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Polfilter Test 2021

Die besten Polfilter im Vergleich

Kaufratgeber Polfilter – für eine bessere Qualität Ihrer Aufnahmen

Für die Spiegelreflexkamera und die Systemkamera gibt es verschiedene Filter zur Verbesserung der Aufnahmequalität. Auch Polfilter oder Polarisationsfilter gehören zu dieser Gruppe. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte, wenn Sie einen Polfilter kaufen möchten. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Arten von Polarisationsfiltern samt den Vor- und Nachteilen vor und erläutern die wichtigsten Kaufkriterien. So können Sie einen eigenständigen Polfilter Vergleich machen und Ihren persönlichen Polfilter Testsieger bestimmen.

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Die Funktionsweise von Polfiltern

Gut zu wissen:
Spiegelnde Oberflächen, wie Wasser weisen die höchste Polarisation auf. Auch Lacke, Holz und Glas wirken sehr polarisierend. Bei unbehandelten Metalloberflächen bleibt der Effekt aus.
Der erfahrene Fotograf weiß: Licht schwingt von einer Quelle ausgehend immer dreidimensional. Während einige Oberflächen das Licht reflektieren, gibt es auch einige Oberflächen, die es absorbieren. Mit einem Polfilter sorgen Sie dafür, dass die Schwingung der Lichtstrahlen auf lediglich eine Ebene reduziert wird. Anders ausgedrückt: Ein Polfilter dient dazu, das Licht von einer definierten Polarisationsrichtung auszufiltern. Durch das Betätigen der Filter-Drehfassung bestimmt man, welche Polarisationsrichtung gesperrt werden soll. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, zwei Filter zu verwenden. Sperrt jeder Filter eine Richtung, die vom anderen durchgelassen wird, erzielen Sie eine Abdunklung. Trifft gemischtes Licht auf den Polarisationsfilter, wird die Hälfte des Lichts gelöscht. In diesem Fall arbeitet der Filter also sozusagen genau wie ein herkömmlicher Graufilter.

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Hinweis: Durch das Drehen des Vorsatzes wird nicht nur Licht ausgeblendet, sondern in Bezug auf die Umgebung auch verstärkt, sodass die gewünschten Effekte erzielt werden.

Tipps für den Einsatz der Filter

Viele Hobbyfotografen setzen den Filter vor das Objektiv und nehmen ihn nicht mehr ab. Die Verwendung eines Polfilters ist jedoch nicht immer notwendig. In diesem Fall sollte man den Vorsatz abnehmen und ohne fotografieren. Eine deutliche Veränderung im Sucherbild stellt ein Indiz dafür dar, dass der Polarisationsfilter den gewünschten Effekt erzielt. Der spezielle Filter wird von vielen Fotografen unterschätzt. Wenn Sie ihn richtig einsetzen, sind aber durchaus spektakuläre Effekte möglich. Ein Beispiel hierfür sind Landschaftsaufnahmen. Besonders an trüben Tagen können die Farben der Umgebung und des Himmels deutlich verstärkt werden.
Weitere Szenarien, in denen Polfilter verstärkt zum Einsatz kommen, sind:

  • Die Aufnahme von Personen mit Brille.
  • Das Fotografieren von Wasseroberflächen sowie der Unterwasserwelt, ohne, dass die Spiegelung des Himmels sichtbar sein soll.
  • Beim Fotografieren des Himmels (Verstärkung des Blaus).

Die größte Wirkung erzielen Sie, wenn der Winkel zwischen dem Motiv und der Lichtquelle 90 Grad beträgt. Allerdings erzielt man mit davon abweichenden Winkeln meist optisch schönere Aufnahmen.

Lineare vs. zirkulare Polarisationsfilter

Ein Polfilter Vergleich verdeutlicht: Es wird allgemein zwischen linearen und zirkularen Polfiltern unterschieden. Letztere werden auch als CPL (für „Circular Polarizer“) bezeichnet. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Eigenschaften bzw. die Vor- und die Nachteile der beiden Filtertypen.

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Lineare und zirkulare Polarisationsfilter – Eigenschaften

Lineare Polfilter Zirkulare Polfilter
  • Lassen nur Licht aus einer bestimmten Richtung durch
  • Nicht für Spiegelreflexkameras geeignet (diese deuten das linear polarisierende Licht aufgrund ihrer Messtechnik falsch)
  • Für Kameras mit Bildsensor für die Belichtungsmessung sowie für Systemkameras ohne Spiegel geeignet
  • Funktioniert gleichgut in beide Durchlassrichtungen
  • Auswahl ist begrenzt
  • Preisgünstig
  • Lassen nur Licht aus einer Richtung durch und zirkulieren anschließend die Polarisation zur Kamera hin
  • Auch für Spiegelreflexkameras geeignet
  • Polarisierender Effekt nur in der vorgesehenen Durchlassrichtung
  • Breite Angebotspalette
  • Teurer als lineare Polfilter

Indem Sie das Fokussieren manuell vornehmen, verhindern Sie, dass die Position des Filters dabei wieder verändert wird. Fotografieren Sie gerne mit dem Filter, sollten Sie bereits beim Erwerb des Objektivs beachten, dass sich dieses nicht mit dreht, wenn Sie fokussieren.

Polfilter kaufen – darauf sollten Sie achten!

Wie gezeigt, hat bereits das vorhandene Messsystem Einfluss auf die Kaufentscheidung. Sollten Sie sich unsicher sein, über was für ein System Ihre Kamera verfügt, empfiehlt es sich, zu einem Zirkularpolfilter zu greifen. Dieser gleicht Defizite besser aus. Des Weiteren wird in einem Polfilter Test (z.B. Stiftung Warentest) ersichtlich, dass auch die Art der Fotografie maßgeblichen Einfluss auf die Kaufentscheidung hat. Es gilt: Für die digitale Fotografie kommen nur Zirkularpolfilter infrage; bei der analogen Fotografie kann zwischen linearen und zirkularen Geräten gewählt werden.

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Je schärfer, desto besser

Wenn Sie einen Kamera Polfilter kaufen möchten, sollten Sie Wert auf eine möglichst hohe Schärfeleistung des Filters legen. Diese Leistung ist ein Hauptkriterium für die Qualität des Produkts.

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Die Vergütung zur Steigerung der Bildqualität

Früher nahm man an, dass die Vergütung der Filter-Oberflächen keinen Effekt bringt. Wie ein Polfilter Test zeigt, handelt es sich hierbei allerdings um einen Irrtum. Und zwar verhindern Mehrschichtvergütungen zusätzlich Reflexionen. Hierdurch wird die Bildqualität gesteigert.

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Eine hohe Lichtdurchlässigkeit für ein optimiertes Sucherbild

Ein Polfilter holt das Beste aus Ihrer Aufnahme heraus.

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Eine hohe Lichtdurchlässigkeit (auch: Transmission) sorgt dafür, dass der Filter nur einen Teil des Lichts schluckt. Das Ergebnis ist ein besseres Sucherbild. Sowohl Profi- als auch Hobbyfotografen profitieren von High-Transmission-Modellen.

Farbneutralität trotz Filter

Durch die Minderung der Reflexionen erhalten Farben eine höhere Intensität. Hierunter darf aber keinesfalls die Authentizität der Farbtöne leiden, d.h. diese dürfen durch das Verwenden eines Filters nicht verändert werden. Vor allem hochwertige Modelle können in dieser Hinsicht überzeugen.

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Die Verarbeitung des Produkts

Wie bei jedem anderen Produkt spielt die hochwertige Verarbeitung auch beim Kauf eines Polfilters eine übergeordnete Rolle. Anhand des Glases, des Filtergewindes und der allgemeinen Verarbeitung lässt sich die Qualität des Produkts bestimmen. Der Außenring von hochwertigen Modellen besteht i.d.R. aus Aluminium oder einem ähnlichen Metall. Das Filterglas ist normalerweise vergütet und mehrschichtig. Bei namenhaften Herstellern wird so gut wie nie auf Plastik als eigentliches Filtermaterial zurückgegriffen. Möchten Sie einen Polfilter günstig erstehen, da Ihr Budget nicht mehr hergibt, empfiehlt es sich bei der Qualität keine Abstriche zu machen. Entscheiden Sie sich lieber für ein Auslauf- oder nicht mehr aktuelles Modell.

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Die passende Größe für Ihren Polfilter

Achtung:
Nehmen Sie sich vor Produktplagiaten in Acht! Bei diesen lösen sich mit der Zeit des Gebrauchs die Verklebungen, die der Fixierung der Polfilterfolie zwischen den Gläsern dienen. Haben Sie sich für ein hochwertiges Modell entschieden, sind derartige und weitere Mängel auch nach mehreren Jahren kein Thema.
Kameraobjektive weisen verschiedene Durchmesser auf. Ist es Ihr Wunsch, den Filter unmittelbar aufzuschrauben, müssen Sie den Durchmesser des Objektivs berücksichtigen. Und auch bei der Verwendung von Filterhaltern gilt es, sich zumindest grob an der Objektivgröße zu orientieren. So wird ein möglichst großer Effekt gewährleistet.

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Gängige Polfilter-Größen

  • Polfilter 58 mm
  • Polfilter 62 mm
  • Polfilter 67 mm
  • Polfilter 72 mm
  • Polfilter 77 mm

Namenhafte Hersteller von Polarisationsfiltern

  • Canon
  • Käsemann
  • B+W Polfilter
  • Sony

Übrigens: Es gibt auch eine Polfilterbrillen auf dem Markt. Diese haben jedoch einen anderen Zweck: Polfilterbrillen kommen mit einem 3D-Beamer bzw. mit einem anderen 3D-fähigen Gerät zum Einsatz.

Der beste Polfilter – weiterführende Hinweise

Der Polfilter wird einfach vor das Objektiv geschraubt und ist sofort einsatzbereit.

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Ob Landschaftsfotografie, Schnappschüsse vom Himmel oder ein Bild vom Wasser ohne Spiegelungen – wenn Sie den Polarisationsfilter richtig einsetzen bzw. richtig benutzen, erhöht das die Qualität Ihrer Bilder. Wenn Sie noch unsicher sind, ob ein solcher Filter für Sie wirklich sinnvoll ist, sollten Sie sich im Internet einmal Vergleichsbilder (Vorher-Nachher) anschauen. Diese vermitteln eine Idee von dem Prinzip der Polfilter. Noch besser ist aber natürlich die eigene Anwendung. Nur so lässt sich die Wirkung eines solchen Filters voll und ganz nachvollziehen. Wir raten Ihnen außerdem, den einen oder anderen Testbericht (z.B. Stiftung Warentest) zu den Modellen zu lesen, auf die Sie ein Auge geworfen haben. Der beste Polfilter für Ihre Ansprüche und können den idealen Polfilter günstig kaufen. Egal, ob B+W Polfilter oder ein anderer Kamera Polfilter – wir wünschen viel Spaß beim Fotografieren und unvergessliche Aufnahmen mit Ihrem Polfilter Testsieger!

FAQ – Antworten auf Fragen zum Thema Polfilter

Wie den Polfilter richtig einstellen?

Passen Sie den Effekt durch das Drehen des Filters je nach Situation und Motiv an.

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Wie den Polfilter drehen?

Um den Polfilter linear oder zirkular richtig anzuwenden, schauen Sie durch den Sucher und drehen zeitgleich am Filter. Eine Drehung über 90 Grad ist nicht sinnvoll, da das den möglichen Effekt wieder mindert. Bei 180 Grad kehrt der Filter in die Ausgangsposition zurück.

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Was bedeutet Polfilter zirkular?

Zirkulare Polarisationsfilter lassen nur Licht aus einer Richtung durch und zirkulieren anschließend die Polarisation zur Kamera hin.

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Wie den Polfilter reinigen?

1. Entfernen Sie Staub mit einem Blasebalg.
2. Reinigen Sie den Polfilter mit einem Mikrofasertuch.
3. Bei hartnäckigem Schmutz hilft eine sogenannte Linsen-Cleaner-Lösung oder etwas destilliertes Wasser.