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Gehäuselüfter Test 2021

Die besten Gehäuselüfter im Vergleich

Kaufratgeber Gehäuselüfter – schützen Sie Ihren Rechner vor Überhitzungen!

Ein Gehäuselüfter schützt Ihren Rechner vor Überhitzung.

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Ein Gehäuselüfter (häufig auch als Kühler bezeichnet) schützt Ihren PC vor Abstürzen und weiteren Folgen einer Überhitzung. Ein PC Gehäuse Lüfter bzw. zwei solcher Geräte für den Computer erzeugen einen Luftstrom, der die warme Luft von den Komponenten des Rechners abträgt und kühle, frische Luft in das Gehäuse bläst. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie zum Thema Gehäuselüfter kaufen wissen müssen. Anhand unserer Informationen machen Sie einen eigenständigen Gehäuselüfter Vergleich und küren Ihren persönlichen Gehäuselüfter Testsieger. Nur der beste Gehäuselüfter für Ihre Ansprüche schützt Ihren PC optimal vor einer Überhitzung.

Warum Sie einen Gehäuselüfter benötigen

Hinweis:
Eine gute Temperaturregulierung darf keinesfalls unterschätzt werden. Zu hohe Temperaturen im Inneren des Rechners sorgen für wiederkehrende Abstürze und zwar so lange, bis das Wärmeproblem gelöst wird. Auf langfristige Sicht können die einzelnen Komponenten des PCs Schäden davontragen und der gesamte Rechner kann kaputtgehen.
Ein Computer verfügt über zahlreiche Bauteile (Grafikkarte, Prozessor, etc.), ohne die er nicht funktionieren könnte. All diese Komponenten produzieren im Betrieb Energie in Form von Wärme. Die Wärme kann vor allem bei High-End-Geräten besonders hoch sein. Und da diese Hitze die Funktion der einzelnen Bestandteile beeinträchtigen kann, kommen Gehäuselüfter zum Einsatz. Diese verfrachten die Hitze nach draußen und sorgen für optimale Betriebstemperaturen im Gehäuseinneren.

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Hinweise zur Temperatur der PC-Komponenten

Es gibt verschiedene Software und Tools, mit denen sich die Temperaturen der einzelnen PC-Bestandteile messen lassen. Dabei weist jedes Bauteil eine sogenannte Überhitzungsgrenze auf. Ein Prozessor hält beispielsweise bis zu 50 Grad aus. Auch Grafikkarten sollten keine Temperatur über 50 Grad aufweisen, verkraften aber normalerweise bis zu 80 Grad. Demgegenüber beginnen Mainboards bereits bei 40 Grad zu schwächeln und die Festplatte beginnt bei 50 Grad zu magnetisieren, was den Verlust von Daten zur Folge haben kann. All diese Werte müssen bei der Wahl des Gehäuselüfters beachtet werden, d.h. die Leistung des Modells muss ausreichend sein, um sämtliche Komponenten auf ihrer optimalen Betriebstemperatur zu halten.

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PC-Komponenten und ihre Überhitzungsgrenze

Komponente Temperaturgrenze in Grad Celsius
Prozessor 50
Motherboard 40
Grafikkarte 50 bis 80
Festplatte 50

Zwei Gehäuselüfter für optimale Temperaturen

Normalerweise werden zwei PC Gehäuse Lüfter verwendet – einer oben hinten, der die warme Luft abtransportiert und einer vorne unten, um kalte Luft anzusaugen. Dieses System reicht auch für Geräte im High-End-Bereich aus. Wenn Ihr PC besonders hohen Belastungen ausgesetzt ist und Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie einen zusätzlichen Ventilator einbauen und zwar an der Decke des Computers.

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Es gibt auch temperaturgesteuerte Gehäuselüfter. Diese Modelle verfügen über einen Temperatursensor, der an einer Stelle platziert wird, wo es besonders heiß werden kann. Der Lüfter arbeitet so, dass eine zuvor definierte Temperatur im Gehäuse niemals überschritten wird.

Kaufkriterium #1: Die Größe

Es gibt die Temperatur Controller in verschiedenen Ausführungen und Größen. Wie in einem Gehäuselüfter Test ersichtlich wird, sind die gängigsten Ausführungen Modelle mit 80 mm, sogenannte Gehäuselüfter 120mm und Gehäuselüfter 140mm. Entscheidend für die Größe Ihres Lüfters ist der im Rechner zur Verfügung stehende Platz. Ist der Platz begrenzt, was vor allem an der Rückseite Ihres Towers der Fall sein kann, müssen Sie zu einem entsprechend kleineren Modell greifen. Kleinere Modelle haben Rotorblätter mit geringerem Durchmesser. Je größer die Rotorblätter sind, desto weniger Umdrehungen muss die Kühlung leisten, um die Luft auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Außerdem gilt: Je weniger Umdrehungen der Lüfter machen muss, desto leiser ist er und desto geringer ist der Stromverbrauch.

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UPM zur Bestimmung der Leistung

Gut zu wissen:
Haben Sie nicht nur einen Lüfter, sondern auch ein Wärmeleitpad in Ihr PC-Gehäuse integriert, können Sie dessen Kühlfunktion zusätzlich durch die Verwendung einer Wärmeleitpaste verbessern.
Ein Gehäuselüfter Vergleich verdeutlicht, dass die Leistung eines Gehäusekühlers maßgeblich von den „Umdrehungen pro Minute“ (UPM) abhängt. Dabei gilt: je mehr UPM, desto größer ist die Luftbewegung und somit auch das Cooling. Wie bereits angedeutet, steigt aber auch der Lärm mit einer höheren Umdrehungsleistung an. Vor allem wenn Sie einen Gehäuselüfter günstiger kaufen, kann dieser bei einer hohen Umdrehungszahl zu laut sein. Teure, hochwertige Modelle zeichnen sich hingegen durch ein ausgetüfteltes Rotorblatt-Design aus, d.h. diese Ventilatoren erzeugen auch bei vielen Umdrehungen keine oder nur kaum Geräusche. In einem Gehäuselüfter Test wird ersichtlich, dass die Einheit „Kubikmeter pro Stunde“ (m³/ h) eine zuverlässigere Einheit ist, um die Leistung eines Gehäusekühlers zu beurteilen. Diese Größe gibt Aufschluss über den Luftumsatz und wird von Faktoren, wie der UPM, dem Design der Blätter und der Größe des Lüfters beeinflusst. Allerdings geben längst nicht alle Hersteller diese Größe auf Ihren Produkten an.

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So laut darf Ihr Lüfter sein

Für viele ist die Geräuschentwicklung der wichtigste Aspekt beim Kauf eines Gehäuselüfters. Durch die Reibungen im Kugellager und die Luftaufwirbelungen der Ventilatoren ist eine gewisse Geräuschkulisse unvermeidbar. Allerdings sollten die Geräusche möglichst leise sein, damit man beim Filmeschauen, beim Zocken usw. nicht gestört wird.
Dank der heutigen Technologie gibt es besonders geräuschhemmende Designs, was jedoch, wie bereits erwähnt, seinen Preis hat. Die folgende Tabelle gibt Ihnen eine Orientierung zur Lautstärke von einem Gehäuselüfter temperaturgesteuert und herkömmlichen Modellen.

Lautstärke (in Dezibel) Empfindung
Bis 20 dB Enorm leise
20 bis 25 dB Leise
25 bis 30 dB Deutlich hörbar
31 und mehr dB Sehr laut bzw. störend

Der beste Gehäuselüfter: Abschließende Bemerkungen

Wenn Sie mit einem nicht allzu leistungsstarken PC arbeiten und keinen großen Wert auf eine möglichst geringe Lautstärke legen, können Sie einen Gehäuselüfter bereits für fünf bis zehn Euro erwerben. Sind Sie ein großer Freund des Gamings und wollen Sie ungestört in die Online-Welten abtauchen, empfiehlt sich allerdings ein hochwertigeres Gerät (z.B. von be quiet!). Das gilt auch, wenn Sie Ihren PC mit einer RGB-LED Beleuchtung o.Ä. ausstatten. Aber auch die teureren Geräte sind nicht allzu kostspielig – die Preise für die Modelle (z.B. ein Gehäuselüfter 120mm oder ein Gehäuselüfter 140mm) liegen zwischen zehn und 20 Euro. Somit können Sie auf jeden Fall einen Gehäuselüfter günstig erwerben, um Ihre CPU und die anderen Komponenten Ihres Rechners vor einer Überhitzung zu schützen und somit Ihren Gehäuselüfter Testsieger zu finden.

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Abschließender Tipp: Haben Sie anhand unserer Informationen ein Modell ausgesucht, empfehlen wir Ihnen, vor dem Kauf noch einen Testbericht zu diesem zu lesen. Leider hat die Stiftung Warentest noch keinen Gehäuselüfter Test durchgeführt. Jedoch empfiehlt es sich, abgesehen von der Stiftung Warentest, z.B. Erfahrungsberichte von Kunden zu lesen. So erfahren Sie, was andere Kunden über den Gehäuselüfter sagen und wie das Modell in der Praxis abschneidet.

FAQ – Sie fragen, wir antworten!

Wie bringt man den Gehäuselüfter an?

Eine genaue Anleitung, wie Sie das Gerät einbauen müssen ist im Lieferumfang des Herstellers enthalten, wenn Sie einen Gehäuselüfter kaufen. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, den Lüfter vom Gehäuse zu entkoppeln. So gibt der Lüfter seine Schwingungen nicht an das Gehäuse weiter, was zu einem ruhigeren Betrieb führt. Mit der Entkoppelung ist in diesem Fall gemeint, dass Beilagscheiben aus Gummi auf die Schrauben zwischen Lüfter und Gehäuse gesetzt werden.

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Wie rum wird der Gehäuselüfter eingebaut?

Gehäuselüfter werden auch mit eindrucksvoller LED-Beleuchtung angeboten.

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Wenn Sie nicht wissen, wie rum bzw. in welche Richtung der Lüfter eingebaut werden soll, lesen Sie in der Montageanleitung des Herstellers nach. Allgemein hat sich in der Praxis der sogenannte Unterdruck bewährt. Hierbei saugt ein Lüfter an der unteren Front frische Luft ein und ein Lüfter an der oberen Rückseite führt die erwärmte Luft nach außen ab.

Wie schnell sollte der Gehäuselüfter sein?

Die Leistung eines Gehäuselüfters wird maßgeblich von den „Umdrehungen pro Minute“ (UPM) bestimmt. Eine höhere Drehzahl bedeutet einen kräftigeren Luftstrom. Mit einer höheren Drehzahl geht allerdings auch eine größere Lautstärke einher. Es gibt mittlerweile aber auch Modelle mit ausgetüfteltem Design, die eine hohe UPM bieten und dennoch leise arbeiten.

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Wo wird der Gehäuselüfter am Mainboard angesteckt?

Verfügt der Lüfter über einen Anschluss bzw. einen Stecker mit drei Pins, kann er direkt an das Motherboard angeschlossen werden und zwar unter „CHA_FAN1“ oder einer ähnlichen Bezeichnung. In diesem Fall lässt sich der Gehäuselüfter über ein entsprechendes Programm steuern.

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Wo schließe ich den Gehäuselüfter an?

Weist der Lüfter einen breiteren Stecker bzw. eine größere Pinbelegung (z.B. PWM oder 2 x 4-polig) auf, müssen Sie ihn direkt an das Netzteil anschließen. In diesem Fall können Sie den Betrieb des Lüfters nicht über ein Programm regeln.
Tipp: Es gibt auch Gehäuselüfter mit USB Anschluss.