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NAS-Server Test 2021

Die besten NAS-Server im Vergleich

Ein NAS-Server ist das Pendant zu einem fremden Cloud-Server, wie beispielsweise Dropbox. Stattdessen haben Sie Ihre Daten auf einer eigenen Festplatte im Netzwerk gespeichert. Das bedeutet, dass auch nur Sie darauf zugreifen können. Gerade für sensible Daten ist ein NAS-Server eine gute Wahl. Wenn Sie auf der Suche nach einem NAS-Server für zu Hause sind, können Sie jetzt das passende Produkt mithilfe der Produkttabelle aus unserem NAS-Server Vergleich wählen. In unserem Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige, was Sie über NAS-Server wissen müssen.

Die besten NAS-Server 2021

Wollen Sie Ihre Daten keiner Cloud von einem fremden Anbieter anvertrauen? Dann ist ein eigener NAS-Server eine tolle Alternative.

Ein NAS-Server speichert Ihre Daten in Ihrem eigenen Netzwerk. NAS bedeutet Network Attached Storage, also netzgebundener Speicher. Ihre Daten werden mittels LAN- oder WLAN-Verbindung auf den NAS-Server geladen. Von dort können Sie Ihre Daten jederzeit abrufen. Ein NAS-Server ist damit eine sehr gute Alternative zu anderen Cloud-Konzepten. Zudem gibt es häufig die Funktion, dass Sie einen Drucker direkt per USB an den NAS-Server anschließen können.

Damit Ihre Daten gespeichert werden können, sollte der NAS-Server über ein Speichermedium verfügen. Alternativ können Sie auch einen NAS-Server ohne Speichermedium erwerben und dieses nachträglich anschließen.

Ein NAS-Server für zu Hause hat den Vorteil, dass Sie nicht mehr in der Speicherkapazität Ihres Computers eingeschränkt sind. Besonders, wenn man Musik und Filme auf dem Computer speichert, nimmt dies eine Menge Speicherplatz weg. Deswegen greifen viele Menschen auf externe Festplatten zurück.

Das hat allerdings den Nachteil, dass man schnell vergisst, was sich alles auf der Festplatte befindet. Hat man zudem noch mehrere Festplatten, ist Chaos geradezu vorprogrammiert. Mit einem NAS-Server haben Sie stattdessen alle Daten an einem Ort gebündelt. Zudem haben mehrere Nutzer gleichzeitig die Möglichkeit auf die Daten zuzugreifen.

NAS-Server von Synology oder NAS-Server von QNAP gibt es sowohl mit Speicher, als auch ohne. Sie können sich entscheiden, ob Sie bereits einen Speicher eingebaut haben möchten oder lediglich das NAS-Server Gehäuse kaufen möchten.

Wie sollte man einen NAS-Server einrichten?

Was kann ein NAS-Server?
Hierbei handelt es sich um einen Dateiserver, auf dem Sie Ihre Fotos, Dokumente, Videos und andere Medien sichern können. Daher eignet sich ein NAS-Server für Backups.

Zum Einrichten des NAS-Servers benötigen Sie einen passenden Aufstellungsort. NAS-Server haben oft ein Maß von 19 Zoll. Der NAS-Server hat eine eingebaute Lüftung, was Sie beim Aufstellen berücksichtigen sollten. Daher eignen sich Orte, an denen Sie sich kaum aufhalten am besten.

Sofern Sie nur ein NAS-Server Gehäuse gekauft haben, müssen Sie zunächst einmal die Festplatte einbauen. Anschließend sollten Sie den NAS-Server mittels LAN-Kabel an den Router anschließen. Um welchen Router es sich dabei handelt, ist zweitrangig. Viele Verbraucher nutzen die Kombination NAS-Server und Fritzbox.

Nun wird der NAS-Server mit Strom versorgt. Für die weitere Einrichtung müssen Sie die genauen Anweisungen des Herstellers befolgen. Die Konfiguration ist per Browser, PC-Programm und teilweise auch per App möglich. Dies kann zu Beginn etwas Zeit beanspruchen, dafür sparen Sie die Zeit später, weil Sie von überall zu Hause Zugriff auf Ihre Daten haben. Teilweise gibt es sogar NAS-Server mit Remote-Zugriff, wie zum Beispiel NAS-Server von Synology. Damit können Sie auch von unterwegs auf Ihre Daten zugreifen. Wenn Sie den NAS-Server als Medienserver zum Streamen nutzen möchten, sollten Sie DLNA aktivieren.

Alternativ können Sie einen NAS-Server selber bauen, indem Sie eine Festplatte per USB an den Router anschließen. Dies ist jedoch nicht so sicher wie mit einem NAS-Server, da es keinen eigenen Passwortschutz hat. Eine weitere Möglichkeit ist der Bau eines NAS-Servers mit Raspberry Pi. Dies ist ein kleiner Mini-Computer. Ein NAS-Server mit Raspberry Pi ist ein gutes Einsteigerprodukt, das zudem auch noch kostengünstig ist.

NAS-Server im Test: Das sind die Vor- und Nachteile

NAS-Server haben laut NAS-Server Test viele Vorteile. Sie haben die Funktion, Daten gebündelt an einem sicheren Ort zu speichern und es können mehrere Geräte gleichzeitig auf den NAS-Server zugreifen. Zudem ist der NAS-Server Stromverbrauch nur gering.

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Vorteile Nachteile
  • unabhängiger Speicher
  • kaum Stromverbrauch
  • schneller und einfacher Zugriff auf alle Daten
  • teilweise Remote-Zugriff
  • mehrere Nutzer gleichzeitig
  • stabile Internetverbindung für Datenaktualisierung muss gegeben sein

Die wichtigsten Kaufkriterien von NAS-Servern

Laut NAS-Server Test gibt es einige Kaufkriterien, die vor dem Kauf beachtet werden sollten. So spielen beispielsweise die Festplattenkapazität, sowie das RAID-Level eine wichtige Rolle.

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Festplattenkapazität

Wenn Sie einen NAS-Server selber bauen, überlegen Sie, welche Festplattenart Sie verbauen möchten. NAS-Server mit SSD sind deutlich schneller als Modelle mit HDDs.

Die Festplattenkapazität richtet sich nach Ihrem Bedarf. Es gibt verschiedene Festplattengrößen, aus denen Sie wählen können. Beliebt sind NAS-Server mit 4 TB. Diese haben ein großes Maß an Speichermöglichkeiten. Wenn Sie direkt eine große Festplatte erwerben, stehen Sie später nicht vor dem Problem, dass die Festplatte zu klein ist und Sie diese womöglich wechseln müssen. Wenn Sie die Marke der Festplatte selbst bestimmen möchten, sollten Sie auf ein NAS-Server Gehäuse zurückgreifen.

Mittlerweile gibt es auch NAS-Server mit SSD. SSDs arbeiten im Vergleich zu Festplatten um ein Vielfaches schneller. Ob dies in einem NAS-Server Sinn ergibt, ist jedoch fraglich. Denn hier spielt nicht nur die Schnelligkeit des Speichermediums eine Rolle, sondern auch die Übertragungsgeschwindigkeit durch das Internet. Lediglich bei sehr schnellen Verbindungen um die 10 Gbit per LAN-Kabel macht sich die Schnelligkeit der SSD bemerkbar.

RAID-Level

NAS-Server gibt es mit verschiedenen RAID-Leveln. Das RAID-Level gibt Auskunft darüber, inwiefern die Daten per Backup gesichert werden. Ein Backup sollte bei der Nutzung eines NAS-Servers auf jeden Fall gegeben sein. So sind Ihre Daten gesichert, falls eine Festplatte ausfallen sollte.

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Meistens wählt man zwischen einem RAID-Level 1 und einem RAID-Level 5. Das RAID-Level 1 ist ein 2 Bay System. Das bedeutet, es sind zwei Festplatten verbaut.

Ein NAS-Server mit 4 Bay System hat insgesamt vier Festplatten verbaut. Eine Festplatte dient dabei als Backup, während die anderen drei Festplatten zum Speichern genutzt werden können.

Einige Modelle haben zudem eine Hot-Swap-Unterstützung. Sollte einmal eine Festplatte defekt sein, kann diese einfach während des normalen Betriebes ausgetauscht werden. Die neue Festplatte wird dann vom NAS-Server automatisch neu eingebunden.

Wer besonders viel Speicherplatz benötigt und nicht auf einen Ausfallschutz der Festplatte verzichten möchte, sollte sich für die NAS-Server 4 Bay System Variante entscheiden.

Prozessor

Ein NAS-Server sollte einen leistungsstarken Prozessor aufweisen. Auch der RAM-Speicher sollte ausreichend groß sein. Andernfalls könnte dies die Schnelligkeit der Prozessoren beeinflussen, da der NAS-Server große Mengen an Daten verarbeiten muss.

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NAS-Server kaufen: Die beliebtesten Hersteller und Marken

Achten Sie beim Kauf eines NAS-Systems auf die Zahl der Festplatten-Slots, Anschlüsse und das Betriebssystem. Letzteres sollte besonders simpel sein, damit Sie den NAS-Server einrichten können – ganz ohne großes Vorwissen.

Beim Kauf eines NAS-Servers können Sie auf verschiedene Hersteller und Discounter (z. B. Aldi und Lidl) zurückgreifen. Diese haben sich auf die Herstellung von NAS-Servern spezialisiert. Da es bislang noch keinen offiziellen NAS-Server Testsieger laut Stiftung Warentest gibt, empfiehlt es sich, auf bekannte Marken zurückzugreifen. Zu diesen zählen:

  • NAS-Server Synology
  • Western Digital
  • Netgear
  • NAS-Server QNAP
  • Zyxel

Wenn Sie einen günstigen NAS-Server kaufen möchten, sollten Sie sich einmal online umschauen. Hier können Sie zusätzlich auf die Kaufberatung in Form von NAS-Server Tests zurückgreifen, um verschiedene Produkte, Kategorien und Typen miteinander zu vergleichen.

FAQ – Wichtige Fragen rund um NAS-Server

Haben Sie noch weitere Fragen zu NAS-Servern? Dann stöbern Sie in den häufig gestellten Fragen rund um das Thema NAS-Server.

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Wie sicher sind NAS-Server?

Ein NAS-Server ist sehr sicher, da die Daten nicht auf einer fremden Cloud liegen, sondern in Ihrem eigenen Netzwerk auf einer Festplatte. Demnach haben auch nur Sie Zugang zu Ihren Daten. Lediglich wenn das Netzwerk gehackt wird, besteht Gefahr, dass die Daten geklaut werden können. Hier ist es wichtig, dass Sie bestimmte Sicherheitsvorkehrungen vornehmen, um das Risiko zu minimieren. Dazu gehört zum Beispiel der passwortgeschützte Zugang. Wählen Sie ein Passwort, das sicher ist und greifen Sie nicht auf Standard-Passwörter zurück. Auch sollten Sie das Betriebssystem regelmäßig aktualisieren, damit es den aktuellen Sicherheitsanforderungen entspricht.

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Mit welchem Betriebssystem funktionieren NAS-Server?

Es gibt die verschiedensten NAS-Server Betriebssysteme. Zu den bekanntesten gehören:

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  • NAS-Server Linux bzw. NAS-Server Ubuntu
  • NAS-Server Windows

Bisher gibt es noch keine NAS-Server Software von Apple. Allerdings sind einige NAS-Server für Windows auch mit Apple kompatibel. Die NAS-Server Software kann somit auch mit Apple Geräten genutzt werden.

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