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RAVPower RP-UC10 USB Ladegerät im Praxistest

Auf der Suche nach einer Lösung um mein Kabelchaos im Wohnzimmer in den Griff zu bekommen bin ich auf das Ravpower RP-UC10 USB-Ladegerät aufmerksam geworden, meine Erfahrungen möchte ich euch in diesem Praxistest mitteilen.

In unserem Haushalt gibt es neben 2 Smartphones auch noch ein Tablet und einen Kindle eBook Reader. Für jedes dieser Geräte haben wir bisher immer ein eigenes Ladegerät genutzt - dementsprechend chaotisch sah unser Aufladeplatz im Wohnzimmer aus. Eine Lösung sollte her - als Budget hatte ich mir knappe 20 Euro gesetzt.

Universal-Aufladegeräte haben teilweise Probleme die Geräte mit dem maximal möglichen Ladestrom aufzuladen, der Ladevorgang dauert dann länger als notwendig. Nach einiger Recherche bin ich dann auf das RAVPower 50W, 6-Port USB-Ladegerät für knapp 18 Euro gestoßen, welches über die sogenannte "iSmart+" Technologie verfügt, die den maximalen Ladestrom intelligent mit dem Angeschlossenen Gerät aushandelt.



Lieferumfang

RAVPower legt seinem USB-Ladegerät einen Netzstecker, eine Kurzanleitung sowie eine Garantiekarte bei. Registriert man sich bis zu 30 Tage nach dem Kauf des Geräts lässt sich die Garantie kostenlos um weitere 6 Monate auf dann 18 Monate (+1 Jahr Gewährleistung) erweitern. Eine feine Sache die ich bisher nur von Zotac kannte. Das Ladegerät ist in mehreren Ausführungen (2-6 Ports) sowie in den Farben weiß und schwarz erhältlich.

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  • RAVPower RP-UC10 USB Ladegerät im Praxistest Thumbnail
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Verarbeitung und Ersteindruck

Die Verarbeitung liegt auf einem hohen Niveau, deutlich besser als ich es für ein 18-Euro Ladegerät erwartet habe. Das Gerät wiegt satte 195g - damit lässt es sich zwar auch noch für unterwegs gebrauchen, Haupteinsatzzweck ist aber der häusliche Gebrauch.

Auf der Unterseite findet sich eine genaue Auflistung aller technischen Daten, außerdem sind zusätzlich alle Ports mit dem maximal möglichen Ladestrom (3 Ports: 5V, 1A sowie 3 Ports 5V, 2,4A) gekennzeichnet. Insgesamt kann das RP-UC10 maximal 6 Geräte mit einem kombinierten Ladestrom von 10,2A bei 5V = 50W aufgeladen werden.

Das 10x7x3 cm kleine Gerät verfügt über eine kleine, grüne LED die bei Aktivität dezent leuchtet. Auch die Verarbeitung der USB-Ports ist super. Eine Anti-Rutsch-Beschichtung auf der Unterseite verhindert zudem, dass sich das Ladegerät verselbständigen kann.


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Aufladen in der Praxis

Ein USB-Ladegerät soll natürlich nicht nur gut aussehen sondern alle Geräte schnell und zuverlässig aufladen. Als Testgeräte kamen ein Apple iPhone 6, ein Apple iPad Air, ein Samsung Galaxy S5 sowie ein Amazon Kindle zum Einsatz. Verglichen habe ich die Ladezeit gegenüber den Originalen Ladegeräten. Da beim Kindle kein Ladegerät beiliegt habe ich dies im Vergleich nicht mit berücksichtigt.

Im Test benutzte Ladegeräte:
- Apple 5V, 1A - iPhone 6
- Apple 5V, 2.4A - iPad Air
- Samsung 5,3V, 2A - Galaxy S5
- Ravpower RP-UC10 5V, 1-2.4A


Maximaler Ladestrom

GerätApple 5V, 1AApple 5,2V, 2.4ASamsung 5,3V, 2ARAVPower 5V, 1ARAVPower 5V, 2.4A
Apple iPhone 63,0W3,2W2,0W3,1W2,2W
Apple iPad Air3,0W11,9WLädt nicht5,0W5,2W
Samsung Galaxy S53,2W4,2W5,2W5,2W5,2W


Alle von mir getesteten Geräten wurden zuverlässig und ohne Probleme aufgeladen. Beim Apple iPhone 6 und beim Samsung Galaxy S5 dauert der Ladevorgang gleich lang wie beim Original-Ladegerät, der Ladestrom beim Apple iPhone 6 war sogar etwas höher.

Einzig das Apple iPad Air konnte nicht mit dem maximal möglichen Leistung von 11,9W (Original-Ladegerät) geladen werden. Der Ladevorgang hat hier mit dem Ravpower RP-UC10 länger gedauert. Mit dem Samsung Ladegerät wollte das Apple iPad Air überhaupt nicht zusammenarbeiten. Der Standby-Verbrauch betrug bei allen Ladegeräten übrigens weniger als 0,1W.



Vorschlag für den Bau eines Ladebretts

Unser Besucher Matthias hat mit dem RAVPower ein Ladebrett hinter seiner Couch realisiert. Durch kleine Bohrungen hat man einen unkomplizierten Zugriff auf die Ladekabel. Eine tolle Idee wie ich finde!

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Fazit

Zuerst war ich skeptisch ob das Ravpower RP-UC10 hält was der Hersteller verspricht. Aufgrund der extrem guten Amazon-Bewertung (4,7 von 5 Sternen bei 595 Bewertungen) hatte ich mich dann aber für den Kauf entschieden und bereue es nicht. Selbst meine sonst etwas störrischen Apple Geräte lassen sich einwandfrei aufladen, endlich bin ich meinen Kabelsalat los und hab noch 2 weitere USB-Ports für zukünftige Geräte über.

Die Verarbeitung ist wirklich gut und der Preis mit 18 Euro fair. Störende Geräusche wie Spulenfiepen sind mir nicht aufgefallen, das Ladegerät wird auch nach längerer Benutzung maximal Handwarm. Wer auf der Suche nach einem Universalen USB-Ladegerät ist, dem kann ich das Ravpower RP-UC10 absolut empfehlen!



7 Kommentare

Von Dominik Schuierer am 21.08.2015
Besucher

Das Teil schlägt gegenüber der Konkurrenz wirklich ganz gut. Wer sich für Vergleichsgeräte, Messergebnisse und Innenansichten der gängigen USB Lader interessiert - hier der Link auf meinen Vergleich ...
http://www.zerobrain.info/vergleich-usb-ladegeraete/

Von M@tze am 06.03.2015
Besucher

Ist unterwegs.

Von Stefan am 06.03.2015
Technikaffe.de Team

1884 Beiträge
@M@tze: Schick die Bilder einfach an stefan@technikaffe.de. Wichtig ist das Du uns in der E-Mail das Recht der Veröffentlichung hier auf unser Seite gibst. Einfach kurz reinschreiben. Danke für deine Mühe!

Von M@tze am 06.03.2015
Besucher

Hallo Stefan,

ich hatte letzte Woche mal ein paar Bilder gemacht. Habe es aber erst heute Früh geschafft, die mal von der Kamera zu holen. Wohin soll ich die schicken oder wie kann ich sie Dir zukommen lassen?

Von M@tze am 18.02.2015
Besucher

Ich schau mal, ob man da ein sinnvolles Bild machen kann. Viel ist da ja nicht zu sehen... ;)

Von Stefan am 17.02.2015
Technikaffe.de Team

1884 Beiträge
@M@tze: Hört sich interessant an, hast Du Interesse uns ein Bild zukommen zu lassen, dann würde ich das hier in den Artikel mit einbinden.

Von M@tze am 17.02.2015
Besucher

Hallo Stefan,

ich habe das Ladegerät jetzt auch schon mehr als 6 Monate in Benutzung, da mich ebenfalls der häusliche Kabelsalat genervt hat, und bin sehr zufrieden. Bei uns hängen auch 3 Smartphones, 1 Kindle und 1 iPad Air dran. Da ich die ganzen Geräte beim laden gar nicht mehr sehen wollte, habe ich hinter dem Sofa verdeckt ein langes Brett angebracht und mit schwarzen Moosgummiplatten aus dem Baumarkt beklebt.

Dann das Ladegerät von unten (hängend) angebracht (Kleber) und die ganzen Kabel von unten nach oben durch kleine Löcher (etwas grösser als der jeweilige USB / Lightning Stecker) geführt. Durch den Moosgummi wird ein zurückrutschen der Kabel verhindert und die Geräte liegen kratz- und rutschfest.

Wenn man laden will, zieht man sich ein Kabel raus, steckt es an und legt das Gerät hinter der Couch auf dem Brett ab - das Kabel verschwindet wieder unter dem Brett / hinter der Couch. Alles sieht ordentlich aus und kein herumliegendes Kabel oder Smartphone stört die Ordnung... ;)

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Über den Autor
Stefan ist 33 Jahre alt, wohnt bei Hamburg und arbeitet als IT-Administrator in einer japanischen Firma. Stefan ist eines der drei Gründungsmitglieder von Technikaffe und schreibt seit April 2013 rund um die Themen Server, Netzwerk und Programmierung.