenn ein neuer Film eingespielt wurde). Um das ganze wieder als eine Platte zu sehen, gibt es dann mergerfs.
    SnapRAID ist immer dann ideal, wenn die Daten nur selten verändert werden.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Snapraid verwendet ja immer nur eine Platte, keinen Plattenverbund wo die Daten auf allen Festplatten verteilt werden. Entsprechend ist hier eher das Gbit der Flaschenhals als die Festplatte selbst.

    Ich lese und schreibe mit vollem Gbit speed, 115Mb/sek.
    Vorteil ist halt, falls etwas schief gehen sollte, defekte Platte z.b.
    Jede Platte ist für sich auslesbar, einzelne Files werden ja nichtmehr verteilt über alle Datenträger.
    Es müssen nicht immer alle Platten hochdrehen, es wird nur die Platte genutzt wo z.b. der Film drauf ist den ich grad schauen möchte.
    Das spart natürlich auf dauer einiges an Strom, und vor allem werden auch die Platten geschont.
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • die Schreibperformance ist natürlich auf eine Platte limitiert (da ja jede ein eigenes FileSystem ist). Aber auch eine gute Platte schafft heutzutage bei linearem Zugriff (große Datei) locker 150MB/s. Da limitiert vorher das GigaBit Netzwerk. In dieser Hinsicht bringt ein echtes RAID keinen Vorteil.
    SnapRaid hat dagegen den Vorteil, dass bei Wiedergabe nur eine Platte sich dreht (und nicht alle).
    Das Generieren der Parity dauert bei SnapRaid natuerlich extra, ist aber bei Hinzufügen/Löschen/Ändern nur noch eine Delta Operation. Weiters hat SnapRaid über jede Datei eine Checksum (und erkennt damit geliptte Bits)..

    und alle Daten noch OK? Bringt einem ganz schön ins Schwitzen, oder?
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Re,

    in den Zeiten moderner Dateisysteme ala ZFS und BTRFS ist das klassische RAID obsolet ... SnapRAID ist bei wenig veränderlichen Daten die erste Wahl, bei "Arbeitsdaten" ist ZFS heut zu Tage vor zu ziehen.

    Eine USV ist aber immer eine gute Anlage - für alle elektronischen Geräte und ganz besonders für Die, von denen man erwartet, das Sie immer und ewig laufen :P

    Sc0rp
  • Snakebitez schrieb:

    Hi. Vielen Dank für die schnelle Antwort!
    Ja genau das ist passiert. Meine Frau hat den Server per Netzschalter ausgeschaltet.

    Sc0rp schrieb:

    Eine USV ist aber immer eine gute Anlage - für alle elektronischen Geräte und ganz besonders für Die, von denen man erwartet, das Sie immer und ewig laufen
    aber die Lage der USV in der Kette der Spannungsversorgung ist auch wichtig. Es hilft alles nichts, wenn der PC dann hart am Netzschalter (hinter der USV) ausgeschaltet wird.
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Re,

    wtuppa schrieb:

    Es hilft alles nichts, wenn der PC dann hart am Netzschalter (hinter der USV) ausgeschaltet wird.
    Das ist korrekt. Aber dabei hilft eh nur Disziplin ...

    Btw. da fällt mir ein, das auch große Hersteller so ihre Probleme mit Design-Vorstellungen vs. Realität haben/hatten. Ich erinnere mich deutlich an meine erste Woche im Arbeitsleben, damals ein Rundgang durch die IT-Landschaft und durch die RZ-Räume gemacht und da ist mir am Sockel (15cm hoch, schräg abgekanntet) eines Bladesystems von IBM ein großer (ca 10cm hoch, 5cm breit) roter leuchtender Knopf aufgefallen - auf die Frage was das ist, bekam ich die lapidare Antwort "Der Powerknopf" ... also ein in Staubsauger-/Wischmop-/Fuß-/Ameisenhöhe angebrachter Totalabschalter -> Fehler by Design ...

    Sc0rp
  • erinnert mich an die Uni, wir hatten da eine VaxStation 2. Wenn ich mit dem Sessel rumgefahren bin und an den Computer angestossen bin, hab ich öfters den "Write Protect" Knopf der Systemplatte erwischt. Dann war das System natürlich tot (noch mal drücken zum wieder erwecken). Mein Professor hatte allerdings mehr Probleme, Er ist 2m gross und sein Knie etwas höher => Power Knopf und alles war weg...
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Hallo zusammen.

    Ich habe wohl das selbe Phänomen. Nachdem ich den checkup mit

    Quellcode

    1. fsck /dev/md127 -y
    gestartet habe, läuft diese schon seit 30 Stunden.

    Mein RAID 5 besteht aus 8x 2TB Festplatten. Den Controller habe ich unter Proxmox in die OMV durch gereicht.

    Wie lange dauert so ein checkup mit meiner Hardware Konstellation? Ich habe kein Anhaltspunkt ob das zeitlich so passt?

    Gruß paddl
  • gibt es irgendwelche Ausgaben von deinem fsck?
    eigentlich sollte ein fsck nicht so ewig laufen (da ja nur META Daten verarbeitet/korrigiert werden, aber keine Nutzdaten).
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Ja es kommen permanent irgendwelche "inode..." Ausgaben
    Auch diverse andere Meldungen kommen vor, die ich aber aktuell nicht nennen kann. (habe gerade keinen Zugriff auf den Server)

    Die Dauer kommt mir mittlerweile auch ungewöhnlich lang vor...

    Der Server wurde leider unabsichtlich mehrfach hart ausgeschaltet. Das werde ich zukünftig anders lösen müssen -> USV
  • Der Job ist nun nach ca 35 Stunden beendet worden.
    Das Mounten des Raids war aber nicht möglich und wurde mit der Fehlermeldung beschrieben:

    Quellcode

    1. Failed to execute command 'export PATH=/bin:/sbin:/usr/bin:/usr/sbin:/usr/local/bin:/usr/local/sbin; export LANG=C.UTF-8; mount -v --source '/dev/disk/by-label/storage' 2>&1' with exit code '32': mount: mount /dev/md127 on /srv/dev-disk-by-label-storage failed: Structure needs cleaning

    Ich habe daher noch mal den selben Job gestartet...


    Hier nun die diversen Meldungen die Durchrattern...


    Quellcode

    1. Inode 44904364 has illegal block(s). - Clear? yes
    2. Illegal block #0 (3772115713) in inode 44904364. CLEARED.
    3. Inode 44904411, i_size is 6175355114069426176, should be 0. - Fix? yes
    4. Inode 44904411, i_blocks is 155428330763525, should be 0. - Fix? yes
    5. Timestamp(s) on inode 44904325 beyond 2310-04-04 are likely pre-1970 - Fix? yes
    6. Inode 44904325 is in use, but has dtime set. - Fix? yes
    7. Inode 44904341 seems to contain garbage. - Clear? yes
    8. Inode 44904333 has inline data and extent flags set but i_block contains junk - Clear inode? yes
    9. Inode 44904326 has a extra size (3368) which is invaliv - Fix? yes
    10. Special (device/socket/fifo) file (inode 44904325) has extents or inline-data flag set. - Clear? yes
    11. Inode 43530888 has imagic flag set. - Clear? yes
    12. Inode 43530888 has INLINE_DATA_FL flag on filesystem without inline data support - Clear? yes
    13. Inode 43122713, i_blocks is 16, should be 8. - Fix? yes
    14. Inode 43122689 has bad extended attribute block 339742759. - Clear? yes
    15. Special (device/socket/fifo) file (inode 30154448) has extents or inline-data flag set. - Clear? yes
    Alles anzeigen
  • Re,

    Powerloss ist so ziemlich das schlimmste was einem RAID-Verbund passieren kann - du hast ihn offensichtlich ordentlich abgewürgt.

    Mehrfache Durchgänge sind übrigens bei fsck "normal" - besonders wenn man Journaling nutzt (EXT4) ... von daher durchlaufen lassen, Geduld haben und das Ganze von vorn ...

    Btw. Backup ist safe?

    Sc0rp