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Babyphones Test 2021

Die besten Babyphones im Vergleich

Die besten Babyphones 2022

Alles, was Sie über unseren Babyphone-Vergleich wissen müssen

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Babyphones mit Kamera bieten den Vorteil, dass Sie das Kind immer im Blick haben.

Die ersten Lebensmonate benötigt ein Kind im Grunde rund um die Uhr Aufmerksamkeit. Das ist für nahezu alle Eltern einfach unmöglich, denn auch sie müssen schlafen, kochen, den Haushalt führen und am Abend fünf Minuten auf dem Sofa zu Atem kommen. Damit das Baby dennoch ohne Ausnahme gut behütet ist, gibt es Babyphones. Die kleinen Geräte erlauben es den Eltern, ihr Kind auch dann in Sicherheit zu wissen, wenn sie einmal nicht im selben Raum sind. Klassischerweise besteht ein Babyphone aus zwei Modulen: einem Babymodul, das beim Kind verbleibt und einem Elternmodul, das portabel ist. In der jüngsten Technikgeneration findet aber auch die App-Lösung immer mehr Anhänger. Junge Eltern benötigen so nur eine Webcam beim Baby und können quasi im Livestream auf dem Smartphone nachsehen, wie es dem Kind geht. Als gute Babyphone App stellte sich beispielsweise 2016 bei TESTBILD die für Android-Geräte konzipierte App Dormi heraus. Da es um die Gesundheit des eigenen Nachwuchs geht, informieren sich viele Eltern sehr genau über das Angebot der Babyfons auf dem Markt und suchen Geräte, die sich in einem Babyphone Test beweisen konnten. Da die Technik sich allerdings rasant weiterentwickelt, gibt es beständig neue Produkte. Das gilt nicht nur für eine Babyphone App, sondern auch für die klassischen Babyfon-Geräte. So warten Hersteller wie Samsung, Reer, NUK oder Philips und Angelcare mit Babyphones auf, die immer mehr Features besitzen. Das macht Eltern die Wahl recht schwer. Im Folgenden wollen wir Ihnen als Kaufberatung bei der Entscheidung zur Seite stehen und erklären, welche Faktoren in einem Babyphone Test wichtig sind und worauf Sie achten sollten, bevor Sie sich ein Babyphone kaufen.

Drei Möglichkeiten: nur Ton, Audio- und Video-Geräte oder Babyphone App

Bevor Sie ein Babyphone bei Media Markt, einem anderen Fachhändler oder im Internet kaufen, lohnt es sich immer, mit einer Vorauswahl die Menge an Geräten, die für Sie infrage kommen, zu verkleinern. Das gelingt am besten, wenn Sie sich im ersten Schritt für eine der drei Babyfon-Arten entscheiden. Danach können Sie entscheiden, ob es ein Motorola Babyphone oder Eco Control + Video von NUK etc. sein soll.

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Babyfon-Art Beschreibung
reines Audio-Babyphone Modelle dieser Rubrik ermöglichen eine analoge Übertragung der Geräusche aus dem Kinderzimmer zum elterlichen Empfangsgerät. Sie kommen ohne Video aus und verzichten daher auf Funktechnik. Das findet vor allem Zuspruch bei Menschen, die sich um gesundheitliche Schäden durch Strahlung sorgen. Bekannt aus dieser Rubrik sind zum Beispiel das Philips Avent Babyphone SCD485/00 oder das Reer Lyra.
Babyphone mit Kamera Viele Eltern suchen die Sicherheit, ihr Kind auch bei räumlicher Distanz sehen zu können und entscheiden sich daher für die Kombination aus Video- und Audioübertragung. Über den Bildschirm am Elternmodul kann das Baby jederzeit live gesehen werden. Die Signalübertragung erfolgt allerdings über Funk, weshalb beim Kauf auf strahlungsarme Babyphones geachtet werden sollte. Oft liest man in diesem Zusammenhang das Kürzel DECT. Es steht für Digital Enhanced Cordless Telecommunications. Auch hier gibt es Avent Babyphones oder Modelle wie das Eco Control + Video von NUK. Ein dritter Vertreter: Watch & Care von Audioline.
Babyphone-App Das Elternmodul fällt hierbei weg und wird durch das Smartphone ersetzt. Via App und WLAN (beziehungsweise mobiler Datenübertragung) kann eine Verbindung zur Kamera beim Kind hergestellt werden. Je nach App gibt es Zusatzfunktionen wie etwa eine Benachrichtigung aufs Handy, wenn Auffälligkeiten auftreten. Zwei bekannte Apps: Dormi oder TappyTaps.

Vorzüge und Nachteile dieser drei Optionen

So wie ein günstiges Babyphone nicht schlecht sein muss, kann ein Hightech-Modell zu viel des Guten oder für Ihren Bedarf genau richtig sein. Es kommt wesentlich darauf an, welche Features für Sie unerlässlich sind, beziehungsweise welche Nachteile Sie auf keinen Fall hinnehmen möchten.

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Art Vorteile Nachteile
Audio-Babyphone
  • kostengünstig (oft ab 20 Euro)
  • es muss nur ein Mikrofon im Zimmer installiert werden
  • keine digitale Funktechnik, daher keine Strahlungsbelastung
  • analoges Signal ist störungsanfälliger (Rauschen bis hin zu Ausfall)
  • keine zusätzlichen Gesundheitsinformationen
Babyphone mit Kamera
  • bessere Überwachung dank Kamera
  • mehrere Kameras können auch alle Winkel des Zimmers erfassen
  • Strahlungsintensität
  • teurer als Akustikgeräte
App
  • einfache Installation
  • bequem nutzbar über Tablet und Smartphone
  • bietet Ton und Bild
  • Netzverbindung muss immer sichergestellt sein
  • Datensicherheit muss gesondert beachtet werden

Ein Babyphone-Vergleich bei Stiftung Warentest

Im letzten Babyphone Test 2018 wurden insgesamt 17 Modelle getestet, darunter Motorola Babyphones und Philips Avent Babyphones. Die Testergebnisse wurden gemeinsam mit zuvor 2015 getesteten Babyphones veröffentlicht, sodass insgesamt 32 Modelle im direkten Vergleich zueinander stehen. Es sind sowohl Babyphone mit Kamera im Test vertreten als auch reine Audio-Modelle und über App gesteuerte Babyphones mit WLAN. In allen drei Bereichen sieht die Stiftung Warentest die Avent-Babyphones als Babyphone Testsieger. Das Modell Philips Avent SCD585 siegt bei Audio-Babyfons, das Avent SCD630/26 in der Kategorie Bild und Kamera und das Babyphone Avent SCD870 bei WLAN-Webcams.

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Gibt es eine Altersgrenze für Babyphones?
Ein Babyphone Avent oder ein Eco Control + Video steht im Kinderzimmer zunächst wie selbstverständlich, doch je älter der Nachwuchs wird, desto mehr fragen sich Eltern, ab wann die Kontrolle unnötig ist oder vielleicht sogar das Persönlichkeitsrecht des Kindes verletzt. Tatsächlich sollte der Einsatz enden, sobald das Kind selbstständiger wird und laufen kann. Bei schweren Gesundheitsproblemen kann die Kontrolle auch länger sinnvoll sein.

Ein weiteres, sehr gutes Babyphone mit Kamera ist das Audioline Watch & Care V130. Die digitale Signalübertragung erfolgt dank DECT zuverlässig und Ausstattungen wie eine Gegensprechfunktion konnten überzeugen.

Wichtige Überlegungen vor dem Kauf

Um einen guten Einblick in das Können aber auch die individuellen Schwächen einzelner Babyphones zu erhalten, lohnt sich zum einen das Lesen von Babyphone-Erfahrungen aus verifizierten Käufen und das Anschauen von einem Babyphone Test. Ob nun Audio-Babyphone oder mit Kamera: Im Test müssen sich Modelle von Motorola, Samsung und Co. beweisen. Achten Sie besonders auf folgende Kaufkriterien:

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  • Reichweite: Liegen die Wohnräume alle nah beieinander und auf derselben Etage, ist die Reichweite meist kein entscheidendes Kriterium. Anders sieht es aus, wenn die Familie in einem großen Haus wohnt und die Module entsprechend weiter voneinander entfernt sind. Auch bei regelmäßigen Aufenthalten auf der Terrasse oder im Garten sollte ein Babyphone mit hoher Reichweite gewählt werden. Bei Funkübertragung sollte zudem immer an eine Babyfon-Verschlüsselung gedacht werden, damit nicht Fremde alle Gespräche und Geräusche im Haus nachverfolgen.
  • Strahlung: Für wen Strahlungsbelastung ein Tabu ist, der sollte ausschließlich analoge Modelle mit reiner Audioübertragung wählen. Für alle anderen empfiehlt sich ein strahlungsarmes DECT-Modell. Zu erkennen sind diese oft an der Bezeichnung „ECO DECT“, wobei ECO für ökonomisch steht und sowohl weniger Energieverbrauch als auch weniger Elektrosmog anzeigen soll. Empfohlen werden Geräte, die nicht dauerhaft senden, sondern sich nur bei Gefahr, etwa dem Überschreiten des eingestellten Geräuschpegels, melden. Zudem sollte die Montage oder das Aufstellen weiter weg vom Kinderbett erfolgen.
  • Akku: Entscheidend für eine zuverlässige Kontrolle des Kindes ist ein zuverlässiger Akku. Eine Betriebsdauer von mindestens zwölf Stunden ist sinnvoll, damit das Gerät eine ganze Nacht ohne Stromversorgung arbeiten kann. Ideal ist es, wenn ein Modell eine Warnanzeige besitzt, um Eltern frühzeitig darauf hinzuweisen, dass die Betriebszeit des Akkus zur Neige geht.
  • Features: Eine möglichst unkomplizierte Handhabung versteht sich von selbst, damit das Gerät schnell im Einsatz ist und Eltern auch in einer plötzlichen Alarmsituation gut reagieren können. Zwar wird die Menüführung komplexer, je mehr Features vorhanden sind, dennoch kann es sich lohnen, auf smarte Extras wie Gegensprechfunktion oder Nachtlicht zu setzen. Vielen Eltern wichtiger als ein Nachtlicht oder eine abspielbare Melodie wie ein Wiegenlied zur Beruhigung des Kindes sind die Features Temperaturüberwachung und Nachtsicht.

Bekannte Hersteller für Babyphones

Egal, ob Sie Babyphones mit Kamera oder reine Audio-Geräte suchen, ein Babyphone Test vergleicht regelmäßig die Anbieter auf dem Markt. Die häufigsten Namen, auf die Sie bei Ihrer Recherche stoßen werden:

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  • Philips (vor allem die Modellreihe Avent ist bekannt)
  • Samsung Babyphone
  • Reer Babyphone
  • NUK Babyphone
  • Angelcare Babyphone
  • Motorola Babyphone
  • Audioline (bekannt für Watch & Care)
  • Tattou

Fazit zu Babyphones: Das richtige Modell will gut überlegt sein

Bevor Sie in die Stadt gehen und bei Saturn, Media Markt oder einem anderen Elektronikhändler ein Babyphone kaufen, beziehungsweise Online-Anbieter wie eBay bemühen, sollten Sie bereits wissen, was das in Ihren Augen beste Babyphone leisten muss. Genügt eine Geräuschanzeige, benötigen Sie kein Babyphone mit Kamera und ist Ihr Haus recht verwinkelt, muss ein Hauptaugenmerk auf der Reichweite liegen. Für die meisten Eltern die schwerste Entscheidung: Soll die Überwachung analog oder digital erfolgen? Erstere ist weniger zuverlässig, dafür ist die digitale Baby-Überwachung aufgrund der genutzten DECT-Funktechnik mit Strahlung verbunden. Erst danach kommen Fragen nach einem integrierten Nachtlicht oder Gegensprechanlage.

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