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NAS Basic 3.0 mit passiv gekühltem Apollo Lake 4-Kern Prozessor

NAS Basic 3.0 mit passiv gekühltem Apollo Lake 4-Kern Prozessor

Für das NAS - Basic 3.0 nutzen wir wieder ein Mainboard von ASRock. Konkret handelt es sich um das ASRock J3455-ITX, welches mit einem neuen Intel Apollo Lake Vierkern Prozessor ausgestattet ist. Im direkten Vergleich zur Vorgängerarchitektur auf Braswell Basis ist der Intel Celeron J3455 ca. 20-25% schneller. Der Geschwindigkeitsgewinn resultiert aus einer deutlich besseren IPC, den Takt konnte Intel zum Vorgänger sogar noch leicht reduzieren. Dies macht sich positiv im Energieverbrauch bemerkbar.

Die neue Intel HD Graphics 500 basiert auf Intels 9. GPU-Generation die bereits in den Skylake Prozessoren verbaut wurde. Wichtiger Unterschied: h.265 (HEVC) wird nun auch in 10bit voll via Hardware berechnet, ebenso Googles freier VP-9 Codec. Dazu hat ASRock einen HDMI 2.0 Port verbaut, der 4k @ 60 Hz ermöglicht.



CPU, Mainboard und Arbeitsspeicher

Das ASRock J3455-ITX besitzt 4 SATA-Ports der neusten Generation sowie einen kleinen M.2 Slot, welcher für die Aufnahme einer W-LAN Karte gedacht ist. Die 2 Arbeitsspeicherbänke können mit DDR3L-1600/1866 bestückt werden. Maximal sind 16GB Arbeitsspeicher möglich.

NAS Basic 3.0 mit passiv gekühltem Apollo Lake 4-Kern Prozessor

4x SATA 6G - max. 550MB/s pro Port
1x M.2 für W-LAN
AES-Ni - Beschleunigung von Ver- und Entschlüsselung
Vt-x, Vt-x EPT, VT-d - Virtualisierungsfeatures
2x USB 3.0 + 1x Front-USB 3.0
2x USB 2.0 + 2x Front-USB 2.0
1x Gigabit LAN (Realtek RTL8111GR, Wake-On-Lan, Wake-On-Wan, 802.3az EEE, PXE)
1x HDMI 2.0, 1x DVI + 1x VGA Display
1x PCIe 2.0 x1

Der Intel Celeron J3455 unterstützt die AES-Ni, also die Ver- und Entschlüsselung von Daten via AES in Hardware. Dadurch können nahezu ohne Leistungsverlust auf Wunsch die Daten auf dem NAS verschlüsselt werden.

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Theoretisch lassen sich die 4 SATA Ports durch den vorhandenen PCIe 2.0 x1 Slot um weitere 2-4 Ports erweitern, indem man zu einem PCIe-SATA-Controller wie der Syba PCI-Express-Controller-Karte greift. Aus unseren Erfahrungen in der Praxis ist davon aber abzuraten, die kleinen Boards kommen teilweise nicht mit der internen Adresszuweisung an zu viele SATA-Endgeräte klar und verursachen unter Umständen kritische Lese- oder Schreibfehler. Wir raten daher aktuell vom Einsatz von mehr als 4 SATA-Festplatten auf den Apollo Lake Mainboards ab.



Systemfestplatte - SSD über SATA / M.2 über USB 3

Wir hatten in der Vergangenheit häufig spezielle USB-Sticks mit haltbaren SLC-Speicherzellen empfohlen, da sich normale USB-Sticks mit MLC-Zellen nicht als Datenträger für ein Betriebssystem eignen, denn diese MLC-Zellen nutzen sich sehr schnell ab. Teilweise sind solche Sticks nach 1-2 Wochen Einsatz schon defekt.

Zu den teureren SLC-Sticks möchten wir euch aber nicht mehr raten, da doch einige Erfahrungsberichte in unserem Forum zeigen, dass auch die SLC-Sticks im Dauereinsatz zu schnell kaputt gehen. In meinem Heim-NAS werkelt ein SLC-Stick zwar schon knapp 2 Jahre ohne Probleme, vielleicht habe ich aber bisher einfach nur Glück gehabt.

In einem NAS möchte man sich die wertvollen SATA-Ports für die Datenfestplatten nicht durch eine Systemfestplatte blockieren, also habe ich nach einer Lösung gesucht und diese in einem M.2 USB 3.0 Adapter (siehe Anleitung) gefunden.

Konkret empfehlen wir hier die 32GB Transcend MTS400 SSD mit SATA Controller, die in einem speziellen USB 3.0 M.2 Stick Gehäuse steckt. Leider ist das Gehäuse mit 20 Euro fast genauso teuer wie die 32GB große SSD, lässt sich aber später auch noch wiederverwenden. Dazu empfiehlt sich noch der SODIAL(R) 8 Zoll USB 3.0 20-Pin Adapter, damit lässt sich die USB-Festplatte dann in das Gehäuse verfrachten und stört nicht.

Möchtet ihr lieber eine gewöhnliche SATA-Festplatte für das Betriebssystem benutzen, empfehlen wir als Alternative eine kleine SATA SSD wie die Transcend TS32GSSD340K (32GB). Für OpenMediaVault reichen auch schon 16 GB völlig aus.



Das richtige Gehäuse

Für ein NAS ist eine gute Kühlung der Datenfestplatten sehr wichtig. Daher empfehlen wir mit dem Cooler Master Elite 120 Advanced oder dem Fractal Design Core 500 zwei Mini-ITX Gehäuse die jeweils mit einem 140mm Lüfter ab Werk ausgerüstet sind. Dies kommt auch der Kühlung des Mainboards zu Gute, denn der Apollo Lake Vierkern Prozessor wird auf dem ASRock J3455-ITX passiv gekühlt.


Cooler Master Elite 120 Advanced
Gut und dabei noch recht günstig ist das Cooler Master Elite 120 Advanced, welches insgesamt 4 3,5 Zoll Festplatten aufnehmen kann (eine davon im 5,25 Zoll Slot mit Adapter). Der 140mm Lüfter sitzt in der Front und kühlt so 3 der Datenfestplatten ideal.

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Fractal Design Core 500
Eine gute Alternative ist das Fractal Design Core 500, in welches auch 4 3,5 Zoll Festplatten verbaut werden können. Wie auch beim Cooler Master Elite 120 Advanced können hier 3 Festplatten direkt und eine vierte Festplatte mittels Adapter im 5,25 Toll Slot verbaut werden.

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Netzteil

Möchte man ein kleines und sparsames NAS bauen ist ein internes ATX-Netzteil meistens nicht sinnvoll. Wir empfehlen bei solch sparsamen PCs dann eine PicoPSU-90 mit einem externem 60 oder 70W Netzteil. Bei geringen Lastzuständen sind nämlich selbst sehr effiziente ATX-Netzteile recht ineffizient. Das hatten wir in der Vergangenheit bereits getestet.

Mit einer PicoPSU-90 mit externem Netzteil wie dem Salcar 72W Trafo Transformator Netzteil lassen sich ca. 5 Watt einsparen im direkten Vergleich mit einem internen Markennetzteil. Netter Nebeneffekt eines externen Netzteiles: es ist absolut geräuschlos, während interne ATX-Netzteile in dieser Preisregion immer aktiv gekühlt werden.

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Nicht wundern: die PicoPSU-90 nutzt nur einen ATX-20 Stecker, die 4 zusätzlichen Anschlüsse dienen der redundanten Stromversorgung, welche bei kleineren System nicht benötigt wird.



Festplatten

Das wichtigste in einem NAS sind natürlich die Festplatten. Wir verwenden Festplatten des Typs Western Digital Red mit 8TB, diese Festplatten eignen sich durch eine auf NAS-Systeme optimierte Firmware besonders gut für unser System. So unterstützen die WD Red Festplatten z.B. TLER (Time-Limited-Error-Recovery). Diese Funktion sorgt durch eine Kommunikation mit dem Raid-Controller für eine höhere Stabilität. Alternativ kann man Festplatten der Seagate NAS Serie nutzen, die über ein vergleichbares Featureset verfügen.

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Western Digital gibt 3 Jahre Garantie auf die NAS-Serie. Der Preis liegt aktuell bei rund 43 Euro pro TB Kapazität. Generell macht es immer Sinn weniger Festplatten mit hoher Kapazität zu kaufen als viele Festplatten mit geringer Kapazität, denn die Ausfallwahrscheinlichkeit nimmt mit der Anzahl der Festplatten überproportional zu.



Zusammenbau

Egal für welches Gehäuse ihr euch entscheidet - der Zusammenbau ist denkbar einfach. Da der Prozessor bereits auf dem Mainboard verbaut ist, muss nur noch der Arbeitsspeicher sowie die PicoPSU-90 eingesteckt werden.

NAS Basic 3.0 mit passiv gekühltem Apollo Lake 4-Kern Prozessor

Selbst wenig versierte Anwender sollten die Komponenten in unter einer Stunde zusammenbauen können. Besondere Bios-Einstellungen müssen nicht vorgenommen werden, das System ist nach dem Zusammenbau direkt einsatzbereit.

Beim Arbeitsspeicher greift ihr am Besten zu Kingston DDR3L-1600 1,35V (KVR16LS11/4), denn das Mainboard ist bei der Speicherauswahl sehr kritisch und macht teilweise im Dual-Channel Modus mit anderen Speicherchips Probleme.



Vergleich der NAS-Betriebssysteme

Ihr könnt auf diesem NAS ein Betriebssystem euer Wahl installieren. Auch Windows 8.1 oder Windows 10 sind möglich, da Microsoft ab Windows 8 mit den Windows Storage Spaces einen eigenen Software-Raid ermöglicht.

OpenMediaVaultFreeNAS
Basis OSDebian 8FreeBSD 9.10 / 10 Beta 2
Raid-LevelJBOD, 0, 1, 5, 6, 100, 1, Raid-Z (5), Raid-Z2 (6), Z3
DateisystemeExt3, Ext4, XFS, JFSZFS, UFS
Arbeitsspeichermin. 4GBmin. 8GB
BedienungWeboberfläche, KonsoleWeboberfläche, Konsole
SchwierigkeitEinfachFortgeschritten
AnleitungJa, vollständigJa, vollständig


Wir verwenden in diesem NAS Vorschlag das Betriebssystem OpenMediaVault welches auf einen Debian Linux Unterbau setzt. Dadurch ist es fast unbegrenzt erweiterbar und die Bedienung ist über eine Weboberfläche sehr einfach. Das System ist kompatibel mit OpenMediaVault 2.x (Final) und mit OpenMediaVault 3.x (Beta). Die Startzeit des NAS dauert mit einer SSD nur ungefähr 30 Sekunden, aus dem Standby erwacht das NAS binnen 1-2 Sekunden.

Eine vollständige Schritt-für-Schritt Anleitung zur Installation von OpenMediaVault findet ihr auch bei uns.

Achtung: Die Installation dauert auf diesem System extrem lange (ca. 1 Stunde). Das liegt daran, dass der während der Installation genutzte Kernel die neuen Apollo Lake Prozessoren noch nicht richtig unterstützt. Nach der Installation steht dann direkt ein aktueller Kernel 4.9 zur Verfügung. Dann läuft das System fehlerfrei.

Eine gute Alternative ohne Startschwierigkeiten ist Ubuntu Server 16.10, der die neuen Apollo Lake Prozessoren bereits von Haus aus unterstützt. Eine umfangreiche Anleitung für die NAS-Installation von Ubuntu Server 16.10 findet ihr auch bei uns.



Stromverbrauch und Wake-On-Lan

Ein wichtiger Punkt bei einem NAS oder Home-Server ist der Stromverbrauch. Daher sind alle von uns ausgewählten Komponenten sehr sparsam. Als Betriebssystem haben wir OpenMediaVault in der Version 3.0.59 (Kernel 4.8) genutzt.

SituationVerbrauchBemerkung
Ausgeschaltet, kein Betriebssystem2,9W
Ausgeschaltet, aus OMV2,4W
Standby, WakeOnLan aktiv2,6W(Suspend-to-Ram)
Im Betrieb (ohne Festplatte, Idle)9W

Wir benutzen in diesem Vorschlag das Wake-On-Lan Feature des Mainboards. OpenMediaVault verfügt über ein Plugin mit dem Namen "AutomatischHerunterfahren". Dieses Script prüft anhand von speziellen Kriterien ob das NAS automatisch in den Standby-Modus wechseln soll. Ihr könnt z.B. euer Netzwerk alle 5 Minuten nach Clients wie PCs, Notebooks oder Mediaplayer scannen lassen. Ist kein Client mehr aktiv, so wechselt das NAS in den Standby.

Windows, Linux oder Mac Clients oder Mediaplayer z.B. mit Kodi (XBMC) können das NAS dann bei Gebrauch selbst aus dem Standy aufwecken. Dies passiert alles vollautomatisch! Ihr werdet gar nicht merken, dass euer NAS im Standby war. Mit dieser Methode lässt sich eine große Menge an Energie einsparen.

Die vollständige Konfiguration zu Wake-On-Lan und AutoShutDown findet ihr auch in der Installationsanleitung von OpenMediaVault.

Wir haben das Automatische Herunterfahren des NAS mehrfach getestet und es funktioniert mit der hier verwendeten Hardware einwandfrei. Die WOL-Funktionalität ist immer aktiv und muss daher im Bios nicht aktiviert werden.

Wichtig ist, dass im "AutomatischHerunterfahren" Plugin in den erweiterten Optionen folgende Zeile eingegeben wird:

TEMPPROCNAMES="-"

Vergisst man diese Konfiguration, wechselt das NAS nicht in den Standby und bleibt dauerhaft aktiv. Das Verhalten des Plugins lässt sich jederzeit über die Systemprotokolle nachvollziehen und ggf. anpassen.



Lautstärke

Durch die passive CPU-Kühlung und das passive, externe Netzteil ist das NAS System angenehm leise. Den Gehäuselüfter kann man auf Wunsch im Bios des Mainboards einstellen. Damit wird das System im Leerlauf nahezu unhörbar. Allerdings können sich die Datenfestplatten (je nach Anzahl) zu einem recht lauten Geräusch zusammenaddieren.



Häufige Fragen rund um OpenMediaVault


Da wir eigentlich alles wichtige bereits in unserer Installationsanleitung von OpenMediaVault beantwortet haben, fasse ich mich hier kurz.

Frage: Ist der Raid später erweiterbar ?
Antwort: Ja (Raid 0,5,6)

Frage: Kann man den Raid bei einem Festplattenausfall wiederherstellen ?
Antwort: Ja, defekte Festplatte austauschen und die Wiederherstellungsfunktion in OMV benutzen.

Frage: Kann man den Systemdatenträger austauschen ohne Daten auf dem Raid zu verlieren ?
Antwort: Ja, der Raid ist unabhängig vom Systemdatenträger.

Frage: Kann man die Hardware (CPU, Mainboard, Arbeitsspeicher) austauschen, ohne Daten auf dem Raid zu verlieren ?
Antwort: Ja, der Raid ist unabhängig von der verwendeten Hardware.

Frage: Ich habe Probleme mit der Installation von OMV (Grub-Bootloader)!
Antwort: Der OMV Systemdatenträger muss als erstes Laufwerk angeschlossen sein (/sda). Alle Datenfestplatten sollten während der Installation abgeklemmt werden.



Zusammenstellung

Hier haben wir alle Komponenten noch einmal aufgelistet.

KomponenteNamePreis
Mainboard inkl. CPUASRock J3455-ITX, 4x 1.5 GHz, 2.3 GHz Turbo93 Euro
Mainboard inkl. CPU (alternativ)ASRock J4205-ITX, 4x 1.5 GHz, 2.6 GHz Turbo126 Euro

Arbeitsspeicher2x 4GB Kingston DDR3L-1600 1,35V (KVR16LS11/4)4 Euro

System-Stick GehäuseUSB 3.0 M.2 Stick20 Euro
System-Stick SSD32GB Transcend MTS40030 Euro
System-SSD (alternativ)Transcend TS32GSSD340K (32GB)40 Euro

DC-WandlerPicoPSU-9033 Euro
NetzteilSalcar 72W Trafo Transformator Netzteil17 Euro

Netzteil (alternativ)be quiet! Pure Power 10 CM - 400W22 Euro

GehäuseCooler Master Elite 120 Advanced48 Euro
Gehäuse (alternativ)Fractal Design Core 50057 Euro

Zubehör3x deleyCON SATA 3 Kabel 0,5m4 Euro
Zubehör (optional)SODIAL(R) 8 Zoll USB 3.0 20-Pin4 Euro
Zubehör (1x je Datenfestplatte)SATA Kupplung auf 2x SATA Stecker3 Euro

DatenfestplattenWestern Digital Red, Preis je TB Kapazität43 Euro
Datenfestplatten (alternativ)Seagate NAS, Preis je TB Kapazität43-46 Euro

SummeGünstigste Zusammenstellung ohne Datenfestplattenca. 255 Euro



Fazit

Klein, leise und sparsam ist auch die 3. Ausgabe unseres NAS - Basic Vorschlages. Durch den bereits verbauten Prozessor ist der Zusammenbau auch für Anfänger sehr einfach zu bewerkstelligen. Für OpenMediaVault oder auch Ubuntu Server 16.10 reicht ein 4GB Arbeitsspeichermodul bereits aus, wer noch etwas Reserven haben möchte dem empfehlen wir allerdings 2 Module. Dann kann man auch den Dual-Channel Modus nutzen der nochmal eine deutliche Steigerung der Speicherbandbreite bewirkt.

Etwas mehr Leistung lässt sich auch durch ein Upgrade auf das ASRock J4205-ITX erzielen. Der dort verbaute Intel Pentium Prozessor taktet im Turbo ca. 300 MHz höher und ist so im direkten CPU-Vergleich knappe 10 Prozent schneller.

Als Systemdatenträger empfehlen wir die USB 3.0 zu M.2 SATA Kombination die mit Hilfe des SODIAL(R) 8 Zoll USB 3.0 20-Pin Adapters direkt auf das Mainboard gesteckt wird. So bleiben alle 4 SATA Ports für Datenfestplatten erhalten. Wem auch 3 Datenfestplatten ausreichen, der kann mit dem direkten Einbau einer kleinen SSD wie der Transcend TS32GSSD340K (32GB) nochmal etwas Geld sparen.



55 Kommentare

Von Stefan am 29.04.2017
Technikaffe.de Team

1857 Beiträge
@Richard: Die Lieferzeit liegt aktuell wirklich bei 3-4 Wochen, mir ist aber leider keine Alternative bekannt. Das von dir gepostete Gehäuse könnte gehen (sieht wirklich identisch aus), aber es gibt aktuell keine verfügbare M.2 SATA SSD mit 42 oder 60mm Länge.

Von Stefan am 29.04.2017
Technikaffe.de Team

1857 Beiträge
@Toupet: Du benötigst ein Y-Kabel: SATA Kupplung auf 2x SATA Stecker.

Von Toupet am 28.04.2017
Besucher

Hallo,

erst einmal ein riesen Lob für diese Anleitungen. Ich habe mir direkt die Komponenten dazu gekauft. Aber wie kann ich mehr als eine Festplatte mit Strom versorgen? Es ist ja nur ein SATA-Stromkabel am Netzteil.

Grüße

Von Richard am 28.04.2017
Besucher

Der hier empfohlene M.2 to USB 3.0 Stick (QUMOX M.2 (NGFF)) ist leider nicht mehr verfügbar bei amazon.
Genauso sieht es mit der Transcend MTS400 M.2 aus. Lieferzeiten von mehreren Wochen bei amazon.
Bei anderen Händler ist die 32GB-Version auch "im Zulauf" bzw. mit Lieferzeiten "sobald verfügbar" gekennzeichnet.
Gibt es Alternativen? Ich finde die Lösung sehr elegant, um Platz bei SATA-Anschlüssen zu sparen.
Ich schäue den Kauf über ebay bei einem chinesischen Händler.

Was ist von diesem Stick zu halten?
JUSTOP m.2 NGFF interne SSD zu USB 3.0 Gehäuse Adapter.

Er ist zwar etwas teurer, aber sieht von den Bildern sehr ähnlich aus.

Von Stefan am 28.04.2017
Technikaffe.de Team

1857 Beiträge
@Micha: Die PicoPSU-90 schafft bis zu 4 3.5 Zoll Festplatten via SATA-Kupplung.

Von Micha am 27.04.2017
Besucher

@Stefan
Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Dann werde ich wohl das teurere Board nehmen. Hat ja auch mehr Leistung.
Wie nutze ich diese SATA-Kupplung? Kommt die an die PicoPSU? Kann ich damit vier Platten versorgen?

Von Stefan am 27.04.2017
Technikaffe.de Team

1857 Beiträge
@Micha: In der Preisklasse bis 120 Euro gibt es meines Wissens nach kein anderes Mini-ITX Board mit Apollo Lake und 4x SATA.

Von Micha am 27.04.2017
Besucher

Hey, ich muss nochmal fragen:

Ich komme nur an das Board J3455B ran. Das hat nur zwei SATA Ports und keinen M2. Das ist für ein NAS natürlich etwas ungünstig. Ich muss bei nem bestimmten Händler kaufen, da ich dort einen enormen Zuschuss bekomme. Gibt es ein Alternativboard oder ne Lösung via PCI Ports nachzurüsten? Macht das denn Sinn?
Der große Bruder J4205 ist satte 40€ teurer, was mir die zwei Ports eigtl nicht wert sind... Und er will etwas mehr Strom... Aber die 10W unter Last sind zu vernachlässigen denk ich.

Danke schon mal

Von Dennis am 27.04.2017
Technikaffe.de Team

1037 Beiträge
@NASneuling:

Unter Windows, mit Kodi, funktioniert der HD Ton. Unter Linux bisher nicht.

Bezüglich der 3D MVC kann ich nichts sagen, damit kenne ich mich nicht aus.

Gruß
Dennis

Von NASneuling am 26.04.2017
Besucher

hier wird ein Problem bzgl Apollo Lake angesprochen. Kannst Du nachvollziehen ob das in deinem Set Up ebenfalls der Fall ist ?

https://rewster.uk/2017/02/12/asrock-j4205-itx-issues-that-intelasrock-need-to-fix/

Kurz es geht um " There is a problem with the HDMI on the J4205-ITX that if you try to passthrough HD audio you get silence, even though in the windows audio settings it indicates that passthough of DTS-MA and TRU HD is possible. Also if you try to play a 3D MVC file it does not work, or you get a corrupted image."

Das dürfte auch das von dir verbaute Board betreffen, oder ?

Grüsse

Von Micha am 26.04.2017
Besucher

Danke. Ich werde berichten wenn ich es umgesetzt habe. Aus preislicher Sicht werde ich aber keine WDRed nehmen...

Von Stefan am 26.04.2017
Technikaffe.de Team

1857 Beiträge
@Micha: Mit OpenMediaVault 3.x dauert das Aufwachen je nach Anzahl der Datenfestplatten (fahren leicht versetzt hoch) zwischen 5 und 15 Sekunden.

Von Stefan am 26.04.2017
Technikaffe.de Team

1857 Beiträge
@Simon: Ich würde ein Loch in eine der beiden weißen Blenden (Erweiterungsslots) bohren, dann beschädigst Du das Gehäuse nicht.

Von Micha am 26.04.2017
Besucher

@Stefan

Danke dir für die schnelle und umfangreiche Antwort. Dann wird es wohl erst NAS-Basic.

Wie ist es mit der Zeit beim WOL? Mein Zyxel braucht eine gefühlte Ewigkeit von fast einer Minute bis es wirklich erreichbar ist

Von Stefan am 26.04.2017
Technikaffe.de Team

1857 Beiträge
@Micha: Wenn der HP Microserver Gen 8 nicht schon ziemlich alt wäre, wäre er immer noch eine Empfehlung wert. Ein wirklich tolles und durchdachtes Gerät. Das NAS Basic 3.0 ist einfach viel moderner und - wie Du schon selbst schreibst - dementsprechend auch sparsamer.

Die neuen Apollo-Lake Prozessoren unterstützen zudem Vt-d, falls das für dich interessant ist. Ansonsten sind beide Systeme schnell genug um ca. 100-110 MB/s über das Netzwerk zu erreichen, wobei die Apollo Lake CPU im NAS Basic ca. 25% schneller ist (Multicore).

Von Micha am 26.04.2017
Besucher

Hallo Jungs, danke zunächst für eure tolle Seite und die super Tipps.
Nun zu meiner Frage:

Bis vor wenigen Tagen wollte ich mir den HP Microserver Gen8 mit Celeron anschaffen (auch von euch getestet). Nun sehe ich die Zusammenstellung NAS Basic 3.0 und bin echt am überlegen diese umzusetzen. Da ich Wert auf niedrigen Stromverbrauch lege sieht mir dies hier besser aus.
Welche Vor- bzw. Nachteile seht ihr im Vergleich zum HP microserver?
Wie schnell ist das NAS-Basic Online, wenn bspw Kodi es weckt und wie schnell ist der Datendurchsatz? Ich nutze derzeit ein Zyxel NSA310S und komme nur auf ca. 40MB/sek.

Danke euch schonmal.

Von Simon am 25.04.2017
Besucher

Moin,

wie kann ich denn am besten das picoPSU Kabel am Gehäuse nach draußen fest machen? Bei dem Gehäuse?
Fractal Design Core 500

Grüße

Von Stefan am 22.04.2017
Technikaffe.de Team

1857 Beiträge
@Dave: Standby und WOL hängen sowohl vom Betriebssystem als auch vom Client ab. Ich habe die Hardware mit OMV getestet und WOL per Windows 10 - das hat einwandfrei funktioniert. Ich weiß jetzt aber nicht mehr ob es eine "PCIe Power On (für WOL)" Funktion im Bios gibt oder ob das standardmäßig aktiviert war.

Von Dave am 20.04.2017
Besucher

Q:
Unterstützt das Board ASRock J4205-ITX auch 16 GB Ram?
A:
Ja hab ich auch

Q:
warum OMV? i finde "unRAID OS" besser - es kostet um 50-60e aber es lohnt sich
Q:
auf J4205-ITX - WOL ist immer aktiv?
Wie geht es? veil bis jetzt at mir funktioniert nur wann ist NAS im "standby" wann ist es "power off" (immer 12v adapter an) geht WOL nicht

Von Steven am 16.04.2017
Besucher

Die WOL-Funktionalität ist immer aktiv und muss daher im Bios nicht aktiviert werden.

Wichtig ist, dass im "AutomatischHerunterfahren" Plugin in den erweiterten Optionen folgende Zeile eingegeben wird:

TEMPPROCNAMES="-"

Das verstehe ich nicht ganz. Bei meinem alten N3150 habe ich im Bios ja immer die Option aktiviert, dass PCIE Geräte den PC wecken können. Oder benötigt man das mit OMV 3x nicht mehr ?
Diese zusätzliche Option steht bei mir im OMV 2.x auch nicht drin. Läuft aber alles...
Vielleicht kann mir das mal jemand erklären was damit gemeint ist ?

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Über den Autor
Stefan ist 33 Jahre alt, wohnt bei Hamburg und arbeitet als IT-Administrator in einer japanischen Firma. Stefan ist eines der drei Gründungsmitglieder von Technikaffe und schreibt seit April 2013 rund um die Themen Server, Netzwerk und Programmierung.