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CPU-Kühler Test 2021

Die besten CPU-Kühler im Vergleich

Kaufratgeber zum CPU-Kühler – Schützen Sie Ihren PC vor Abstürzen

Ein CPU-Kühler ist für den reibungslosen Abtransport von Wärme aus dem PC Gehäuse zuständig. Die Temperatur der CPU, also des Prozessors eines PCs steigt mit einer zunehmenden Belastung (z.B. beim Zocken) an. Ohne eine aktive Kühlung durch einen entsprechenden Kühler würde die CPU unter Volllast in nur wenigen Augenblicken abstürzen.

Ein CPU-Kühlers entlastet den Prozessor Ihres PCs bei hoher Belastung.

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Grundsätzlich bestehen zwei Möglichkeiten beim CPU Kühler kaufen: Sie können auf eine sogenannte Boxed-CPU zurückgreifen oder sich für eine „unboxed“ CPU, auch als Tray-Version bekannt, entscheiden. Bei der ersteren handelt es sich um einen Kühler, der vom Prozessor-Hersteller (AMD/Intel) „beigelegt“ wird. Bei einer „unboxed“ CPU handelt es sich hingegen um einen Prozessor ohne Kühler, d.h. Sie müssen den CPU-Kühler separat erwerben. Boxed-CPUs sind logischerweise, wenn auch nur geringfügig, teurer als ihre Pendants ohne Kühler. Davon sollte man sich allerdings nicht täuschen lassen. Kauft man den Kühler im Nachhinein, gibt man deutlich mehr Geld aus als für ein „mitgeliefertes“ Modell. Ein CPU Kühler Test zeigt, dass die Leistung der „Standard-Kühler“ unter normalen Umständen durchaus ausreicht. Allerdings sind die Modelle recht klein, d.h. sie müssen sich deutlich öfter drehen, um die Leistung eines größeren „unboxed“ CPU-Kühlers zu erreichen. Durch diese höheren Umdrehungszahlen ist der Lüfter viel lauter, was zu störenden Geräuschen während des Arbeitens oder des Zockens führen kann. Alles in allem weist ein „unboxed“-Modell also eine bessere Kühlleistung sowie eine geringere Geräuschentwicklung auf. Dieser Ratgeber hilft Ihnen dabei, den besten CPU Kühler für Ihre Ansprüche zu finden. Mit Hilfe unserer Informationen führen Sie selbstständig einen CPU Kühler Vergleich durch und finden Ihren ganz persönlichen CPU Kühler Testsieger.
CPU-Sockel, Gehäusegröße und weitere Faktoren, die beachtet werden müssen

„Boxed“ vs. „unboxed CPU-Kühler“ – Vor- und Nachteile

„Art des Kühlers“ Vorteile Nachteile
Boxed
  • Keine Montage notwendig
  • Ausreichend für normale Umstände
  • Günstiger in der Anschaffung
  • Klein
  • Geringere Leistung
  • Stärkere Wärmeentwicklung
  • Höhere Lautstärke (zu laut für ruhiges Arbeiten und Filmeschauen!)
Unboxed
  • Groß und somit leistungsstärker
  • Geringe Geräuschentwicklung
  • Eigenständige Montage notwendig
  • Teurer in der Anschaffung

Wenn Sie einen CPU Kühler kaufen möchten, müssen Sie zu allererst sicherstellen, dass die Komponente auch zu Ihrem PC passt.

Achtung:
Ein CPU Kühler Vergleich zeigt: Es gibt nicht nur Luftkühler, sondern auch Modelle mit Wasserkühlung und weitere Arten. Für die anderen CPU-Kühler gelten andere Empfehlungen. Um den Rahmen nicht zu sprengen, bezieht sich dieser Artikel nur auf Modelle mit Luftkühlung.
Hierzu müssen Sie wissen, dass jedes Mainboard (auch: Motherboard) einen bestimmten CPU-Sockel (z.B. 1150 oder 1151; AM3+ oder AM4) aufweist. Dieser Sockel unterstützt nur bestimmte Prozessoren und auch nur ganz bestimmte Kühler. Um den Sockel in Ihrem PC zu ermitteln, können Sie beispielsweise auf ein Tool, wie „CPU-Z“ zurückgreifen. Des Weiteren müssen Sie die Größe Ihres PC-Gehäuses beachten. Nicht jeder Kühler passt in jedes Gehäuse. Damit Sie nach dem Kauf nicht merken, dass der Kühler zu groß für Ihr PC-Gehäuse ist, sollten Sie den Raum im Gehäuse ausmessen. Rechnen Sie da bei lieber ein bisschen mehr Platz als „nötig“ ein. Der Grund: Es muss genügend Raum für den Luftstrom des Kühlers vorhanden sein. Auch das Gewicht des Kühlers spielt eine entscheidende Rolle. Vor allem sehr effektive Modelle können bis zu einem Kilogramm schwer sein. Derartige Kühler benötigen eine sogenannte Backplate. Diese hilft dabei, den Kühler sicher zu montieren. Bei kleinen, leichten Modellen erfolgt die Befestigung meist per Push-Pin-Technik bzw. per Klemmmechanismus. Ein weiterer wichtiger Punkt, der beim Kauf beachtet werden muss, ist die vom Kühler-Hersteller angegebene TDP (TDP steht für „Thermal Design Power“). Diese Verlustleistung kann bei sehr stromsparenden Prozessoren lediglich 13 Watt betragen. Bei weniger stromsparenden Modellen kann sich die TDP hingegen auf bis zu 220 Watt belaufen. Um Energie sparen zu können, sollte man diesen Aspekt nicht unberücksichtigt lassen.

Hinweis: Nicht alle Hersteller geben die max. TDP an. In diesem Fall sollte man sich die Informationen auf andere Weise einholen, z.B. durch einen CPU Kühler Test (z.B. Stiftung Warentest) oder durch Erfahrungsberichte von anderen Kunden.

Der beste CPU Kühler: Das macht ihn aus

Aus den obigen Erläuterungen kann man allgemeine Ansprüche an einen guten CPU-Kühler formulieren:

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  • Der beste CPU Kühler ist vor allem effizient.
  • Der Kühler sollte platzsparend sein und seine Aufgaben leise erledigen.
  • Der Stromverbrauch ist möglichst gering.
  • Die Montage sollte leicht sein und zwar auch für Laien.
  • Der Lüfter sollte fest auf dem Prozessor sitzen und dabei das Mainboard nicht verbiegen.

Xilence, Alpenföhn und weitere Hersteller von Prozessorkühlern

In diesem Abschnitt geben wir Ihnen einen Überblick über die bekanntesten Hersteller von CPU-Kühlern.

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  • Be Quiet CPU Kühler
  • Xilence
  • Cooler Master CPU Kühler
  • Zalman
  • AMD CPU Kühler (z.B. für Ryzen)
  • Arctic (z.B. Freezer 7)
  • Intel
  • Noctua
  • Alpenföhn

Übrigens: Es gibt die Hardware auch mit verschiedenem Zubehör, wie etwa einer LED Beleuchtung, die in Weiß und in Rot leuchtet.

Ausreichend informieren und CPU-Kühler kaufen

Als Laie in Sachen Computer-Hardware kann man leicht den Überblick über dieses Thema verlieren. Achten Sie beim Kauf Ihres CPU-Kühlers nicht primär darauf, ob sich der CPU Kühler günstig erwerben lässt, sondern auf die Kompatibilität mit Ihrem System. Die Stichworte in dieser Hinsicht lauten: „Gehäusegröße“ und „Sockel“. Auch das Gewicht des Kühlers spielt eine Rolle und Sie sollten die „Thermal Design Power“-Angaben des Kühler-Herstellers beachten. Die Frage, ob Sie einen AMD CPU Kühler, einen Cooler Master CPU Kühler oder einen CPU Kühler von Be Quiet bzw. von einem anderen Hersteller erwerben sollten, beantwortet sich durch diese Überlegungen oft schon selbst. Lesen Sie sich auch den einen oder anderen Testbericht (z.B. Stiftung Warentest) zu den infrage kommenden Modellen durch, um den passenden CPU Kühler günstig kaufen zu können. Für Gamer sind übrigens Kühler von Noctua und von Be Quiet besonders zu empfehlen. Die Modelle dieser Hersteller sind meist wie für die Ansprüche des Zockers gemacht. Ein Arctic Freezer stellt wiederum einen Allrounder dar, der auf eine breite Käuferschicht ausgelegt ist. Aber auch die CPU-Kühler von anderen Herstellern haben Ihre Vorteile. Unser Ratgeber hat Ihnen gezeigt, worauf Sie beim Kauf eines CPU-Kühlers achten sollten. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Suche nach Ihrem CPU Kühler Testsieger!

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FAQ – Die wichtigsten Fragen rund um das Thema CPU-Kühler

Was ist ein CPU-Kühler?

Ein CPU-Kühler, auch als Prozessorkühler bekannt, ist ein Kühlkörper, der auf die Kühlung von Mikroprozessoren ausgelegt ist. Neben der Luftkühlung gibt es auch die Wasserkühlung und weitere Kühlsysteme.

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Wie funktioniert ein CPU-Kühler?

Die Funktionsweise hängt von der Art des Kühlers ab. Eine Luftkühlung (passiv, aktiv, oder semipassiv) weist beispielsweise andere Funktionen auf als eine Wasserkühlung (offener Kreislauf, aktiv oder passiv) oder als eine Siedekühlung (offenes System, geschlossenes System).

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Was muss ich bei dem Thema beachten?

Beim Kauf des CPU-Kühlers gibt es einiges zu beachten. Lesen Sie hierzu unseren Kaufratgeber. Wenn Sie nach dem Kauf die Wärmeleitpaste regelmäßig erneuern, können Sie die Lebenszeit Ihres Prozessors deutlich erhöhen. Ein durchdachtes Kühlsystem nimmt zudem direkten Einfluss auf das Raumklima. Das ist vor allem bedeutsam, da wir Menschen in immer kleineren Büros arbeiten und in immer kleineren Wohnungen leben. Je mehr elektronische Geräte hier stehen, umso schlechter das Raumklima.

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Tipp: Ziehen Sie den Kühler gleichmäßig an. Andernfalls wirkt der Druck auf die CPU nicht mehr senkrecht, sondern schräg. Das kann zu Defekten führen.

Wie rum wird ein CPU-Kühler eingebaut?

Die Antwort hängt davon ab, wo Sie den CPU Kühler einbauen wollen. Möchten Sie ihn im vorderen Gehäuseabschnitt, also in Richtung Laufwerk platzieren, sollte der Kühler Luft in das Case saugen. Wenn Sie hinten den CPU Kühler einbauen, muss die Luft nach außen befördert werden. Sie können das ganz leicht überprüfen, indem Sie aus sicherer Entfernung ein Feuerzeug neben den Kühler halten: In welche Richtung zieht die Luft die Flamme? Befindet sich Ihr Kühler im vorderen Abschnitt und pustet er Luft nach außen, müssen Sie den Ort des Kühlers wechseln. Oder Sie tauschen den Kühler aus.

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Wie fest muss der CPU-Kühler angezogen werden?

Den CPU-Kühler richtig montieren bedeutet, das richtige Maß zwischen viel Druck und lockerem Halt zu finden. Ein gewisser Druck ist notwendig, damit gute Temperaturen erreicht werden. Die CPU sollte durch das Anziehen aber keinesfalls Schaden nehmen!

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