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Gimbals Test 2021

Die besten Gimbals im Vergleich

Die besten Gimbals 2021

Gimbal Vergleich Gimbal Test

Ein Gimbal wird immer häufiger auch für wackelfreie Aufnahmen mit dem Smartphone benutzt. Die Besonderheit hierbei sind drei integrierte Schwenkachsen.

Alles, was Sie über unseren Gimbal Vergleich wissen müssen

Smartphones und moderne Action-Cams bieten leistungsfähige Kamera-Technik, mit der auch weniger geübte Video-Künstler vorzeigbares Film-Material aufnehmen können. Wenn es an der Kameraführung ein wenig hapert oder unter schwierigen Verhältnissen gedreht werden soll, leistet ein Gimbal wertvolle Dienste. Mithilfe eines Gimbals können Kameras wirkungsvoll stabilisiert und Wackler vermieden werden. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Arten von Gimbals es gibt und welche Aspekte bei einem Gimbals-Vergleich besonders wichtig sind.

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Von ultraleicht bis robust gibt es viele Varianten

Die leichteste Kategorie von Gimbals ist der Gimbal für Mobiltelefone. Diese Art des Stabilisators kann neben Smartphones auch kleine Action-Cams aufnehmen und eignet sich besonders für Selfies oder zum Erstellen von Vlogging-Beiträgen für YouTube. Gimbals für das Smartphone sind aufgrund der geringeren Gewichtsbelastung leichter zu handhaben und verursachen eine geringe Körperbelastung bei den Aufnahmen. Durch die vergleichsweise leichte Konstruktion ist ihre Mechanik allerdings häufig weniger leistungsstark als die der größeren Kamera-Gimbals für DSLR-Kameras. Größere GoPro-Gimbals und DSLR-Gimbals zählen zu den leistungsfähigeren Stabilisatoren. Sie sind schwerer und stabiler gebaut, damit sie auch größere Aufnahmegeräte sicher halten können. Alle Handheld-Gimbals können mit einem Gimbal-Controller oder Gimbal-Joystick gesteuert werden. Die meisten Camera-Gimbals lassen sich auch über eine App auf dem Smartphone kontrollieren, was besonders für Aufnahmen aus der Ferne einen großen Vorteil bietet. Für besondere Beweglichkeit gibt es in dieser Kategorie 3 Axis-Gimbals, die über drei Schwenkachsen verfügen. Das bietet besonders bei Landschafts- oder Bewegtaufnahmen eine breite Palette an Möglichkeiten, wie sie ihr Motiv vielfältig in Szene setzen können. Mit einem Gimbal können Sie zudem aus ungewöhnlichen Perspektiven filmen, die ohne das Hilfsmittel nur schwer erreichbar wären – beispielsweise für Filmaufnahmen nah am Boden oder aus der Höhe.

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Gimbal-Typ Eigenschaften
Smartphone-Gimbal Bei den Smartphone-Gimbals stehen die Handlingeigenschaften im Vordergrund. Sie sind besonders leicht und lassen sich unproblematisch transportieren. Viele der Modelle können als Selfie-Sticks eingesetzt werden. An ihre Grenzen stoßen die Smartphone-Gimbals, wenn Aufnahmegeräte mit höherem Gewicht eingesetzt werden sollen.
Kamera-Gimbal Die größeren Kamera-Gimbals sind robuster und zumeist in der Lage, ein Gewicht von einem bis zwei Kilogramm sicher zu halten. Ihre Ausgleichsmechanik ist in der Regel von höherer Qualität, als es bei den leichteren Smartphone-Gimbals der Fall ist.

Hochwertige Aufnahmen erfordern Körpereinsatz

Gimbals zur Kamera-Stabilisierung einzusetzen ist seit längerem nicht mehr nur den Profis vorbehalten. Während Smartphones zu den Leichtgewichten unter den Aufnahmegeräten zählen und von einem leichten Gimbal ohne Probleme gehalten werden können, ist für Aufnahmen mit einer hochwertigen Spiegelreflexkamera eine robustere Konstruktion notwendig. Kamera plus Objektiv bringen leicht ein Gewicht zwischen einem und zwei Kilogramm auf die Waage. Dementsprechend robust muss ein passendes Gimbal gebaut sein.

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Gut zu wissen
Es gibt spezielle Gimbals mit besonders weitem Schwenk- und Neigungswinkel für flexible Aufnahmen. So können beispielsweise Panoramaaufnahmen entstehen.

Die besonders stabilen Modelle sind in etwa genauso schwer wie das Maximalgewicht, mit dem sie belastet werden können. Wer den Einsatz einer Spiegelreflexkamera auf einem Gimbal plant, sollte sich vorab über das zusätzliche Gewicht des Equipments im Klaren sein. Weitaus weniger wiegen Gimbals für Drohnen, wie beispielsweise die DJI Phantom 3. Die DJI Drohne Phantom 3 oder 4 ist mit einer leistungsfähigen Kamera und einem Stabilisator bestückt. Gesteuert werden kann die DJI-Drohne über ein iPhone oder ein Android-Smartphone. Ein weiterer Aspekt, der vor allem für Vielfilmer und im Urlaub eine wichtige Rolle spielt, ist die Akkukapazität. Die meisten Geräte bieten eine Betriebsdauer zwischen sechs und zwölf Stunden. Wenn diese Aufnahmezeit nicht ausreicht, sollten Sie auf einen USB-Anschluss achten, über den eine externe Spannungsquelle wie beispielsweise eine Power-Bank angeschlossen werden kann. Auf diese Weise lässt sich die Akkukapazität leicht auf zehn oder zwanzig Amperestunden erhöhen und eine entsprechend lange Betriebszeit erreichen. Eine Powerbank kann anders als ein fest verbauter Akku am Körper getragen werden und fällt somit nicht am Gerät ins Gewicht. Modelle mit austauschbaren Akkus bieten zudem die Option, immer einen Ersatzakku mit sich zu tragen.

Gimbal-Typ Vorteile Nachteile
Smartphone-Gimbal
  • Leicht
  • Handlich
  • Gering belastbar
  • Teils Einschränkungen beim Neigungswinkel
Kamera-Gimbal
  • Gewichtsbelastung zwischen einem und zwei Kilogramm
  • Robuste Bauart
  • Hohes Gewicht
  • Körperbelastung

Welches Gimbal eignet sich für Sie?

Wenn Sie lediglich mit Ihrem iPhone ein paar Videos drehen möchten, muss es nicht gleich ein hochwertiges Schwebestativ von Rollei sein. Denken Sie allerdings an höherwertige Fotos und Filme, die Sie mit Ihrer DSLR-Kamera oder einer hochwertigen GoPro-Kamera machen möchten, sollte auch ein passendes Gimbal von entsprechender Qualität zum Einsatz kommen. Gimbals, die via App über das Smartphone angesteuert werden, bieten zahlreiche Möglichkeiten für ein ideales Setup. Wer sich nicht sicher ist, kann zunächst einige Gehversuche mit einem preiswerten Modell machen und dann auf ein höherklassiges Produkt umsteigen.

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Gibt es bereits einen Gimbal-Test der „Stiftung Warentest“?

Bis dato haben sich die Test-Experten des Verbraucher-Magazins noch nicht mit dem Thema Gimbals auseinandergesetzt. Allerdings ist die moderne Kameratechnik ein wichtiger Sektor der Verbraucher-Elektronik und dementsprechend ist ein Gimbal-Test in Zukunft zu erwarten.

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Was sind die derzeit beliebtesten Hersteller von Gimbals?

Während DJI neben Kamerastabilisatoren auch hochwertige Drohnen-Systeme wie die DJI Mavic Pro zu bieten hat, sind andere Hersteller wie beispielsweise Rollei auf qualitativ hochwertiges Fotozubehör spezialisiert. Wir haben für Sie eine Liste der aktuell beliebten Hersteller und Marken im Bereich der Gimbals zusammengestellt:

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  • Rollei
  • Freevision
  • Morros
  • Neewer
  • DJI
  • Yi Technology
  • Feiyu
  • IKAN
  • Movo
  • Dobot
  • Hohem
  • LESHP
  • LCLrute
  • Xsteady
  • Moza

Das sollten Sie beim Kauf eines Gimbals beachten

Günstige Varianten reichen für Smartphones aus

Gimbal Vergleich Gimbal Test

Für bewegte Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven eignet sich ein handliches Gimbal besonders.

Bevor Sie ein Gimbal kaufen sollten Sie sich zunächst darüber Gedanken machen, für welchen Zweck Sie es einsetzen möchten. Wenn es in erster Linie um Selfies oder gelegentliche Filme mit dem Smartphone geht, können Sie Ihren Fokus auf günstige Gimbals mit geringer Belastbarkeit setzen. Mit Einschränkungen müssen Sie dann allerdings bei der Tragfähigkeit des Kamerastabilisators rechnen. Einfache Modelle tragen häufig nicht mehr als 200 Gramm. Damit ist der Gebrauch mit größeren GoPros oder Spiegelreflexkameras ausgeschlossen. Soll das Gimbal schwereres Equipment tragen, sollten Sie auf ein entsprechend hochwertiges Modell zurückgreifen. Hohe Werte bei Dreh- und Neigungswinkel sind das A und O, wenn es Ihnen um maximale Flexibilität bei Filmaufnahmen mit einem Gimbal geht.

Passgenauigkeit für wackelfreie Aufnahmen

Ein wichtiger Aspekt für gelungene Filmaufnahmen mit einem Gimbal ist die richtige Aufnahmetechnik. Mit ein wenig Übung reizen Sie das Potenzial Ihres neuen Kamerastabilisators voll aus und sorgen für ein sichtbares Plus bei der Aufnahmequalität. An erster Stelle steht ein fester Sitz des Smartphones oder der Kamera in der Halterung. Passen Halterung und Kameragehäuse nicht hundertprozentig zueinander, kann es zu Schäden an Aufnahmegerät und Gimbal kommen. Achten Sie also auf die Kompatibilität der Geräte. Der Bewegungsablauf während der Aufnahmen sollte möglichst flüssig und gleichmäßig sein. Vermeiden Sie abrupte Richtungsänderungen oder Sprünge. Nur dann ist der Stabilisator in der Lage, ungewollte Bewegungen auszugleichen.

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Gimbals sind ein Muss für wackelfreies Filmen in Bewegung

Gimbals sind für Hobbyfilmer eine interessante Möglichkeit, die eigenen Filmaufnahmen mit vergleichsweise wenig Aufwand aufzuwerten. Einfache Modelle für das Filmen mit dem Smartphone bietet beispielsweise Rollei an, hochwertigere Modelle für die DSLR gibt es von DJI. Auch im Einsatz mit Drohnen ist der Stabilisator eine große Hilfe und beugt Bildverwacklungen vor. Gerade die kompakten Gimbals für Smartphone und Action-Cam sind für gelegentliches Filmen eine lohnenswerte Ergänzung für Ihr Equipment, wenn Sie Wert auf wackelfreie Aufnahmen legen. Gimbals für größere Aufnahmegeräte wie Spiegelreflexkameras hingegen sind vergleichsweise schwer und unhandlich, weshalb sie sich eher für Vielfilmer und Profis anbieten.

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