ASRock Beebox-S 7100U im Test unter Windows 10 und LibreELEC

Es geht wieder los, die neue Generation der Mini PCs kommt nach und nach auf den Markt und wir werden in den kommenden Wochen die beliebtesten Vertreter testen. Starten tun wir heute mit dem Test der neuen ASRock Beebox-S 7100U.

In der Beebox-S 7100U hat ASRock mit dem Intel Core i3-7100U einen Dualcore Prozessor verbaut, welcher auf der aktuellen Kaby Lake Architektur basiert.

Die Anschlussmöglichkeiten sind umfangreich, aber vor allem auf dem aktuellen Stand der Technik. So kommt hier beispielsweise ein HDMI 2.0 Port zum Einsatz und auch USB 3.1 (USB-C) ist mit an Bord.

Aufgrund der verbauten CPU erwarten wir uns einen stromsparenden Mini-PC, der als Office PC und Media PC ein gute Figur machen sollte. Ob unsere Erwartungen erfüllt wurden, könnt ihr in unserem umfangreichen Test nachlesen…

Lieferumfang


Der Lieferumfang besteht aus:
1x Beebox-S 7100U, 1x Netzteil, 1x Netzkabel, 1 Mini Fernbedienung, Adapter für 80mm M.2 SSD, 1x Tüte mit Schrauben (HDD / VESA-Halterung), 1x VESA-Halterung, 1x Kabel für 2,5” HDD/SSD, 1x CD mit Treibern, 1x Kurzanleitung.

Externe Anschlüsse


Die externen Anschlüsse sind allesamt auf dem aktuellen Stand der Technik. Für einen Mini PC ist auch die Anzahl der Buchsen ausreichend bemessen. Das einzige was man bemängeln könnte ist der fehlende Kartenleser.

Im Detail hat die Beebox-S 7100U die folgenden Anschlüsse:

Vorderseite
1x Kombinierter Klinkeneingang für Mikrofon/Kopfhörer, 1x USB 3.0 (Typ-A), 1x USB 3.1 (Typ C), 1x Infrarotempfänger.

Rückseite
2x USB 3.0 (Typ-A), 1x HDMI 1,4b, 1x Displayport 1.2, 1x Gigabit LAN (RJ45), 1x HDMI 2.0, 1x Netzteilbuchse

Netzwerk


Die Beebox-S 7100U ist mit einem Gigabit Netzwerkanschluss ausgestattet. Verbaut wurde hier einen Netzwerkchipsatz von Intel (Intel I219-V).

Bei der kabellosen Anbindung setzt ASRock auf ein austauschbares Dual-Band Wireless-AC Modul von Intel (Intel AC-3160). Die Geschwindigkeit des Moduls ist mit bis zu 433 Mbps angegeben und Bluetooth 4.0 ist im Modul mit integriert.

Da die WLAN-Antennen im Gehäuse verbaut sind, ist die Geschwindigkeit des WLANs nicht optimal. Ich bin in meinen Tests auf Maximal 29 MB/s gekommen und das bei meinem Testaufbau wo der Access Point (UniFi AP-AC-Pro / Datenübertragungsrate bis zu 1300 MBit/s) knapp einen Meter daneben steht. Sobald ich ein Hindernis (habe hier eine Intel NUC mit Verpackung genommen) neben die Beebox gestellt habe, ist die Geschwindigkeit auf knappe 20 MB/s eingebrochen.

Bei einer theoretisch möglichen Geschwindigkeit von 54 MB/s sind die ermittelten Werte leider enttäuschend.

Festplatte


In der kleinen Beebox können eine 2,5” HDD/SSD und eine M.2 SSD (60 oder 80mm) eingebaut werden. Aufgrund des geringen Platzes rate ich hier vom Einbau einer normalen HDD ab, da die Wärme der HDD hier nicht optimal abgeführt werden kann.

Für die HDD/SSD steht ein SATA3 mit 6 Gb/s zur Verfügung. Der Slot für die M.2 SSD ist mit 4 Lanes per PCIe 3.0 angebunden. Das heißt, dass der Slot theoretisch eine maximale Übertragungsrate von 3938 MB/s ermöglicht.

Zum Einbau der SSD muss Diese mit der unteren Abdeckung verschraubt und mit dem beiliegenden Kabel verbunden werden (Bild 1). Danach werden die einzelnen Kabel auf das Mainboard gesteckt (Bild 2) und die Abdeckung wieder mit dem Gehäuse verschraubt. Achtet beim Schließen der Abdeckung darauf, dass sich das Kabel hinter den Arbeitsspeicher legt (Bild 3). Biegt dazu am besten das Kabel vor dem Schließen ein bisschen in Form.

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Die M.2 SSD wird eigentlich nur in den Slot gesteckt, herunter gedrückt und dann am Ende mit einer Schraube fixiert. Das funktioniert aber nur mit einer 60mm langen M.2 SSD (Typ 2260). Wenn ihr eine 80mm lange M.2 SSD (Typ 2280) habt, muss vorher noch der beiliegende Adapter eingebaut werden. Dazu muss als erstes das Gewinde auf dem Board entfernt werden (Bild 1). Danach kommt an die gleiche Stelle der beiliegende Adapter (Bild 3). Jetzt kann auch die lange M.2 SSD wie oben beschrieben eingebaut werden (Bild 4).

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Die Anbindung der Festplatten funktioniert so wie sie soll. Den SATA3 Anschluss haben wir mit einer 120GB Samsung 850 EVO (1.) und den M.2 Slot mit einer 500GB Samsung 960 EVO (2.) getestet. Hier die Ergebnisse unserer Benchmarks:

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TYPSeq. LesenSeq. Schreiben
1. Herstellerangaben540 MB/Sek.520 MB/Sek.
1. CrystalDiskMark539 MB/Sek.483 MB/Sek.
1. ATTO Benchmark551 MB/Sek.442 MB/Sek.
2. Herstellerangaben3.200 MB/Sek.1.800MB/Sek.
2. CrystalDiskMark3.395 MB/Sek.1.760 MB/Sek.
2. ATTO Benchmark3.150 MB/Sek.1.761 MB/Sek.

Arbeitsspeicher


Die Beebox-S 7100U verfügt über 2 Speicherbänke in denen insgesamt bis zu 32GB DDR4, SO-DIMM, 1,2V Arbeitsspeicher mit bis zu 2133 MHz verbaut werden können.

Durch die 2 verfügbaren Speicherbänke lässt sich der Dual-Channel Modus nutzen. Dies ist ratsam, wenn die interne Grafikeinheit voll ausgenutzt werden soll.

In unserem Testgerät haben wir 2 4GB-Module von Kingston (HX421S13IBK2/8) verbaut. Diese funktionieren einwandfrei.

Alle von ASRock freigegebenen Module könnt ihr euch hier anschauen:
http://www.asrock.com/nettop/avl/Beebox-S%20Series%20(Kaby%20Lake).pdf

Verarbeitung


Seit Einführung der Beeboxen hat ASRock nichts am Design geändert. Auch die Beebox-S 7100U kommt im komplett schwarzen Kunststoffgehäuse. Bis auf die matten Seitenteile, sind alle anderen Flächen glänzend. Diese Flächen sind zwar nicht ganz so empfänglich für Kratzer wie die NUCs von Intel, bei jeder Berührung hinterlässt man aber seine Fingerabdrücke.

Ansonsten ist das Design halt schön schlicht. Mir mir persönlich gefällt das sehr gut, da sich die Beebox so unauffällig integrieren lässt.

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Ausgabe Audio + Video


Digital Audio kann die Beebox über beide HDMI Ports und über den DisplayPort ausgeben. Unter Windows mit dem aktuellen Kodi (Version 17 / Krypton) werden auch alle HD-Tonspuren ausgegeben. (Tipp: HD-Tonspuren unter Windows aktivieren)

Über den HDMI 2.0 Port dauert es zwar einen kleinen Moment bis der HD-Ton wiedergegeben wird, dann funktioniert aber alles einwandfrei. Unter LibreELEC ist die Ausgabe über den HDMI 2.0 Port zur Zeit noch nicht möglich.

Zusätzlich kann die Beebox natürlich auch Stereoton über die Klinkenbuchse auf der Vorderseite ausgeben.

Der HDMI Port über dem DisplayPort trägt die Spezifikation 1.4b und unterstützt eine maximale Auflösung von 4096×2160 Bildpunkten bei 30Hz, der DisplayPort besitzt die Spezifikation 1.2 und unterstützt somit eine maximale Auflösung von 4096×2340 Pixeln bei 60Hz. Der einzelne HDMI Port hat die Spezifikation 2.0 und unterstützt Auflösungen von bis zu 4096×2160 Pixeln bei 60Hz.






TYPMax. Auflösung
HDMI 1.4b4096 x 2160 @ 30 Hz
Display Port 1.24096 x 2340 @ 60 Hz
HDMI 2.04096 x 2160 @ 60 Hz

Mit den 3 Ports lassen sich maximal 2 Monitore zur gleichen Zeit betreiben. Folgende Konstellationen sind möglich:





TYPMax. Auflösung
HDMI 1.4b + HDMI 2.04096 x 2160 @ 30 Hz + 4096 x 2160 @ 60 Hz
Display Port 1.2 + HDMI 2.04096 x 2340 @ 60 Hz + 4096 x 2160 @ 60 Hz

Grafikeinheit


Die verbaute Intel HD Graphics 620, ist mit 24 EU (Execution Units) ausgestattet und taktet mit 0,30GHz (Turbo bis 1,00 GHz).

Das ist für einen Office-PC ausreichend, für aufwendigere Anwendungen ist die Grafik aber nicht geeignet.

Schaut am besten in den Benchmarkbereich und vergleicht die Grafikleistung mit eurer aktuellen Grafik, um einzuschätzen zu was die hier verbaute Grafikeinheit in der Lage ist.

Lautstärke / Kühlung


Bei der Kühllösung setzt ASRock auf einen kleinen Lüfter der im normalen Betrieb meist so langsam dreht das dieser auch aus nähester Entfernung nicht wahrzunehmen ist. Erst wenn man die Beebox-S 7100U stark auslastet fängt der Lüfter an schneller zu drehen. Dann hört man den Lüfter zwar deutlich, extrem laut wird er aber auch dann nicht.

Die Kühlung der Beebox ist als absolut ausreichend zu beschreiben. Selbst bei längerer Vollauslastung hat die CPU niemals ihrer Maximaltemperatur von 100°C erreicht. Beim Stresstest mit AIDA64, lag die maximal von uns erreichte Temperatur bei 81°C.

Das Gehäuse wurde während des Tests nicht mehr als handwarm. Auf der Oberseite haben wir maximal 40°C und auf der Unterseite sogar weniger als 30°C gemessen.

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Installation von Windows 10 - 64bit


Die Installation von Windows 10 lief ohne Probleme und sehr zügig durch.

Hier eine kleine Kurzanleitung zur Installation:

1. Windows Image herunterladen (z.B. bei Chip.de)
2. Bootfähigen USB-Stick erstellen
3. Windows Image entpacken und Inhalt auf den USB-Stick kopieren
4. Mit dem USB-Stick booten
5. Windows 10 installieren

Die Treiber für die Beebox-S 7100U stellt ASRock hier zum Download bereit:
Treiber ASRock Beebox-S 7100U

Windows 10 – Arbeiten + Medienwiedergabe


Der Startvorgang von Windows 10 dauert knapp 19 Sekunden, danach erscheint der Desktop und die Beebox ist einsatzbereit.

Für einen Office PC reicht die verbaute CPU absolut aus. Windows 10 läuft flüssig und auch mehrere Programme auf einmal lassen sich ohne Verzögerung starten und nutzen.

Um herauszufinden ob die CPU für euch ausreichend ist, schaut am besten in den Benchmarkbereich oder vergleicht den hier verbauten Prozessor mit einer euch bekannten CPU. Hierzu könnt ihr unseren CPU-Vergleich nutzen.

Seit Kaby Lake wird nun auch endlich der HEVC Codec mit 10 bit in Hardware decodiert. Daraus resultiert, dass alle unsere Testfiles bis 4k problemlos abgespielt werden konnten. Dabei spielte es keine Rolle mit welchem Codec die Videodatei encodiert wurde. Getestet haben wir die Medienwiedergabe mit der aktuellen Kodi Version 17 (Krypton).

Leistungsaufnahme


Die maximale TDP des in der Beebox-S U7100 verbauten Intel Core i3-7100U liegt bei niedrigen 15W.

Wie der Stromverbrauch im Betrieb unter Windows aussieht, könnt ihr euch hier ansehen:

















SzenarioVerbrauch
Windows Idle6,8W
Windows Energie Sparen1,1W
Standby Windows0,4W
Prime 9525,7W
Heavyload26,4W
Cinebench 11.5 Multicore17,5W
Cinebench 15 Multicore17,8W
WinRAR16,5W
7zip Benchmark16,1W
Kodi 1080p Video h.26417,0-17,4W
Kodi 4k Video h.26416,0-16,9W
Kodi 1080p Video h.26520,2W
Kodi 4k Video h.265 8bit15,4-20,6W
Kodi 4k Video h.265 10bit16,5-19,6W

Benchmarks


AIDA64 CPUID



AIDA64 GPGPU



AIDA64 Cache & Memory Benchmark



7-Zip Benchmark



Cinebench 11.5 + 15









BenchmarkErgebnis
Cinebench 11.5 OpenGL33,02 BpS
Cinebench 11.5 CPU Single Core1,15 Punkte
Cinebench 11.5 CPU Multi Core2,85 Punkte
Cinebench 15 OpenGL43,90 BpS
Cinebench 15 CPU Single Core98 Punkte
Cinebench 15 CPU Multi Core260 Punkte



Futuremark 3DMark








BenchmarkErgebnis
Time Spy369
Fire Strike927
Sky Diver3778
Cloud Gate5499
Ice Storm47826
http://www.futuremark.com



Geekbench



WinRAR

Um eine 1,565GB große MKV-Datei zu packen (Rar-Format, Max. Kompression) benötigte die Beebox-S 7100U 167 Sekunden was einer Geschwindigkeit von 9,6MB/s entspricht.



7-Zip

Um das aktuelle Windows 10 Pro Image (Vers. 1511 – 3,74GB) zu entpacken, benötigt die Beebox 36 Sekunden (44,52MB/s). Das Komprimieren des entpackten Images ist in 8:35 Minuten erledigt (3,11MB/s).



Die Prozessorauslastung bei der Wiedergabe aktueller Videodateien haben wir mit Kodi 17 (Krypton) unter Windows 10 getestet.







TestfileAuslastung
Win Kodi 1080p BBB h.2648-10%
Win Kodi 1080p Birds h.2648-11%
Win Kodi 4k WTTS7-8%
Win Kodi 4k TCEFS7-12%
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TestfileAuslastung
Win Kodi 4k TCL h.265 8bit9-12%
Win Kodi 4k Tears of Steel h.265 8bit9-11%
Win Kodi 4k Sintel h.265 8bit8-11%
Win Kodi 1080p Sintel h.265 8bit8-11%
Samsung UHD 7 Wonders - HEVC 10bit18-20%
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Medienwiedergabe mit LibreELEC


Getestet haben wir mit der aktuellen Beta von LibreELEC (Version 7.95.3).

Die Installation von LibreELEC funktioniert genau wie bei OpenELEC, daher könnt ihr bei Bedarf diese Anleitung benutzen: Schritt für Schritt Installationsanleitung für OpenELEC

Die Beta von LibreELEC ist noch nicht ganz soweit wie die Windows-Version 17 von Kodi. Wie schon im Audio-Teil geschrieben, funktioniert zur Zeit die Wiedergabe der HD-Tonspuren nämlich nicht über den HDMI 2.0 Port.

Im Moment kann man daher nur in den Einstellungen die Option abwählen das der Receiver DTS-HD / True-HD fähig ist, dann wird zumindest der Audiokern der HD-Tonspuren ausgegeben.

Bezüglich der nicht funktionieren HD-Tonspuren über HDMI 2.0 gibt es hier einen BUG-Report über den ihr euch über den aktuellen Stand dieses Problems auf dem Laufenden halten könnt: https://bugs.freedesktop.org/show_bug.cgi?id=98797

Des Weiteren hat es die HEVC VAAPI 10 bit nicht in die aktuelle Beta von LibreELEC geschafft, d.h. das ihr entweder vorerst auf die Decodierung von HEVC Material mit 10 bit verzichten oder aber eine inoffizielle Version mit Backport nutzen müsst.

Ich habe die Version mit Backport natürlich auch getestet und damit laufen bereits alle Testfiles genauso problemlos und flüssig wie unter Windows.

Durch das wesentlich schlankere Betriebssystem ist der Stromverbrauch beim Abspielen von Medien aller Art wesentlich geringer. Hier der Verbrauch unter LibreELEC und Windows, anhand ein paar Beispielen, im Vergleich:








Testvideo - Auflösung - FPS - CodecLibreELECWindows
Big Buck Bunny - 1080p - 24fps - h.26410,5W17,0W
Whisper to the Sky - 4096×2160 - 23,976fps – h.26411,3W16,9W
Tears of Steel - 4096×1720 - 24fps - HEVC - 8bit11,2-13,3W20,6W
TCL - 3840×2160 - 29,970fps - HEVC - 8bit12,4-14,7W17,7W
Samsung UHD 7 Wonders… - 3840×2160 - 59.940 - h.265 10 bit16,9W19,6W

Sollte man die Beebox auch als Mediaplayer mit LibreELEC in Betracht ziehen, bietet sich ein Dual-Boot an. Wie ihr das einrichtet haben wir in dieser Anleitung ausführlich beschrieben: HowTo: Dualboot Windows10 und LibreELEC / OpenELEC

Das schöne ist, dass ihr LibreELEC einfach auf einem kleinen USB-Stick (z.B. einem Integral Fusion) installieren könnt. So könnt ihr auch vorab schauen, ob euch LibreELEC überhaupt zusagt.

Bedienung der Beebox als Mediaplayer


Wie auch schon die Vorgänger besitzt die Beebox-S 7100U einen Infrarotempfänger und ASRock legt sogar eine kleine Infrarotfernbedienung bei.

Die kleine Fernbedienung ist ausreichend um mal den ein oder anderen Befehl auszuführen, für die Regelmäßige Nutzung ist sie in meinen Augen aber nicht geeignet. Dafür ist die Sendeleistung zu schlecht und es werden einem irgendwann auch zusätzliche Taste fehlen.

Aber es gibt natürlich noch viele andere Möglichkeiten die hervorragend funktionieren:

1. Logitech Harmony
Die Königsklasse ist natürlich die Nutzung einer Universalfernbedienung wie einer Logitech Harmony. Hiermit bleiben keine Wünsche offen, als reiner Mediaplayer, z.B. mit LibreELEC, lässt sich die Beebox komplett bedienen (Inklusive Ein- und Ausschalten). Weitere Eingabegeräte sind nicht nötig.

2. Mini Tastatur mit Touchpad
Hier empfehle ich wieder die Rii mini i8+ Funktastatur. Das Teil ist super. Ich nutze diese kleine Tastatur als Ergänzung zu meiner Harmony wenn ich mal alle verfügbaren Tasten brauche um was einzustellen. Die Rii mini i8+ haben wir bereits ausführlich getestet, hier gehts zum (Test).

3. USB-CEC-Adapter von Pulse Eight
Damit ist es möglich die Beebox direkt mit eurer TV Fernbedienung zu bedienen.
Infos zur Funktion und ob euer Fernseher unterstützt wird, findet ihr in unserem (Test).

Technische Details






















TYPDetails
CPUIntel Core i3-7100U Dualcore Prozessor mit 2,4GHz
ArchitekturKaby Lake U - 14nm
Arbeitsspeicher2x SO-DIMM, DDR4-2133Mhz, Max. 32GB
Festplatte1x 2,5″ HDD/SSD + 1x M.2 SSD (SATA3 6.0Gb/s oder PCIe 3.0×4)
GrafikeinheitIntel HD Graphics 620 – 24 Ausführungseinheiten
Video Ports1x HDMI 2.0 (4K@60Hz), 1x HDMI 1.4b (4K@30Hz), 1x DisplayPort 1.2 (4K@60Hz)
Card Reader-
LANGigabit LAN (Intel I219-V)
WIFIAC WLAN 433 Mbps (Intel AC-3160), Bluetooth 4.0
USB Ports Vorderseite1x USB 3.1 Typ C, 1x USB 3.0
USB Ports Rückseite2x USB 3.0
Audio PortsHDMI/Displayport HD Audio, 1x Stereo Klinke
Audio ChipsatzRealtek ALC283
Netzteil65W (19V, 3,42A), extern
BetriebssystemOhne
Abmessungenca. 118,5 x 110 x 46mm (LxBxH)
ReleaseQ1 / 2017
Preis bei Amazon{Beebox-S 7100U}

Hardware-Empfehlung























ArtikelPreis
ASRock Beebox-S 7100Uab ca. 330 EUR
Arbeitsspeicher
4GB Kingston HX421S13IB/4, DDR4-2133, 1.2V{HX421S13IB/4}
2x4GB Kingston HX421S13IBK2/8, DDR4-2133, 1.2V{HX421S13IBK2/8}
8GB Kingston HX421S13IB/8, DDR4-2133, 1.2V{HX421S13IB/8}
2x8GB Kit Kingston HX421S13IBK2/16, DDR4-2133, 1.2V{HX421S13IBK2/16}
SSD
120GB Samsung 850 EVO{120GB Samsung 850 EVO}
250GB Samsung 850 EVO{250GB Samsung 850 EVO}
500GB Samsung 850 EVO{500GB Samsung 850 EVO}
M.2 SSD
250GB Samsung 960 EVO MZ-V6E250BW{MZ-V6E250BW}
500GB Samsung 960 EVO MZ-V6E500BW{MZ-V6E500BW}
1TB Samsung 960 EVO MZ-V6E1T0BW{MZ-V6E1T0BW}
USB-Stick
16GB Integral Fusion Mini USB 3.0 (140MB/s lesen, 10MB/s schreiben){16GB Integral Fusion}
32GB Integral Fusion Mini USB 3.0 (140MB/s lesen, 20MB/s schreiben){32GB Integral Fusion}
16GB SanDisk Cruzer Extreme USB 3.0 (150MB/s lesen, 75MB/s schreiben){16GB SanDisk Cruzer Extreme}
32GB SanDisk Cruzer Extreme USB 3.0 (180MB/s lesen, 110MB/s schreiben){32GB SanDisk Cruzer Extreme}

Galerie

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Fazit


Ich notiere mir während eines Tests zwischendurch immer besonders positive und besonders negative Dinge die mir auffallen. Bei der Beebox-S 7100U ist auf der negativen Seite nicht viel zu finden. Hier stehen eigentlich nur die langsame WLAN Verbindung und der fehlende HD-Ton unter LibreELEC über den HDMI 2.0 Port. Letzteres kann man allerdings nicht der Beebox anlasten, da es sich hier um ein Software- bzw. Treiberproblem handelt. Damit bleibt lediglich ein negativer Aspekt.

Auf der positiven Seite steht, dass die verbaute Kaby Lake CPU alle aktuellen Medien (inkl. HEVC / 10bit) problemlos abspielen kann. Darüber hinaus hat ASRock die Beebox mit den aktuellsten Anschlüssen ausgestattet. Zu finden sind USB 3.1, HDMI 2.0 und M.2 (PCIe 3.0×4). Lediglich auf Thunderbolt muss man verzichten, das ist aufgrund der Anschlussvielfalt aus unserer Sicht aber zu verschmerzen.

Nach unserem umfangreichen Test können wir sagen, dass die Beebox sowohl im Einsatz unter Windows (Office/Media PC), als auch als reiner HTPC mit LibreELEC perfekt geeignet ist. Daher sprechen wir für die Beebox-S 7100U eine klare Kaufempfehlung aus.








PositivNegativ
Aktuelle Anschlüsse (HDMI 2.0, USB 3.1, M.2 PCIe 3.0×4)Probleme mit HD-Audio über HDMI 2.0 unter Linux
h.265 10 bit HardwaredecodierungWLAN Verbindung langsam
Abspielen aller aktuellen Medien möglich
Geringer Stromverbrauch
Ausreichend Leistung als HTPC/Office PC