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Laserdrucker Test 2021

Die besten Laserdrucker im Vergleich

Der beste Laserdrucker – So finden Sie Ihr Produkt

Stiftung Warentest nahm insgesamt fünf Laserdrucker Schwarzweiß unter die Lupe. Laserdrucker Testsieger wurde der HP Laserdrucker Laserjet Pro M203dw. Platz 2 wurde gleich an zwei Geräte vergeben: Kyocera Ecosys P2235dw und Ricoh SP 220 Nw. Doch ist die Produktpalette viel breiter und die Auswahl wird zur Qual. Wir bringen Ihnen nahe, worauf Sie beim Kauf achten müssen, sodass Sie Ihren Laserdrucker Testsieger finden.

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Laserdrucker und ihr Vorteil gegenüber den gängigen Tintenstrahlern

Drucker sind mittlerweile ein Bestandteil eines jeden Büros und nahezu jeden Haushaltes. Tintenstrahl oder Laser? Diese Frage ist nicht nur von den persönlichen Vorlieben abhängig. Nachfolgend können Sie die Unterschiede lesen:

Tintenstrahler – eine Kurzfassung

  • Druckbild mit Hilfe winziger Tintentropfen
  • zwei verschiedene Druckverfahren (Bubble-Jet-Verfahren und Piezo-Verfahren)

In jedem Fall aber kommt flüssige Tinte zum Einsatz, die – sofern sie mit Feuchtigkeit in Berührung kommt – verlaufen kann. Die Dokumentenechtheit ist nicht gewährleistet. Aus diesem Grund kommen in deutschen Amtsstuben und Büros Laserdrucker zum Einsatz.

Da die Farbe auch bei Aufnahme von Feuchtigkeit nicht verlaufen kann, werden ausschließlich Laserdrucke als dokumentenecht gewertet!

Laserdrucker

Die Funktionsweise eines Laserdruckers basiert auf einem ganz anderen Verfahren:Elektrofotografie. Ein Laserstrahl bringt unter Zuhilfenahme eines sich drehenden Spiegels ein visuelles Abbild des Druckes auf eine Bildtrommel. Spezielle Ladungswalzen oder ein dünner Draht versehen diese Bildtrommel mit einer negativen Ladung. Infolge der Belichtung wird diese Ladung an den Stellen wieder aufgehoben, die sich aus dem Druckbild ergeben sollen. Der verwendete Toner enthält neben Farbpigmenten auch Kunstharz, das dafür sorgt, dass nach der negativen Aufladung der Toner an der Bildtrommel haften bleibt. Für ein einwandfreies Druckbild wird das Papier über die Bildtrommel geführt und der Toner einfach abgestreift. Im Verlauf des weiteren Druckvorganges wird das verwendete Tonerpulver mittels einer heißen Walze fixiert. Überschüssiger Toner landet nach der Entladung in einer Trommel.
Doch sei zum Laserdrucker gesagt, dass gerade die günstige Laserdrucker ausschließlich Schwarzweiß-Drucke liefern. Für schriftliche Arbeiten ist dies auch absolut ausreichend. Für umfangreichere Zwecke, wie das Drucken von Fotos, Farbgrafiken und Bildern, sollte es dann schon ein Farbmodell sein.

Druckertyp Vorteile Nachteile
Laserdrucker
  • verhältnismäßig geringe Druckkosten (1 Tonerkartusche reicht für bis zu 6.000 Seiten)
  • kein Eintrocknen selten genutzter Tintenpatronen
  • höhere Druckgeschwindigkeit bei großem Druckvolumen
  • Dokumentenechtheit
  • hoher Anschaffungspreis(vor allem Farblaserdrucker)
  • günstige Laserdrucker unter 100 € liefern nur Schwarzweiß-Druck und haben wenig zu bieten
  • teurer Nachkauf von Tonerkartuschen (Folgekosten), wobei jedoch die lange Nutzungsdauer zu berücksichtigen ist (zwischen 200 und 450 €)
  • hoher Stromverbrauch (ein Druckvorgang braucht zwischen 100 und 460 W)
  • lauter Druckbetrieb durch eingebauten Lüfter
  • Feinstaubbelastung
Tintenstrahldrucker
  • geringere Anschaffungs- und Folgekosten von Hardware und Tintenpatronen
  • vielfach kompatible Tintenpatronen möglich
  • bessere Qualität bei Fotodrucken
  • geringer Stromverbrauch (ein Druckvorgang verbraucht max. 20 W)
  • kürzere Nutzungsdauer der Tintenpatronen
  • langsamer Druck im Verhältnis zum Lasersystem
  • Austausch des Druckkopfes oft gleichzeitig mit dem Wechsel einer Tintenpatrone fällig aufgrund eingetrockneter Tinte
  • nicht dokumentenecht

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Laserdruckers achten

Zusätzliche Features erhöhen den Komfort. Eine WLAN-Schnittstelle ermöglicht Ihnen die Aufstellung des Gerätes, wo immer Sie möchten, da die Verbindung Laserdrucker/PC via Kabel erspart bleibt. Ein sogenanntes NFC-Modul lässt das bequeme Ausdrucken von auf Smartphone oder Tablet befindlichen Dateien zu. Auch das sogenannte Cloudprinting gewinnt zunehmend an Bedeutung. Gleichgültig, wo auf der Welt Sie sich befinden, mit diesem Feature können Sie Ihr Textdokument an den heimischen Drucker senden. Google und Apple machen es möglich – unabhängig vom Modell (Bezeichnungen Apples Airprint oder Google Cloud Print bei Apple- bzw. Android-Betriebssystem beim Kauf berücksichtigen – je nach mobilem Endgerät).
Es gibt viele kompatible Produkte, die Sie nur durch Ausprobieren herausfinden können. Berücksichtigen Sie dabei stets Druckqualität und -reichweite. Beides ins Verhältnis mit dem Original gesetzt, verschafft Ihnen Sicherheit ob der Tauglichkeit für Ihren Laserdrucker.

Merkmal Beschreibung
Toner Toner für Laserdrucker ist auf den ersten Blick teurer, als eine Tintenpatrone. Erst die druckbare Seitenzahl relativiert den Preis. Original Druckerkartuschen sind recht teuer, daher kommen Sie möglicherweise auf den Gedanken, beim Kartuschenkauf auf ein kompatibles Modell eines Drittanbieters zurückzugreifen. Dieser kann sich jedoch als teures Lehrgeld erweisen, sofern sie in der Praxis nicht funktioniert oder das gewünschte Ergebnis nicht liefert. Vielfach erweist sich auch die druckbare Seitenzahl gegenüber dem Originalfarbsystem als weit geringer. Die besten und zuverlässigsten Ergebnisse liefert nur der Original-Toner.
Auflösung Eine gute Druckqualität erfordert eine hohe Auflösung. Die Angaben der Modelle berücksichtigen sowohl die horizontale, als auch die vertikale Ausrichtung (z. B. 600 x 600 dpi). Vergleichen Sie am besten die vorliegenden Modelle.
Druckfunktion Neben dem Standarddruck erwarten Sie möglicherweise noch weitere Druckoptionen, wie etwa der Wasserzeichen-Druck. Die geplante Nutzung solcher Features sind über den mitgelieferten Druckertreiber einzustellen. Der sogenannte Duplexdruck spart Papier, indem es beidseitig bedruckt werden kann. Der USB-Direktdruck lässt die Abnahme direkt vom USB-Speicher zu, ohne den PC zu bemühen.
Technologie Über das sogenannte NFC-Modul und WLAN haben wir Sie schon informiert. Dies sind nützliche, aber nicht notwendige technische Raffinessen, die den Preis erhöhen. Genauso verhält es sich mit dem sogenannten Cloud Printing. Starten Sie einen Preisvergleich!
Funktionsfähigkeit Als nützlich empfunden haben wir einen Energiesparmodus, mit dessen Hilfe sich der Energieverbrauch eines Laserdruckers deutlich senken lässt. Ein erneuter Druckauftrag bedarf dann keiner weiteren Aufwärmphase. Auch der Tonersparmodus erfüllt seinen Zweck, sofern die Drucke etwas heller sein dürfen, wie die häufig bei zu Hause oder ausschließlich am Arbeitsplatz verwendeten Drucken der Fall ist.
Papierzufuhr Die Mehrzahl der Laserdrucker arbeitet mit Papierkassette mit einer Kapazität von mindestens 250 Blatt. Die Mehrzweckzufuhr zieht das Papier automisch ein und lässt auch die Einstellung diverser Papierformate zu, wie dies häufig zum Bedrucken von Briefumschlägen, Visitenkarten und anderem Bedarf notwendig ist. Vorwiegend umfasst die Mehrzweckzufuhr ca. 50 Blatt, doch je nach Modell kann das Fassungsvermögen auch größer sein.

Gut vorbereitet geht es an die Auswahl

Nun haben Sie sich bereits wichtiges Grundwissen angeeignet und kennen auch die Unterschiede zwischen Laser- und Tintenstrahldruckern. Um Ihnen die Wahl zu erleichtern, stellen wir Ihnen einige mehr oder weniger günstige Laserdrucker vor.

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Unser Laserdrucker Vergleich

Unser Laserdrucker Vergleich zeigt: Es gibt viele verschiedene Laserdrucker-Hersteller.

Die Laserdrucker von Brother können regelmäßig in einem Laserdrucker Test (z.B. Stiftung Warentest) überzeugen.

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Vor allem Brother hat sich als Hersteller für die Privatnutzung einen Namen gemacht. Doch selbstverständlich gibt es weitere Marken, vor allem, wenn es um Multifunktionsgeräte geht (dazu gleich mehr). Mögliche Anbieter im stationären Handel mit großer Auswahl sind Saturn und Media Markt. Dort können vielfach die Modelle in Natura angeschaut werden. Wo Sie letztendlich ihren Laserdrucker kaufen, bleibt Ihnen überlassen. Vielfach bietet ein Internet Shop preisliche Vorteile. Unser Tipp: Prüfen Sie kritisch! Die Testberichte vergeben bei diesen Modellen nur Bestnoten (1,0 – 1,2). Der beste Laserdrucker lässt sich aufgrund der gleichwertigen Notenvergabe schlecht bestimmen. Jedoch lässt sich formulieren, dass folgende Modelle regelmäßig in einem Laserdrucker Test gut abschneiden: die Heimmodelle von Brother bringen allesamt gute Bewertungen mit. Das Modell HL-L2340dW von Brother punktet sogar mit Farbkartuschen, wie auch einige Samsung-Modelle. Vorwiegend können sogar Folien bedruckt werden. Fast alle fungieren auch als 3 in 1 Laserdrucker (Drucker, Scanner und Kopierer). Die Mehrzahl der Laserdrucker ist für das A4-Papierformat vorgesehen. Der Samsung MultiXpress X42509LX, sowie einige Oki-, Kyocera und Xerox-Modelle nehmen auch A3-Formate an.

FAQs – Fragen und Antworten

Weshalb stinkt mein Laserdrucker?

Beim Druckvorgang kommt ein Harz zum Einsatz, das für die Haftung des Toners am Papier zuständig ist. Bei der nötigen Erwärmung kommt es zu Entwicklung von Gerüchen, was vielfach als Gestank empfunden wird.

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Wie lange hält eine Tonerkartusche vor?

Die Haltbarkeit des Toners ist vom jeweiligen Modell abhängig. Der Toner für die Nutzung von Geräten für zu Hause geben weniger her, als die Büromodelle, bei denen leicht 6.000 und mehr Seiten pro Kartusche zu erreichen sind.

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Warum druckt mein Laserdrucker Streifen?

Möglicherweise sind einige Teile verschmutzt. Nehmen Sie eine gründliche Reinigung vor (s. nächster Punkt).

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Sie wird ein Laserdrucker gereinigt?

Papierstaus hinterlassen Papierfragmente und manchmal zeigen sich Flecken auf dem Ausdruck. Möglicherweise hält der Toner aber auch auf dem Papier nicht mehr richtig. Dann ist eine Reinigung unumgänglich. Diese sollte regelmäßig erfolgen, um den zuvor erwähnten Problematiken vorzubeugen. Grob werden zunächst die Klappen für den Toner und die Einschubfächer für Papier vom Schmutz befreit. Das Feintuning sieht folgende Schritte vor:

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  • Drucker ausschalten und abkühlen lassen.
  • Netzstecker ziehen und Verbindungsleitungen abziehen.
  • Papierfächer und Druckkassette herausnehmen.
  • Für die Reinigung nur trockene Tücher verwenden (Spezialtücher sind nicht zwingend erforderlich, ein fusselfreies Tuch reicht aus). Für hartnäckige Flecken wird ein Reinigungsmittel auf das Tuch aufgetragen (nur leicht anfeuchten, da es sonst zu Beschädigungen kommen kann).
  • Papierfächer und Aufnahmerolle feucht abwischen (vorsichtig vorgehen).
  • Selten sind die Düsen von Schmutz befallen. Falls diese verstopft sind, abnehmen und in eine flache Schale mit Düsenreiniger füllen. Druckkopf hineinlegen (max. drei Millimeter tief) und über Nacht stehen lassen.
  • Druckknopf sorgfältig abtrocknen und wieder einsetzen.
  • Im Gehäuse befindlichen Toner absaugen.
  • Fuser/Heizwalze und Transfernband bei Bedarf ebenfalls reinigen.
  • Für die einwandfreie Funktion der Bildtrommel auch diese vorsichtig abwischen (feucht, falls erforderlich).
  • Die empfindliche Trommel selbst lassen Sie gegebenenfalls durch einen Spezialisten reinigen, sofern Sie nicht über das nötige Fingerspitzengefühl verfügen.
  • Das Handbuch gibt die genaue Position des Schiebers zur Reinigung des Koronadrahtes an. Diesen mehrfach von links nach rechts bewegen und damit den Draht von Rückständen befreien. Achtung: Der Schieber sollte sich am Ende in der gleichen Position, wie zu Beginn befinden.
  • Die Fixiereinheit wird zum Reinigen ausgebaut (Bedienungsanleitung lesen). Nun werden die Halteklammern, die die Kartuschen in ihrer Position gehalten, geöffnet. Fixiereinheit aus dem Drucker ziehen und auf einer alten Zeitung o. ä. liegend vorsichtig absaugen. Für die Feinreinigung im Anschluss ein weiches Tuch verwendet. Danach wieder einsetzen.
  • Anschließend den Drucker einige Stunden offenstehen und trocknen lassen, dann wieder zusammensetzen.
  • Der Ausdruck von Testseiten zeugt im Anschluss vom Reinigungserfolg. Nötigenfalls einige Vorgänge wiederholen.

Zusammengefasst

Nun haben wir einige Modelle vorgestellt. Nicht nur geläufige Parameter, wie etwa Größe und Gewicht usw., werden bei einem Laserdrucker Test (z.B. Stiftung Warentest) berücksichtigt, sondern auch andere Merkmale sind entscheidend. Falls erforderlich, empfehlen wir Ihnen eine Checkliste, die wie folgt aussehen könnte:

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Parameter Erläuterung
Konnektivität Anschlüsse (möglicherweise auch Anschlussposition), Netzwerk/Transportprotokoll
Druckereigenschaften Auflösung, Druckformat, (Druck)-Funktionen, Druckgeschwindigkeit, Drucktechnologie, Druckersprache und -prozessor, Speichergröße, Dauer Druckbeginn, Aufwärmzeit.
Papiermanagement Zuführung, mögliche Anzahl Papierkassetten, max. Papierzufuhr, Papierausgabe, mögliche Papiergrößen und -arten.
Energieverbrauch Strommenge Standby/Betrieb
Umgebung Geräuschemission Standby/Betrieb, Betriebstemperatur, zulässige Luftfeuchtigkeit.
Unterstützte Betriebssysteme
Maße und Gewicht
Besonderheiten
Mögliche Tonerfarben
Verwendbarer Toner Kompatible Alternativen?
Tonerkapazität
Empfohlenes und max. Druckvolumen/Monat
3 in 1 Laserdrucker (drucken, kopieren, scannen)
Zertifizierung Der Blaue Engel, Energy Star, PTS-zertifiziert
Netzschalter
Lieferumfang
Optionales Zubehör
Farbe

Wenn Sie einen Laserdrucker kaufen möchten, brechen Sie den Kauf nicht übers Knie. Bedenken Sie auch die Folgekosten in Gestalt von Tonerkartuschen. Möglicherweise erweist sich ein Drucker als teuer, der Kartuschenkauf hingegen günstig. Schnell haben Sie aufgrund dieser regelmäßigen Ersparnis die Anschaffungskosten wieder hereingeholt.