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Metalldetektoren Test 2021

Die besten Metalldetektoren im Vergleich

Der beste Metalldetektor 2022

Alles, was Sie über unseren Metalldetektor Vergleich wissen müssen

Metalldetektor Test Vergleich

Für Menschen kann die Suche nach verborgenen Schätzen eine erholsame Freizeitbeschäftigung sein.

Von einem Metalldetektor hat sicher fast jeder schon einmal gehört oder dessen Benutzung in einem Film gesehen. Doch zuhause hat wohl kaum jemand so ein Metallsuchgerät. Tatsächlich gibt es im Wesentlichen zwei recht spezielle Anwendungsgebiete für einen Metallsucher. Einerseits benötigt man so ein Gerät für handwerkliche Zwecke – etwa um verborgene Rohre zu finden – andererseits ist ein Metalldetektor für die Schatzsuche unabdingbar. Wollen Sie also mit einem Metalldetektor Gold, alte Münzen oder echte archäologische Raritäten finden, so sollten Sie in der passenden Kategorie suchen. Wir zeigen Ihnen, welche Hauptunterschiede es beim Thema Metallsonden gibt, warum Sie vor allem auf die Ortungstiefe achten sollten und wann es sich lohnt, einen Profi Metalldetektor kaufen zu gehen.

Die beiden Arten Metalldetektoren

In beinahe jedem Metallsucher Test wird zwischen Detektoren für das Handwerk und das Baugewerbe sowie den Modellen für die Hobby-Schatzsuche unterschieden. Dabei ist die klare Unterscheidung leider gar nicht so einfach, denn technisch betrachtet ist die Metalldetektor Funktion bei fast allen Geräten gleich. Am ehesten ergibt eine Klassifizierung nach Ortungstiefe Sinn. Während Geräte, die bodennah operieren, häufig von Schatzsuchern im Wald oder an Stränden genutzt werden, ist ein echtes Bodenradar mit mehreren Metern Suchtiefe eher für den Bau geeignet – oder aber, wenn man es wirklich ernst meint mit der Schatzsuche und einen Golddetektor mit Tiefgang braucht.

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Art Metallsuchgerät Beschreibung
Oberflächen Metallsucher Ein Metalldetektor, der nur knapp unter der Oberfläche Metalle aufspürt, reicht für die Hobbyschatzsuche meist aus. Zwar misst er nur knapp einen halben Meter tief, doch dafür ist so ein Metalldetektor günstig und leicht zu handhaben.
Metallsonde mit Tiefenreichweite Metallsuchgeräte für die professionelle Anwendung spüren Metalle sogar noch in drei Metern Tiefe auf und sind perfekt, um alte Leitungen und Rohre, aber auch tiefliegende historische Gegenstände zu orten. Zudem analysieren viele Modelle zugleich die Metallart.

Vor- und Nachteile der Metalldetektoren Typen

Es dürfte auf der Hand liegen, dass man mit einem einfachen und preiswerten Metalldetektor, der nur 30 oder 40 Zentimeter weit unter dem Sand ortet, in seinen Suchabsichten arg beschränkt ist. Als Metalldetektor für Kinder oder Einsteiger kann so ein günstiges Modell aber ausreichen. Wer deutlich mehr investiert, erhält ein wahres Profigerät, das nicht nur meterweit ins Erdreich reicht, sondern auch noch den Metalltyp bestimmen kann und das Ergebnis auf einem digitalen Display anzeigt.

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Typ Metallsuchgerät Vorteile Nachteile
Oberflächen Metallsucher
  • Günstig in der Anschaffung
  • Oft sehr zuverlässige Ortung
  • Ideal für Kinder und Anfänger
  • Suche auf weniger als 0,5 Meter Tiefe beschränkt
  • Meist keine Metallartbestimmung
Metallsonde mit Tiefenreichweite
  • Ortet genau und bis zu drei Meter tief
  • Oft inklusive Metallartbestimmung
  • Für Baugewerbe und Handwerk
  • Anschaffung relativ teuer
  • Modelle meist schwerer und unhandlicher

Wann sich ein Metalldetektor lohnt und was Sie beachten sollten

Ein Metalldetektor hat ohne Zweifel eine sehr abenteuerliche Komponente und wird nicht von ungefähr oft als Goldsucher oder Goldsuchgerät angepriesen. Obwohl tatsächlich nur extrem wenige Hobby-Schatzsucher tatsächlich etwas von Wert finden, macht die Möglichkeit, dass es trotzdem durchaus möglich ist, bei allen den besonderen Reiz aus. Wer einmal nach stundenlanger Suche letztlich doch eine alte bayerische Münze oder ein preußisches Feldabzeichen gefunden hat, wird verstehen, was gemeint ist. Wenn Sie nur ab und zu an einem Strand oder im Wald ein wenig suchen wollen, empfehlen wir eher ein Einsteigergerät, welches leicht zu handhaben ist. Haben Sie mehr Erfahrung und vor allem Ausdauer beim Suchen, dann darf es ruhig ein professionelleres Gerät sein.

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Gut zu wissen
Wie baut man einen Metalldetektor selber? Tatsächlich kann man einen Metalldetektor selber bauen, wie Sie unten im Video sehen können. Wenn Sie selber einen Metalldetektor bauen, dürfen Sie allerdings keine großen Ortungsleistungen erwarten.

Wie funktioniert ein Metalldetektor und wie ist ein Metalldetektor aufgebaut?

Jedes Modell im Metallsucher Test funktioniert grundsätzlich gleich – vom günstigsten Anfängergerät bis zum Metalldetektor Testsieger. Eine batteriebetriebene Schaltung versorgt eine Spule mit Wechselstrom. So entsteht ein elektrisches Magnetfeld, welches mehr oder weniger tief in die Erde eindringt und dabei Metallgegenstände aufspürt. Fortschrittliche Geräte können zudem anhand der zurückgeworfenen Wirbelströme erkennen, um welches Metall es sich handelt. Das ist vor allem im Baugewerbe wichtig oder wenn bestimmte Artefakte gesucht werden sollen. Doch Vorsicht: Hochspannungsmasten und Handysignale können die Ortung empfindlich stören.

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Die Schatzsuche und die rechtlichen Vorgaben in Deutschland

Egal ob Sie mit einem Metalldetektor Militaria aus der Frühen Neuzeit oder moderne Überbleibsel aus den Weltkriegen oder vielleicht sogar wie ein echter Goldsucher eine mittelalterliche Goldmünze gefunden haben – in 15 von 16 Bundesländern gehört der Fund von Rechts wegen komplett dem Staat. Lediglich in Bayern gilt die Hadrianische Fundteilung, bei dem sich der Finder und der Eigentümer des betreffenden Bodens den Schatz teilen dürfen. In den restlichen Ländern gilt eine moderne Abwandlung des 800 Jahre alten Schatzregals, wonach der Staat ein Aneignungsrecht hat. Wenn Sie dies bei Funden nicht beachten, machen Sie sich strafbar.

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Kaufberatung und interessante Fragen zu Metalldetektoren

Jeder Metalldetektor Test ist ein wenig anders aufgebaut. Neben der Ortungstiefe und der Genauigkeit kommt es vor allem bei der Schatzsuche auch ein wenig auf den Bedienkomfort an. Übrigens: Die Stiftung Warentest hat noch keinen eigenen Metalldetektor Test.

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Metalldetektor Test Vergleich

Mit einem Metalldetektor lassen sich manchmal wahre Schätze aufspüren.

  • Anzeige: Analog oder digital – Sie haben die Wahl.
  • Gewicht und Komfort: Ein leichtes Gerät mit verstellbarem Schaft und gepolsterter Armstütze macht sich bei längeren Suchen schnell bemerkbar.
  • Lautstärke und Kopfhörer: Eine verstellbare Lautstärke und optionale Kopfhörer machen vor allem in bebauten Gegenden Sinn.
  • Wasserdichtheit: Soll der Metalldetektor Unterwasser oder zumindest unfallfrei am Strand operieren, dann sollte der Metalldetektor wasserdicht sein.
  • Metalldetektor Zubehör: Oft gibt es nicht nur das Gerät an sich, sondern ein ganzes Metalldetektor Set mit Schaufel und Kopfhörern im Angebot.

Was kann man mit einem Metalldetektor alles finden?

Wie der Name schon sagt, spürt ein Metalldetektor nur Dinge aus Metall auf. Das können achtlos weggeworfene Kronkorken sein, aber eben auch mittelalterliche Geschossbolzen, Münzen oder Uniformteile.

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Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, Wertgegenstände zu finden?

Das kommt auf die Definition von Wert an. Für Hobby-Archäologen ist der Fund eines fünfhundert Jahre alten Armbrustbolzens eine Sache von großem historischem Wert. Geht es Ihnen um den tatsächlichen Wert in Euro, so dürften Sie es schwerer haben. Außerdem gehört Ihnen der Fund von Rechts wegen meist ja auch gar nicht.

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Kann man in Deutschland Gold finden?

Tatsächlich finden Sie in vielen deutschen Flüssen und Gebirgen Gold. Allerdings sind die Mengen sehr klein und die Suche langwierig und beschwerlich. Als Freizeit-Event mit der Familie hat sich das Goldwaschen aber mittlerweile als echter Szenesport etabliert.

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Bekannte Marken und Hersteller

Lieber den Metalldetektor von Garrett, einen Conrad Metalldetektor oder das Modell von Bounty Hunter? Auch bei Metalldetektoren ist die Auswahl groß und gerade als Anfänger kennt man die Marken kaum. Ist ein Garrett Metalldetektor besser als ein Gerät von Seben? Oder ist nur der Garrett Ace 150 Metalldetektor besser als der Seben Metalldetektor Deep Target? Vertrauen Sie auf unsere Vergleichstabelle und kaufen Sie am besten von folgenden etablierten Herstellern.

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  • Garrett
  • Intey
  • Seben
  • Hoomya
  • Bounty Hunter
  • Monzana
  • Makant

In manch einem Metallsuchgerät Test findet man auch sogenannte Leitungsfinder. Sie können mit so einem handlichen Metalldetektor die Wand nach Kabeln und Drähten absuchen. Im obigen Metalldetektor Vergleich sind solche Geräte aber nicht aufgeführt.

Fazit: Mit einem guten Metalldetektor auf Schatzsuche gehen

Obwohl in jedem seriösen Metallsuchgerät Test auch Modelle für das Handwerk und den Bau vorgestellt werden, werden doch die meisten Metallsuchgeräte von Personen gekauft, die damit dann Äcker, Strände und Wälder nach historischen Artefakten durchsuchen. Wer das hin und wieder ausprobieren möchte, ist mit einem Metalldetektor der einfachen Sorte bestens bedient. Fundstücke, die nur knapp von Erdreich bedeckt sind, lassen sich damit gut finden, ohne dass man gleich hunderte von Euros investieren muss. Wer die Schatzsuche ernsthaft betreibt und regelmäßig mit dem Detektor unterwegs ist, der darf ruhig tiefer in die Tasche greifen. Dafür ortet dann auch das Gerät weitaus tiefer und man spürt sicher einige Fundstücke auf, an denen andere aufgrund von schwächeren Detektoren vorbeigelaufen sind.

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