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Wasserkocher Test 2021

Die besten Wasserkocher im Vergleich

Die besten Wasserkocher 2021

Alles, was Sie über unseren Wasserkocher-Vergleich wissen müssen

wasserkocher edelstahl test

Wasserkocher aus Edelstahl sind beliebte Vertreter, die durch einfache Reinigung und schlichtes Design punkten.

Mit einem Wasserkocher ist in Rekordzeit ein Tee aufgebrüht oder der Pulverkaffee fertig. Wo ältere Generationen noch mit einer Teekanne auf dem Herd das Wasser zum Kochen bringen mussten, geht das heute dank Wasserkocher spielend leicht. Da die Geräte recht günstige Küchenhelfer sind, stehen sie in fast jedem Haushalt. Kleine Modell werden als Reisewasserkocher genutzt, um unterwegs schnell und sicher ein Getränk oder eine Suppe zuzubereiten. Egal ob Edelstahl- oder Glaswasserkocher beziehungsweise Wasserkocher aus Keramik oder Plastik: Alle besitzen einen vergleichbaren Aufbau. In den Behälter des Küchengeräts wird das Wasser eingefüllt. Im Sockel befindet sich das Heizelement, das für eine schnelle Erwärmung sorgt. Die Stromversorgung erfolgt über ein Stromkabel, das in die Haushaltssteckdose gesteckt wird. Eine Ausnahme bilden hier Reisewasserkocher, die über den Zigarettenanzünder des Autos oder Wohnmobils mit Energie versorgt werden. Der entscheidende Unterschied zwischen Wasserkocher und Teekessel: Die modernen Küchengeräte schalten sich beim Erreichen des Siedepunktes ab. Besitzt die Küchenmaschine die Option, eine Wunschtemperatur einzustellen, muss das Wasser nicht bis auf 100 Grad Celsius erwärmt werden, sondern kann gezielt auf weniger, also beispielsweise nur 70 Grad Celsius, eingestellt werden. Das ist eine nützliche Funktion, wenn etwa bei Tee eine ideale Aufgusstemperatur unter dem Siedepunkt angegeben wird. Wasserkocher mit Temperaturwahl sind allerdings meist etwas teurer, da bei der Herstellung nicht nur ein einfacher Temperaturfühler für aufsteigenden Wasserdampf genügt, sondern ein Sensor vorhanden ist. Die Menge an Wasser, die im Kocher Platz findet, variiert stark von Modell zu Modell. Ein kleiner Wasserkocher hat ein Fassungsvermögen von 500 Millilitern. Es gibt aber auch große Modelle, die bis zu zwei Liter erwärmen können.

Wasserkocher haben meist eine Unterteilung nach Material

Während es manchen sehr wichtig, dass ihr Wasserkocher ohne Plastik auskommt, schwören andere darauf. Vor der Kaufentscheidung steht für die meisten die Materialwahl als zentrales Unterscheidungskriterium im Raum.

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Wasserkocher-Vergleich Beschreibung
Wasserkocher aus Edelstahl Haushaltsgeräte aus Edelstahl besitzen meist eine eher simple Optik und sind aufgrund des Materials vergleichsweise schwer. Dafür können Sie mit einem Plus an Stabilität punkten. Der Stahl ist pflegeleicht und bei Verschmutzungen mit wenigen Handgriffen wieder sauber.
Modelle aus Kunststoff Da Kunststoff sehr wandelbar ist und in großen Mengen produziert werden kann, sind Küchengeräte aus diesem Material meist recht preiswert und noch dazu in vielen Formen und Farben verfügbar. Daher sind sie beliebt bei allen, die es bunter oder insgesamt verrückter mögen. Auch das leichte Gewicht fällt definitiv auf.
Wasserkocher aus Glas Bei Küchenmaschinen mit Glaselementen scheiden sich die Geister schnell. Glas ist leicht zu reinigen, jedoch ebenso leicht zu zerbrechen und kann in der Küche daher sowohl angenehm als auch sehr unangenehm werden.
Modelle aus Keramik Keramik ist die Wahl für alle, deren Herz für einen Retro-Wasserkocher schlägt. Früher waren die Geräte häufig aus Keramik, doch heute findet die Produktion dieser Modelle nur im kleinen Rahmen statt. Das sorgt für mehr Kosten.

Die vier Arten im direkten Vergleich

Aus welcher Unterform der beste Wasserkocher kommt, hängt von Ihren Vorlieben ab. Je nachdem, wie Sie die Vor- und Nachteile gewichten, wird Ihre Wahl anders ausfallen.

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Typ Vorteile Nachteile
Wasserkocher aus Edelstahl
  • robust
  • zeit- und stromsparend, da Material schneller heiß ist
  • gibt keinen Eigengeschmack ab
  • einfach zu reinigen
  • kostenintensiver als Kunststoffmodelle
  • ohne Edelstahl im Inneren besteht Rostgefahr
  • Verbrennungsgefahr bei Berührung des Stahls (außer bei „Cool Touch“-Gehäusen)
Modelle aus Kunststoff
  • günstige Wasserkocher
  • viele Designs stehen zur Auswahl
  • weniger robust als Edelstahl
  • können Geschmacksstoffe ins Wasser abgeben
Wasserkocher aus Glas
  • dank porenfreier Oberfläche keimarm
  • kein Eigengeschmack
  • edle Designs
  • anfällig für Kratzer und insgesamt zerbrechlich
  • Wasser kühlt schneller
Modelle aus Keramik
  • Design-Vielfalt, vor allem im Bereich Retro
  • speichert Wärme lange
  • recht teuer
  • kleines Volumen (oft weniger als 1 Liter im Wasserkocher)

Tipps zur Entkalkung

Um viele Jahre ein gutes Gerät nutzen zu können, ist es wichtig, den Wasserkocher zu entkalken. Je nach Härte des Wassers zeigen sich die weißen Ablagerungen früher oder später und sind zum einen unschön anzusehen, zum anderen aber auch schlecht für die Lebensdauer des Gerätes. Durch Kalkablagerungen verbrauchen Elektrogeräte mehr Energie und nutzen sich insgesamt schneller ab. Die einfachste Reinigungsmethode besteht darin, Zitronensaft oder Essig mit Wasser zu mischen und den Wasserkocher normal einzuschalten. Nach dem Aufkochen darf das Gemisch auskühlen und wird nur noch ausgespült. Alternativ kann auch flüssiger Entkalker gekauft und auf gleiche Weise benutzt werden. Wer Gebissreiniger-Tabs nutzt, kann auch diese zum Entkalken heranziehen.

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Kleiner Geschichtsausflug
Den ersten Wasserkocher gab es 1893 und er ähnelte bereits heutigen Modellen. Das Gerät war entweder aus Glas oder Edelstahl und besaß ein Heizelement. Für die Stromverbindung gab es einen Anschluss im Sockel. Vorgeführt wurde diese Neuheit auf der Weltausstellung in Chicago.

Sechs Kaufkriterien, die Sie bei Ihrer Wahl beachten sollten

Egal, ob Ihr Wasserkocher weiß sein soll, Sie einen auffälligen Retro-Wasserkocher in Rot suchen, oder vielleicht LED-Licht für tolle Effekte sorgen soll: Neben der Design-Wahl gibt es mehrere Kaufkriterien zu beachten. Neben dem wichtigsten Aspekt des Materials gibt es sechs weitere Punkte, die in einem Wasserkocher Test betrachtet werden.

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Fassungsvermögen: Ein Mini-Wasserkocher reicht für eine Person

Ob Sie regelmäßig nur eine Tasse Tee zubereiten oder die Thermoskanne für die gesamte Familie gefüllt werden soll, ist ein wichtiger Aspekt. Für die gelegentliche Tasse reicht ein Mini-Wasserkocher mit lediglich 500 Milliliter Fassungsvermögen aus. Kochen Sie Ihr Nudelwasser jedoch im Wasserkocher bevor es auf den Herd kommt, dann brauchen Sie einen Wasserkocher mit zwei Liter Fassungsvermögen. Wählen Sie das Fassungsvermögen passend zum geplanten Einsatz.

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Leistung: Der Durchschnitt ist meistens gut genug

Um die Leistung vorab einzuschätzen, orientieren Sie sich an der Watt-Angabe. Dabei gilt: Je mehr Watt ein Gerät hat, desto schneller wird das
Wasser kochen. Meist bieten kleine Reisekocher unter 1.000 Watt, doch der Durchschnittswert für Küchenmodelle liegt bei 1.500 bis 2.000 Watt. Es gibt auch besonders leistungsstarke Wasserkocher, die bis zu 3.000 Watt besitzen.

wasserkocher led test vergleich

Ein Wasserkocher mit LED-Funktion zeigt mittels Farbwechsel an, wie heiß das Wasser ist.

Material: Schadstofffrei ist ein Muss

Neben der bereits analysierten Materialwahl sollte Ihr persönlicher Wasserkocher Testsieger frei von bedenklichen Stoffen sein. Dazu zählen Weichmacher und PAK.

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Temperatur: Anzeige, Wahl und Warmhaltefunktion

Während sehr einfache Modelle das Wasser bis zum Siedepunkt bringen und sich dann abschalten, gibt es auch Wasserkocher mit Temperaturanzeige. Das ist sinnvoll, sobald verschiedene Temperaturstufen auswählbar sind. Wasserkocher mit Temperatureinstellung sind in Haushalten mit Teegenießern ein klares Plus. Eine zusätzliche Warmhaltefunktion ist ebenfalls ein angenehmes Feature.

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Sicherheit: Abschaltautomatik und Überhitzungsschutz

Damit die Freude am Wasserkocher lange bleibt, sollte das gewählte Modell mindestens über eine automatische Abschaltung verfügen. Noch besser ist es, wenn auch ein Trockenlaufschutz sowie ein Überhitzungsschutz vorhanden sind.

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Ergonomie: Ein bequemer Griff sollte nicht unterschätzt werden

Schön ist es, wenn ein Wasserkocher dank ergonomischem Griff gut in der Hand liegt. Das wird vor allem bei Modellen mit großen Fassungsvermögen wichtig für den sicheren Umgang mit dem schweren Behälter.

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Die wichtigsten Hersteller & Marken

Es gibt viele Anbieter, die die praktischen Küchenhelfer herstellen. Viele Namen, etwa Bosch oder WMF, kennt man auch als Marken für andere Haushaltsgeräte. Die gängigsten Namen, auf die Sie beim Lesen von einem Wasserkocher Test treffen werden:

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  • hilips
  • WMF
  • Delonghi
  • Kenwood
  • Tefal
  • Russel Hobbs
  • Bosch
  • Braun
  • Siemens
  • AEG
  • Severin
  • KitchenAid

Und es gibt noch viele weitere, etwa Klarstein, Graef oder auch Porsche Design. Das macht es für Verbraucherinnen und Verbraucher schwierig, den passenden Wasserkocher zu kaufen. Ein helfender Wasserkocher Test aus dem Jahr 2013 kommt von Stiftung Warentest. Damals wurden 18 Modelle getestet. Noch aktueller ist ein Wasserkocher Test von Ökotest. 2017 wurden 15 der Küchengeräte betrachtet.

Fazit: Die Wahl des richtigen Wasserkochers sollte wohl überlegt sein

Dafür, dass es sich um ein vergleichsweise kleines Küchengerät handelt, gibt es doch einiges zu beachten, wenn Ihnen Qualität am Herzen liegt. Wichtig ist, dass das Fassungsvermögen des Wasserkochers sowie die Leistung stimmen. Sonst haben Sie nur wenig Freude an Ihrem neuen Gerät, da Sie ständig Wasser nachkochen müssen oder das Erhitzen einfach zu lange dauert. Achten Sie beim Kauf von Wasserkochern aus Plastik auch unbedingt darauf, dass es sich um schadstofffreie Stoffe handelt. Glaskocher oder Wasserkocher aus Edelstahl sind unter Umständen gesünder und machen optisch einiges her.

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