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Wildkameras Test 2021

Die besten Wildkameras im Vergleich

Kaufratgeber: Welche ist die perfekte Wildkamera für Ihre Ansprüche?

Dank einer Wildkamera können Sie z.B. die nächtlichen Besucher Ihres Gartens ohne Probleme beobachten.

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Wildkameras sind auch unter den Namen Wildüberwachungskamera und Fotofalle bekannt. Ein solches Gerät ist mit Bewegungs- und Temperatursensoren ausgestattet, um scheue Wildtiere beobachten zu können. Wildkameras kommen vor allem im Jagdwesen zum Einsatz. Sie finden aber beispielsweise auch in der Feldforschung Verwendung. In diesem Kaufratgeber erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um die beste Wildkamera für Ihre Ansprüche zu finden. Wir erläutern Ihnen, wie die speziellen Geräte funktionieren und befassen uns mit den wichtigsten Kaufkriterien. Außerdem beantworten wir häufig gestellte Fragen zu dem Thema. Auf diese Weise sollten Sie in der Lage sein Ihren persönlichen Wildkamera Testsieger zu küren und können völlig unabhängig von den Angeboten der Verkäufer, die für Sie beste Wildkamera kaufen.

Wildkameras: Wetterfest, überall einsetzbar und gut zu tarnen

Mit einer Fotofalle können Sie nützliche Informationen über scheue Tiere sammeln, ohne deren Revierverhalten zu stören. Hierin liegt der größte Vorteil der speziellen Kameras – zumindest aus der Sicht der Tiere.
Die Vorteile für den Käufer sind ganz andere:

Vorteile von Fotofallen
  • Überall einsatzbar
  • Gut zu tarnen
  • Wetterfest
  • Für den dauerhaften Einsatz konzipiert
  • Liefern gestochen scharfe Aufnahmen – auch bei Nacht

Auf den Aufnahmen werden i.d.R. das Datum und die Uhrzeit dargestellt, wann die Aufnahme gemacht wurde. So wissen Sie genau, wann welches Tier vor Ort erschienen ist.
Neben ihren tollen Eigenschaften weisen die Fotofallen auch einige Nachteile auf:

Nachteile von Wildkameras
  • Wildkameras laufen i.d.R. mehrere Monate. Dennoch müssen Sie darauf achten, den Akku bzw. die Batterien regelmäßig zu wechseln.
  • Die Reichweite in der Nacht ist deutlich geringer als am Tag

Dörr, Seissiger und Co. – Hersteller von selbstauslösenden und automatischen Modellen

Grundlegend wird zwischen automatischen und selbstauslösenden Modellen unterschieden.

Tipp
Eine Wildkamera mit WLAN schickt die Aufnahmen direkt an Ihre E-Mail-Adresse oder per MMS an Ihr Smartphone. So sind Sie stets auf dem aktuellsten Stand, was sich am Ort der Kamera abspielt.
Automatische Geräte werden programmiert, d.h. sie nehmen zu bestimmten Zeiten auf. Diese Kameras kommen überwiegend in der Verhaltensbiologie zum Einsatz. Auch die Verwendung als Webcam bzw. als Überwachungskamera ist populär.
Selbstauslösende Kameras sind hingegen so lange inaktiv, bis ein Tier den Aufnahmebereich betritt.
Die folgenden Hersteller gehören zu den bekanntesten Wildkamera-Marken:

  • Dörr
  • Seissiger
  • Medion
  • Maginon
  • Norma

Sie können Ihre Wildkamera in einem speziellen Shop oder online kaufen. Gelegentlich können Sie eine Wildkamera bei Aldi finden und auch eine Wildkamera von Lidl kann die Ansprüche an die Geräte erfüllen. Die Frage, welche Wildkamera von real, aus einem Fachmarkt oder aus einem Online-Shop hängt von diversen Faktoren ab. Auf diese Kaufkriterien wird im folgenden Abschnitt eingegangen.

Megapixel und fps – Die Foto- und Video-Qualität

Oberste Priorität für die Kaufentscheidung hat die Qualität der Fotos und der Videos. Der Wildkamera Vergleich zeigt: Die meisten Geräte schießen Fotos mit 5 (1.152 x 864) bis 12 (4.000 x 3.000) Megapixel. Bei den Videos liegt die Qualität i.d.R. zwischen 1.920 x 1.080 und 1.080 x 720 Pixel. Ein Wildkamera Test (z.B. Stiftung Warentest) zeigt außerdem, dass die meisten Geräte Videos mit 15 bis 30 fps (= Bilder pro Sekunde) aufzeichnen. Diese Werte genügen, damit das Video „flüssig läuft“.

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Die IP-Schutzklasse: Wie hoch ist der Schutz vor Umwelteinflüssen?

Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium ist die Verarbeitungsqualität. Das Gehäuse muss wetterfest und robust sein. Schließlich soll die Kamera mehrere Monate in der Natur hängen, ohne irgendwelche Verschleißerscheinungen aufzuweisen. Ein wichtiger Aspekt in dieser Hinsicht ist die IP-Schutzklasse. Hierbei handelt es sich um eine Kennzahl, die Aufschluss darüber gibt, wie sehr ein elektrisches Gerät verschiedenen Umwelteinflüssen ausgesetzt werden kann, ohne dass aufgrund von Beschädigungen ein Sicherheitsrisiko entsteht. Die Schutzklasse wird mit den Buchstaben „IP“, gefolgt von zwei Ziffern angegeben. Die erste Ziffer gibt Aufschluss darüber, wie sehr das Gerät gegen Berührungen gesichert ist. Der zweite Wert bestimmt den Schutz gegen das Eindringen von Wasser. Der niedrigste IP-Wert ist „IP00“. Der höchste mögliche Wert ist „IP99“. Der Wert 5 gilt als stabiles Mittelmaß.

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Die Bedienung sollte möglichst benutzerfreundlich sein

Eine gute Wildkamera zeichnet sich durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit aus. Viele Modelle lassen sich per integriertes LCD-Display bedienen. Die Menüführung sollte übersichtlich sein und „leicht von der Hand gehen“. Das gilt auch für Zusatzfunktionen wie die E-Mail Übertragung aufs Handy bei einer Wildkamera mit WLAN oder die Ausstattung mit einer SIM Karte.

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Das Design: Bitte mit Tarnmuster

Das Tarnmuster ermöglicht eine fast vollständige Anpassung der Wildkamera an ihre Umgebung.

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Wenn Sie sich verschiedene Wildkamera Tests durchlesen, werden Sie merken, dass die Wildkamera Testsieger stets mit einem Tarnmuster versehen sind. Durch diese Tarnung sind die Kameras im Wald nur schwer zu erkennen. Das sorgt zum einen dafür, dass die Tiere nicht misstrauisch werden. Und zum anderen ist die Kamera somit zusätzlich vor Diebstahl geschützt.

Ein Radius zwischen 5 und 30 Metern

Beim Radius handelt es sich um den abgedeckten Aufnahmebereich. Verschiedene Testberichte zeigen, dass der Radius der Kameras meist zwischen 5 und 30 Metern liegt. Die situative Reichweite hängt stark von den Wetterbedingungen, den Temperaturen, den Lichtverhältnissen und weiteren Faktoren ab.

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Individuell einstellbar: Winkel und Auslösezeit

Eine Fotofalle kann i.d.R. bei Winkeln zwischen 10° und 90° ausgelöst werden. Sie müssen sich vor dem Anbringen der Kamera überlegen, welche Winkeleinstellung die richtige für den jeweiligen Aufnahmebereich ist. Das gilt übrigens auch für die Auslösezeit. Achten Sie beim Kauf der Wildkamera darauf, dass sich die Zeit möglichst individuell einstellen lässt.

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Der Preisvergleich lohnt sich

Ein Wildkamera Vergleich zeigt: Die Preise der Fotofallen variieren sowohl zwischen einzelnen Herstellern als auch zwischen einzelnen Modellen und zwischen den Angeboten der Fachmärkte und Online-Shops. Um eine möglichst günstige Wildkamera kaufen zu können, welche gleichzeitig Ihren Ansprüchen genügt, lohnt sich in jedem Fall der Preisvergleich. Teilweise findet sich auch eine recht günstige Wildkamera mit Premium Pack. Eine Wildkamera bei Aldi z.B er halten Sie bereits für rund 100 Euro. Das Mittelklasse-Segment liegt bei 500 bis 650 Euro und besonders hochwertige Geräte mit GPRS und GSM kosten gut und gerne bis zu 1.000 Euro und mehr.

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Wildkamera kaufen – Fazit

Unsere Empfehlung für den Kauf einer Wildkamera lautet: Beachten Sie die in diesem Kaufratgeber erläuterten Punkte und lesen Sie den einen oder anderen Testbericht (z.B. Stiftung Warentest) zu den Modellen, über deren Kauf Sie nachdenken. So können Sie nichts falsch machen und finden ganz sicher die perfekte Fotofalle für Ihre Ansprüche. Folgend finden Sie die wichtigsten Aspekte, die es beim Kauf zu beachten gilt, noch einmal in der Übersicht.

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  • Foto- und Video-Qualität
  • Verarbeitung und IP-Schutzklasse
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Design
  • Radius
  • Winkel
  • Auslösezeit

Häufig gestellte Fragen zu Wildkameras

Wie die Wildkamera anbringen?

Die Geräte werden i.d.R. mit einem Gurt an einem Baum befestigt. Es gibt verschiedene Gurte für die Befestigung: Gurte mit Kunststoffclip (sehr praktisch), Gurte mit Gummizug (ebenfalls sehr praktisch) und Gurte mit Schnalle (eher umständliche Befestigung).

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Wie hoch die Wildkamera anbringen?

Die Fotofalle sollte etwa auf Hüfthöhe befestigt werden. Sie sollte leicht nach unten neigen, um den Nahbereich vor der Kamera mit zu erfassen.

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Welcher Batterie- oder Akku-Typ wird empfohlen?

Alkaline-Batterien sind recht günstig und über einen langen Zeitraum lagerbar.
NiMH-Akkus (Nickel-Metall-Hybrid) sind deutlich teurer. Diese Akkus haben den NiCd-Akku (Nickel-Cadmium) längst vom Markt verdrängt. Lithium-Ionen-Akkus der Größe AA Mignon sind aufgrund ihrer hohen Spannung nicht für Wildkameras geeignet.

Warum sind die Bilder im Dunkeln schlecht ausgeleuchtet?

Hochwertige Nachtaufnahmen entstehen nur, wenn die Spannung der Batterien bzw. der Akkus hoch genug ist. Je frischer die Batterien, desto höher die Spannung und desto heller leuchten die LEDs der Fotofalle.

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Welche Sensorempfindlichkeit einstellen?

Im Sommer sollte eine höhere Empfindlichkeit eingestellt werden als im Winter. Das liegt ganz einfach daran, dass sich die Körpertemperatur des Wilds in den warmen Monaten an die Umgebung angleicht. Hierdurch kann es passieren, dass die Wildkamera nicht ausgelöst wird, wenn sich ein Tier in der Nähe befindet.

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Welche Blitz-Art für welchen Zweck?

1. Der Infrarotblitz reicht für Schwarz- und Rehwild vollkommen aus.
2. Der Weißlichtblitz ist eine Alternative für schreckhafte Tiere.
3. Für erfahrene Keiler oder Rotwild eignet sich Schwarzlicht (Black LED) besonders gut.

Warum löst die Kamera nicht aus?

Ein häufiger Grund ist, dass die Spannung der Akkus/ Batterien zu niedrig ist.

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