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Elektrische Zahnbürsten Test 2021

Die besten Elektrische Zahnbürsten im Vergleich

Die besten elektrischen Zahnbürsten 2022

Alles, was Sie über unseren Vergleich der elektrischen Zahnbürsten wissen müssen

elektrische Zahnbürste test vergleich

Es gibt viele verschiedene Modelle, sodass die Wahl der richtigen Zahnbürste schwer fallen kann.

Eine tägliche Mundhygiene ist wichtig für die Gesundheit und dabei geht es nicht nur um Zähne und Zahnfleisch, sondern tatsächlich den ganzen Organismus. Für eine vergleichsweise einfache und dennoch effektive Mundpflege empfehlen Zahnärzte die Kombination aus Zahnbürste, Zahnseide beziehungsweise Interdentalbürste und Munddusche. Viele Ärzte sprechen sich dabei dafür aus, von der Handzahnbürste auf eine elektrische Zahnbürste zu wechseln, da elektrische Zahnbürsten in Tests zur Zahnreinigung deutlich besser abschneiden. Elektrische Zahnbürsten erleichtern die tägliche Reinigung, da der Bürstenkopf nicht mehr manuell über die Zähne bewegt werden muss, sondern vielmehr die Aufsteckbürsten vom Basisgerät in Bewegung versetzt werden und die Bürsten so ohne aufwendige Handbewegungen über Zahn- und Zahnfleischoberfläche gleiten. Der Aufsatz bewegt sich je nach Modell unterschiedlich stark, was den Reinigungseffekt bei gleicher Zeitdauer deutlich steigern kann. Heute kennt man vor allem die elektrische Zahnbürste von Oral-B oder eine Philips Zahnbürste, doch die Mutter der elektrischen Zahnbürste ist die Firma Broxodent. Sie brauchte 1954 die erste Elektrozahnbürste heraus. Allerdings waren die Bewegungen der Bürsten damals noch elliptisch und es kam vermehrt zu technischen Problemen. Elektrische Zahnbürsten benötigen eine Energiequelle für den Betrieb, weshalb im Handteil ein Akku (Wechseln meist nicht möglich) eingebaut ist. Dieser besitzt je nach Qualität eine unterschiedlich lange Akkulaufzeit und wird bei nachlassender Leistung über eine Ladestation wieder mit Energie versorgt. Die Energie wird benötigt, um im Inneren der Elektrozahnbürste ein magnetisches Feld zu erzeugen. So werden Schwingungen erzeugt, die vom Handteil auf den Aufsatz übergehen.

Die drei Unterformen der elektrischen Zahnbürste

Es gibt derzeit drei Arten der elektrischen Zahnbürste, die in Tests hervorgehoben werden. Sie bieten alle eine bessere Mundhygiene als die klassische Handzahnbürste, die Funktionsprinzipien unterscheiden sich jedoch.

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Kategorie Beschreibung
klassische elektrischen Zahnbürste Es handelt sich um sogenannte Rotationsgeräte, bei denen der Kopf rotiert. Genauer gesagt bewegt er sich hin und her, was man auch als Oszillieren bezeichnet. Einfache Modelle erreichen „nur“ etwa 4.000 Rotationen, was jedoch dem manuellen Putzen bereits deutlich überlegen ist.
Schallzahnbürste Auch wenn der Name es vermuten lässt, arbeiten diese Geräte nicht durch eine Schallübertragung auf die Zähne. Die Oberflächen werden mit Vibrationen gereinigt. Der Name Schallzahnbürste geht auf den eingebauten Schallerzeuger zurück. Die Geräte nutzen diesen Erzeuger, um besonders schnelle Schwingungen zu ermöglichen, sodass die Zahnoberfläche in derselben Zeit gründlicher als mit Rotation geputzt wird.
Ultraschallzahnbürste Auch sie arbeitet mit einem Schallerzeuger, der jedoch noch einmal effektiver ist. Beim Zähneputzen werden nicht nur Beläge entfernt, sondern es kommt direkt eine antibakterielle Wirkung zum Tragen. Der Zahnarzt spricht auch von einer Mikroreinigung, die zusätzlich zur klassischen Makroreinigung genutzt wird. Das funktioniert, da nicht mehr mittels Reibung geputzt wird, sondern indem Flüssigkeit (Wasser) und Reinigungsmasse (Zahnpasta) in Schwingung versetzt werden. Da diese Schwingungen im Ultraschallbereich sind, spricht man von der Ultraschallzahnbürste.

So finden Sie die Form, die die beste Mundpflege bietet

Alle Unterformen der Elektrozahnbürste besitzen eigene Vor- sowie Nachteile bei der Mundhygiene. Für welchen Typ Sie sich entscheiden, hängt daher von Ihren Ansprüchen ab. Wir haben Ihnen die Kriterien in einer übersichtlichen Tabelle zusammengestellt.

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Kategorie Vorteile Nachteile
klassische elektrische Zahnbürste
  • gute Reinigungsleistung
  • vergleichsweise günstig, sowohl beim Neukauf als auch beim Wechsel der Bürstenköpfe
  • arbeitet weniger sanft als Modelle mit Schall
  • ohne Andruckkontrolle mittels Drucksensor besteht besonders für Kinder eine höhere Verletzungsgefahr
elektrische Zahnbürste mit Schall
  • noch besseres Reinigungsergebnis
  • dank der Schwingungen sanfter und daher eher eine elektrische Zahnbürste für empfindliche Zähne
  • eine Akkuladung hält 14 bis 21 Tage
  • Anschaffung und Wechselköpfe teurer
  • weniger Modellauswahl
elektrische Zahnbürste mit Ultraschall
  • Mikro- und Makroreinigung selbst für Spangenträger, bei Kronen und Brücken
  • noch schonender zu Zähnen und Zahnfleisch
  • besitzt von allen drei Arten die geringste Lautstärke
  • teuerste Form der Elektrozahnbürste
  • da die Technologie noch vergleichsweise neu ist, gibt es wenige Hersteller
  • manche Geräte sollen nur mit Spezial-Zahnpasta benutzt werden

Die wichtigsten Aspekte für eine sinnvolle Kaufentscheidung

Bei der Kaufberatung kommt es immer darauf an, welche Wünsche Sie haben. Verreisen Sie beispielsweise oft und die Zahnbürste soll im Handgepäck viele Tage ohne Lademöglichkeit mitkommen, ist die Akkuleistung wichtig. Sinnvoll ist es bei vielen Reisen zudem, dass es anstelle oder neben einer klassischen Ladestation die Möglichkeit gibt, über USB zu laden. Die meisten Tests zu elektrischen Zahnbürsten gehen auf diese Kriterien ein. Ein weiteres Kaufkriterium ist die Auswahl an Wechselköpfen. So können Sie mit verschiedenen Köpfen auf unterschiedliche Ansprüche flexibel reagieren. Harte Borsten können zum Beispiel schwierig werden, wenn eine akute Entzündung vorhanden ist. Ist dann der Wechsel auf weiche Borsten möglich, wird das die Therapie erleichtern. Im Übrigen sollten die Aufsätze immer nach zwei bis maximal drei Monaten aus hygienischen Gründen gewechselt werden. Nach einer Erkältung oder Infektion im Mundraum ist auch ein früherer Wechsel sinnvoll.

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Schnell, schneller, am schnellsten
Klassische elektrische Zahnbürsten erreichen maximal 8.800 Rotationen in der Minute, während eine Schallzahnbürste bereits 15.000 bis 20.000 Schwingungen in derselben Zeit erreicht. Eine Steigerung dazu ist die Ultraschallzahnbürste mit bis zu 96.000 Schwingungen.

Gehören Sie außerdem zu den Menschen, die bei der Mundpflege ungern auf eine Uhr schauen möchten? Damit Sie die Mindestdauer von zwei Minuten pro Putzvorgang nicht unterschreiten, sind Modelle mit Timer eine gute Wahl. Möglich ist eine Sondervibration, ein akustisches Signal oder ein Abschalten nach zwei Minuten, wobei die ersten zwei Varianten vielen Nutzern angenehmer als eine Putzunterbrechung sind. So kann auf Wunsch weiter geputzt werden, ohne die Zahnbürste neu einzuschalten. Noch komfortabler sind Modelle, die im Abstand von 30 Sekunden vibrieren. So wird Ihnen angezeigt, wie lange sie mindestens in jedem Quadranten (Ober- und Unterkiefer sowie rechte und linke Seite) bleiben sollten.

Anregungen zur elektrischen Kinderzahnbürste

Geht es Ihnen darum, dass die elektrische Zahnbürste für Kinder geeignet ist? In diesem Fall ist es besonders wichtig, dass das Modell Ihrer Wahl über einen guten Drucksensor verfügt. Dieser misst die Stärke, mit der die Bürsten auf Zahn und Zahnfleisch gedrückt werden. Dank der Andruckkontrolle wird die Verletzungsgefahr deutlich minimiert. Dennoch sollten Sie warten, bis Ihr Kind circa drei Jahre alt ist, bevor Sie ihm eine elektrische Zahnbürste geben. Um die Akzeptanz des Zähneputzens zu erhöhen, ist es entscheidend, den Kindern früh zu zeigen, dass auch die Eltern regelmäßig putzen. Bunte Modelle mit beliebten Motiven aus der Tierwelt oder von Serien inspiriert, kommen außerdem bei vielen Kindern zusätzlich gut an. Sinnvoll kann es auch sein, über eine elektrische Zahnbürste samt Halter nachzudenken. Kinder bevorzugen meist eine elektrische Zahnbürste mit Wandhalterung, die dafür natürlich in einer gut erreichbaren Höhe angebracht werden sollte. Solche Kombinationen aus Wandhalterung und elektrischer Kinderzahnbürste gibt es von Oral-B und allen anderen bekannten Marken. Es gibt auch spezielle Mundduschen für Kinder.

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Die bekanntesten Hersteller

Die meisten können vor allem etwas mit den Namen Sonicare von Phillips und Braun oder Genius von Oral-B anfangen. Es gibt jedoch eine Reihe weiterer Hersteller, die für Sie interessant sein könnten:

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elektrische zahnbürste test vergleich

Kinder müssen die richtige Handhabung erst erlernen.

  • Panasonic
  • Grundig
  • Waterpick
  • happybrush – ein junges Unternehmen aus München

Eine Zahnbürste von Oral-B verfügt meist nur über einen NiMH-Akkus. Philips Sonicare setzt hingegen auf einen Lithium-Ionen-Akku, weshalb Modelle dieser Marke in Sachen Akkulaufzeit deutlich überlegen sind.

Fazit: Elektrische Zahnbürsten fördern die Mundhygiene

Egal ob es für Sie eine vergleichsweise simpel gehaltene Braun-Zahnbürste oder eine elektrische Zahnbürste mit Munddusche sein soll, lesen Sie vorab ruhig einen elektrische Zahnbürste Test. Auch günstige elektrische Zahnbürsten können Testsieger werden. Achten Sie dabei auf Aspekte, die Ihnen am Herzen liegen. Nutzen Sie beispielsweise gern Mundduschen? Oral-B und Phillips bieten Modelle mit integrierter Mundduschfunktion. Einen guten Überblick finden Sie, wenn Sie Stiftung Warentest zurate ziehen. Die Tester haben sich zuletzt im November 2017 insgesamt 64 elektrische Zahnbürsten genauer angesehen und Vorzüge sowie Nachteile aller Modelle herausgearbeitet. Bevor Sie sich eine elektrische Zahnbürste kaufen, lohnt sich also ein Blick in den Vergleich.

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