Was haltet Ihr von Odroid HC2 für ein NAS ohne RAID [aber mit Backup ;-)] :?:

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  • Was haltet Ihr von Odroid HC2 für ein NAS ohne RAID [aber mit Backup ;-)] :?:

    Hallo,

    was haltet Ihr von Odroid HC2 mit OMV 4 für ein einfaches NAS ohne RAID [aber mit Backup ;-)] :?:

    Hier im Forum habe ich, im Gegensatz zu einzelnen anderen Foren, praktisch keine Beiträge bzw. Diskussionen zum Odroid HC2 als Selbstbau-NAS (ohne RAID) gefunden. Umso mehr würden mich Eure Meinungen und ggf. Eure Erfahrungen interessieren.

    Im Voraus Danke. Gruß, Joe

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joe_PS ()

  • Re,

    die Plattform an sich ist super - hat ja auch schon ein paar Jahre als XU4 auf dem Buckel - Performance ist auf jeden Fall da (kommt natürlich auf den Anwendungszweck an). Angeblich soll die Plattform auch ein Gigabit ausreizen können ...

    Richtig sinnvoll wird das Konzept aber nur mit einer SSD als Massenspeicher, wenn man super (Strom-) sparsam sein möchte. Braucht man hingegen viel Platz kommt man natürlich nicht an einer HDD vorbei - da sollte man aber auch eine entsprechd großzügig dimensionierte Stromversorgung denken.

    Wichtig ist allerdings bei alle Single-Disk- und RAID1-Konstrukten (mit weniger als drei HDDs im Verbund) immer die BACKUP-Lösung - bei dem HC2 wäre quasi ein identischer Bruder denkbar, auf Welchen dann mittels rsync/rsnapshot zyklisch automatisch ein Timemachine-ähnliches Backup gefahren wird ...

    Sc0rp
  • Sc0rp schrieb:

    ... Wichtig ist allerdings bei alle Single-Disk- und RAID1-Konstrukten (mit weniger als drei HDDs im Verbund) immer die BACKUP-Lösung - bei dem HC2 wäre quasi ein identischer Bruder denkbar, auf Welchen dann mittels rsync/rsnapshot zyklisch automatisch ein Timemachine-ähnliches Backup gefahren wird ...
    Danke für Dein Feedback. Genau daran dachte ich auch schon. Jedoch bräuchte der „Backup-Fileserver“ nach dem erstmaligen Sichern nur ein Mal pro Tag für eine gewisse Zeit laufen (vermutlich deutlich weniger als eine halbe Stunde). Im Verhältnis zur tatsächlichen Nutzung wäre der Idle-Stromverbrauch des Backup-Rechners dann wohl übermäßig hoch - nämlich mehr als 23 Stunden jeden Tag für gar nichts.

    Allerdings lässt sich ein echtes Herunterfahren samt Ausschalten und automatisches Wieder-Einschalten ... oder zumindest ein „Ruhezustand“ wie bei meinem Intel NUC 5i5RYH ( Windows 10 Pro) mit einem HC2 kaum umsetzen. Aber der NUC könnte sich vielleicht als Backup-Rechner eignen, indem ich an ihn eine entsprechend große externe USB 3.0 HDD anschließe. Ein USB 3 Port auf der Rückseite ist noch frei. Und mittlerweile ist auch wieder etwas Platz in der Nähe des NUC, da ich meine USB 2.0 TV-Box kürzlich in Rente schickte ... habe nun einen Enigma2-Receiver (Axas HIS 4K Combo). Dann müsste ich einen regelmäßigen Sync (inklusive automatisches Aufwachen) mit anschließendem Ruhezustand auf dem NUC einrichten.

    Was hältst Du davon?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joe_PS ()

  • Re,

    von NUCs mit i'welchen USB-Konstrukten halte ich ehrlich gesagt gar nix - USB wurde nicht für "Serveranwendungen" gemacht, und so sollte es auch nicht benutzt werden.

    Einen "echten" Backupserver aufzubauen ist sicher nicht verkehrt, aber dann bitte mit x86-Hardware (wegen der Kompatibilität) und ordentlichen SATA-Anschlüssen ... alles Andere halte ich für Murks - und es hat nix mit Datensicherheit zu tun.
    Desweiteren würde ich dann für den Backupserver auch ehr ZFS avisieren, da es Dateisystemintern die Datenintegrität gewährleistet und Dedup + Kompression gleich miterledigen kann ...
    Bliebe dann nur noch das Backupkonzept zu überdenken, je nach Daten müsste man den Backupserver mehrmals am Tag benutzen und dafür hochfahren - ist aber machbar / scriptbar.

    Sc0rp