Mein Server und Home Entertainment System

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  • Mein Server und Home Entertainment System

    Eigenbau NAS Server System (10-Bay)
    Das System basiert auf FreeNAS, im Jail laufen ein Plex Media Server und eine Virtual Box auf der eine virtuelle Windows-7-Pro-Maschine eingerichtet ist. Das NAS besteht aus zwei separaten RAID-Systemen aus jeweils fünf Festplatten. Die Festplatten sind jeweils fünf 3 TB WD Red und fünf 4 TB WD Red. Somit beträgt die Gesamtkapazität des NAS 35 TB, wovon aufgrund der RAID-Parität 28 TB nutzbar sind.

    Die restliche Hardware besteht aus folgenden Komponenten:
    - Intel Xeon E3-1265L V2 Prozessor (Quad-Core, 2,5 GHz, 45W TDP)
    - Arbeitsspeicher Crucial DIMM 32 GB DDR3-1600
    - Mainboard ASRock H77 Pro4-M (8x SATA)
    - SATA-Controller DeLOCK 70137 SATA2 PCIe x1 (2x SATA)
    - Netzwerkkarte Intel® Gigabit CT Desktop Adapter
    - Gehäuse Sharkoon T28 blue edition (2x 5,25”, 8x 3,5”, 3x 120-mm-Lüfter)
    - Netzteil be quiet! Pure Power L7 300W (80 PLUS, 3x SATA, 2x 5,25”)
    - ADATA Superior Series S102 Pro 16 GB USB-Stick (als Bootmedium)

    Da das System 24/7 läuft, war mir der geringe Stromverbrauch ganz besonders wichtig, damit die Stromrechnung nicht unnötig groß wird. Es ist erstaunlich, welche Leistung der Xeon trotz geringem Stromverbrauch bietet, in etwa vergleichbar mit einem Core i7-3770T. FreeNAS selbst stellt natürlich keine großen Anforderungen an die CPU, aber bei dem PMS (Plex-Media-Server) sieht es da schon anders aus. Hier ist die CPU in der Lage bei Bedarf bis zu vier Full-HD-Streams in Echtzeit zu transcodieren! Bei der VM kann man ja per VirtualBox einstellen, wieviel CPU-Leistung und CPU-Kerne man hier zugestehen möchte.

    Das Mainboard eignet sich für das NAS ganz hervorragend, da es u.a. über insgesamt 8 SATA-Anschlüsse verfügt, sowie Stromsparfunktionen (ACPI) und Wake On LAN bietet. Das System bootet von dem USB-Stick, auf dem das Betriebssystem FreeNAS installiert ist. Mit Hilfe eines USB-Adapters von Sharkoon kann ich den Stick innerhalb des Gehäuses anschließen und auf diese Weise verschwinden lassen. Zum Glück ist der interne USB-3.0-Anschluss auf dem Mainboard so platziert, dass der Adapter nicht mit anderen Anschlüssen oder den Speicherbänken kollidiert. Ich kenne sonst kein anderes Mainboard in dieser Preiskategorie, das 8 SATA-Anschlüsse bietet. Durch Einbau eines einfachen 2-Port-SATA-Controllers konnte ich von zunächst 5 auf jetzt 10 Festplatten aufrüsten. Im BIOS hat man sehr umfangreiche Einstellmöglichkeiten, was die Drehzahl der Lüfter betrifft, so dass sich hier vor allem die Lautstärke, aber auch der Stromverbrauch noch etwas reduzieren lässt.

    Auch das Gehäuse eignet sich für den Zweck ganz hervorragend, da es reichlich Platz für Festplatten und eine sehr gute, hochwertige Verarbeitung bietet. Die Installation ging sehr einfach von der Hand, wozu auch die durchdachte Kabelführung beiträgt.

    Folgendes Einbaumaterial habe ich zusätzlich benötigt:
    • 2x Festplatten-Einbauschienen (3,5“ auf 5,25“)
    • 10x Sharkoon SATA Kabel gewinkelt
    • 3x goobay Y-Powerkabel
    • 4x goobay SATA-Stromadapter
    • 1x Sharkoon Adapter 19-Pin-USB-3.0 auf 2x USB-3.0-A-Buchse (um USB-Stick intern zu verbauen)








    Home Entertainment System
    Für die Bilddarstellung ist ein Epson LCD-Projektor EH-TW6600 (Full HD, 3D) zuständig. Dieser wirft das Bild auf eine Motorleinwand Exclusiv Home V4 (16:9, 127 Zoll Bilddiagonale, IR-ferngesteuert). Der Sound wird über einen Denon AV-Receiver AVR-1911 (4x HDMI-In, 1x HDMI-Out, DTS HD, Dolby True HD) als 7.1-Kanal an ein Canton Lautsprechersystem ausgegeben. An dem AV-Receiver sind die folgenden Geräte angeschlossen:

    - Sat-Receiver Atemio AM7600HD PVR (TitanNit, 2,4” Pearl Display und Dual-DVB-S2-Tuner)
    - Blu-ray-Player Samsung BD-H6500 (SmartHub mit Amazon Prime Instant Video und Plex for Samsung Apps)
    - HTPC ASRock Beebox N3150 (8 GB DDR3-1600 Crucial RAM, 120 GB Samsung 840 SSD, Funktastatur Rii mini i8+, Funkmaus Logitech MX Air, Windows 10 Pro mit Plex Media Player, Amazon Prime Instant Video über Chrome Browser)
    - Media Player Raspberry Pi 2 (Hama MCE IR-Empfänger, OpenELEC/Kodi mit PleXBMC)

    Gesteuert wird die ganze Anlage über eine Logitech Harmony Ultimate Universalfernbedienung.




    Alle Medien sind in der Datenbank des Plex Media Servers auf dem NAS integriert (Filme, Serien, Fotos und Musik) und werden den Plex Clients zugespielt. Außer den hier aufgeführten nutze ich natürlich noch die Plex Apps auf Tablets bzw. Smartphones. Diese sind auch dazu geeignet die anderen Clients fernzusteuern, so dass man sich z.B. auf dem Tablet aussucht, welchen Film man gerne sehen möchte und dann das Abspielen auf einem beliebigen anderen Client startet.


    Zweitsystem
    An einem LED-TV Toshiba 40L1343DG (40 Zoll, Full HD) sind die folgenden Geräte angeschlossen:

    - Sat-Receiver Atemio AM510HD (TitanNit und DVB-S2-Tuner)
    - Amazon Fire TV Stick (mit Amazon Prime Instant Video und Kodi mit PleXBMC)
    - Media Player Raspberry Pi 2 (Hama MCE IR-Empfänger, OpenELEC/Kodi mit PleXBMC)

    Das Zweitsystem wird über eine Logitech Harmony Smart Control Universalfernbedienung gesteuert.

    Gaming-PC: GIGABYTE Z68X-UD5-B3 mit Core i7-3770S, 16 GB DDR3-1600, GeForce GTX 1050 Ti und 500 GB Samsung SSD
    HTPC: ASRock Beebox N3150 mit 8 GB DDR3-1600 und 120 GB Samsung SSD
    Server: ASRock H77 Pro4-M mit Xeon E3-1265L V2, 32 GB DDR3-1600 und 35 TB WD Red HDDs
    Software: FreeNAS, VirtualBox, Plex Media Server, Plex Media Player, Kodi mit PleXBMC, Logitech Media Server, Max2Play, openHAB
  • Wilkommen Nelson,

    Schönes System hast du da^^, hast du den Stromverbrauch mal gemessen?
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • Ich hatte den Verbrauch mit 5 Platten gemessen, da lag er bei 52 Watt. Mit 10 Platten habe ich noch nicht gemessen. Schätzungsweise dürfte das irgendwo im Bereich 70-80 Watt liegen.
    Gaming-PC: GIGABYTE Z68X-UD5-B3 mit Core i7-3770S, 16 GB DDR3-1600, GeForce GTX 1050 Ti und 500 GB Samsung SSD
    HTPC: ASRock Beebox N3150 mit 8 GB DDR3-1600 und 120 GB Samsung SSD
    Server: ASRock H77 Pro4-M mit Xeon E3-1265L V2, 32 GB DDR3-1600 und 35 TB WD Red HDDs
    Software: FreeNAS, VirtualBox, Plex Media Server, Plex Media Player, Kodi mit PleXBMC, Logitech Media Server, Max2Play, openHAB
  • Moin und willkommen,

    mich würde interessieren, wie dein FireTV-Stick so performt. Ich hatte auch überlegt mir einen zuzulegen, aber habe das zunächst zurückgestellt, da ich öfter gelesen hatte, dass die Performance wohl oft nicht so toll ist. Aktuell setze ich dafür eine WD-TV-Live-Box ein - die überraschend gut läuft. Da allerdings die Menüführung unterirdisch ist, ist der Gedanke einen FireTV-Stick zu kaufen noch nicht komplett vom Tisch
    HW: Asus AT5IONT-I Deluxe mit Intel Atom 1,8GHz (onboard) mit 4GB DDR3 RAM, 60 GB SSD (System), 4TB HDD (Data), 1TB HDD (Backup) // Spenden werden gern akzeptiert :D
    SW: Debian + OMV
  • Amazon Fire TV Stick vs. Raspberry Pi 2

    Amazon Fire TV Stick vs. Raspberry Pi 2

    Die beiden Raspberry Pi 2 hatte ich ursprünglich angeschafft, weil darauf zu dem Zeitpunkt sowohl Kodi und über Addons auch Plex und Amazon Prime Video liefen. Das hat auch ziemlich gut funktioniert bis Amazon die Unterstützung für Flash eingestellt hat und das Addon nicht mehr funktionierte. Daher habe ich mir als Alternative den Fire TV Stick angeschafft, um bei meinem Zweitsystem wieder Zugriff auf Amazon-Inhalte zu haben. Auf meinem Hauptsystem gebe ich Amazon-Inhalte entweder über die App auf dem Blu-ray-Player wieder oder über den Browser auf der Beebox, wobei ersteres die bessere Wahl darstellt, weil es da keine Ruckler gibt (an meiner Internetverbindung liegt es definitiv nicht, ich habe 120 MBit/s).

    Beim Raspberry Pi 2 laufen z.B. Blu-ray Rips über Plex ohne Probleme, aber dafür sollte man dann unbedingt ein Ethernet-Kabel verwenden, über WLAN oder PowerLAN (beides getestet) kommt es zu Rucklern/Hängern. Evtl. muss man die Transcodierungsbitrate etwas runtersetzen.

    Vom Amazon Fire TV Stick bin ich bis jetzt sehr positiv überrascht, weil ich diese Performance bei dem Preis nicht erwartet hatte. Alles läuft ruckelfrei, auch Blu-ray Rips. Ich hatte eigentlich nicht mehr erwartet als dass Amazon Prime Video darauf problemlos läuft und ich für Plex weiterhin den Raspberry verwenden würde. Dass der Raspberry damit praktisch komplett überflüssig geworden ist, hatte ich nicht erwartet.

    Mit dem Raspberry Pi habe ich auch das Problem, dass dieser bestimmte Dateien nicht richtig abspielen kann. Das betrifft z.B. Aufnahmen von Sky, die ich seit der Umstellung der SD-Sender auf DVB-S2 (das war im November 2015) gemacht habe. Damit kommt der RPi überhaupt nicht zurecht und die Aufnahmen kommen nur noch als Pixelbrei raus. Das ist sowohl unter OpenELEC/Kodi mit PleXBMC als auch mit dem Plex-eigenen Plex Media Player für den Raspberry Pi 2 so. Alle anderen Plex-Clients (auch Fire TV Stick) geben die Aufnahmen korrekt wieder. Das Problem scheint also beim Raspberry Pi zu liegen.

    Vor- und Nachteile auf einen Blick:

    Amazon Fire TV Stick (mit Kodi und [b]PleXBMC)[/b]
    + Performance gefühlt etwas besser als beim Raspberry Pi 2
    + als Client für Amazon Prime Video verwendbar
    + als Client für Plex verwendbar
    + bisher keine Probleme bei bestimmten Dateiformaten
    - Fernbedienung per Infrarot nicht möglich (nur über Bluetooth oder App)
    - Bootzeit bis zum Hauptmenü ca. 38 Sek. und weitere 15 Sek. für Kodi

    Raspberry Pi 2 (mit Kodi und PleXBMC)
    + als Client für Plex verwendbar
    + Bootzeit ca. 25 Sek.
    + Fernbedienung über Infrarot möglich (mit optionalem USB-Empfänger)
    - Probleme bei der Wiedergabe mancher Dateiformate
    - Amazon Addon läuft nicht mehr
    - gefühlt schwächere Performance als Fire TV Stick


    Mein Fazit ist deshalb, dass ich den Fire TV Stick bisher uneingeschränkt empfehlen kann. Die Raspberrys habe ich noch, aber eigentlich brauche ich sie nicht mehr. Der Fire TV Stick kann alles wozu der RasPi vorgesehen war und mehr, eben weil darauf auch Amazon läuft.
    Gaming-PC: GIGABYTE Z68X-UD5-B3 mit Core i7-3770S, 16 GB DDR3-1600, GeForce GTX 1050 Ti und 500 GB Samsung SSD
    HTPC: ASRock Beebox N3150 mit 8 GB DDR3-1600 und 120 GB Samsung SSD
    Server: ASRock H77 Pro4-M mit Xeon E3-1265L V2, 32 GB DDR3-1600 und 35 TB WD Red HDDs
    Software: FreeNAS, VirtualBox, Plex Media Server, Plex Media Player, Kodi mit PleXBMC, Logitech Media Server, Max2Play, openHAB
  • Danke @Nelson für diesen ausführlichen Bericht! Dann werde ich mir den Stick auf mal gönnen! Ich hatte mir sorgen gemacht über die Performance von BlueRay Rips wegen der WLAN Verbindung.

    Ich bin ehrlich gesagt positiv überrascht! Das die Bootzeit so lange ist, ist nicht optimal, aber auch kein Drama für mich. Mein aktueller Player WD TV Live bootet auch recht lange - gemessen habe ich es nicht, aber er ist immer das erste was ich einschalte - noch vorm Bier holen und Rollläden schließen. Die eine Minute kann man ja mit letzten Vorbereitungen füllen ;)

    Vor allem finde ich den preislich sehr interessant. Ein Pi kostet zwar auch nicht viel mehr, aber dafür muss man erstmal alles einrichten. Sobald das Teil bei mir läuft, werde ich mal berichten.
    HW: Asus AT5IONT-I Deluxe mit Intel Atom 1,8GHz (onboard) mit 4GB DDR3 RAM, 60 GB SSD (System), 4TB HDD (Data), 1TB HDD (Backup) // Spenden werden gern akzeptiert :D
    SW: Debian + OMV
  • Ich hab auch den Fire TV Stick und bin begeistert. Gut, hin und wieder hängt er mal (wenn er zu lange im Standby war), aber wenn er läuft, läuft er. Router steht direkt daneben, habe also vollen Empfang. Selbst 40 Mbit-Filme werden Ruckelfrei abgespielt. Ich habe Kodi, Netflix, Amazon Prime und Plex drauf. Kodi mit LLMA natürlich auf die Startseite gepackt. Auch sollte man die Buffergröße ein wenig vergrößern (das geht mit ner Android-App super-easy, auch das Kodi auf den Startbildschirm pappen)
  • Niemand schrieb:

    Ich hab auch den Fire TV Stick und bin begeistert. Gut, hin und wieder hängt er mal (wenn er zu lange im Standby war)
    Bei mir geht der Fire TV Stick niemals in Standby, weil ich es so eingerichtet habe, dass er immer mit dem Fernseher zusammen an- und ausgeht. Das habe ich dadurch erreicht, dass die Stromversorgung des Fire TV Sticks per USB-Y-Kabel über zwei USB-Anschlüsse des Fernsehers gleichzeitig erfolgt (ein einzelner Anschluss liefert nicht genügend Strom um den Fire TV Stick zu betreiben). Dadurch erhält der Fire TV Stick Strom sobald auch der Fernseher Strom hat und schaltet sich immer mit ein bzw. aus.
    Btw. der Raspberry Pi ist genügsamer und lässt sich auch über einen einzelnen USB-Anschluss des Fernsehers betreiben.
    Gaming-PC: GIGABYTE Z68X-UD5-B3 mit Core i7-3770S, 16 GB DDR3-1600, GeForce GTX 1050 Ti und 500 GB Samsung SSD
    HTPC: ASRock Beebox N3150 mit 8 GB DDR3-1600 und 120 GB Samsung SSD
    Server: ASRock H77 Pro4-M mit Xeon E3-1265L V2, 32 GB DDR3-1600 und 35 TB WD Red HDDs
    Software: FreeNAS, VirtualBox, Plex Media Server, Plex Media Player, Kodi mit PleXBMC, Logitech Media Server, Max2Play, openHAB
  • Update:

    Bei mir hat in den letzten Wochen die Hausautomation Einzug gehalten, deshalb gibt es ein paar Neuigkeiten:

    Auf dem FreeNAS Server habe ich jetzt parallel eine zweite VM eingerichtet. Dort laufen jetzt unter Debian 8 ein openHAB Hausautomationsserver, ein Logitech Media Server und ein MQTT-Server.
    In openHAB habe ich soweit es möglich war alle Heimkino-Geräte eingebunden. Insbesondere die Anbindung der Logitech Harmony Hubs lief sehr gut, so dass sich sämtliche Fernbedienungsbefehle und Aktivitäten direkt in die Hausautomation integrieren lassen. Damit kann ich z.B. festlegen, dass beim Aktivieren einer Heimkinoaktion die Mehrfachsteckdose, an der die Geräte hängen, eingeschaltet wird, die Rollläden geschlossen werden und das Licht auf niedrigste Stufe gedimmt wird. Wenn ich dann bei der Plex-Wiedergabe Pause drücke, wird automatisch das Licht wieder auf hell gestellt und beim Fortsetzen der Wiedergabe wieder gedimmt.

    Bei dem Zweitsystem habe ich auf dem Raspberry Pi jetzt das Max2Play Image installiert. Damit hat man einen Squeezebox-Client für Internet-Radio und Musikwiedergabe und parallel dazu ein Kodi mit PleXBMC. Der Squeezeplayer läuft dabei über eine USB-Soundkarte, damit Kodi und Squeeze absolut unabhängig voneinander sind. Der Squeezebox-Client lässt sich direkt in die Hausautomation integrieren und wird von openHAB über den Logitech Media Server gesteuert.
    Damit wird z.B. ein Benachrichtigungssound in Dauerschleife abgespielt wenn im Keller die Waschmaschine oder der Wäschetrockner fertig ist. Die Überwachung der Waschmaschine und des Trockners übernimmt der openHAB Server mit Hilfe von je einer Fritz!DECT 200 Steckdose. Diese Steckdosen können den momentanen Stromverbrauch des angeschlossenen Geräts messen und zurückmelden. Sobald ein Gerät wie Waschmaschine oder Trockner das eingestellte Programm beendet haben, sinkt der Stromverbrauch auf wenige Watt und daran erkennt openHAB, dass das Gerät fertig ist spielt über den Squeezebox-Client auf dem Raspberry Pi eine Benachrichtigung ab. Sehr praktisch. Meine Frau ist begeistert, weil man jetzt nicht mehr ständig runterlaufen muss, um nachzuschauen ob die Waschmaschine endlich fertig ist. ;)
    Gaming-PC: GIGABYTE Z68X-UD5-B3 mit Core i7-3770S, 16 GB DDR3-1600, GeForce GTX 1050 Ti und 500 GB Samsung SSD
    HTPC: ASRock Beebox N3150 mit 8 GB DDR3-1600 und 120 GB Samsung SSD
    Server: ASRock H77 Pro4-M mit Xeon E3-1265L V2, 32 GB DDR3-1600 und 35 TB WD Red HDDs
    Software: FreeNAS, VirtualBox, Plex Media Server, Plex Media Player, Kodi mit PleXBMC, Logitech Media Server, Max2Play, openHAB
  • Man braucht zunächst einmal eine openHAB Installation. Das läuft aber bereits auf einem Raspberry Pi 2. Anleitung hier: openhabdoc.readthedocs.io/de/latest/
    Dann braucht man einen Router mit WLAN, vorzugsweise eine Fritz!Box. Die Fritz!DECT Steckdosen, mit denen man z.B. die Waschmaschine oder den Trockner überwachen kann, laufen nur mit einer Fritz!Box.
    Für die Ansteuerung der Heimkino-Komponenten braucht man ein Logitech Harmony Hub.
    Die Mehrfachsteckdose, an der die Heimkino-Geräte angeschlossen sind, hängt an einer 433-MHz-Funksteckdose von Brennenstuhl. Diese wird über ein Brematic Gateway angesprochen, ebenso wie die Rollläden. Diese haben Funkempfänger von Intertechno, die auch über 433 MHz gesteuert werden.
    Für die Beleuchtung habe ich eine Lösung von Milight. Dazu braucht man eine Milight-Bridge, die spezielle Milight E27 RGBW Birnen oder LED Stripes mit Milight Controller ansteuern kann.
    Alle diese Komponenten müssen dann natürlich in openHAB eingerichtet und konfiguriert werden, was die eigentliche Arbeit ist. Die Grundlagen dazu sind in obiger Anleitung zu finden.
    Gaming-PC: GIGABYTE Z68X-UD5-B3 mit Core i7-3770S, 16 GB DDR3-1600, GeForce GTX 1050 Ti und 500 GB Samsung SSD
    HTPC: ASRock Beebox N3150 mit 8 GB DDR3-1600 und 120 GB Samsung SSD
    Server: ASRock H77 Pro4-M mit Xeon E3-1265L V2, 32 GB DDR3-1600 und 35 TB WD Red HDDs
    Software: FreeNAS, VirtualBox, Plex Media Server, Plex Media Player, Kodi mit PleXBMC, Logitech Media Server, Max2Play, openHAB