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DDR4-RAM Test 2021

Die besten DDR4-RAM im Vergleich

DDR4-RAM im Test 2021

Seit der Jahrtausendwende ist SD-RAM der Inbegriff für Arbeitsspeicher. Allerdings sind die kleinen Speichermodule seitdem wesentlich leistungsfähiger geworden. Durch die Verdopplung der Datenrate, die als Double-Data-Rate (DDR) bezeichnet wird, verfügen die Speicher mittlerweile über extreme Kapazitäten. Die neuste Generation der Hardware ist bekannt als DDR4-RAM. Die Arbeitsspeicher überzeugen aktuell mit den höchsten Taktraten und verhelfen vor allem Rechnern mit modernen Mainboards zu einer herausragenden Performance. Trotz der beeindruckenden Leistungswerte benötigen DDR4-Arbeitsspeicher nur wenige Watt an Energie. Im DDR4 RAM Vergleich erläutern wir Ihnen die Unterschiede zu den vorherigen Generationen. Außerdem erklären wir, worauf Sie achten sollten, wenn Sie ein DDR4 RAM kaufen wollen und wie Sie Ihren DDR4 RAM Testsieger finden.

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Die verschiedenen Typen von Arbeitsspeichern

Grundsätzlich stellt sich für User die Frage, ob ihr präferiertes Modell ein RAM DDR3 oder ein RAM DDR4 werden soll. Welches Speichermodul geeignet ist, hängt von der Bauart Ihres Computers ab. So ist es bspw. nicht möglich einen DDR3-Ram in einen DDR4 Slot zu stecken. Bezüglich ihrer Funktionsweise existieren keine Unterschiede zwischen verschiedenen DDR4-Modulen. Allerdings zeigen DDR4 RAM Tests in der Regel, dass es hinsichtlich der Speicherkapazität und Taktfrequenz signifikante Differenzen gibt. Viele User stehen daher vor der Frage, ob bereits ein DDR4 RAM 4GB ausreicht oder es doch lieber ein DDR4 RAM 8GB oder DDR4 RAM 16GB wird. Soll das Gerät über Zusatzfunktionen wie XMP verfügen? Oder möchten Sie mit einem LED DDR4-RAM für optische Highlights in Ihrem PC-Gehäuse sorgen? Damit Sie einen ersten Überblick über die vorhandenen Typen von RAM-Speichern erhalten, haben wir diese etwas genauer unter die Lupe genommen:

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Arbeitsspeicher-Typ Beschreibung
DDR4-RAM DDR4-RAM stellt die neueste Generation von Arbeitsspeichern dar. Die beidseitig mit Chips bestückten Speichermodule (DIMM) sind mit 288 Kontakten ausgestattet. Im Speed Benchmark zeigt sich, dass sie bis zu viermal so schnell wie ihre Vorgänger arbeiten. Daher werden sie vor allem in High-End-Rechnern verbaut. Die Speichergrößen reichen von DDR4-RAM mit 4GB bis hin zu DDR mit 16GB. Da die heutigen Computer über mehrere Steckplätze verfügen, können Sie mit einem Kit – einem Set aus mehreren baugleichen Arbeitsspeichern – bspw. auch einen DDR4-RAM bis zu 64GB erreichen (Quad Channel). Die Taktfrequenzen reichen dabei bis zu 4.000 Megahertz, was Übertragungsraten von ca. 25 GB/s ermöglicht.
DDR3-RAM Noch im Jahr 2016 war DDR3-RAM der gängigste in Computern verbaute Arbeitsspeicher. Die Kapazität beginnt bei 4 GB, es lassen sich jedoch auch Modelle mit 8 GB finden. Die Taktfrequenz ist hier etwas geringer, sodass lediglich Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von maximal 17 GB/s erzielt werden können. Da immer mehr Rechner mit der RAM DDR4 Generation arbeiten, lassen sich DDR3-RAM zunehmend günstiger erwerben.
DDR2-RAM Bei DDR2-RAM ist die maximale Geschwindigkeit mit 8,5 GB/s lediglich halb so hoch wie bei DDR3-Speichern. Es sind zwar noch Geräte in Betrieb, die mit DDR2-Modulen laufen, allerdings werden heutzutage keine Mainboards mehr für sie produziert. In absehbarer Zeit wird diese Produktgeneration also nicht mehr am Markt zu finden sein.
DDR-RAM Bei diesem mittlerweile antiquierten Speichermodul wurden Taktraten von bis zu 400 Megahertz erreicht, wodurch Geschwindigkeiten von höchstens 3,2 GB/s möglich waren. Mit DDR-RAM wurde im Bereich der Arbeitsspeicher erstmals die Marke von 2 Gigabyte geknackt.
SDRAM Diese RAM-Speicher wurden um die Jahrtausendwende herum von den neueren DDR-Modellen verdrängt. SDRAM-Speicher wurden noch in Größen von 16 bis 64 Megabyte produziert. Selbst etwas ältere Smartphones verfügen in der heutigen Zeit über ein Vielfaches an Arbeitsspeicher, sodass die SDRAM-Module zu Recht als Museumsstücke gelten.

Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Arbeitsspeicher

Damit Sie eine Entscheidung darüber treffen können, ob ein DDR4-RAM auch für Ihren Rechner geeignet ist, haben wir Ihnen die Vor- und Nachteile der aktuell verwendeten Gerätetypen in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

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Art des Arbeitsspeichers Vorteile Nachteile
DDR4-RAM
    • höchste Datenübertragungsraten
    • geringerer Energieverbrauch (selbst als Low Voltage DDR3-RAM)
    • Quad Channel möglich
  • verbesserte Fehlerkorrektur
  • hohe Anschaffungskosten
  • kann derzeit nur von High-End-Rechnern verwendet werden
DDR3-RAM
  • verglichen mit DDR4 preiswert
  • immer noch in vielen Rechnern verbaut
  • langsamer als DDR4
  • auf lange Sicht von DDR4 verdrängt
DDR2-RAM
  • läuft auf älteren Rechnern
  • langsame Datenübertragung
  • Mainboards für DDR2 werden nicht mehr produziert

Der beste DDR4 RAM – was macht ihn aus

Welcher der beste DDR4 RAM für Ihr Gerät ist, hängt letztlich von Ihren individuellen Präferenzen ab. In vielen Fällen ist bereits ein DDR4 RAM 4GB ausreichend. Wer im Gaming-Bereich aktiv ist, wird wahrscheinlich eher auf ein DDR4 RAM 8GB oder auf einen DDR4 RAM 16GB zurückgreifen. Wird der Computer zum Bearbeiten von hochauflösenden Videos und Fotos oder umfangreichen Audio-Files verwendet, kann sogar ein DDR4-RAM mit 32 GB sinnvoll sein. Notebooks verfügen über einen leicht abgeänderten Steckplatz und müssen mit einem DDR4-Laptop-RAM bestückt werden. Bastler, deren Gerät über ein durchsichtiges Gehäuse verfügt und denen die Optik ihres Rechners wichtig ist, können zwischen Modellen in verschiedenen Farben wie bspw. Schwarz, Rot oder Gelb wählen.

Tipp Box
Beim RAM existieren nicht nur unterschiedliche Datenübertragungsgeschwindigkeiten, sondern auch verschiedene Speicherkapazitäten und Speichertypen. Diese haben sich über die Jahre gewandelt. Um Betriebsprobleme zu vermeiden, sollten Sie nur baulich zueinander passende RAM-Speicher parallel verwenden.
Die Kriterien, die immer wieder in unterschiedlichen DDR4 RAM Tests und Kaufberatungen auftauchen und daher von Ihnen beachtet werden sollten, haben wir in der folgenden Liste zusammengestellt:

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  • Preis des Produktes
  • Taktfrequenz
  • Speicherkapazität
  • (Design)

In vielen Fällen bieten die Tests der Stiftung Warentest einen guten ersten Überblick, um sich zu einem Thema zu informieren. Leider wurden bisher, weder Arbeitsspeicher an sich, noch ein DDR4 RAM Test durchgeführt. Daher gibt es auch keine von der Stiftung Warentest erstellte DDR4-RAM Bestenliste bzw. einen DDR4 RAM Testsieger. Jedoch können Kundenbewertungen bzw. Tipps hilfreich sein, vor allem wenn Sie ein DDR4 RAM günstig kaufen möchten. Derzeit gibt es verschiedene Hersteller, von denen die DDR4-Speichermodule produziert werden. Nachfolgend haben wir Ihnen eine Übersicht mit den bekanntesten Marken erstellt:

 

  • Ballistix
  • Crucial
  • G.Skill
  • Intel
  • Samsung
  • Toshiba

 

Was bringt DDR4-RAM?

RAM mit DDR4 sorgen dafür, dass der Hauptspeicher Ihres Rechners effizient arbeiten kann und unterstützen zudem die Grafikkarte. Wer bspw. ein aufwendiges Video produzieren will oder sein Geld mit e-Sport verdient, ist auf eine hohe Rechenleistung angewiesen. Wenn es darum geht, dem Prozessor Daten von der Festplatte zur Verfügung zu stellen, erreicht kein Gerät höhere Geschwindigkeiten als ein DDR4-RAM.

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Betriebssysteme können mit zu viel Arbeitsspeicher nicht umgehen und ignorieren alles, was über ihr Maximum hinausgeht. Vor allem bei 32-Bit System gibt es hier Beschränkungen. So beträgt der maximale RAM bei der Windows 7 Starter Edition lediglich 2 GB, bei der 32-Bit Version sind es 4 GB. Bei den 64-Bit Versionen gilt diese Einschränkung nicht, sodass auch ein DDR4-RAM mit 8 GB oder höher verwendet werden kann.

Welche Unterschiede bestehen zwischen DDR3 und DDR4?

Durch eine höhere Taktung erreicht die neue Generation noch einmal bessere Transferraten. Doch viele Nutzer fragen sich: Welcher Takt? Während DDR3-RAM bei Raten bis zu 2.133 Megahertz läuft, besteht bei DDR4-RAM die Möglichkeit von bis zu 4.000 Megahertz. Während die höchsten Übertragungsraten für DDR3 bei ca. 19 GB/s liegen, erreichen DDR4-Module Geschwindigkeiten von bis zu 26 GB/s. Darüber hinaus arbeiten die DDR4-Speicher etwas stromsparender als ihre Vorgänger, sodass sich ein Upgrade – wenn möglich – empfiehlt.

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Über welchen Speicher verfügen DDR4-RAM Modelle?

Ein DDR4 RAM Vergleich verdeutlicht: Bei sehr guten Modellen liegt die Speicherkapazität derzeit bei 16 GB. Sie können jedoch bis zu 4 RAM mit DDR4 an einen Prozessor stecken, sodass der Arbeitsspeicher bis zu 64 GB betragen kann. Dabei kann es jedoch schnell zu hohen Temperaturen kommen. In diesem Fall ist ein Wasserkühler – auch Waterblock genannt – bestens geeignet. Die Geräte können zwar mit einer relativ hohen Temperaturspanne (temperature range) umgehen, trotzdem sind die Kühler sinnvoll, um der Hitze im Inneren des Rechners entgegenzuwirken.

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Fazit: DDR4-RAM sind derzeit das Maximum

Aktuell gibt es keinen leistungsfähigeren Arbeitsspeicher als die DDR4-Module. Sie sind nicht nur wesentlich schneller als ihr Vorgänger, sondern verbrauchen auch weniger Energie. Allerdings sind die modernen Speicherplatten nicht mit jedem Gerät kompatibel. Vor allem ältere Modelle werden nicht in den Genuss der DDR4-Geschwindigkeiten kommen. Während sich für Home- oder Business-Rechner Modelle mit 4 bis 8 GB anbieten, empfehlen sich für Spiele-PCs oder Videobearbeitung eher Speichermodule bzw. Kits mit mindestens 16 GB. Aufgrund ihrer zunehmenden Verbreitung lassen sich DDR4 RAM günstig erstehen. Neben dem Preis gehören die Speicherkapazität sowie die Taktfrequenz zu den wichtigsten Bewertungskriterien, die berücksichtigt werden sollten, wenn Sie ein DDR4 RAM kaufen möchten.

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