Leitfaden: Seafile unter OMV installieren in 10 Schritten.

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  • Leitfaden: Seafile unter OMV installieren in 10 Schritten.

    Guten Abend,

    da ich mit owncloud nicht zufrieden war und auf dem RaspberryPi früher schonmal Seafile laufen hatte, hab ich es mal auf das NAS gespielt.

    Das ganze funktioniert in der Konsole mit wenigen Schritten:
    1. Entweder als root anmelden oder vor alle Befehle noch das "sudo" schreiben.
    2. Navigiert am besten gleich dahin, wo ihr seafile installieren wollte und legt einen Ordner seafile an ("mkdir seafile"). Wechselt dann in den Ordner und los gehts.
    3. (MySQL-Server installieren: apt-get install mysql-server) - falls nicht schon vorhanden
    4. Installer runterladen: wget bintray.com/artifact/download/…erver_5.0.4_x86-64.tar.gz (alternativ: wget download.seafile.de/seafile-server_latest_i386-64.tar.gz)
    5. Installer-Archiv entpacken: tar -xzf seafile-XXX (Es sollte nur eine Datei im Ordner vorhanden sein. Die Tabulator-Taste erfüllt in solchen Fällen die Funktion einer Autovervollständigung)
    6. Wechseln in das soeben entpackte Verzeichnis: cd seafile-XXX....
    7. Installation starten: ./setup-seafile-mysql.sh
    8. Folgt den Anweisungen im Menu. Hinweis: An einer Stelle werdet ihr nach der domain gefragt. Wollt ihr auch via WAN darauf zugreifen, dann tragt eure dyndns ein. Wenn ihr eure LAN-IP eintragt, dann geht es auch nur aus dem LAN.
    9. Dienst starten: ./seafile.sh start
    10. Dienst starten: ./seahub.sh start



    Voila. Das war es auch schon. Nun ruft ihr im Browser noch die von euch im Installationsprozess angegebene Domain:8000 oder IP:8000 auf und meldet euch an. Bei mir hat es sowohl unter OMV2 als auch unter OMV3 funktioniert. :thumbsup:

    Ich werde in den kommenden Tagen noch etwas ausführlicher damit rumspielen und berichten. Besonders auf die Performance bin ich gespannt.
    HW: Asus AT5IONT-I Deluxe mit Intel Atom 1,8GHz (onboard) mit 4GB DDR3 RAM, 60 GB SSD (System), 4TB HDD (Data), 1TB HDD (Backup) // Spenden werden gern akzeptiert :D
    SW: Debian + OMV
  • Frage, kann Seafile auf die vorhandenen Ordner zugreifen, und dort speichern?
    Das war ein böses Manko von OC.

    PS: Es wird echt Zeit für Omv3^^
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • Nach kurzer Recherche kann ich folgendes sagen:

    Daten und Ordner können nur entweder in Seafile abgelegt werden oder von Seafile nicht verwendet werden. Eine Art "External Storage" wie bei Owncloud gibt es nicht. Das liegt im wesentlich daran, dass zum einen alle Daten in Seafile verschlüsselt abgelegt werden und zum anderen für die Daten ein Versionierung protokolliert wird. Etwas ausführlicher kann man es hier nachlesen.

    Es ist möglich das Data-Verzeichnis auf externen Speicher zu legen. Zum Beispiel könnte ein Pi als Server laufen und auf eine Festplatte als Datenverzeichnis zeigen, die irgendwo anders angeschlossen ist. Die Daten in diesem Datenverzeichnis können dann aber nicht einfach als SMB-Freigabe o.ä. verwendet werden.

    Es ist aus meiner Sicht schade, dass es diese Möglichkeit nicht gibt, ABER ich honoriere dass Seafile dort eine klare Linie zieht. Bei OC war es zwar theoretisch möglich, aber die Performance macht es dann doch recht unpraktikabel.

    Ich persönlich werde Seafile als Projektablage nutzen. Da kann ich dann an Workstations und mobilen Geräten mit den entsprechenden Clients die Daten bearbeiten. Medien werden dann weiterhin mit SMB, FTP, DLNA, etc. verteilt.
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  • Schade, also immernoch keine durchdachte cloudlösung in Sicht..

    Dann werden wir mal weiter mit den buschtrommeln arbeiten ;)
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  • Joogie schrieb:

    Schade, also immernoch keine durchdachte cloudlösung in Sicht..
    Das kommt darauf an, was man darunter versteht ... Und wie man es aufbaut.
    Man könnte ja durchaus die privaten Daten über Seafile hosten, und das Medienarchiv über CIFS ... ggf. sogar auf getrennten Partitionen. Man muss sich eben mit den jeweiligen Sicherheitskonzepten beschäftigen.

    Und was meinst du mit durchdacht? Wenn du auf deiner Dateiablage kein durchgängiges Sicherheitskonzept hast, kann man es auch gleich sein lassen!

    Sc0rp
  • z.b. was bei OC ist es nicht möglich, z.b. bilder direkt in den Bilderordner vom nas zu legen, das gleiche bei der Musik. OC möchte seine eigene Struktur, und wehe man kopiert etwas aus den Ordnern heraus^^

    Angedacht waren je Benutzer ein Homeverzeichniss, und je ein Verzeichniss für jeden Benutzer für Bilder/Musik. Mal schauen, evt beschäftige ich mich nochmal damit wenn OMV 3 draußen ist.
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  • Ich denke, das man grundsätzlich sehr tief in die Konfigs von OMV als auch OwnCloud (oder Seafile) einsteigen müsste, um hier Synergien zu nutzen - unter Linux ist ja Alles möglich ;)

    Bei meinen bisherigen Recherchen in/über/unter OMV sind mir schon einige Dinge aufgefallen, die ich bei meinen Servern grundsätzlich anders gelöst habe. Diesbezüglich zeigt OMV einen recht "einfachen" im Sinne von "frühen" Entwicklungsstand, was das urspüngliche Konzept NAS angeht - man merkt ihm deutlich an, das das jetzt moderne Clouding nur aufgestülpt ist (und läuft, weil es in Debian grundsätzlich läuft) - auch unter Debian ist es schwiering, OwnClouds mit dem "normalen" bzw. gewohnten CIFS zu verheiraten.

    Prinzpiell gesehen, sind beide Ansätze auch grundverschieden kommen aus völlig unterschiedlichen Richtungen - mit den gleichen Problemen, die sie deswegen auch gleichermaßen unter Windows haben.

    Ich werde das später in meinem Test-NSA Blog noch ausführlich dokumentieren ;)

    Sc0rp
  • Hallo, mit dem Seafile-cli, mann man jede Ordner Struktur in das Seafile-Server System Integrieren.
    Seafile würde dann die Daten wo abgelegt sind Zb: Filme Verschlüsselt in der Seafile-Serverstruktur ablegen.
    Nachteil, alles Daten wären dann eigentlich Doppelt vorhanden.
    Vorteil sie wären Zentral und Verschlüsselt an den Vorgegeben Ort.
    Auf den Seafile-Server kann man dann aber schön über eine Web Oberfläche bzw. auch über Clients (fast alle OS Unterstützt) Zugreifen.


    Michael
  • fraydex schrieb:

    Guten Abend,

    da ich mit owncloud nicht zufrieden war und auf dem RaspberryPi früher schonmal Seafile laufen hatte, hab ich es mal auf das NAS gespielt.

    Ich werde in den kommenden Tagen noch etwas ausführlicher damit rumspielen und berichten. Besonders auf die Performance bin ich gespannt.
    Meine Erfahrung ist, das die Performance sehr gut.
    Wenn man Seafile über der Web Oberfläche nutzen will, kann man ganz einfach HTTPS einrichten.
    Auch WEBDAV funktioniert gut.
    Ebenso wird "fastcgi" unterstützt.
    Ach ja man kann Seafile auch ohne MySQL nutzen "Installation starten: ./setup-seafile.sh"

    Michael
  • Nochmal eine Ergänzung vor allem in Richtung Joogie:

    Ich habe für meine verschiedenen Daten unterschiedliche Stammverzeichnisse: Medien (/Filme, /Serien, /Musik, ...) , Software (/OS, /Net, ...), Personal (/Fotos, /Dokumente, /Videos, ...) Diese 3 Stammverzeichnisse sind jeweils auch als SMB-Freigabe als Netzlaufwerke eingebunden. Den Ordner SMB://Personal/Dokumente/ habe ich nun in Seafile als Bibliothek aufgenommen mit folgender Pro-/Contra-Liste:

    Pro:
    * alles was ich wollte :)
    * - Verwaltung von Zugriffsrechten via Seafile
    * - AutoSync via Seafile zwischen allen Geräten (Workstations, Tablet, Handy, HTTP, ...)
    * - an meinen Workstations kann ich die Daten innerhalb der Netzlaufwerke wie gewohnt bearbeiten
    * - Zugriff auch über VPN und dann Nutzung wie Dropbox
    * - optimal für technisch weniger Versierte / Interessierte Familienmitglieder oder Freunde. Stichwort: Idiotensicher :love:
    * - absolut zufriedenstellende Performance! - Besser als ich es erwartet hatte um mal so richtig zu spoilern :whistling:
    * - Zukunftssicher in Bezug auf OMV3, da ich nicht auf PlugIns angewiesen bin

    Contra:
    * - Die Daten liegen nun doppelt auf dem Server. Einmal "normal" wie vorher auch im Dateisystem und einmal im Seafile-Container.

    Die Redundanz ist eigentlich nicht gewollt, aber es sind weniger als 10GB in meinen Dokumenten und damit kann ich erstmal prima leben. Es ist zwar etwas schade um den verschwendeten Speicherplatz und sicherlich auch ein Problem, wenn man alle Privatfotos und Videos noch ergänzt, um Sie mit der lieben Familie zu teilen, aber es stört mich jetzt auch nicht so sehr, dass ich es nicht erstmal hinnehme. In der Zukunft wird sich sicher noch eine bessere Lösung bieten, aber meine Ausgangswünsche sind definitiv gelöst und ich kann mich einer der anderen 100 Baustellen zuwenden, die noch gar nicht gelöst sind.
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  • Re,

    fraydex schrieb:

    Die Redundanz ist eigentlich nicht gewollt,
    Hmm, du hast also jetzt einen "CIFS-Container" und einen "Seafile-Container" - warum löschst du die Daten nicht auf dem CIFS, nachdem du sie zu Seafile übertragen hast?

    Und ganz wichtig CIFS (Samba) <> Cloud (d.h. ungleich) - man darf beides nicht in einen Topf werfen. Beides existiert nebeneinander und nicht miteinander, da beide unterschiedliche Dienste (Protokolle) anbieten. Selbst der Daten-Layer ist laut fraydex schon unterschiedlich (bei CIFS ist es das native FS (z.B. EXT4) und bei Seafile ein spezieller Datencontainer)

    Seafile bietet ja sicher auch einen Dateiservice an, aber das Problem ist, das die Medianabspieler u.U. keinen Seafile-Client anbieten ;).

    Sc0rp
  • Sc0rp schrieb:

    Seafile bietet ja sicher auch einen Dateiservice an, aber das Problem ist, das die Medianabspieler u.U. keinen Seafile-Client anbieten ;).
    Das ist der Hauptgrund die Daten nicht zu löschen. Ich habe mich ehrlich gesagt nicht sehr tief in die Materie eingearbeitet. Als es lief, war ich zufrieden. Vermutlich könnte ich die Daten ausschließlich im Seafile-Container ablegen, aber das ist mir zu riskant, da das wichtige Daten sind. Eventuell werde ich mich unter OMV3 damit wieder etwas beschäftigen.


    cleimarcia schrieb:

    leider komme ich mit deiner Anleitung nicht klar.
    Hallo cleimarcia. An welcher Stelle kommst du denn nicht weiter? Welcher der Schritte ist unklar?

    Eine bebilderte Anleitung kann ich gerne machen. Allerdings werde ich das dann erst machen, wenn ich OMV3 installiere und alles nochmal frisch von 0 anfange.
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  • In Prinzip fängt das Problem schon mit sudo an. Wenn ich dich richtig verstanden habe muss ich auf meiner Windowsoberflache in meinem Pool (aufs) einen Ordner "seafile" erstellen.
    Wie soll ich wohin navigieren? ( Über Windoof oder der Konsole). Wenn ich den Befehl mkdir seafile in die Konsole eingebe steht da ist bereits vorhanden.
    Unter Schritt 4 kann ich den 2.Link nicht downloaden (beim 1. Download ist nichts zu entpacken--> so sieht das Verzeichnis bei mir aus: seafile-server_5.0.4_x86-64.tar.gz)
    Ich schlage vor wir "arbeiten" ersteinmal diese Schritte ab. Ist halt doch nicht alles so einfach wie ich es mir gewünscht hätte, aber dank eurer Hilfe schaffe ich es bestimmt.
  • Tagchen,

    cleimarcia schrieb:

    Ist halt doch nicht alles so einfach wie ich es mir gewünscht hätte, aber dank eurer Hilfe schaffe ich es bestimmt.
    Bestimmt ;) - ich nehme fraydex' Anleitung mal auseinander:
    (alles in spitzen Klammern muss durch etwas Gültiges ersetzt werden)
    1. Entweder als root anmelden oder vor alle Befehle noch das "sudo" schreiben.
    Das impliziert die Arbeit auf der Konsole oder Remote-Shell, "root" ist der grundsätzliche Hauptbenutzer jeden Unixoiden Systems und Herr über Alles, und er ist immer Da. Mittels dem vorangestellten "sudo" (= superuser do <something>) können auch "normale" Systembenutzer Kommandos "als root" ausführen, wenn sie vorher von root dafür "freigeschalten" wurden. Das geschieht über einen Eintrag in der Datei /etc/sudoers ;)
    1. Navigiert am besten gleich dahin, wo ihr seafile installieren wollte und legt einen Ordner seafile an ("mkdir seafile"). Wechselt dann in den Ordner und los gehts.
    Weiter auf der Konsole ... der Befehl zum Wechseln der Verzeichnisse heisst cd <Ziel>, <Ziel> kann man eingeben und durch Tippen der Tabulatortaste vervollständigen lassen. Verzeichnisstrenner unter Linux sind "Slashes" = / (über der Zifferntaste "7"), anders als unter Windows (dort ist es der Backslash \).
    Ein Empfehlung für das Zielverzeichnis muss dir fraydex geben, da ich nicht weiss, was seafile dort alles speichert.
    1. MySQL-Server installieren: apt-get install mysql-server - falls nicht schon vorhanden
    Das sollte auch über die Plugin-Verwaltung der OMV-WebGUI gehen, ansonsten direkt auf dem Debian mittels dem Kommando:
    apt-get install mysql-server
    MySQL ist eine Datenbank, im Programmierer- und Webumfeld auch Backend genannt - dort speichert Seafile alle seine Daten ab.
    1. Installer runterladen: wget bintray.com/artifact/download/…erver_5.0.4_x86-64.tar.gz (alternativ: wget download.seafile.de/seafile-server_latest_i386-64.tar.gz)
    Hier holt man sich das gepackte Installationsarchiv von Seafile, oben sind zwei unterschiedliche Ziele angegeben, ich würde das Orginal bevorzugen (ich weiss allerdings nicht, ob wget installiert ist):
    wget https://download.seafile.de/seafile-server_latest_x86-64.tar.gz
    (ich habe hier das "generische" Archiv genommen, "latest" kennzeichnet üblichweise die letzte stabile Version)
    Was ich hier nicht verstehe ist, warum fraydex
    a) nicht das Debian-Archiv (*.deb) genommen hat und
    b) warum er die 32bit-Version genommen hat - oder ist das eine "unified"-Version?
    ... siehe download.seafile.de/

    Bis hier hin erstmal - das sind erstmal Alles nur Vorbereitungen! Ich warte auf die Erfolgsmeldung(en) ;)
    (Dann mache ich weiter, bzw. könnte fraydex noch ein paar Erläuterungen beisteuern)

    Es folgt später:
    1. Installer-Archiv entpacken: tar -xzf seafile-XXX (Es sollte nur eine Datei im Ordner vorhanden sein. Die Tabulator-Taste erfüllt in solchen Fällen die Funktion einer Autovervollständigung)
    2. Wechseln in das soeben entpackte Verzeichnis: cd seafile-XXX....
    3. Installation starten: ./setup-seafile-mysql.sh
    4. Folgt den Anweisungen im Menu. Hinweis: An einer Stelle werdet ihr nach der domain gefragt. Wollt ihr auch via WAN darauf zugreifen, dann tragt eure dyndns ein. Wenn ihr eure LAN-IP eintragt, dann geht es auch nur aus dem LAN.
    5. Dienst starten: ./seafile.sh start
    6. Dienst starten: ./seahub.sh start


    Sc0rp
  • Hey,

    also die Befehle sind alle in der Konsole einzugeben. Windows hat damit gar nix zu tun - außer das du Putty oder einen SSH-Dienst deiner Wahl startest - zur Verdeutlichung: Du arbeitest in der Konsole des Servers. Dein Windows ist nur sowas wie die Tastatur. Du könntest das auch über einen SSH-Client auf deinem Handy / Tablet oder jeglichem anderen Gerät durchführen. Die Verbindung zum Server stellst du via SSH (SecureShell) her.

    Also nochmal etwas präziser und mit einigen wenigen Bildern:
    1. Starte Putty, verbinde dich mit deinem NAS und melde dich als root an.
    2. Navigiert am besten gleich dahin, wo ihr seafile installieren wollt und legt einen Ordner seafile an ("mkdir seafile"). Wechselt dann in den Ordner und los gehts.
      1. Ich habe mich dafür entschieden es auf der obersten Ebene meiner Festplatte - sozusagen im Medienstammverzeichnis - zu installieren. Man gelangt dorthin in dem man folgende Befehle eingibt:
      2. cd / --> wechselt in das Stammverzeichnis
      3. cd media --> wechselt in das Verzeichnis für Datenträger
      4. dir --> zeigt eine Übersicht der vorhandenen Datenträger //hier soll der Name der HDD abgelesen werden
      5. cd "name der festplatte(n) oder des verbunds" --> wechselt in das Stammverzeichnis der HDD
      6. mkdir seafile --> legt einen Ordner an, mit Namen "seafile" [mkdir = make_directory]
      7. cd seafile --> wechselt in das Verzeichnis seafile
    3. Falls nicht vorhanden: apt-get install mysql-server
    4. Falls nicht vorhanden: apt-get zip unzip
    5. Installer runterladen:
      1. wget https://bintray.com/artifact/download/seafile-org/seafile/seafile-server_5.0.4_x86-64.tar.gz']bintray.com/artifact/download/…erver_5.0.4_x86-64.tar.gz
      2. alternativ: wget https://download.seafile.de/seafile-server_latest_i386-64.tar.gz']download.seafile.de/seafile-server_latest_i386-64.tar.gz)
    6. Installer-Archiv entpacken: tar -xzf seafile-XXX
      • Es sollte nur eine Datei im Ordner vorhanden sein. Die Tabulator-Taste erfüllt in solchen Fällen die Funktion einer Autovervollständigung / Das XXX steht für die runtergeladene Version und muss entsprechend angepasst werden!)
    7. Wechseln in das soeben entpackte Verzeichnis: cd seafile-XXX
    8. Installation starten: ./setup-seafile-mysql.sh
    9. Folgt den Anweisungen im Menu. Hinweis: An einer Stelle werdet ihr nach der domain gefragt. Wollt ihr auch via WAN darauf zugreifen, dann tragt eure dyndns ein. Wenn ihr eure LAN-IP eintragt, dann geht es auch nur aus dem LAN.
    10. Dienst starten: ./seafile.sh start
    11. Dienst starten: ./seahub.sh start
    Rufe im Browser IP:8000 auf. Fertig (mit der Installation ;) )

    Ich habe gerade auch die Installationsdateien nicht runterladen können. Durch googlen kann man sicher leicht eine andere Quelle finden - im Internet kommt ja nix weg ;) Ich hoffe die zusätzlichen Infos helfen dir weiter - Feedback ist eine schöne Sache. Vor allem, wenn du einen funktionierenden Link zur Installationsdatei findest.
    Bilder
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      23,03 kB, 677×418, 7 mal angesehen
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  • Oha,

    also unter /media hat eine Installation nix verloren ... das ist ein spezielles Verzeichnis für Mounts, die man ohne root machen möchte
    (/mnt ist das originäre Mountverzeichnis nach FHS, gehört aber root ...)

    Da ich nicht weiss, welche Dateien Seafile da abspeichert kann ich leider nichts weiter beitragen, aber unter /media sieht man dann ja je nach Freigabe ALLE Installations- bzw. Programmdateien. Da muss man bei der Freigabe aber höllisch aufpassen!

    Das Standardverzeichnis für "zusätzliche" (meist selbstinstallierte/selbstkompilierte) Pakete ist /opt ...

    Sc0rp