Internetseiten sperren: So schützen Sie Ihr Kind vor nicht-jugendfreien Inhalten

internetseiten sperren

Ist es möglich, einzelne Internetseiten zu sperren?

Ja, je nach Gerät unterscheidet sich jedoch die Vorgehensweise. In unserem Artikel erhalten Sie daher Informationen, wie Sie bei verschiedenen Devices vorgehen.


Ist der Schutz auf dem Handy nötig?

Auch wenn es gut gemeint ist, Kindern Freiheiten zu lassen, so können auch unabsichtlich jugendgefährdende Inhalte aufgerufen werden. Ein wenig Kontrolle ist daher nicht zu beanstanden.


Ist es schwer, Internetseiten zu sperren?

Mit Hilfe einzelner Apps oder über das Einstellungs-Menü lassen sich viele Einstellungen recht leicht vornehmen. Bitte achten Sie jedoch darauf, sorgsam zu arbeiten, damit die Beschränkungen tatsächlich effektiv ausfallen.


Die meisten Eltern, die Kinder und Jugendliche im Netz beschützen möchten, denken darüber nach Webseiten zu sperren.
Aber ist es überhaupt möglich, einzelne Internetseiten zu blockieren und sollte dies der Sinn sein?
Leider gibt es zu viele Internetseiten mit fragwürdigen Inhalten, sodass es durchaus legitim ist, über eine Begrenzung des Angebots nachzudenken.
Wie Sie beim iPhone, dem Android-Handy sowie dem Windows-10-PC oder auch der Fritzbox vorgehen, erfahren Sie in unserem Artikel.


1. Internetseiten auf dem iPhone sowie dem Android-Smartphone sperren – so geht es

Gehen Sie beim iPhone wie folgt vor:

nutzer blockieren

Blockieren Sie den Zugang einzelner Nutzer.

    • Öffnen Sie das Menü „Einstellungen“, wählen Sie dort den Punkt „Allgemein“ und anschließend „Bildschirmzeit“ aus.
  • Nun wählen Sie „Beschränkungen“ aus (meist müssen Sie die Bildschirmzeit-Einstellungen mit Ihrem Passwort öffnen, welches Sie vorab vergeben haben).
  • Sie können die Funktion aktivieren und über „Inhaltsbeschränkungen“ exakt auswählen, welche Inhalte gesperrt werden sollen.
  • Möchten Sie Internetseiten sperren, so öffnen Sie das Menü „Webinhalte“.
  • Sie können nun entweder eine Liste mit einzelnen Websites erstellen, die geöffnet werden können oder alternativ bestimmte Internetseiten sperren.
  • Über eine allgemeine Funktion lassen sich auch sämtliche als jugendgefährdend eingestuften Internetseiten sperren.
  • Alle Einstellungen werden in sämtlichen Apps sowie bei der Eingabe über den Browser Safari für Kinder übernommen.

Möchten Sie eine Kindersicherung auf dem Android-Handy einrichten, so ist der Download einer App über den Google Play Store erforderlich.

Die App BlockSite hat sich inzwischen bewährt, da sie sowohl bei Google Chrome, Mozilla Firefox als auch Opera gute Dienste leistet.
Sie können auch hier einzelne Internetseiten manuell sperren oder aber die Sicherheit allgemein erhöhen, indem Sie die Jugendschutzfunktion einrichten.

Tipp: Möchten Sie sich selbst von Ablenkungen befreien, so können Sie einzelne Internetseiten auch nur für einen bestimmten Zeitraum am Tag sperren.

2. Einzelne Internetseiten auf dem PC (unter Windows 10) sperren

Da auf einem PC meist nicht nur ein Browser installiert ist und es viele Möglichkeiten für clevere Jugendliche gibt, den Schutz zu umgehen, sollten Sie Internetseiten browserübergreifend sperren.

Dies funktioniert, indem Sie die die App „Editor“ als Administrator ausführen.

Ergänzen Sie am Ende der Datei „Hosts“ einen eigenen Eintrag in einer separaten Zeile. Schreiben Sie die IP-Adresse auf und direkt dahinter die jeweilige Website.
So ist der Zugriff von dieser IP, also mit dem PC, nicht mehr möglich.

Alternativ können Sie auch die Software HostsMan installieren und die Datei so einfacher bearbeiten.

3. Internetseiten direkt über den Router blockieren

Möchten Sie den Zugang über das WLAN-Netz im Haus beschränken, so bietet es sich an, direkt beim Router zu beginnen. Auf diese Weise wirkt sich die Änderung auf alle Geräte im Heimnetz aus.

einzelne benutzer

Legen Sie für jeden Nutzer ein eigenes Profil an.

Selbstverständlich können Sie auch Ausnahmen für bestimmte Geräte zulassen, um nur Ihre Kinder und nicht sich selbst in Ihren Rechten zu beschneiden.

Gehen Sie in das Menü „Internet“. Wählen Sie „Filter“ und anschließend „Kindersicherung“ aus.
Jeder Nutzer, der im heimischen WLAN-Netz registriert ist, erhält nun ein eigenes Zugangsprofil, welches individuell ausgestaltet werden kann.

Standardmäßig sind bei der Fritzbox 4 Profile voreingestellt, die Sie als Basis nutzen oder aber individuell anpassen können, indem Sie ein „neues Zugangsprofil“ erstellen.

Jetzt haben Sie die Möglichkeit, die Nutzung der Internetzeit einzustellen oder bestimmte Zeiten festzulegen, in welchen der Zugang gestattet bzw. blockiert ist.

Ebenso können Sie im Bereich „Filter für Internetseiten“ einzelne Webseiten blockieren. Sie können sowohl eine Liste mit Webseiten erstellen, die besucht werden dürfen als auch eine Negativliste mit gesperrten Inhalten aufstellen.
Besonders bei kleineren Kindern bietet es sich an, nur die weiße Liste mit Internetseiten zu füllen, die Sie selbst als gut und sinnvoll empfinden. Bei Bedarf können Sie die Liste jederzeit erweitern.

Achtung: Vergessen Sie nicht, dass Standard-Passwort Ihres Routers zu ändern, denn in aller Regel befindet sich das Passwort auf einem Zettel direkt unter dem Router, sodass findige Kinder ganz leicht Änderungen vornehmen können.

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