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Teleobjektive Test 2021

Die besten Teleobjektive im Vergleich

Das beste Teleobjektiv: Teleobjektiv Test 2021

Wer die perfekte Aufnahme machen möchte, braucht dazu die entsprechende Ausstattung. Neben einer geeigneten Kamera sind es vor allem Objektive, die in keiner Fotoausrüstung fehlen sollten. Eines der beliebtesten Wechselobjektive ist das Teleobjektiv. Es funktioniert ähnlich wie ein Fernglas und vergrößert weiter entfernte Objekte so stark, dass diese gestochen scharf sind.

Ein Teleobjektiv ermöglicht scharfe, vergrößerter Aufnahmen von weit entfernten Objekten.

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Damit ist es dem Fotografen möglich, Bilder vom Aufnahmeobjekt auch von einem größeren Arbeitsabstand zu knipsen. Ebenso typisch ist die geringe Schärfentiefe, welche immer dann zur Anwendung kommt, wenn lediglich ein einzelnes Motiv scharf auf dem Foto abgebildet werden soll, während der Hintergrund verschwimmt. Neben Porträtaufnahmen werden Objektive mit Telezoom häufig auch in der Sport- und in der Tierfotografie verwendet. Im Teleobjektiv Vergleich stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Gerätetypen vor. Außerdem erläutern wir, was Sie beachten sollten, wenn Sie ein Teleobjektiv kaufen und Ihren Teleobjektiv Testsieger finden fmöchten.

Die verschiedenen Typen von Teleobjektiven

Teleobjektive verfügen eine wesentlich längere Brennweite und einen kleineren Bildwinkel als gewöhnliche Kameraobjektive. Hier liegt die Brennweite in der Regel über 60mm. Dabei gilt: Je höher die Brennweite, des extremer die Vergrößerung. Wie Teleobjektiv Tests (z.B. Stiftung Warentest) zeigen, gibt es jedoch signifikante Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen: Welche Brennweite wünschen Sie? Soll es ein Superteleobjektiv mit bspw. 400mm oder sogar ein Teleobjektiv mit 2000mm Brennweite werden? Bevor Sie sich ein Teleobjektiv kaufen, sollten Sie sich fragen: Lieber ein Teleobjektiv von Canon, ein Teleobjektiv von Nikon oder ein Sony Teleobjektiv? Sie möchten Videos aufnehmen und suchen ein Objektiv zum Filmen? Soll das Objektiv mit einer normalen Digitalkamera, einer Spiegelreflexkamera, einer GoPro Hero 3 oder einem iPhone verwendet werden? Obwohl aufgrund des vielfältigen Equipments auch eine andere Typologie möglich ist, werden die einzelnen Gerätetypen typischerweise anhand ihrer Brennweite unterschieden und sollen nun etwas detaillierter vorgestellt werden:

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SuperteleobjektivIn der Regel ist ab einer Brennweite von 300mm die Rede von einem Superteleobjektiv. Beliebte Anwendungsgebiete sind die Tier- sowie die Sportfotografie, wobei meist Geräte mit einer sehr hohen Lichtstärke eingesetzt werden. Aufgrund ihres hohen Gewichts lassen sich die Modelle oftmals nur mit einem Stativ verwenden. Während der diagonale Bildwinkel bei einer Brennweite von 400mm noch 6,2 Grad beträgt, sind es bei einer Brennweite von 1.200mm nur noch 2,1 Grad.

Teleobjektiv-Typ Beschreibung
Porträtobjektiv Diese Kameraobjektive haben Brennweiten zwischen 80mm und 135mm. Die Schärfentiefe ist hier bereits verringert, ohne dass dabei die Abbildung menschlicher Gesichter als flach empfunden wird. Daher ist das vorrangige Anwendungsgebiet dieser Modelle oftmals die Porträtfotografie, wo Gesichter oder komplette Personen sich deutlich vom Hintergrund absetzen sollen. Bei normalen Lichtverhältnissen ist die Nutzung ohne Stativ problemlos möglich.
Standardteleobjektiv Als Standardteleobjektiv gelten alle Produktvariationen, deren Brennweitenbereich zwischen 135mm und 200mm liegt. Verwendet werden diese Modelle vorrangig für Reise- und Naturaufnahmen. Falls keine sehr guten Lichtverhältnisse herrschen oder Sie keinen hochempfindlichen Film verwenden, empfiehlt sich die Verwendung eines Stativs, damit das Bild nicht verwackelt.
Spiegellinsenobjektiv Hierbei handelt es sich um eine Sonderbauart. Das Spiegellinsenobjektiv erhielt seinen Namen, weil es verschiedene Spiegel und Linsen nutzt, wodurch sich sehr kompakte Objektive mit Brennweiten von bis zu 2000mm verwirklichen lassen. Allerdings weist dieser Typus einige bauartbedingte Besonderheiten auf wie eine ringförmige Abbildung von Spiegelungen.

Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Teleobjektiv-Typen

Wir wollen Sie bei der Suche nach dem besten Teleobjektiv für Ihre individuellen Präferenzen unterstützen. Daher haben wir für Sie die signifikanten Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Teleobjektiv-Arten herausgearbeitet:

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Art des Teleobjektivs Vorteile Nachteile
Porträtobjektiv
  • bestens für Gesichts- und Personenaufnahmen geeignet
  • kein Stativ bei normalen Lichtverhältnissen erforderlich
  • nicht optimal für weit entfernte Objekte geeignet.
Standardteleobjektiv
  • bewährt bei Reise- und Naturfotos
  • im Vergleich relativ günstig
  • Fotos ohne Stativ oft verwackelt
Superteleobjektiv
  • für Sport- und Tieraufnahmen geeignet
  • sehr guter Zoom
  • Anschaffung preisintensiv
  • Stativ zwingend notwendig
  • sehr genauer Fokus erforderlich
  • keine guten Ergebnisse bei sehr nahen Objekten
Spiegellinsenobjektiv
  • relativ kompakte Bauart
  • bester Zoom, extreme Vergrößerungen möglich
  • sehr hohe Anschaffungskosten
  • Reflexionen im Bild
  • nicht für Aufnahme von nahen Objekten geeignet

Ein Teleobjektiv Vergleich zeigt: Mittlerweile sind Teleobjektive auch für das Smartphone verfügbar. Nachdem das jeweilige Objektiv an Ihrem Telefon befestigt wurde, baut es per Bluetooth oder App eine Verbindung zum mobilen Endgerät auf und das Fotografieren kann beginnen. Dabei ist es unerheblich, ob Sie ein Samsung-Gerät oder ein iPhone haben, da für beide Smartphone-Typen Modelle erhältlich sind.

Welche Kriterien sind beim Kauf eines Teleobjektivs von Bedeutung?

Die Auswahl eines spezifischen Modells ist im Wesentlichen davon abhängig, für welche Anwendungen das Objektiv gedacht ist. Es sind jedoch einige Kaufkriterien vorhanden, die immer wieder in Teleobjektiv Tests genannt werden. Folgende Faktoren sollten Sie beachten:

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  • Preis des Produkts
  • Kameramodell
  • Brennweite
  • Blende
  • Autofokus/manueller Fokus
  • Bildstabilisator

Es macht einen Unterschied, ob Sie eine normale digitale Kamera besitzen oder Ihr Gerät im Bereich der Spiegelreflexkameras angesiedelt ist wie bspw. eine DSLR (englisch für digital single-lens reflex). Da nicht jedes Objektiv mit jeder Kamera kompatibel ist, sollten Sie vor einem Kauf in Erfahrung bringen, welche Zoomobjektive für Ihr Modell zur Verfügung stehen. Grundsätzlich gilt: Je größer die Brennweite, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Aufnahmen unscharf werden. Verfügt das Objektiv über Bildstabilisation, so wird verwackelten Bildern entgegengewirkt.

Zusätzlich verbessert der Stabilisator auch suboptimale Lichtverhältnisse. Wenn Ihre Kamera bereits mit einem Bildstabilisator ausgestattet ist, können Sie sich auch für ein Objektiv ohne diese Zusatzfunktion entscheiden. Je nach Modell gibt es hier unterschiedliche Bezeichnungen wie bspw. VR, OS oder VC. Mittels Bildbearbeitung können Sie bereits geschossene Fotos im Nachhinein noch aufwerten. Wer nicht selber den Fokus seiner Kamera einstellen möchte, sollte sich für ein Gerät mit Autofokus entscheiden. Ein manueller Fokus ist hingegen immer dann empfehlenswert, wenn Sie Objekte mit glatten Strukturen, bspw. Hausfassaden, ablichten wollen. Wer ein Teleobjektiv günstig erwerben möchte, für den bieten sich am ehesten ein Porträt- oder ein Standardteleobjektiv an. Einen guten Einstieg in das Thema erhalten Sie auch im Teleobjektiv Test der Stiftung Warentest. Hier wurde erst im September 2017 ein Teleobjektiv Testsieger gekürt. Wenn Sie ein Teleobjektiv günstig kaufen möchten, lohnt sich auch ein Blick auf die älteren Versionen Ihres präferierten Modells.

Das beste Teleobjektiv: Welche Anbieter gibt es?

Aktuell ist der Markt für Kameraobjektive mit langer Brennweite relativ überschaubar, da nicht allzu viele Hersteller vorhanden sind. Die bekanntesten Marken haben wir Ihnen nachfolgend aufgelistet:

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  • Teleobjektiv Canon
  • Teleobjektiv Leica
  • Teleobjektiv Nikon
  • Teleobjektiv Panasonic
  • Teleobjektiv Sigma
  • Teleobjektiv Sony
  • Teleobjektiv Tamron
  • Teleobjektiv Zeiss

Einige Modelle wie das VC USD von Tamron oder die Objektive der EOS-Reihe von Canon tauchen in Bestenlisten immer wieder relativ weit oben auf. Doch auch die Teleobjektive von Canon, die Teleobjektive von Nikon und die Sony Teleobjektive stechen in Kaufberatungen immer wieder positiv hervor.

Über welche Brennweite verfügen Teleobjektive?

Je nach Bauart kann die Brennweite unterschiedlich ausfallen. Dabei gibt es erhebliche Differenzen. Während die Porträtobjektive meist im Bereich zwischen 80mm und 135mm angesiedelt sind, kommen Standardteleobjektive auf eine Brennweite von bis zu 200mm. Noch extremere Vergrößerungen sind bei Superteleobjektiven möglich. Hier starten die Werte bei 300mm. Es werden jedoch auch Brennweiten von bspw. 1.200mm erreicht. Das Maximum bilden sogenannte Spiegellinsenobjektive, die Brennweiten bis zu 2.000mm ermöglichen.

Besonders Natur-, Tier- oder Sportfotografie kommt nicht mehr ohne ein Teleobjektiv aus.

Warum sind Teleobjektive so lang?

Derartige Objektive verfügen über eine wesentlich größere Brennweite. Diese ist definiert als der Abstand zwischen der Hauptebene einer optischen Linse bzw. eines gewölbten Spiegels und dem Brennpunkt. Anhand dieser Definition wird bereits deutlich, dass eine höhere Brennweite ein längeres Objektiv bedingt. Da ein Spiegellinsenobjektiv ein anderes System nutzt, sind diese Modelle trotz ihrer hohen Reichweite relativ kompakt.

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Fazit: Per Teleobjektiv auch entfernte Objekte scharf ablichten

Ab einer Brennweite von mehr als 60mm ist die Rede von einem Teleobjektiv. Je nach Bauart eignen sich die Geräte wahlweise für Porträtfotografie, Panoramaaufnahmen in der Natur oder zum Knipsen von Sportlern. Neben der Brennweite sollten Sie bei einem Kauf zudem darauf achten, dass nicht jedes Objektiv auf jede Kamera passt. Die Auswahl eines Modells ist im Wesentlichen vom späteren Anwendungszweck abhängig. Ein Porträtobjektiv eignet sich vorrangig zum Ablichten von Gesichtern oder Personen. Ein Standardteleobjektiv ist die richtige Wahl, wenn Sie Reise- oder Architekturfotos erstellen möchten. Bei Sport- und Tieraufnahmen eignet sich hingegen ein Superteleobjektiv. Spiegellinsenobjektive sind sehr lichtstark, sodass sie bspw. für die Astrofotografie verwendet werden können.

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