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Dieser Vorschlag für ein NAS richtet sich an alle, die viel Wert Sicherheit legen – Safety first! Bis zu 16GB DDR3 ECC-Ram sorgen für eine hohe Dateiintegrität, der Intel Core i3-4160 mit AES-Ni (Ver- und Entschlüsselung via Hardware) kann auch große Datenmengen nahezu ohne Performanceverlust schützen.

Zudem verfügt das verwendete ASRock Rack E3C226D2I Mainboard neben 2 Intel Gigabit Schnittstellen auch über ein IPMI 2.0, mit dem das System auch im ausgeschalteten Zustand ferngesteuert werden kann. Ein Monitor ist also selbst während der Einrichtung überflüssig.

[title]CPU, Mainboard und Arbeitsspeicher[/title] Dieses NAS ist vollgepackt mit netten Features. Wichtigstes Bauteil ist hierbei das Mainboard, denn für eine ECC-Ram Unterstützung können wir nicht einfach ein normales Mainboard nutzen, sondern müssen zu Serverhardware greifen. Meine Wahl ist auf das ASRock Rack E3C226D2I mit dem Sockel 1150 gefallen, welches von ASRocks Serversparte [link ziel=“https://www.asrockrack.com/general/productdetail.asp?Model=E3C226D2I#Specifications]ASRock Rack[/link] vertrieben wird und aktuell knapp 210 Euro kostet. Sicherheit und Funktionsumfang haben eben ihren Preis.

Auf sehr kleinem Raum (Mini-ITX) hat ASRock Rack sehr viele Features gepresst, die durch den Intel C226 Server-Chipsatz bedient werden. Neben 16GB DDR3 ECC-Ram im Dual-Channel Modus (1.35 + 1.5V) befindet sich ein PCIe 3.0 x16 Slot auf dem Mainboard, welcher z.B. mit einem Hardware-Raid Controller bestückt werden kann.

Die 6 SATA3 (6Gb/s) Ports unterstützen auf Wunsch auch Intels onBoard Raid, der mit den Raid-Leveln 0,1,5 und 10 umgehen kann. In unserer Anleitung verzichten wir allerdings auf den Intel onBoard Raid und benutzten stattdessen den Software-Raid Raid-Z von FreeNAS.

Neben den 2 Intel i210 Netzwerkschnittstellen, die sich auf Wunsch per Teaming/Link Aggregation zusammenfassen lassen, ist auch eine Realtek RTL8211E für dediziertes LAN management (IPMI) samt ASPEED AST2300 BMC Controller vorhanden, booten von Netzwerk-Images über PXE wird unterstützt.

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[b]Anschlüsse[/b] – VGA D-SUB
– 2x USB 2.0 (+2 USB 2.0 Header + 1 USB-A onBoard)
– 2x USB 3.0 (+1 USB 3.0 Header)
– 6x SATA 6G (max. ~550MB/s), Intel Raid
– 2x Intel i210 Gigabit LAN (Teaming, Wake-On-Lan, Wake-On-Wan, 802.3az EEE, PXE)
– 1x Realtek RTL8211E Management LAN
– 1x COM1 Serial Port
– 1x COM2 Serial Port Header

Das ASRock Rack E3C226D2I verfügt über einen eigenen Grafikcontroller, daher können auch Intel Xeon Prozessoren ohne integrierte Grafikeinheit problemlos genutzt werden. In unserer Anleitung nutzen wir einen Intel Core i3-4160 ([ilink=cpu-intel_core_i3_4160-509]Details: 2x 3.6GHz, HT, 54W TDP[/ilink]) der über die AES-Ni verfügt.

Auf dem Mainboard ist zudem ein TPM Header vorhanden, wer sich für die Sicherungsfunktion TPM interessiert, dem sei unser Artikel [ilink=anleitung-213-tpm__einrichten_und_sinnvoll_nutzen_am_beispiel_windows_7]TPM einrichten und sinnvoll nutzen[/ilink] ans Herz gelegt. In diesem NAS wird TPM allerdings nicht genutzt.

Beim Arbeitsspeicher haben wir zum Kingston KVR16E11/8 (8GB DDR3-1600, ECC, CL11, 1.5V) gegriffen, der für seine gute Kompatibilität bekannt ist und ca. 85 Euro für einen 8GB Riegel kostet. Achtet beim Kauf unbedingt auf die Produktbezeichnung (diese muss ein [b]E[/b] enthalten), damit ihr wirklich ECC Ram kauft. Die günstigeren Riegel mit einem [b]N[/b] in der Bezeichnung sind ungeeignete Non-ECC Speicher!

Wir benutzen in dieser Anleitung FreeNAS, welches sehr Arbeitsspeicher-hungrig ist. 8GB solltet ihr mindestens einbauen. Je großer euer Raid-Verbund, desto mehr Arbeitsspeicher ist sinnvoll, mit der Maximalbestückung von 16GB kommt ihr aber auch bei größeren Raids gut aus.

[title]Systemfestplatte – SSD oder SLC-Stick empfehlenswert[/title] Um möglichst keinen der 6 SATA-Ports mit einer System-SSD zu belegen, greife ich auf einen USB-Stick mit [b]SLC-Speicherzellen[/b] (wichtig!) wie den WINKOM-USB 3.0 Memory-Stick 16 GB oder den Mach Xtreme MX-ES series MXUB3SES als Systemdatenträger zurück. Durch den USB-A Port kann der Stick dann direkt auf das Mainboard gesteckt werden.

Leider sind USB-Sticks mit SLC-Speicherzellen recht selten und teuer. Warum dies so ist und wo der Unterschied zu einem normalen MLC-USB-Stick ist, könnt ihr hier nachlesen: [ilink=anleitung-252-usb_mit_slc_speicherzellen_als_systemfestplatte__ein_ssd_ersatz_]USB mit SLC-Speicherzellen als Systemfestplatte – Ein SSD Ersatz ?[/ilink].

Als Alternative – wenn ihr z.B. nicht alle 6 SATA-Ports für Datenfestplatten benötigt – empfehle ich eine kleine SSD wie die Intel SSDSA2CT040G310 (40GB). Solltet ihr euch für FreeNAS entscheiden, empfehlen wir aktuell keinen SLC-Stick weil FreeBSD Probleme mit der Kompatibilität von SLC-Sticks hat. Unter OpenMediaVault funktionieren die SLC-Sticks hingegen einwandfrei.

[title]Das richtige Gehäuse[/title] Hier habt ihr die Qual der Wahl: Das Mainboard passt in ein kleines Mini-ITX Gehäuse. Wenn ihr allerdings 6 Datenfestplatten einbauen möchtet, ist eine gute Belüftung der Festplatten sehr wichtig. Wenn ihr euch also wirklich für ein Mini-ITX Gehäuse entscheidet, achtet auf die Belüftungsmöglichkeiten.

Wem die Gehäusegröße nicht so wichtig ist, dem empfehle ich das Fractal Design Define R5. Mit 115 Euro ist das Gehäuse zwar recht teuer, überzeugt aber durch die einfach Aufnahme von bis zu 8 Festplatten (3,5 Zoll), die von 2 sehr leisen 140mm Lüftern optimal gekühlt werden.

[bild 3] Zudem verfügt das Gehäuse über eine eingebaute Lüftersteuerung (5/7/12V) an die maximal 3 Lüfter angeschlossen werden können. Die beiden beiliegenden 140mm Lüfter sind wirklich sehr leise.

Wem das Fractal Design Define R5 zu teuer ist, dem empfehle ich den Xigmatek Asgard Midi-Tower, dem mit nur 37 Euro wirklich eine günstige Lösung ist und 7 3,5 Zoll Festplatten aufnehmen kann.

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[title]Netzteil[/title] Bei einem NAS für 6 oder mehr Festplatten empfehle ich ein effizientes ATX-Netzteil und keine Pico-PSU, wie wir sie in unseren kleineren NAS-Anleitungen empfehlen. Der Grund ist, dass normale ATX-Netzteile erst ab einem bestimmten Leistungsbereich (meistens größer 35W) wirklich effizient arbeiten.

Wir benutzen seit längerem Netzteile von Be quiet. Für dieses NAS empfehle ich das Be quiet! BN140 System Power 7. Das kleine 300W-Netzteil ist vollkommend ausreichend. Die Effizienz wird mit guten 87% angegeben, alle gängigen Schutzschaltungen wie Überhitzungsschutz, Überstromschutz, Überspannungsschutz, Unterspannungsschutz sowie ein Kurzschlussschutz sind vorhanden. 36 Euro kostet das Be quiet! BN140 System Power 7 – 300W aktuell.

Das Netzteil besitzt 4x SATA-Power, für 6 Festplatten sind also 2x Wentronic Internes Stromadapterkabel (SATA Kupplung auf 2x SATA Stecker) für je 2,59 Euro erforderlich.

[title]Festplatten[/title] Das wichtigste in einem NAS sind natürlich die Festplatten. Bei mir kommen 3 Festplatten vom Typ Western Digital Red mit je 3TB in einem Raid-Z zum Einsatz, diese Festplatten eignen sich durch eine auf NAS-Systeme optimierte Firmware besonders gut für unser System. So unterstützen die WD Red Festplatten z.B. TLER (Time-Limited-Error-Recovery). Diese Funktion sorgt durch eine Kommunikation mit dem Raid-Controller für eine höhere Stabilität. [title]Zusammenbau[/title] Egal für welches Gehäuse ihr euch entscheidet – der Zusammenbau ist denkbar einfach. Der Prozessor wird in den Sockel des Mainboards gesetzt, der beiliegende CPU-Lüfter muss danach nur aufgesteckt werden und rastet in den 4 Löchern des Mainboards ein. Wärmeleitpaste muss nicht installiert werden, da der Intel CPU-Lüfter bereits ein Wärmeleitpad besitzt.

Selbst wenig versierte Anwender sollten die Komponenten in unter einer Stunde zusammenbauen können. Besondere Bios-Einstellungen müssen nicht vorgenommen werden, das System ist nach dem Zusammenbau direkt einsatzbereit.

[gallery_1] [title]Betriebssystem[/title] Ihr könnt auf diesem NAS ein Betriebssystem euer Wahl installieren. Da es sich mit dem ASRock Rack E3C226D2I um ein Server-Mainboard handelt, werden nahezu alle Plattformen (Windows Server 2008 R2, 2012, Linux Server, CentOS, FreeBSD) sowie auch VMWare ESXi 5.1/5.5 unterstützt. [title]Vergleich der NAS-Betriebssysteme[/title] Ihr könnt auf diesem NAS ein Betriebssystem euer Wahl installieren. Auch Windows 8.1 oder Windows 10 (Preview Version) sind möglich, da Microsoft ab Windows 8 mit den Windows Storage Spaces einen eigenen Software-Raid ermöglicht. Windows Home Server ist aktuell nur noch schwer oder gebraucht zu bekommen, ist aber auch eine gute Möglichkeit. [table] [tr][td][/td][td][b]OpenMediaVault[/b][/td][td][b]FreeNAS[/b][/td][/tr] [tr][td]Basis OS[/td][td]Debian 7 (Wheezy)[/td][td]FreeBSD 9.3[/td][/tr] [tr][td]Raid-Level[/td][td]JBOD, 0, 1, 5, 6, 10[/td][td]0, 1, Raid-Z (5), Raid-Z2 (6), Z3[/td][/tr] [tr][td]Dateisysteme[/td][td]Ext3, Ext4, XFS, JFS[/td][td]ZFS, UFS[/td][/tr] [tr][td]Arbeitsspeicher[/td][td]min. 2GB[/td][td]min. 8GB[/td][/tr] [tr][td]Bedienung[/td][td]Weboberfläche, Konsole[/td][td]Weboberfläche, Konsole[/td][/tr] [tr][td]Schwierigkeit[/td][td]Einfach[/td][td]Fortgeschritten[/td][/tr] [tr][td]Anleitung[/td][td][ilink=anleitung-255-installation_und_konfiguration_von_openmediavault_inkl._wake_on_lan]Ja, vollständig[/ilink][/td][td][ilink=https://technikaffe.de/anleitung-268-freenas__komplette_installation_schritt_fuer_schritt_erklaert]Ja, vollständig[/ilink][/td][/tr] [/table]

Ich verwende in dieser Anleitung das NAS Betriebssystem [b]FreeNAS[/b] welches auf FreeBSD setzt. Die Bedienung wird über eine Weboberfläche vorgenommen. FreeNAS beherrscht perfekt die Verschlüsselung per Daten und kann dafür auf die Hardwarefeatures des Prozessors zurückgreifen.

Eine vollständige und stets aktuelle Schritt-für-Schritt Anleitung zur [ilink=anleitung-268-freenas__komplette_installation_schritt_fuer_schritt_erklaert]Installation von FreeNAS[/ilink] findet ihr natürlich auch bei uns.

[title]ECC vs. Non-ECC Arbeitsspeicher in FreeNAS[/title] Immer öfter wird empfohlen ECC-Ram zu benutzen, der Single-Bit Flips (also Fehler im Speicher) erkennen und beheben kann. Werden diese Fehler unbemerkt auf die Festplatten geschrieben, kann es zu einer Datenkorruption kommen. Zwar prüft und repariert sich das ZFS-Dateisystem – korrekt eingestellt – in regelmässigen Abständen selbst, ein Restrisiko bleibt aber bestehen.

ECC-Ram bietet Schutz vor Single-Bit Flips und ist Non-ECC Ram eigentlich immer vorzuziehen. Dies gilt nicht nur für FreeNAS. ECC-Ram ist ca. 10-20% teurer als Non-ECC Ram. Da FreeNAS allerdings sehr Arbeitsspeicher-hungrig ist, werden selbst für kleinere NAS-Systeme mindestens 8GB Arbeitsspeicher empfohlen.

Das Hauptproblem bei ECC ist allerdings, dass nur wenige Mainboards mit ECC Ram umgehen können. ECC-Ram wird seit Jahren in allen Servern und Enterprisegeräten eingesetzt, für den Heimbereich hat sich dieser Arbeitsspeichertyp allerdings bisher nicht etabliert. Daher muss man dann auf Server- oder Workstation-Mainboards ausweichen, die meist 100 Euro teurer als vergleichbare Mainboards für die private Nutzung sind.

Wie hoch ist das Risiko einer Datenkorruption in FreeNAS ? Umfangreiche Studien gibt es meines Wissens nach (noch) nicht, denn durch die Selbstprüfung anhand von Checksummen im ZFS-Dateisystem können auftretende Fehler automatisch behoben werden.

Fakt ist, dass ein Risiko vorhanden ist. [link ziel=“https://www.cs.toronto.edu/~bianca/papers/sigmetrics09.pdf]Google hat zusammen mit der Universität von Toronto über 2 Jahre lang erforscht[/link], wieviele Fehler „Bit-Flips“ im Arbeitsspeicher auftreten und wieviele davon repariert werden können (ECC). Allerdings wurde hier mit DDR bzw. DDR2 getestet und nicht mit aktuellem DDR3 bzw. DDR4 Speicher.

Über alle 6 überwachten Server hinweg waren 8% der Arbeitsspeicher-Riegel von einfachen Bit-Flips betroffen, 92% hingegen nicht. Bei den 8% die betroffen waren, wurden im Durchschnitt 4000 Fehler pro Jahr erzeugt. Die Chance auf [b]einen[/b] Multi-Flip Fehler, der auch von ECC-Ram nicht mehr behoben werden kann, lag im Durchschnitt bei sehr geringen 0,2% pro Jahr. Jeder 2te Server war mindestens 1x pro Jahr von einem Fehler im Arbeitsspeicher betroffen.

Dabei darf man natürlich nicht vergessen, dass hier Produktivserver von Google getestet wurden, die unglaublich große Mengen an Daten zu bewältigen haben. Für ein eigenes, kleines NAS im privaten Bereich ist die Wahrscheinlichkeit aufgrund der deutlich reduzierten Datenmengen um ein vielfaches geringer.

Soll man nun also ECC-Ram einsetzen oder mit einem kleinen Risiko leben ? Einer der [b]Mitentwickler des ZFS-Dateisystems[/b], Matt Ahren, schreibt dazu:

[i]Theres nothing special about ZFS that requires/encourages the use of ECC RAM more so than any other filesystem. If you use UFS, EXT, NTFS, btrfs, etc without ECC RAM, you are just as much at risk as if you used ZFS without ECC RAM. I would simply say: if you love your data, use ECC RAM. Additionally, use a filesystem that checksums your data, such as ZFS.
[link ziel=“https://arstechnica.com/civis/viewtopic.php?f=2&t=1235679&p=26303271#p26303271]Quelle[/link][/i]

Zu Deutsch: Das Risiko, eine Dateikorruption in einem ZFS-System durch einen Fehler im Arbeitsspeicher zu erhalten ist genauso hoch wie in jedem anderen Dateisystem auch.

[title]IPMI – Intelligent Platform Management Interface[/title] Durch das IPMI könnt ihr jederzeit per Remote auf euer NAS zugreifen – egal ob es eingeschaltet oder ausgeschaltet ist. Per Java-Anwendung ist es möglich einen virtuellen Monitor zu erzeugen, der sich so verhält als ob er real an das NAS angeschlossen wäre. Um diesen virtuellen Zugang nutzen zu können, benötigt ihr die aktuellen Java-Runtimes. [link ziel=“https://www.java.com/de/download/“]Zum kostenlosen Java Runtime Download[/link].

Danach könnt ihr euch auf die IP-Adresse des IPMI mit eurem Browser verbinden. Der Standard-Login lautet „admin“ mit identischem Passwort. Zum IPMI stellt ASRock ein [link ziel=“https://technikaffe.de/download/E3C226D2I_IPMI_Manual.pdf]umfangreiches Handbuch[/link] zur Verfügung.

[gallery_2]

Ich habe via IPMI z.B. einwandfrei die FreeNAS Konsole benutzen können, dies kann z.B. dann sinnvoll sein wenn sich die normale Weboberfläche von FreeNAS durch einen Fehler nicht mehr erreichen lässt. FreeNAS selbst unterstützt das IPMI über eine LAN-Brücke. D.h. es muss theoretisch nur 1 Lan-Kabel (über die normale Netzwerkschnittstelle) mit dem Mainboard verbunden werden. Das IPMI ist dann nach dem Start von FreeNAS zusätzlich über eine eigene IP-Adresse erreichbar.

Da diese Methode allerdings einige Einschränkungen mit sich bringt, bietet es sich an das IPMI mit einem eigenen Netzwerkkabel zu verbinden.

[title]Stromverbrauch[/title] Ein wichtiger Punkt bei einem NAS oder Home-Server ist der Stromverbrauch. Daher sind alle von uns ausgewählten Komponenten sehr sparsam: [table] [tr][td][b]Situation[/b][/td][td][b]Verbrauch[/b][/td][td][b]Bemerkung[/b][/td][/tr] [tr][td]Ausgeschaltet, IPMI aktiv[/td][td]2,8W[/td][td][/td][/tr] [tr][td]Im Betrieb (ohne Festplatte)[/td][td]25W[/td][td][/td][/tr] [tr][td]Im Betrieb (mit 3 ruhenden WD Red 3TB Festplatten)[/td][td]30W[/td][td][/td][/tr] [tr][td]Im Betrieb (mit 3 aktiven WD Red 3TB Festplatten)[/td][td]39W[/td][td][/td][/tr] [/table] [title]Zusammenstellung[/title] Hier haben wir alle Komponenten noch einmal zusammen aufgelistet. [table] [tr][td][b]Komponente[/b][/td][td][b]Name[/b][/td][td][b]Preis[/b][/td][/tr] [tr][td]Prozessor[/td][td]Intel Core i3-4160 (2x 2.6GHz, HT, AES)[/td][td]118 Euro[/td][/tr] [tr][td]Mainboard[/td][td]ASRock Rack E3C226D2I[/td][td]210 Euro[/td][/tr] [tr][td]Arbeitsspeicher[/td][td]Kingston KVR16E11/8 – 8GB DDR3-1600 CL11 1.5V[/td][td]85 Euro[/td][/tr] [tr][td]System-Stick[/td][td]Mach Xtreme MX-ES series MXUB3SES[/td][td]44 Euro[/td][/tr] [tr][td]System-Stick (alternativ)[/td][td]WINKOM-USB 3.0 Memory-Stick 16 GB[/td][td]40 Euro[/td][/tr] [tr][td]System-SSD (alternativ)[/td][td]Intel SSDSA2CT040G310 (40GB)[/td][td]40 Euro[/td][/tr] [tr][td]Netzteil[/td][td]Be quiet! BN140 System Power 7[/td][td]36 Euro[/td][/tr] [tr][td]Gehäuse[/td][td]Fractal Design Define R5[/td][td]115 Euro[/td][/tr] [tr][td]Gehäuse (alternativ)[/td][td]Xigmatek Asgard Midi-Tower[/td][td]37 Euro[/td][/tr] [tr][td colspan=3] [/td][/tr] [tr][td]Zubehör (ab 5 Festplatten)[/td][td]Wentronic Internes Stromadapterkabel (SATA Kupplung auf 2x SATA Stecker)[/td][td]3 Euro[/td][/tr] [tr][td colspan=3] [/td][/tr] [tr][td]Datenfestplatten[/td][td]Western Digital Red, Preis je TB Kapazität[/td][td]42 Euro[/td][/tr] [tr][td colspan=3] [/td][/tr] [tr][td][b]Summe[/b][/td][td]Günstigste Zusammenstellung ohne Datenfestplatten[/td][td][b]526 Euro[/b][/td][/tr] [/table] [title]Fazit[/title] Etwas über 500 Euro kostet das NAS aus dieser Anleitung in der Basisversion mit einem Intel Core i3-4160, 8GB DDR3 ECC Ram und dem ASRock Rack E3C226D2I Server-Mainboard. Die zahlreichen Features und Sicherheitsfunktionen kosten Geld. Geld das allerdings sinnvoll angelegt ist. Die meisten von uns hatten sicherlich schon einmal einen Datenverlust zu vermelden – sei es eine defekte Festplatte, ein verlorener USB-Stick oder ein fehlerhafter Raid-Verbund.

Diese Bauanleitung richtet sich vor allem an Personen, die wichtige Daten vorhalten möchten und dabei maximale Sicherheit wünschen. Ein Backup ersetzt aber auch ein professionelles System mit ECC-Ram nicht.

FreeNAS ist der ideale Partner dieses Hardware-Gespannes und überzeugt mich vor allem durch seine Verschlüsselungsfunktionen. Allerdings profitieren auch andere Dateisysteme wie das in OpenMediaVault genutzte EXT4 von ECC-Ram, hier fehlt allerdings die Verschlüsselungsfunktion (die sich manuell aber nachrüsten lässt).

Vergesst nicht, euch unsere [ilink=anleitung-268-freenas__komplette_installation_schritt_fuer_schritt_erklaert]Detaillierte Installationsanleitung für FreeNAS[/ilink] durchzulesen, hier wird auch noch einmal das IPMI und das zusammenfassen von mehreren Netzwerkschnittstellen erklärt.

Das ASRock Rack E3C226D2I Mainboard mit seinen vielen Features und dem IPMI hat mich vor allem durch die leichte Bedienung positiv überrascht. Zwar ist hier etwas mehr Einarbeitungszeit einzuplanen als bei einem Standard-Mainboard für den Heimbereich, wirklich überfordern tut aber auch das Profi-Mainboard nicht.

Einziger Nachteil ist der um ca. 10W höhere Stromverbrauch im Vergleich zu unserem [ilink=anleitung-266-nas__advanced_fuer_6_festplatten_mit_erweiterungsmoeglichkeit]NAS – Advanced[/ilink], welches auch 6 Datenfestplatten (allerdings ohne ECC-Ram) aufnehmen kann.

Wem dieser Vorschlag nicht zusagt, dem empfehle ich unsere [ilink=anleitung-178-eigenbau_nas_anleitungen_fuer_4_bis_16_festplatten_auf_einen_blick]NAS Übersicht mit zahlreichen Bauanleitungen[/ilink].

[b]Update vom 30.06.2015: [/b]Bei einigen sehr alten Bios Versionen kann es zu Problemen mit dem Standby-Modus (S3) kommen. Bitte aktualisiert euer Bios auf die neuste Version. Am einfachsten ist es, die Instant Flash Bios Version von der [link ziel=“https://www.asrockrack.com/general/productdetail.asp?Model=E3C226D2I#Download]ASRock Rack Webseite[/link] herunterzuladen und dann auf einem USB-Stick zu entpacken. Diesen schließt ihr dann an das Mainboard an und führt das Update direkt aus dem Bios aus. [bild 13] [b]Update vom 03.07.2015: [/b]Offiziell gibt ASRock Rack keinen Support für die S3 / Standby Funktion.

88 Replies to “NAS – Expert für 6 Festplatten mit ECC-Ram, AES-Ni und IPMI”

  • Kaltax says:

    Spricht hier eigentlich etwas dagegen bei dem Prozessor die T-Variante zu verwenden (4130T)?
    Die TDP wäre da ja um satte 19W niedriger. Oder ist das zu vernachlässigen?

  • Stefan says:

    @Kaltax: Die T-Varianten sind eigentlich für OEM-Hersteller gedacht. Diese Prozessoren können in Rechnern mit schlechter / kleiner Kühlung eingesetzt werden. Die TDP ist dann zwar niedriger, der Verbrauch an sich ist aber identisch. Bringt also energietechnisch nichts und der Prozessor ist langsamer.

  • Robert says:

    Bei der CPU kann man sich auch locker 70 Euro sparen, wenn man den Pentium G2020 nimmt.

    Der ECC-Support und die TDP sind gleich. Der Speichercontroller ist nur unwesentlich langsamer (21GB/s vs. 25.6GB/s) und auf die eingebaute Grafikeinheit („Intel HD Graphics, 650MHz Turbo: 1050MHz“ vs. „Intel HD Graphics 4400, 350-1150MHz“ kommt es bei einem NAS sowieso nicht an!

    Der einzige kleine „Nachteil“ ist, dass er keine Verschlüsselung durch die Hardware unterstützt (AES-NI support) und dadurch, bei Einsatz von Verschlüsselung, einen etwas langsameren Datendurchsatz liefert.
    Wer also keine Verschlüsselung einsetzen möchte oder aber bei dieser keine hohe Geschwindigkeit benötigt (Stichwort: Datengrab), ist meiner Meinung nach mit dieser CPU+ECC-Support auch sehr gut bedient.

  • Stefan says:

    @Robert: Danke für dein Feedback. Den Core i3-4160 habe ich wie – von dir erwähnt – wegen den AES-Ni gewählt. Wer das NAS ohne Verschlüsselung benutzen möchte, kann auch zu dem von dir verwendeten Pentium greifen.

  • Benni says:

    Weißt du was ganz toll wäre?
    Wenn du mal untersuchen / probieren könntest ob auf dem System auch XPEnology laufen würde…. so out of the box. das wäre klasse…

  • Stefan says:

    @Benni: Kann ich in den nächsten Wochen mal machen 🙂

  • Sc0rp says:

    Hallo,

    Man könnte den Bauvorschlag auch mit anderen ASRock Rack-Boards realisieren – je nach Geldbeutel.
    Z.B. das [link=http://www.amazon.de/gp/product/B00GG94YDS/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B00GG94YDS&linkCode=as2&tag=blaupausenorg-21&linkId=7ZWICJLP2I44VEYA]ASRock C2550D4I[/link] (http://www.asrockrack.com/general/productdetail.asp?Model=C2550D4I)
    für aktuell ca. 290€ …

    Sc0rp

  • Daniel says:

    Servus,

    ich habe den Bauvorschlag realisiert und ich möchte auf eine kleine Falle hinweisen.
    Die Anleitung zum Mainboard suggeriert, dass das Board in den S3-modus gehen kann.
    Dem ist mit der offiziellen Bios-Linie nicht der Fall.
    Damit wir das System zum Stromfresser.
    Mein altes System mit P8H77-i ging per WOL und pattern-match an sobald ich den XBMC oder Plex auf dem Fernseher gestartet habe.
    Beim neuen System darf ich in den Keller laufen um den Knopf zu drücken oder muss ein Magic-Packet schicken. Was z.B. von aussen (VPN) ohne Zusatzinvestionen in z.B: nen kleinen RasPi nicht möglich ist.
    Gruß

    Daniel

  • Lurch says:

    Hallo,
    Ich habe vor diese Konfiguration fast so nachzubauen. Jedoch ist mir aufgefallen, dass das Mainboard schon ein paar Jahre alt ist. Gibt es da bereits etwas neueres was du empfehlen könntest?

  • Stefan says:

    @Lurch: Neue Mainboards für den Sockel 1151 kommen erst im Spätherbst. Für den Sockel 1150 kommen keine neue Mainboards mehr.

  • Daniel says:

    Servus,
    nochmal bezügl. S3-Modus. Der wirklich sehr gute ASRock-Support hat mir ein experimentelles Bios zur Verfügung gestellt 2.02D, das gut funktioniert und den S3-Modus freischaltet. Der Rechenr wacht nun per WOL oder wahlweise pattern-match auf und geht wieder schlafen.
    Tutti bene

    Gruß

    Daniel

  • Stefan says:

    @Daniel: Danke für deine Info, hast Du eine E-Mail Adresse oder einen Download-Link für andere die interessiert sind ?

  • Daniel says:

    Kontakt für experimentelles Bios:
    AsrockRack_Eu@asrock.nl
    nach Bios 2.02s für E3C226D2I fragen (226D2IL2S3mode.02s).
    Selber verteilen darf ich es mutmaßlich nicht.
    Der US-Support gibt einem nur ein rumpliges 1.62D Bios…

    Gruß

    Daniel

  • Benni says:

    Hey Stefan,

    vielleicht ist das ja sogar ein generelles OS (Xpenology) was ihr mit in euren Test mit aufnehmen wollt. Viele Leute (ich eingeschlossen) fahren anscheinend total auf dieses OS ab. Die Foren und Anleitungen dazu sind aber meist auf Englisch. Ein Tutorial bzw. explizite Tests mit eurer Hardware wären sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal für euch und würden auch ein paar Hits mehr bringen 😉

    lg

  • Jeremy says:

    Hallo zusammen,

    ich hätte mal eine Frage. Ich habe Windows 8.1 installiert. Wie kann ich nun die Intel i3 Prozessorgrafik nutzen anstelle der ASPEED AST2300 Grafik des Motherboards ?

    Viele Grüße und einen schönen Sonntag

  • Stefan says:

    @Jeremy: Soweit ich weiß geht das nicht.

  • Jeremy says:

    Hallo, das ist natürlich schade. Ich sehe beide Grafikadapter im Gerätemanager. Wenn ich den AST deaktiviere, dann nimmt Windows einen Basic Adapter und stellt die Auflösung runter. Treiber für die Intel Grafik konnt ich installieren und im BIOS gibt es die Option, dass der Intel Prozessor die Grafik umschalten kann. Allerdings nur wie. Aus dem Grund hoffe ich eigentlich schon, dass das geht.

    Viele Grüße
    Jeremy

  • Stefan says:

    @Jeremy: Ich schreibe meinen Kontakt bei ASRock Rack an und melde mich wieder!

  • Tobi says:

    Ich habe von meinem alten System:
    – ASROCK B85M PRO4
    – 1x 8GB Corsair Vengeance DDR3 Ram (PC1600, 16GB, CL9)
    – Intel i3 4160T
    – 5x Seagate Barracuda ST3000DM001 (3TB)
    – KINGSTON SSD for the FreeNAS OS

    auf folgendes System gewechselt, das größtenteils diesem Tutorial entspricht:
    – ASROCK E3C226D2I
    – 2x 8GB Kingston ValueRAM – DDR3 – 8 GB – DIMM 240-PIN – 1600 MHz / PC3-12800 – CL11
    – Intel i3 4160T
    – 5x Seagate Barracuda ST3000DM001 (3TB)
    – KINGSTON SSD for the FreeNAS OS

    Leider ist die Datenrate von ~110MByte/s auf nun nur noch knapp 90MByte/s gesunken…
    [Siehe auch:
    Was für Werte erzielt Ihr mit der „Expert NAS“? Wie messt Ihr diese?
    Habt ihr für den Durchsatzrückgang irgendeine Erklärung?
    Vielen Dank für Eure super Tutorials!

  • Stefan says:

    @Jeremy: So mein Kontakt bei ASRock Rack hat nocheinmal nachgehakt. Die GPU lässt sich nur für GPU-Computing (benötigt das Intel media SDK) verwenden aber nicht für die Grafikausgabe.

  • Morodin says:

    Kurze Frage: Laut aktueller Aussage von Asrock unterstützt das Mainboard in der gegenwärtigen Version kein S3 mehr, da dies Probleme verursacht hat. Könnt ihr eventuell ein anderes Board empfehlen?
    Wichtig wären 6xSATA,ECC und USB 3.0.

  • Stefan says:

    @Morodin: Von wem kommt diese Aussage ? Da ich das Board noch hier hatte, hab ich das Ganze kurz für dich getestet: Standby funktioniert – zumindest mit der neusten Bios Version P3.30 – einwandfrei. Getestet habe ich mit OpenMediaVault 2.0.15. Dazu habe ich das System aus OpenMediaVault in den Standby (kleiner 5W Verbrauch) geschickt und dann nach 5 Minuten per WOL wieder geweckt (im Idle etwa 20W Verbrauch). Das Ganze hat ohne Probleme 3x hintereinander funktioniert.

  • Morodin says:

    Ich hatte mich an den Support gewandt und Antwort von „Asrockrack_Eu@asrock.nl“ erhalten:

    „Hi,
    The S3 option was removed from the latest bios firmware’s due to some issues it caused with the board.“

    Kannst du da eventuell mal deinen Kontakt von Asrock fragen?

  • Stefan says:

    @Morodin: Habe meinen Kontakt angeschrieben, aber wie gesagt ich habe es getestet und es funktioniert. Mal sehen wie die offizielle Antwort aussieht.

    Update: Offiziell wird der S3 / Standby Modus nicht supported oder garantiert da es sich um ein Server Mainboard handelt welches für den 24/7 Dauereinsatz konzipiert wurde.

  • Morle says:

    kann man S3 eigentlich mittlerweile auch mit FreeNAS nutzen?

  • Stefan says:

    @Morle: Ob es technisch möglich ist kann ich dir nicht sagen, allerdings ist FreeNAS meiner Meinung nach eher ein 24/7 OS (also für den Dauereinsatz optimiert).

  • Morle says:

    @Stefan

    Da stimme ich Dir vollkommen zu, jedoch finde ich 24/7 Einsatz ist bei vielen Haushalten in denen tagsüber gearbeitet wird reine Stromverschwendung. Leider habe ich bisher kein anderes NAS System als FreeNAS gefunden, das gleiche Datensicherheit (da ZFS) bietet.

    Vielleicht hast ja Du oder andere Mitleser einen Vorschlag?

  • Stefan says:

    @Morle: Ich weiß nicht ob Du mit Datensicherheit die Verschlüsselung oder die Prüfung auf Checksummen meinst. Ich persönlich würde ein Ext4 System mit einem ordentlichen Backup einem ZFS-System vorziehen. ZFS kann Sinn machen aber für meinen privaten Einsatzzweck sehe ich diesen nicht.

  • Daniel says:

    Hi!

    Ich würde gerne bei der hier vorgestellten Variante ein TPM Modul verbauen und auch später für die Verschlüsselung nutzen. Ist dies unter FreeNAS problemlos möglich? Und was noch interessanter ist: Welches TPM Modul kann verwendet werden?

    Viele Grüße
    Daniel

  • Stefan says:

    @Daniel: Meines Wissens nach ist TPM nicht unter FreeNAS nutzbar, es ist auch nicht geplant ([link=https://forums.freenas.org/index.php?threads/tpm-and-freenas.17441/]Quelle[/link]).

    Ich weiß nicht ob Du schon unseren [ilink=anleitung-213-tpm__einrichten_und_sinnvoll_nutzen_am_beispiel_windows_7]TPM Artikel[/ilink] kennst.

  • Eddy says:

    Hallo, hat jemand schon mal die Zeiten gemessn wie lange das System (FreeNAS) benötigt bis es einsatzbereit ist?

    1. Ausgeschaltet -) Booten + FreeNAS hochfahren
    2. S3 /Standby -) anschließend mit WOL aufwecken
    3. Standby ohne S3 -) anschließend mit WOL aufwecken

  • baggins says:

    Hi,

    Sorry for the English, but my German is a bit rusty…

    I am considering to build this system, however I would like to mount it in a 19″ rack.

    Do you have any recommendation for a rack-mount case?

    TIA

  • Stefan says:

    @baggins: You can find some of our NAS articles also in english at [link=http://www.nerd-monkey.com/test-6-nas__expert_for_up_to_6_drives_with_ecc_memory_aes_ni_and_ipmi]Nerd-Monkey.com[/link]. To answer your question, we have no recommendations for rack cases because we do not test them atm.

  • Daniel says:

    Tach auch!
    Leider habe ich bei der Installation ein echtes Problem, denn der hier empfohlene MXUB3SESU wird anscheinend nicht direkt vom Betriebssystem unterstützt wird. In der Form funktioniert es also leider nicht. 🙁 Werde jetzt auf einen MLC Stick von SanDisk umsteigen und in Kauf nehmen müssen, dass dieser irgendwann die Segel streicht. :-/

    Gruß
    Daniel

  • Stefan says:

    @Daniel: Ich denke Du beziehst dich auch FreeNAS. Ich hatte in einer anderen Anleitung schon geschrieben das FreeNAS noch Probleme mit einigen SLC-Sticks macht, werde ich hier jetzt auch noch aufnehmen. Wenns passt dann vielleicht eine kleine SSD benutzen.

  • Daniel says:

    Moin Stefan,
    genau, es geht um FreeNAS. Dort sind die Sticks wohl von den veralteten Treibern nicht richtig eingearbeitet, weshalb der Schreib-/Lesevorgang fehlschlägt. Für die Entwickler ist es wohl recht leicht die Sticks einzuarbeiten, allerdings habe ich noch keine Lösung gefunden die es einem Ottonormalanwender ermöglicht die Sticks zu verwenden. So lange bis sich an der Front etwas tut werde ich zunächst mal einen SanDisk Extreme 64 GB verwenden. Der bietet mit 5 Jahren Garantie wohl die meiste Sicherheit, auch wenn es schon ein wenig Verschwendung ist.
    Danke und viele Grüße
    Daniel

  • Rainer says:

    Hallo Stefan,
    Ich habe das System aufgebaut, wie von Dir beschrieben, nutze jedoch omv als Betriebssystem. Was mir allerdings nicht gelingt, ist den S3-Modus (suspend) zu nutzen. Mit omv und der BIOS Versionsnummer P3.30 funktioniert lediglich hibernate. War Dein Test wie unten beschrieben „suspend“ oder „hibernate“?
    Danke und Gruß,
    Rainer

  • Stefan says:

    @Rainer: Suspend. Allerdings ist es bei den ASRock Mainboards immer so, dass die IPMI (BMC) komplett neu gebootet wird, daher dauert es ~1 Minute bis das System aus dem S3 erwacht. Offiziell heißt es daher von ASRock das S3 nicht supported wird.

  • Michael says:

    Habe einen rechner mit dem vorgeschlagenen ASROCK E3C226D2I gebaut. Problem: ich bekomme ihn nicht per wol aufgeweckt. Das IPMI ist selbst im off-state per ping erreichbar, Wecken funktiobniert nicht. Hat jemand andere Erfahrungen ?

  • Kai says:

    Hallo.
    Ist es möglich von diesem Mainboard von USB 3.0 zu starten (OMV)

    Danke

  • Stefan says:

    @Kai: Kann ich dir leider nicht mehr 100%ig sagen, denke aber das es gehen sollte. Einen wirklichen Vorteil gegenüber USB 2 wirst Du aber nicht haben, die Bootzeit über USB 3 ist zumindest bei vielen anderen Mainboards identisch mit USB 2.

  • Stefan says:

    @Michael: Im Bios muss die Option „Wake on PCIe“ aktiviert werden, zudem in OpenMediaVault die WOL Funktion bei den Netzwerkeinstellungen.

  • hackintoshi says:

    Hi Stefan,
    ich habe heute ein NAS nach deinem Vorschlag zusammengeschraubt:
    http://www.sysprofile.de/id190988

    Leider bekomme ich kein Signal aus dem VGA-port.
    Ich verwende zum BIOS einrichten einen IIyama B2480HS+Tastatur+Maus
    BMC-Led blinkt, heißt wohl das IPMI-lan-port funktioniert?!
    Hast du einen Lösungsvorschlag?

    Freundliche Grüße Joerg

  • hackintoshi says:

    Oooooh Mann, das ist so peinlich. Das VGA-kabel saß nicht richtig im Monitorconnector.
    Ich habe jetzt die leuchtend blaue BIOS-maske im Bild.
    Alles weitere wird hoffentlich glatt durchlaufen.

    Freundliche Grüße und ein feuchtfröhliches Wochenende)) Jörg

  • Tom says:

    Das ASRock Rack C236 WSI müsste verfügbar sein… Habt ihr euer Exemplar schon?? 🙂
    Und wie Sind eurer Meinung nach die neuen 25W Xeons im Vergleich zum Pentium einordnen? Bei Leistung und Verbrauch? Macht das überhaupt bei einem NAS Sinn?

  • Stefan says:

    @Tom: Das Mainboard soll Anfang Februar bei uns eintreffen, ein genaues Datum wurde uns nicht genannt. Ob sich die Xeons im Privatbereich lohnen kann ich so nicht beantworten, sehr wahrscheinlich aber nicht.

  • Michael says:

    Wäre eine Aktualisierung angezeigt mit

    ASRock E3C236D2I
    und Intel i3-6100T

    ?

  • Stefan says:

    @Michael: Wir haben aktuell 2 Mainboards zum Test ausstehend. 1 von beiden wird dann die Ablöse antreten.

  • tom says:

    Ich bin neben dem von Michael genannten zweiten ASRock Rack Board, und dem von mir vor längerem erwähnten Gigabyte auf das hier gestoßen:
    ASUS P10S-I

    Irgendjemand dazu Erfahrungen? Das sieht auch sehr interessant aus!

    @Stefan: welche zwei Modelle stehen bei euch zur Wahl… und warum? Oder warum gerade nicht die Anderen? 😉

  • Alfred says:

    Möchte diese Variante um weitere 4 Platten ergänzen. Kann jemand eine Empfehlung für eine entsprechende PCIe-Karte geben? Gebraucht wird ein Interface mit quasi 4 internen Sata-Anschlüssen – habe keine Vorstellung, wonach zu suchen ist. Finde immer nur RAID-Controller-Karten, d.h. Hardware-RAID – der Rest läuft bei mir aber als Software-Raid, könnte also einfacher sein, oder. Billige Karten gehen andererseits über PCIe-1x, das erscheint mir wie ein Flaschenhals… Liege ich da richtig?
    Danke für weiterführende Infos – A.

  • Stefan says:

    @Alfred: Viele benutzen dafür die Syba PCI-Express-Controller-Karte, die nur rund 35 Euro kostet und 4 SATA 3 Ports hat. Du hast Recht, PCIe 2.0 x1 kann die Geschwindigkeit einschränken, da sich die max. Bandbreite von 500MB/s über die 4 Ports aufteilt (sofern Du denn alle 4 Ports nutzt). Die Einschränkung wirst Du in der Praxis aber nicht bemerken, schon gar nicht in einem Raid wo sich die Geschwindigkeit über alle Ports aufteilt.

  • Martin says:

    Hallo
    Ich habe eine kurze Frage bzgl. Des Prozessors undzwar habe ich den Intel I5 4450 gekauft, hab gelesen das er auch aes-ni unterstützt aber ecc nicht. Wird das Board den Prozessor überhaupt erkennen?? Das oben beschriebene asrock Board und der ecc ram sowie 4 wd red 4tb platten liegen.schon bereit.

  • Stefan says:

    @Martin: Ja das Board erkennt auch die i5/i7, nur ECC steht dir dann nicht zur Verfügung.

  • Martin says:

    Ich wollte eigentlich n 4 kerner drin haben aber bin.jetzt am.überlegen ob.ich.doch.lieber den.i3 nehmen.soll wegen.dem.ecc… Würde man das den.von.der.Leistung merken bei.dem.nas ob da.n.4core oder 2 core verbaut.ist

  • Stefan says:

    @Martin: Wenn Du jetzt nicht mehr als 2x 1080p gleichzeitig transkodieren musst, kannst Du auch den i3 nehmen der ist für alles andere mehr als ausreichend.

  • Martin says:

    Mmh. Das könnte schon hin und wieder mal vorkommen bei 2 erwachsene und 3 Kindern 😉 übernimmt den der ecc ram seine Aufgabe bezüglich der Fehlerkorrektur im ram oder klappt ecc erst wenn auch der Prozessor ecc ist?

  • Stefan says:

    @Martin: Wie schon geschrieben muss der Prozessor auch ECC unterstützen damit die Fehlerkorrektur aktiv ist. Der günstigste 4-Kerner mit ECC für den Sockel 1150 ist der Intel Xeon E3-1220v3.

  • Wolfsrabe says:

    Eine Anmerkung, die ich im NAS4Free-Forum mal gelesen habe:

    Ein NAS mit voller ECC-Unterstützung (also CPU, Board und RAM) ist schön und gut, bringt aber auch nur dann die gewünschte Sicherheitserhöhung, wenn die angeschlossenen Clients ebenfalls mit EEC arbeiten.

    Im Hausgebrauch tun sie aber in fast keinem Fall. Weder der Home-PC, noch das Smartphone, weder das Raspberry PI noch das Notebook der Tochter haben in der Regel ECC-RAM.

    Wird beispielsweise auf dem Home-PC eine Datei erstellt und der Non-ECC-RAM dieses Clients erzeugt bereits einen Fehler und soll erst dann aufs NAS geschrieben werden, kann das NAS davon nichts mitbekommen, da es davon ausgeht, eine vollständig bitkorrekte Datei zu erhalten. Das ECC „wirkt“ also nur innerhalb des NAS selbst, nicht wenn eines der Non-ECC-Clients eine Datei aufs NAS schreibt.

    Das sollte man unbedingt bedenken.

  • Stefan says:

    @Wolfsrabe: Deine Aussage zu den Clients ist korrekt, allerdings bringt auch dann ECC Ram etwas, nämlich kann damit nahezu sichergestellt werden, dass auf dem NAS die Datei nicht mehr verfälscht wird. Das Gesamtrisiko reduziert sich also.

  • Xeno77 says:

    Ein fataler Fehler in diesem Artikel ist, das mit dem ECC Speicher und ZFS Pool!
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen:
    Wer ZFS einsetzt ohne ECC Speicher kann die Daten auch gleich selbst löschen!

    Speicherfehler treten bei DDR3/4 vermehrt auf, bleiben aber meistens unbemerkt, da meistens ein OS Absturz oder Anwendungsfehler vermutet wird.
    ZFS kann zwar sich selbst „Heilen“ das ist richtig, aber auch nur in Kombination mit ECC Speicher!
    Dafür gibt es auch eine ziemlich gute Erklärung hier zum nachlesen wie so was abläuft:
    https://forums.freenas.org/index.php?threads/ecc-vs-non-ecc-ram-and-zfs.15449/

    Gruß

  • Stefan says:

    @Xeno77: Das „Risiko“ wird doch im ECC-Abschnitt beschrieben.

  • Xeno77 says:

    Hi Stefan,

    im ECC Abschnitt wird zwar der vorteil von ECC beschrieben, aber nicht so das es zwingend notwendig ist in Kombination mit ZFS! Das Risiko ist nämlich nicht klein, sondern ziemlich groß! Gerade DDR3/4 Speicher sind sehr anfällig was Speicherfehler angeht (~27% der Speicher haben einen defekt, ~17% davon bleiben unbemerkt).

    Es reicht bereits nur ein Scrub lauf mit einem Speicherfehler und alle Daten sind korrupt! Sollte da der Fehler nicht sofort auffallen, werden auch alle weiteren Snapshots nur noch korrupte Daten enthalten Ein eventuelles Backup davon enthält dann ebenfalls nur noch die korrupten Daten!

    Daher darf man kein ZFS verwenden ohne ECC Speicher! Alle Daten von einem korrupten ZFS Pool sind für immer verloren, da es kein Tool gibt das Daten von einem defekten ZFS Pool retten kann.

    Bei jedem anderen Filesystem gibt es Tools für Datenrettung/Korrektur, auch ein Speicherfehler betrifft eventuell nur einzelne Daten aber nicht alle auf einmal wie bei ZFS.

    Leider ist das selbst in Firmen nicht immer klar, und es wird an falscher Stelle Geld gespart.
    Habe einige Firmen Kunden die genau diese Schmerzliche Erfahrung machen mussten, 4 von den Firmen gibt es genau deswegen nicht mehr. Die anderen haben es gerade noch rechtzeitig bemerkt und hatten noch ein „altes“ Backup.
    Leider kommen die Leute / Firmen meistens erst zu einem wenn es bereits zu spät ist.

    Daher bitte ich euch, jeden dringend davon abzuraten ZFS ohne ECC zu verwenden.
    Alles andere ist grob fahrlässig!

    Danke

  • Daniel says:

    Ich habe da mal so eine Frage.
    Ich möchte mir ein ähnliches System auf Skylake Basis aufbauen.
    Das Problem ist, dass ich die IGPU nutzen möchte und sich dadurch die Frage stellt, ob ich trotz Aspeed GPU, die ja auf dem Mainboard platziert ist, die IGPU ansprechen/nutzen kann?

    Z.B. für das Decodieren oder encodieren von Videos oder um Berechnungen zu machen.(Videoschnitt, Mining, etc)

    Mein Aufbau:
    Intel Pentium G4500
    Asus P10S-M
    Asus ASMB8-ikvm
    8GB Kingston ValueRAM DDR4-2133 ECC DIMM
    BE QUIET! PURE POWER 9 400W CM

  • Stefan says:

    @Daniel: schau dir mal [ilink=https://technikaffe.de/anleitung-364-asrock_rack_c236_wsi_im_test__8x_sata_und_ecc_fuer_skylake
    ]dieses Mainboard[/ilink] an.
    Dort wird die interne Grafik benutzt und ECC Ram wird auch unterstützt.

  • Anton says:

    Achtung bei Nutzung des Intel Onboard RAID!

    Das Mainboard ASRock Rack E3C226D2I hat trotz aktuellen BIOS Update das Intel SATA Option ROM in der Version 4.1 drauf. Aktuell ist Version 15.0.
    Damit werden Festplatten >2TB nicht unterstützt und SSDs im Raid1 Verbund werden zwar erstellt, aber werden nicht durchgereicht.

  • Thorsten says:

    Hi,

    das empfohlene Netzteil „Be quiet! BN140 System Power 7“ ist nur schwer zu beziehen. (In Amazon wird es aktuell für 383,75€(!!) angeboten.) Welches Netzteil wäre eine sinnvolle Alternative für 6 Festplatten ?

  • Stefan says:

    @Thorsten: Nachfolger ist das Be quiet! System Power B8.

  • Morktral says:

    Welche Zusatzkarte sollte ich verwenden wenn ich mehr als die 6 Festplatten betreiben möchte?
    GIbts da ne Empfehlung von euch?

  • Stefan says:

    @Morktral: Wenn Du einfach nur günstig mehr SATA-Ports benötigst, empfehlen wir die Syba PCI-Express-Controller-Karte.

  • Morktral says:

    @technikaffen, danke erstmal für den Hinweis.
    Gut geht bei mir immer vor günstig… Gibts auch einen „guten“ Tipp? 🙂

  • Stefan says:

    @Morktral: Der Syba Controller ist gut und günstig 🙂

  • davidak says:

    >Solltet ihr euch für FreeNAS entscheiden, empfehlen wir aktuell keinen SLC-Stick weil FreeBSD Probleme mit der Kompatibilität von SLC-Sticks hat

    Ist das in Version 9.10.2-U1 noch aktuell?

  • Stefan says:

    @davidak: Kann ich dir nicht sagen, allerdings hatten in der Vergangenheit immer wieder Besucher Probleme mit den SLC-Sticks (auch mit anderen Betriebssystemen), weswegen wir aktuell von den SLC-Sticks abraten und zu einer [ilink=anleitung-385-usb_3.0_stick_mit_m.2_ssd_und_256_512_gb_kapazitaet_selber_bauen]USB 3.0 zu M.2 Lösung[/ilink] raten.

  • Obri says:

    Hallo Technikaffen,

    erstmal vielen Dank für eure viele Arbeit und die informative Seite.
    Ich möchte mir die NAS Expert aufbauen. Mir viel jedoch auf, dass laut Asrock (http://www.asrockrack.com/general/productdetail.asp?Model=E3C226D2I#CPU) die im Text genannte CPU i3-4160 von Mainboard nicht unterstützt wird.
    Hat sich hier eventuell ein Tippfehler eingeschlichen?
    Ich würde ungern auf die Nase fallen 😉

    Viele Grüße

    Obri

  • Stefan says:

    @Obri: Die genannte CPU wird einwandfrei unterstützt (4th Gen Core i3).

  • Obri says:

    Hallo,

    Danke 🙂
    eine Frage hätte ich noch zu den HDDs. Macht es nicht Sinn, 2 Fabrikate zu mischen. Also eine WD Red und eine Seagate?
    Ansonsten hätte ich doch 2 Platten im Raid, die unter Umständen fast gleichzeitig ausfallen. Dann nutzt das Raid ja nicht mehr sooo viel…

    Gibt es da bekannte Probleme, beim Mischen verschiedener Platten im ZFS Raid (Mirroring)? Und wenn ja, was ist dann bei Ausfall einer Platte, wenn es den verbauten Plattentyp nicht mehr gibt?

    Vielen Dank schonmal und viele Grüße

    Obri

  • Stefan says:

    @Obri: Es wird teilweise empfohlen Festplatten aus unterschiedlichen Chargen (z.B. von Unterschiedlichen Händlern) zu beziehen um einen Totalausfall durch einen Chargenfehler auszuschließen. Musst Du selbst wissen ob das für dich wichtig ist.

  • Jonas says:

    Hi Technikaffen,

    habt ihr auch Erfahrung mit dem Asrock MT-C224 ? http://www.asrockrack.com/general/productdetail.asp?Model=MT-C224#Specifications

    Da es auch FreeBSD unterstützt und bis 32 GB geht, sollte es doch auch nutzbar sein? Da ich auch Nextcloud und Minecraftserver für die Kids auf Freenas laufen lasssen will, sind vielleicht auf DAuer 16GB etwas wenig.

    Kann man das Board MT-C224 auch verwenden, statt dem vorgeschlagenen. Kostet tut es etwa dasselbe.

    Gruss Jonas

  • Stefan says:

    @Jonas: Nein, mit dem Board kann ich dir leider nicht weiterhelfen.

  • Balu says:

    Die Updates von 2015 lassen mich vermuten, dass die Beschreibung nicht unbedingt dem aktuellen „Stand der Technik“ entspricht?

  • Stefan says:

    @Balu: Korrekt. Wir haben [ilink=https://technikaffe.de/anleitung-364-asrock_rack_c236_wsi_im_test__8x_sata_und_ecc_fuer_skylake]hier den Nachfolger[/ilink] getestet.

  • Blub646 says:

    Hi,

    Ich hab noch kein NAS zusammen gestellt und wollte mich für die tollen Anleitungen Serh herzlich Bedanken! Was würdet ihr von einer etwas anderen Hardware halten:

    GIGABYTE GA-Z270N-WIFI ~145€
    Cpu zum Beispiel: Intel Pentium G4500T ~80€

    Das müsste billiger sein und das Motherboard hat echt nette Anschlussmöglichkeiten. Oder übersehe ich etwas?

    lg
    Blub646

  • Stefan says:

    @Blub646:

    1. ECC-Unterstützung gibt es nur mit den Intel „C“ Chipsätzen (dein Mainboard bietet keinen ECC-Support).
    2. T-Varianten vom Prozessor lohnen sich nur wenn bei dir die Kühlmöglichkeiten begrenzt sind, sparsamer sind diese nicht.

  • Rainer says:

    Hallo Stefan,
    Ich nutze das System mit dem ASRock Rack E3C226D2I wie von Dir beschrieben seit einiger Zeit mit OMV als Betriebssystem. Da mir die SATA Ports ausgehen, möchte ich von einer SATA SSD als Betriebssystem-und Bootlaufwerk auf eine m.2 ssd in einem PCIe Adapter umsteigen. USB als Bootlaufwerk möchte ich nicht nutzen, weil ich das Bootlaufwerk auch in einer Partition für die PLEX Datenbank nutze. Ist es möglich mit bspw. einer Samsung 960 EVO m.2 in einem PCIe Adapter auf einem E3C226D2I mit OMV zu booten?
    Viele Grüße und vorab herzlichen Dank,
    Rainer

  • Christoph says:

    Hallo zusammen,

    ihr habt hier wirklich eine sehr hilfreiche und übersichtliche Seite aufgebaut! Vielen Dank für die vielen Informationen, so konnte ich auch mein eigenes FreeNAS System aufsetzen.

    Das System läuft nun auch soweit, allerdings bin ich mit meiner Netzwerkkonfiguration noch nicht zufrieden bzw. zerschieße sie mir, wenn ich Kleinigkeiten ändern möchte.

    Mein System entspricht dem oben angebenen mit FreeNAS-11.0-U4 und einem i3-4370T.

    Jetzt wollte ich Link Aggregation aktivieren, aber bisher ohne Erfolg.
    Vor den ersten Aktionen, konnte ich mein NAS und IPMI über jeweils zwei IP-Adressen erreichen, jetzt funktioniert nur noch eine.

    Im Reiter Schnittstellen werden mir keine Schnittstellen angezeicht und wenn ich eine Schnittstelle hinzufüge, erreiche ich das NAS nicht mehr bzw. muss local per Monitor und Tastatur am NAS die Einstellungen neu setzen. Woran kann es liegen, dass mir dort keine Schnittstellen angezeigt werden?
    Als hinzufügbare Schnittstellen habe ich igb0, igb1 und tap0 zur Verfügung.

    Leider kann ich die Remote Funktion des IPMI auch nicht nutzen, folgende Fehlermeldung bekommen ich:
    „Nicht signierte Anwendung fordert uneingeschränkten Zugriff auf das System an
    Die folgende Ressource ist mit einem schwachen Signaturalgorithmus MD5withRSA signiert und wird als unsigniert behandelt: “
    Gibt es aktuell ein sinnvolles Firmware Update für die IPMI Schnittstelle? Ich bin leider nicht fündig geworden bzw. die gefundenen wurden vom System nicht angenommen.

    Fragen über Fragen, ich hoffe ihr könnt mir helfen!
    Nochmal vielen Dank für die Website, ich empfehle euch gerne weiter!

    Grüße
    Christoph

  • Stephan says:

    Das in dieser Beschreibung aufgezeigte NAS scheint absolut großartig für unsere Bedürfnisse zugeschnitten.

    Aber eine Frage bleibt dennoch:

    Kann man an den SATA-Anschlüssen auf dem Mainboard „ASRock Rack E3C226D2I“ auch größere HDDs anschließen als die erwähnten 3TB, so zum Beispiel 6, 8, oder 10TB? Das wäre natürlich super!

    Bitte helft uns hierbei mit Eurer Erfahrung
    Danke für Eure Hilfe!

  • Hubert says:

    Hallo,

    seit langer Zeit betreibe ich auch ein NAS mit dem E3C226D2I mit Debian / ZFS.

    Ich habe bisher das BIOS L2.02s drauf, dass mir damals nach mehrmaliger Nachfrage zugeschickt wurde, in dem S3 „suspend to ram“ funktioniert.

    Allerdings habe ich Probleme mit USB 3.0 und ständig USB Verbindungsunterbrechungen (dmesg zeigt ständig hardware resets und es kommt zu Dateisystemfehlern beim schreiben).

    1. Hast du ggf. auch solche USB Probleme bemerkt?
    2. Kannst du mir die MD5 von deiner runtergeladenen BIOS 3.30 Datei sagen? Möchte wissen, obs die gleiche ist, die noch angeboten wird von ASRock, weil du sagst, dass bei dir S3 100% funktioniert. Nicht dass die eine neuere hochgeladen haben wo S3 nicht mehr funktioniert…

  • mmaster says:

    Ich verwende als Hardwarebasis aktuell so ein Kit:
    https://www.ebay.de/itm/Server-Kit-Intel-Xeon-E3-1230v3-32GB-RAM-Supermicro-X10SLL-F-Kuhlkorper/303153251232

    Mit den 32 GB RAM läuft selbst Deduplizierung durchaus performant bei meinen 3 WD Red 3 TB im einem RAID-Z1 mit Netto 6 TB Speicher.

    Ich finde die preislich sehr attraktiv, ich weiß nur noch nicht, was ich für ein Gehäuse dafür nehme.

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