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Zotac ZBOX CI545 nano im Test unter Windows 10 und LibreELEC

Mit der Zotac ZBOX CI545 nano testen wir heute mal wieder einen Mini PC aus dem Hause Zotac. Das Gerät ist, wie alle ZBOXen der C-Serie, passiv gekühlt und verspricht durch den verbauten i5 Notebookprozessor hohe Leistung in einem lautlosen System.

Zotac ZBOX CI545 nano im Test unter Windows 10 und LibreELEC


In der ZBOX CI545 nano ist eine Intel Core i5-6300U Dual-Core CPU verbaut. Der Prozessor taktet mit 2,4 GHz (Turbo bis 3,0GHz) und basiert auf Intels, in 14nm gefertigten, Skylake Architektur.

Als Grafikeinheit ist in der CPU Intels Iris Graphics 520 integriert. Diese GPU taktet hier mit 0,35 GHz (Turbo bis 0,95 GHz) und besitzt 24 Ausführungseinheiten.

Auch bei den Peripherieanschlüssen hat Zotac wieder einmal nicht gespart. Neben SD-Cardreader, diversen Standard USB Anschlüssen, 2 USB 3.1 Ports (Typ C), sind auch AC-WLAN und Bluetooth mit an Bord.



Lieferumfang

Der Lieferumfang besteht aus:
1x Zotac ZBOX CI545 nano, 1x Netzteil, 2x Netzkabel (DE/UK), 1x Externe W-LAN Antenne, 2 Tüten mit Schrauben (HDD / VESA-Halterung), 1x VESA-Halterung (2 Teile), 1x Kühlleitpad, 1x CD mit Treibern, 1x USB Stick mit Treibern und ein paar Dokumenten.

Zotac ZBOX CI545 nano im Test unter Windows 10 und LibreELEC




Externe Anschlüsse

Auf der Vorderseite der Zotac ZBOX CI545 nano befinden sich 1 USB 3.0 Port (Typ-A), 2 USB 3.1 Ports (Typ C) und ein 3-in-1 (SD/SDHC/SDXC) Kartenleser, welcher bootfähig ist. Des weiteren gibt es noch einen Stereo-Ausgang (Klinke) und einen MIC-Eingang (Klinke).
Zotac ZBOX CI545 nano im Test unter Windows 10 und LibreELEC
Die Rückseite ist mit reichlich Anschlüssen ausgestattet, hier befinden sich 2x USB 3.0 Ports (Typ-A), 2x Gigabit LAN (RJ45), 1x HDMI 1.4a, 1x Display Port 1.2, 1x Buchse für das externe Netzteil und ein Anschluss für die externe W-LAN Antenne.
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Netzwerk

Da die Zotac ZBOX CI545 nano 2 Gigabit Netzwerkanschlüsse besitzt, sind auch 2 Netzwerkchips verbaut. Zotac setzt hier auf Vielfalt und so besitzt die ZBOX sowohl ein Realtek Chip, als auch ein Intel Netzwerkchipsatz (Intel I219-LM).

Zusätzlich besitzt die Zotac ZBOX CI545 nano eine austauschbare Dual-Band Wireless-AC Karte (Intel AC 8260NGW). Die Geschwindigkeit des Moduls ist mit bis zu 867 Mbps angegeben und Bluetooth 4.1 ist im Modul mit integriert.

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Zusätzlich zu der externen WLAN Antenne, besitzt die ZBOX CI545 nano auch noch eine im Gehäuse integrierte Antenne. Dies sorgt für beste Empfangsqualität des Moduls.



Festplatte

Die ZBOX CI545 nano verfügt über den Platz für einen 2,5“ Datenträger, mehr Festplatten können nicht verbaut werden. Es handelt sich hierbei um einen SATA 3 Anschluss mit einer Geschwindigkeit von 6 Gbps.

Zum Einbau des Datenträgers muss lediglich eine Halteblech entfernt, die Festplatte mit dem Blech verschraubt und dann Beides zusammen wieder eingesetzt werden.

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Unsere Benchmarks zeigen, das die Anbindung einer Festplatte in der ZBOX optimal funktioniert. Unsere Testfestplatte (120GB Samsung 850 EVO ) erreicht ihre maximale Geschwindigkeit.

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TYPSeq. LesenSeq. Schreiben
Herstellerangaben540 MB/Sek.520 MB/Sek.
CrystalDiskMark551 MB/Sek.527 MB/Sek.
ATTO Benchmark554 MB/Sek.528 MB/Sek.



Arbeitsspeicher

Die ZBOX CI545 nano verfügt über 2 Speicherbänke in denen insgesamt bis zu 16GB DDR3L, SO-DIMM, 1,35V Arbeitsspeicher mit bis zu 1600MHz verbaut werden können.

Durch die 2 verfügbaren Speicherbänke lässt sich der Dual-Channel Modus nutzen. Dies ist auf jeden Fall zu empfehlen, wenn die interne Grafikeinheit voll ausgenutzt werden soll.

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In unserem Testgerät haben wir 2 4GB-Module von Kingston (KVR16LS11/4) verbaut. Diese funktionieren einwandfrei.

Die von Zotac getesteten Module könnt ihr euch hier anschauen:
https://www.zotac.com/download/mediadrivers/mb/cpu/b320ci545.txt



Verarbeitung

Am Design hat Zotac seit der Einführung der C-Serie nichts verändert. Der matt schwarze Kunststoff ist zwar kein Hingucker, dafür aber völlig unempfindlich gegen Kratzer. Das Wabenmuster prägt zum einen das typische Design der C-Serie und zum anderen wird die Hardware dadurch optimal belüftet.

Die Unterseite besteht komplett aus Aluminium und dient gleichzeitig als Kühlkörper. Mehr dazu aber im Abschnitt zur Kühlung der ZBOX.

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Ausgabe Audio + Video

Digital Audio gibt die ZBOX CI545 nano über den HDMI oder DisplayPort aus. Beide Ausgänge sind in der Lage die HD-Tonspuren wiederzugeben. Dies hat in unserem Test mit dem aktuellen Alpha-Build von Kodi 17 (Krypton) unter Windows auf Anhieb funktioniert. (HD-Tonspuren unter Windows aktivieren)

Zusätzlich kann die ZBOX Stereoton über die Klinkenbuchse auf der Vorderseite wiedergeben.


Der HDMI Port trägt die Spezifikation 1.4a und unterstützt eine maximale Auflösung von 4096x2160 Bildpunkten bei 24Hz, der DisplayPort hingegen besitzt die Spezifikation 1.2 und unterstützt somit eine maximale Auflösung von 4096x2340 Pixeln bei 60Hz.

Es lassen sich damit also 2 4k-Monitore betreiben, wobei die Bildwiederholfrequenz über den HDMI Port von nur 24Hz, eher nicht für den Bürobetrieb geeignet ist. Sollte man 2 Monitore mit Full HD Auflösung betreiben wollen, ist dies kein Problem, da der HDMI Port bis zu einer Auflösung von 1920x1200 Pixeln mit 60Hz betrieben werden kann.



Grafikeinheit

Die verbaute Intel Iris Graphics 520, ist mit 24 EU (Execution Units) ausgestattet und taktet mit 0,35GHz (Turbo bis 0,95GHz). Die Grafikeinheit der ZBOX CI545 nano gehört damit zwar schon zu Intels Iris Graphics, zum Spielen ist die Grafik aber weniger geeignet. Lediglich ältere und nicht sehr anspruchsvolle Spiele, bzw. Emulatoren sollten mit der Intel Iris 520 laufen.

Für einfache Photoshop Anwendungen ist die Grafikeinheit aber ausreichend bemessen, da hier auch CPU Leistung eine entscheidende Rolle spielt und der verbaute Notebookprozessor dabei einen guten Job macht.



Lautstärke / Kühlung

Wie alle ZBOXen der C-Serie ist auch die ZBOX CI545 nano passiv gekühlt und somit komplett lautlos. Auch das Netzteil gibt keinen Mucks von sich, somit holt man sich mit der CI545 einen absolut lautlosen Mini PC nach Hause.

Die Kühlung der ZBOX CI545 nano läuft über einen großen Kühlkörper innerhalb des Gehäuses. Direkt auf der CPU sitzt ein Voll-Alu-Körper der die Wärme über 2 Heatpipes an einen gehäusegroßen Lamellenkühlkörper ableitet.

Zusätzlich sind weitere Kühlpads an dem Voll-Alu-Körper angebracht, um auch die Wärme der anderen Hitze erzeugenden Komponenten optimal abzuleiten.

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Aufgrund der Bauart bzw. der Art der Kühlung wird das Gehäuse der ZBOX schnell recht warm. Dies ist bereits bei niedrigerer Auslastung des Systems wahr zu nehmen und zeugt von einem guten Abtransport der Wärme aus dem Gehäuse. Dies sieht man vor allem daran, das die verbauten Komponenten hierbei ausreichend kühl bleiben.

Unter längerer voller Auslastung der CPU und FPU mit dem Stresstest von AIDA64 (dieses Szenario erzeugt die meiste Hitze) kommt die Kühlleistung arg an Ihre Grenzen. Nach ca. 10 Minuten wurden die beiden CPU Kerne bis zu 100°C heiß, so das Diese gedrosselt wurden und auch das Gehäuse wurde oben fast 70°C und unten fast 55°C heiß.

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Dies ist natürlich eine Extremsituation die im normalen Arbeitsalltag eigentlich nicht vorkommt. Während der normalen Tests war die CPU Temperatur immer im grünen Bereich und hat sich nie herunter getaktet. Zum Videos encodieren ist die ZBOX aber eher nicht geeignet.

Für den Fall das keine SSD sondern eine 2,5“ HDD verbaut werden soll, legt Zotac noch ein Kühlpad bei, welches auf der HDD angebracht werden muss. Aufgrund der eh schon sehr starken Wärmeentwicklung, würde ich aber eh vom Verbauen einer normalen 2,5"HDD abraten.

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Das Netzteil

Der Zotac ZBOX CI545 nano liegen ein externes Netzteil (Kabellänge ca. 1,7m) und 2 Netzkabel (DE/UK, Länge ca. 1,2m) bei.

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Das Netzteil hat 65W (19V/3,42A).

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Installation von Windows 10 - 64bit

Die Installation von Windows 10 lief ohne Probleme und sehr zügig durch.

Hier eine kleine Kurzanleitung zur Installation:

1. Windows Image herunterladen (z.B. bei Chip.de)
2. Bootfähigen USB-Stick erstellen
3. Windows Image entpacken und Inhalt auf den USB-Stick kopieren
4. Mit dem USB-Stick booten
5. Windows 10 installieren

Die Treiber für die ZBOX CI545 nano stellt Zotac hier zum Download bereit:
https://www.zotac.com/de/product/mini_pcs/ci545-nano-2#download



Windows 10 – Arbeiten + Medienwiedergabe

Der Startvorgang von Windows dauert knapp 15 Sekunden, danach erscheint der Desktop und die ZBOX ist einsatzbereit.

Der verbaute i5 Prozessor ist ausreichend für alle Office Aufgaben bemessen und auch Photoshop lief ohne Probleme.

Das Abspielen sämtlicher Medien von 1080p bis 4k war mit der neuesten Alpha von Kodi 17 (Krypton) problemlos möglich. Lediglich bei Material das mit dem HEVC Codec in 10bit encodiert wurde musste sich die CPU geschlagen geben. Um das Material in Software zu decodieren ist die CPU zu schwach und in Hardware kann HEVC in 10bit erst ab der nächsten Prozessor-Generation, Kaby Lake, decodiert werden.



Leistungsaufnahme

Die maximale TDP des in der Zotac ZBOX CI545 nano verbauten Intel Core i5-6300U liegt bei niedrigen 15W.

Wie der Stromverbrauch im Betrieb unter Windows aussieht, haben wir hier für euch aufgelistet:

SzenarioZBOX CI545 nanoIntel NUC6i5SYK/H
Windows Idle11,8W8,4W
Windows Energie Sparen1,0W0,9W
Prime 9536,6W29,9W
Heavyload36,5W29,8W
Cinebench 11.5 Multicore32,5W22,6W
Cinebench 15 Multicore32,7W23,3W
WinRAR 5 x64 max. Kompr.26,5W20,5W
7zip Benchmark31,1W-NV-*
Kodi 1080p Video h.264 29-30W12,8-13,2W
Kodi 4k Video h.264 30-31W14,1-15,5W
Kodi 1080p Video h.265 28W12,3W
Kodi 4k Video h.265 25-33W12,9-15,8W
Standby0,8W0,5W

*Nicht Verfügbar. Der Wert wurde bei den Tests dieses Gerätes nicht ermittelt.



Benchmarks

AIDA64 CPUID

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AIDA64 GPGPU

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AIDA64 Cache & Memory Benchmark

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7-Zip Benchmark

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Cinebench 11.5 + 15

BenchmarkErgebnis
Cinebench 11.5 OpenGL 31,46 BpS
Cinebench 11.5 CPU Single Core 1,38 Punkte
Cinebench 11.5 CPU Multi Core 3,44 Punkte
Cinebench 15 OpenGL 37,78 BpS
Cinebench 15 CPU Single Core 109 Punkte
Cinebench 15 CPU Multi Core 309 Punkte

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Futuremark 3DMark

BenchmarkErgebnis
Sky Diver 1.08377 Punkte

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http://www.futuremark.com


Geekbench

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WinRAR

Um eine 1,565GB große MKV-Datei zu packen (Rar-Format, Max. Kompression) benötigte die Zotac ZBOX CI545 nano 162 Sekunden was einer Geschwindigkeit von 9,89MB/s entspricht.

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7-Zip

Um das aktuelle Windows 10 Pro Image (Vers. 1511 – 3,74GB) zu entpacken, benötigt die ZBOX 31 Sekunden (51,70MB/s). Das komprimieren des entpackten Images ist in 8:13 Minuten erledigt (3,32MB/s).

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Die Prozessorauslastung bei der Wiedergabe aktueller Videodateien haben wir mit der Alpha Version von Kodi 17 (Krypton) unter Windows 10 getestet.

TestAuslastung
Win Kodi 1080p BBB h.2649-12%
Win Kodi 1080p Birds h.2649-12%
Win Kodi 4k WTTS h.26411-15%
Win Kodi 4k TCEFS h.26412-14%


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TestAuslastung
Win Kodi 1080p Sintel h.2657-11%
Win Kodi 4k Sintel h.26512-17%
Win Kodi 4k Tears of Steel h.26510-15%
Win Kodi 4k TCL h.2659-15%


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Wiedergabe von Online Videomaterial unter Windows

Amazon Prime bis Full HD
Ohne Probleme möglich. Die CPU-Auslastung bei dem Film Die Tribute von Panem Mockingjay Teil 1 in 1080p, lag zwischen 8 und 14%.

Youtube bis 4k
Problemlos möglich. Die CPU-Auslastung schwankte zwischen 3 und 8%.
(Testvideo: Costa Rica in 4K 60fps ULTRA HD)

ARD Mediathek
Auch hier ist das abspielen Problemlos möglich. Die CPU-Auslastung lag zwischen 2 und 6%. (HTML, höchste Qualität)

7tv.de
Benötigt etwas mehr Ressourcen, die CPU-Auslastung lag immer zwischen 12 und 20%.


(Verwendeter Browser: Microsoft Edge)



Die Zotac ZBOX CI545 nano unter LibreELEC

Die aktuelle Version von LibreELEC 7.0.2 lies sich ohne Probleme installieren. Wir haben LibreELEC auf einer SD-Karte (16GB Transcend Ultimate-Speed) installiert, die Installation auf einer internen Festplatte oder einem USB-Stick ist aber auch problemlos möglich.

Die Installation von LibreELEC funktioniert genau wie bei OpenELEC, daher könnt ihr bei Bedarf diese Anleitung benutzen: Schritt für Schritt Installationsanleitung für OpenELEC

Unter LibreELEC lassen sich, wie auch unter Windows in Kodi, alle Videodateien bis auf 10-bit-HEVC Material abspielen. Erstaunlich hierbei ist, dass der Stromverbrauch unter LibreELEC wesentlich geringer ist.

Hier der Verbrauch unter LibreELEC und Windows anhand ein paar Beispielen im Vergleich:

Testvideo - Auflösung - FPS - CodecLibreELECWindows
Big Buck Bunny - 1080p - 24fps - h.26413,5W29,7W
Birds - 1080p - 23,976 - h.26413,6W29,0W
Whisper to the Sky - 4096x2160 - 23,976fps – h.26418,1W31,1W
The Curvature Earth from Space - 3840x2160 - 29,97fps - h.26419,5W30,8W
Sintel - 4096x1744 - 24fps - HEVC - 8bit17,3W32,9W
Tears of Steel - 4096x1720 - 24fps - HEVC - 8bit17,4W27,3W
TCL - 3840x2160 - 29,970fps - HEVC - 8bit20,3W24,7W

Sollte man die ZBOX CI545 nano auch als Mediaplayer in Betracht ziehen, bietet sich ein Dual-Boot an. Wie ihr das einrichtet haben wir in dieser Anleitung ausführlich beschrieben:
HowTo: Dualboot Windows10 und LibreELEC / OpenELEC



Bedienung der Zotac ZBOX CI545 nano als Mediaplayer

Leider besitzen die ZBOXen der 5er-Reihe seit der ZBOX CI523 nano keinen Infrarotempfänger mehr. Out of the Box kann man die ZBOX daher nicht mehr mit einer Infrarotfernbedienung steuern.

Aber es gibt natürlich noch viele andere Möglichkeiten die hervorragend funktionieren:

1. Flirc
Gibt es schon länger und damit lässt sich jeder PC mit einem IR-Empfänger ausstatten. FLIRC haben wir bereits vor längerer Zeit getestet. (Zum Test)

2. Mini Tastatur mit Touchpad
Hier empfehle ich wieder die Rii mini i8+ Funktastatur. Das Teil ist super. Ich nutze diese kleine Tastatur als ergänzung zu meiner Harmony wenn ich mal alle verfügbaren Tasten brauche um was einzustellen (oder aber wenn sich die Harmony wieder gerade mal in den Kissen versteckt hat ;) ). Die Rii mini i8+ haben wir bereits ausführlich getestet, hier gehts (zum Test).

3. USB-CEC-Adapter von Pulse Eight
Damit ist es möglich die ZBOX direkt mit euer TV Fernbedienung zu bedienen.
Infos zur Funktion und ob euer Fernseher unterstützt wird, findet ihr in (unserem Test).



TYPDetails
CPUIntel Core i5-6300U Dualcore Prozessor mit 2,4GHz (Turbo bis 3,0GHz)
ArchitekturSkylake-U / 14nm
Arbeitsspeicher2x DDR3L-1600 SODIMM, 1,35/1,5V, bis zu 16GB (2x8GB)
Festplatte1x 2,5“ SATA 3 6Gbps HDD/SSD
GrafikeinheitIntel Iris Graphics 520, 24EU
Video Ports1x HDMI 1.4a, 1x Mini Display Port 1.2
Card Reader1x 3-in-1 (SD/SDHC/SDXC)
LAN2x Gigabit LAN (1x Intel I219-LM, 1x Realtek)
WIFIAC WLAN 867 Mbps (Intel AC-8260)
USB Ports Vorderseite2x USB 3.1 Typ C, 1x USB 3.0
USB Ports Rückseite2x USB 3.0, 2x USB 2.0
Audio PortsHDMI/Displayport Audio, 1x Stereo Klinke (Front), 1x Mic-In (Front)
Audio ChipsatzRealtek ALC892
Netzteil65W (19V / 3,42A), extern
BetriebssystemOhne, Windows 10 / LibreELEC ready
Abmessungenca. 146,4 x 126,5 x 60,5mm (LxBxH)
ReleaseQ3 / 2016
Aktueller Preis bei Amazon547 Euro



Shopping-Liste

ArtikelPreis
Zotac ZBOX CI545 nanoab ca. 550 EUR
Arbeitsspeicher
4GB Kingston KVR16LS11/4, DDR3L-1600, 1.35V35 Euro
8GB Kingston KVR16LS11/8, DDR3L-1600, 1.35V63 Euro
8GB Kit Kingston HX316LS9IBK2/8, DDR3L-1600, 1.35V79 Euro
16GB Kit Kingston HX316LS9IBK2/16, DDR3L-1600, 1.35V138 Euro
SSD
120GB Samsung 850 EVO92 Euro
250GB Samsung 850 EVO98 Euro
500GB Samsung 850 EVO158 Euro
SD-Karte
16GB Transcend Ultimate-Speed15 Euro
32GB Transcend Ultimate-Speed19 Euro
USB-Stick
16GB Integral Fusion Mini USB 3.0 (140MB/s lesen, 10MB/s schreiben)12 Euro
32GB Integral Fusion Mini USB 3.0 (140MB/s lesen, 20MB/s schreiben)18 Euro
16GB SanDisk Cruzer Extreme USB 3.0 (150MB/s lesen, 75MB/s schreiben)17 Euro
32GB SanDisk Cruzer Extreme USB 3.0 (180MB/s lesen, 110MB/s schreiben)24 Euro



Fazit

Die ZBOX CI545 nano ist ein sehr gut verarbeiteter Mini PC, der vor allem durch seinen lautlosen Betrieb punkten kann. Der verbaute i5 Notebookprozessor bietet dabei eine, gerade für diese Größe, sehr gute Performance.

Die unter Vollast nicht ausreichende Kühllösung ist ein Manko, dafür aber eben auch komplett lautlos. Allerdings haben wir die CPU auch nur bei gleichzeitiger, künstlicher Auslastung der CPU + FPU zum Throtteln bekommen. Im Betrieb, z.B. beim packen einer MKV-Datei (CPU Auslastung 100%), gab es nie Hitzeprobleme.

Wer die lautlose, kleine, leistungsstarke ZBOX CI545 nano sein Eigen nennen möchte, muss zur Zeit noch tief in die Tasche greifen. Preislich liegt das Gerät zur Zeit bei ca. 550,00 EUR, ist aber erst bei wenigen Händlern vorrätig. Hier tut sich eventuell noch was, wenn die ZBOX besser verfügbar ist.

Ansonsten erhält man mit der ZBOX CI545 nano gewohnte Zotac Qualität, die eigentlich immer Empfehlenswert ist.



PositivNegativ
Leistungsfähige CPUKühlleistung unter Vollast nicht optimal
Sehr kompaktes FormatZur Zeit noch relativ hoher Preis
Lautlos




15 Kommentare

Von Dennis am 12.09.2016
Technikaffe.de Team

1029 Beiträge
@Andreas:

Ich musste das Testgerät leider recht schnell zurück schicken daher kann ich das leider nicht mehr nachsehen.

Wende dich am Besten an den Support von Zotac, die sind eigentlich immer sehr hilfsbereit.

Gruß
Dennis

Von Andreas am 12.09.2016
Besucher

@Dennis

Vielen Dank für den tollen Testbericht. Ich hätte nur eine kurze Frage zu einer bestimmten BIOS-Einstellung. Und zwar, ist es möglich, im BIOS des Zotac-Gerätes das "HDD Password" (Stichwort ATA Security bzw. Class 0 Security) zu vergeben? Also ein Passwort ausschließlich für die SSD wie z.B. die Samsung 850 EVO, die mit diesem Passwort die integrierte AES-Veschlüsselung aktivieren kann. Danke im Voraus.

Viele Grüße
Andreas

Von Besucher am 11.09.2016
Besucher

Es gibt ja auch ein Schwester-Modell CI543, das bis auf wenige Unterschiede (1xLAN statt 2, 1 USB 3.0 Anschluss weniger und ein 6200U statt 6300U) absolut identisch zum hier getesteten Modell ist und gerade mal knapp 400 Euro kostet. Eben dieses CI543-Modell und nicht das CI545 sollte als Alternative zu Beebox und Konsorten angesehen werden.

Von Dennis am 01.09.2016
Technikaffe.de Team

1029 Beiträge
@tasar:

Es gibt Leute denen ist auch das zu laut, der Markt für lüfterlose Geräte ist definitiv da, sonst hätte Zotac nicht so viel Erfolg damit. 2,5m ist ja auch relativ weit weg, stell dir vor das Gerät steht auf dem Schreibtisch 30cm vor dir...

Ich denke du weißt was ich meine.

Der Celeron 3150 wäre mir für deine Anwendung auch zu schwach. Perfekt für deinen Anwendungsbereich finde ich z.B. den Pentium 3700 der in der NUC5PPYH verbaut ist.

Gruß
Dennis

Von tasar am 31.08.2016
Registrierter Benutzer

16 Beiträge
Ok, mit dem "lüfterlos" ist mir entgangen aber ich kann nur für die Beebox 3150 sprechen und die ist trotz Lüfter in rd. 2,5m von mir nicht wahrnehmbar. Allerdings läuft sie bei mir auch nie am Limit, Haupteinsatz bei mir ist Kodi und Windows 10 Internet/Office Bereich.
Mal schauen, wie sich der Preis bei dem Teil entwickelt. Bin nämlich am überlegen, ob mein normaler Alttagsrechner (i5-4570) so einer kleinen Box weichen sollte, den im Grunde ist der 4570 für meine Aufgaben deutlich überdimensioniert. Der 3150 ist mir aber doch etwas zu langsam.

Von Dennis am 29.08.2016
Technikaffe.de Team

1029 Beiträge
@Falo:

Das muss die innere Temperatur sein. Oben sind ja viele Lüftungsöffnungen und die Kamera muss da quasi "durch" gemessen haben. Beim anfassen fühlte sich die Unterseite z.B. wesentlich heißer an.

Ich habe noch ein günstiges Infrarot Thermometer und das hat mir die gleiche Temperatur angezeigt, daher kann ich einen Fehler der Kamera ausschließen.

Von Dennis am 29.08.2016
Technikaffe.de Team

1029 Beiträge
@Rolf:

Der Leistungsunterschied ist deutlich:
http://www.technikaffe.de/cpu_vergleich-intel_core_m_5y10c-456-vs-intel_core_i5_6300u-589

Von Dennis am 29.08.2016
Technikaffe.de Team

1029 Beiträge
@Mick:

Dafür reicht die BeeBox 3150 aus, etwas mehr performance schadet aber bei Office und surfen nicht. Perfekt finde ich dafür z.B. die NUC5PPYH in der ein Pentium N3700 verbaut ist.

Die hier verbaute CPU wäre dafür hingegen völlig überdimensioniert.

Gruß
Dennis

Von Dennis am 29.08.2016
Technikaffe.de Team

1029 Beiträge
@tasar:

Wie Yoshi schon geschrieben hat ist dieser PC hier lüfterlos, das sind Beebox oder NUC eben nicht.

Ich bin aber auch gespannt wie sich der Preis entwickelt, ich denke da wird sich noch was tun denn trotz allem bleibt der Preis recht hoch.

Gruß
Dennis

Von Mick am 29.08.2016
Besucher

Interessanter Test. Ich bin zurzeit auf der Suche nach einem Kleinstrechner und schwanke noch, ob mir die Beebox 3150 für meine Ansprüche genügt oder ob ich etwas mehr Power -wie z.B. hier angeboten- benötige.

Der Rechner würde bei mir ausschließlich zum Surfen, Musikhören (Spotify), Streamen von Videoinhalten (Netflix, Amazon Prime, Youtube, NBA Gametime) und selten Office (Word, Excel, Outlook) genutzt.

Reicht die Power der Beebox hier aus, oder sollte ich etwas mehr investieren?

Von Yoshi am 29.08.2016
Registrierter Benutzer

4 Beiträge
@tasar: Den Preis kann man u.a. auch damit begründen, dass man bei dem einen Gerät einen Lüfter sieht, wenn man es aufschraubt, bei dem anderen nicht ;)

Manche Menschen sind bereit für Ruhe mehr zu bezahlen!

Von tasar am 28.08.2016
Registrierter Benutzer

16 Beiträge
Danke für den wieder mal sehr tollen Bericht, lese ich immer wieder gerne hier.

Da ich selbst gerade auf der Suche nach etwas potenterem bin als der Beebox 3150 -die ich seit einige Zeit habe- hab ich den Artikel mit Interesse gelesen.
Allerdings bei Abschnitt mit dem Preis, war dann erstmal Schluss, rd. 550€ für die magere Aussattung finde ich deutlich überzogen.
Kein mSata Port, kein IR geschweige denn Fernbedienung . Für was dann soviel Geld??
Wenn ich mir dann die neue Beebox S6200U ansehe, bessere Ausstattung für wesentlich weniger Taler, der sicherlich auch noch sinken wird.
Gut, die hat nur einen 6200 aber das sind teilweise nicht mal 5% Speedunterschied zum 6300 (lt. eurer Tabelle) aber dafür fast 200€ Aufschlag?

Mal warten, wenn die neuen NUC´s draußen sind, sonst wirds wohl doch die Beebox.

Von Falo am 27.08.2016
Besucher

Danke für den TEst, das ist ja wirklich ein heißes Teil.

Ich habe jetzt mit Wärmebildaufnahmen nicht so viel erfahrung, aber ist das Gehäuse unter Last außen wirklich 68,9 Grad heiß , oder zeigt das Bild eine Interne Temperatur von einen kühlkörper der durch die Lüftungslöcher gemessen wird ?

Weil fast 70 Grad Gehäusetemperatur reicht ja schon für Brandverletzungen bei kurzzeitgen Einwirken :(

Von Rolf am 27.08.2016
Besucher

Vielen Dank für den Test.
Ich habe momentan die ZBOX CI521. Wie würdest Du den Leistungsunterschied einschätzen. Lohnt ein Upgrade?
Viele Grüße
Rolf

Von Loïc am 27.08.2016
Besucher

Schöner test wie immer.
Lustig zu sehen, dass die passiv gekühlte zbox bei Videowiedergabe unter Windows mit kodi mehr als doppelt so viel Energie verbraucht und Aber passiv gekühlt wird. Kommt dieser Umstand dem Mehr an Anschlüssen? Funktioniert USB 3.1 per C Stecker unter librelec?

Schönes Wochenende

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Über den Autor
Mit seinen 36 Jahren ist Dennis nicht nur der Senior des Technikaffe Teams, er hat im Laufe seines langen Lebens auch viel Erfahrung im Heimkinobereich sammeln können. Für seine "Packen wirs einfach an" Mentalität mögen wir Ihn noch mehr als für seine Fahrkünste.