Ordner Systemplatte - Datenplatte - Plex

  • Hallo zusammen,


    frohes neues Jahr euch!
    Ich habe mir jetzt schon ein paar Seiten zu dem o.g. Thema durchgelesen und steige trotzdem nicht wirklich dahinter.


    Ich möchte mir auf meinem NAS Plex installieren.
    Auf den verschiedensten Seiten (knilix, elefacts usw.) steht etwas davon, sobald ich über Docker/Portainer installiere, dass ich Ordner samt Freigaben für /config und /transcode erstellen soll.


    1. Habe ich das so richtig verstanden?


    2. Wo genau erstelle ich über die Webgui auf der Systemplatte einen Ordner? (ich sehe "nur" mein Raid5 bzw. kann nur dort Freigaben erstellen)


    3. Wenn ich zusätzlich Volumes für Filme/Musik auf der Datenplatte erstellen möchte, muss ich diese Ordner auch vorher anlegen oder werden diese angelegt, sobald ich das in Portainer so eingestellt habe?


    Danke euch und VG

  • Hallo,


    Docker ist eine Anwendungsvirtualisierung, du lädts ein Image und zur Laufzeit wird es auf deinem NAS zu einem "Container" - dieser Container läuft mit den vorher bestimmten Einstellungen, die man im Portainer-Plugin für das jeweiligen Image definieren muss - so auch die Pfade.


    Die Pfade sind Containerseitig meist vorgegeben (ich vermute bei Plex sind es eben "/config und /transcode"), und diese "virtuellen" Pfade im Container brauchen eine Realwelt-Entsprechung auf dem NAS - das hat erst Mal nix mit den Freigaben zu tun, diese Pfade kann man überall hinlegen ... dort braucht Docker allerdings eben Schreibrechte (bzw. der Benutzer unter dessen Account der Container ausgeführt wird).


    Vllt. schreibt unser Docker-Profi noch etwas dazu ;)


    Sc0rp

  • Moin,


    danke dir für den Einblick, da habe ich schon einmal verstanden was dahintersteckt bzw. warum es angegeben werden muss.


    Dann wäre es super, wenn der Docker-Profi noch etwas näher eingehen könnte. :-)


    ddhh

  • ich möchte auch nochmal kurz zusammenfassen, da es ja einiges auf der Pinnwand gab und für die Historie und evtl. auch als Hilfe für andere sichtbar : ) natürlich gibt es trotzdem noch weitere Fragen die offen sind:


    Berti 10. Januar 2021


    2.Dafür benötigst Du die Erweiterung "openmediavault-sharerootfs". Wurde das installiert, kannst Du auch auf der Systemplatte Ordnerfreigaben erstellen. Musst nur aufpassen, was Du da alles reinpackst. Nicht das dann aus versehen der Medienordner dort erstellt wird. Dann kann so ziemlich schnell die Systemplatte voll sein (eigene Erfahrung


    3. Hier kann ich nur empfehlen, die Ordner vorher schon anzulegen. Es könnte oder vielleicht ist hier nicht angebracht. Mach's von vornherein richtig


    1.Klar. Der Config-Ordner ist ein muss. Diesen kannst Du aber unter /var/lib erstellen. Das funktioniert auch ohne die sharerootfs-Erweiterung. Dieser wird übrigens, wenn im Docker-Code deklariert, automatisch angelegt. Darum musst Du Dich nicht kümmern. Wie es im Plex aussieht, kann ich nicht so richtig sagen, aber im Emby gibt es / gab es einst Probleme (meist Berechtigungsprobleme), wenn dieser Ordner nicht unter /var/lib angesiedelt wurde.


    Der /transcode-Ordner ist so eine Sache für sich. Theoretisch benötigst Du den nicht, da Emby sich selbst darum kümmert, wenn nicht explizit in der Emby-UI das angegeben wird. Ich glaube, ich habe diesen Ordner damals separat mit im Medienverzeichnis angelegt. Habe den aber nie benötigt. Ich werde mich die Tage mal ran machen und Plex auf OMV als Docker installieren. Vielleicht gibt's schon wieder neue Erkenntnisse. Bin ab Dienstag wieder vor Ort.


    ddhh 15. Januar 2021

    3. D.h. ich würde alle Ordner vorher lieber schon einmal anlegen, also /Music, /Filme, /Serien?

    Reicht es, wenn ich die Ordner /Music, /Filme, /Serien unter Windows im Laufwerk einfach anlege oder sollte ich das im OMV erstellen?


    1.Hmm, also lieber nicht selber anlegen den /config?


    Berti schrieb:

    Der /transcode-Ordner…:


    Ich dachte ich hätte es so verstanden, dass auch der /transcode-Ordner auf die Systemplatte kommt?!? Habe ich es missverstanden?

    Konntest du schon einmal etwas prüfen/nochmal implementieren?

    Berti 16. Januar 2021

    Theoretisch reicht für die Medienordner ein Hauptordner, der in OMV erstellt wird. Z.B. Media. Dort kannst Du dann über SMB am Windows-Rechner deine Ordnerstruktur bzw. weitere Ordner erstellen. Filme Serien usw.


    Den Config-Ordner kannst Du auch selbst anlegen. Aber im /var/lib-Verzeichnis. Das könntest Du mit dem MidnightCommander erledigen. (apt install mc) Aufruf mit mc. Oder lässt das halt vom Docker-Script automatisch machen. Ist einfacher.


    Den Transcode-Ordner kannst Du auch auf die Systemplatte setzen. Ich habe den aktuell weggelassen und lasse Emby selbst entscheiden. Ich glaube Emby nimmt dafür, wenn nicht separat deklariert, den tmp-Ordner. Bin mir aber grad nicht ganz sicher. Testen kann ich erst wieder kommende Woche. Bin noch beruflich unterwegs.

    ddhh 17. Januar 2021

    Habe es glaube hinbekommen mit dem Aufsetzen, jedenfalls kann ich mit plex auf die Testdatei über Laptop und Handy zugreifen.

    Noch eine Verständnisfrage.

    Wenn ich per DLNA auf das NAS zugreife, bräuchte ich theoretisch kein Plex usw, richtig? (dann wird alles über das Verzeichnis gesucht)

    Ist es auch möglich, dass ich den Plexplayer auch über OMV laufen lasse, so dass ich mein NAS über HDMI an den TV anschließe? Wie müsste ich den Player installieren bzw. muss ich das überhaupt oder hat der Server die selben Funktionen? (läuft das auch über Docker?)

    Berti 18. Januar 2021

    Das mit der Plex-App direkt über DLNA, ohne Plex als Anwendung auf dem Server, wird wahrscheinlich nicht funktionieren. Dort könntest Du aber mit dem TV oder "Media House" als APP für Android, direkt darauf zugreifen. Dafür gibt es in Openmediavault ein Mini-DLNA Plugin. Ich habe, glaube ich jedenfalls, auch auf meiner Seite darüber etwas geschrieben. Schaust mal unter interne Suche, auf meiner Seite, und gibst DLNA oder Mini DLNA ein. Da findest Du bestimmt was darüber.

  • so und jetzt noch eine anschließende Frage zum letzten Absatz:


    Gibt es jetzt noch eine Plex-App für das NAS auf dem auch der Plex-Server läuft? Das hatte ich noch nicht ganz verstanden.

  • Hi,

    ich möchte erstmal nicht ein extra Thread eröffnen.

    Ist es überhaupt möglich, einen plex client direkt auf dem NAS zu realisieren? Hintergrund ist der, dass das NAS sowieso direkt beim TV steht aus Platzmangel.

  • sollte eigentlich gehen. Plex Server und Client sind zwei verschiedene Paar Schuhe,..

    schon mal versucht, beides zu installieren.

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • Ja mit dem zwei verschiedenen Sachen verstehe ich schon.


    Ich habe es noch nicht versucht, da ich auf der plex seite selbst keinen client/app/player direkt für omv gefunden habe.

    Und ich hab schon einige Abende damit verbracht im Internet eine Lösung zu finden.

    Evtl. ist es aber wieder viel zu einfach, als das ich es sehe/verstehe. :-)


    Was genau für einen Client müsste ich denn installieren?

    Mir fehlt irgendwo, wieder einmal, der Anfangspunkt wo ich einsteigen kann. :)

  • ich selbst verwende Plex nicht, aber Kodi kann als Plex Client verwendet werden. wäre zumindest ein Anfang.


    hier dürfte es eine Plex Client geben.

    eventuell eine Alternative zum selber compilieren.


    am einfachsten wäre es, wenn du auf deinem Fernseher einen Plex Client hättest (also ein Smart TV).

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

  • wenn ich noch ein zusätzliche HW (Raspi oder sonsitger Mini-PC) dazwischen schalte, wer übernimmt die eigentliche Prozessorlast zum z.bsp. decodieren?

    das NAS und seine Ressourcen oder die zwischen TV und NAS geschaltete HW?

  • das macht dann alles der Raspi, der holt sich das Video vom NAS und zeigt es über HDMI am Fernseher an.

    SW: OMV 4.1.35 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, SnapRAID: 4*8TB (Seagate Archive)+6TB, 2*8TB Parity (WD White), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!