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NAS Basic 3.0 mit passiv gekühltem Apollo Lake 4-Kern Prozessor

NAS Basic 3.0 mit passiv gekühltem Apollo Lake 4-Kern Prozessor

Für das NAS - Basic 3.0 nutzen wir wieder ein Mainboard von ASRock. Konkret handelt es sich um das ASRock J3455-ITX, welches mit einem neuen Intel Apollo Lake Vierkern Prozessor ausgestattet ist. Im direkten Vergleich zur Vorgängerarchitektur auf Braswell Basis ist der Intel Celeron J3455 ca. 20-25% schneller. Der Geschwindigkeitsgewinn resultiert aus einer deutlich besseren IPC, den Takt konnte Intel zum Vorgänger sogar noch leicht reduzieren. Dies macht sich positiv im Energieverbrauch bemerkbar.

Die neue Intel HD Graphics 500 basiert auf Intels 9. GPU-Generation die bereits in den Skylake Prozessoren verbaut wurde. Wichtiger Unterschied: h.265 (HEVC) wird nun auch in 10bit voll via Hardware berechnet, ebenso Googles freier VP-9 Codec. Dazu hat ASRock einen HDMI 2.0 Port verbaut, der 4k @ 60 Hz ermöglicht.



CPU, Mainboard und Arbeitsspeicher

Das ASRock J3455-ITX besitzt 4 SATA-Ports der neusten Generation sowie einen kleinen M.2 Slot, welcher für die Aufnahme einer W-LAN Karte gedacht ist. Die 2 Arbeitsspeicherbänke können mit DDR3L-1600/1866 bestückt werden. Maximal sind 16GB Arbeitsspeicher möglich.

NAS Basic 3.0 mit passiv gekühltem Apollo Lake 4-Kern Prozessor

4x SATA 6G - max. 550MB/s pro Port
1x M.2 für W-LAN
AES-Ni - Beschleunigung von Ver- und Entschlüsselung
Vt-x, Vt-x EPT, VT-d - Virtualisierungsfeatures
2x USB 3.0 + 1x Front-USB 3.0
2x USB 2.0 + 2x Front-USB 2.0
1x Gigabit LAN (Realtek RTL8111GR, Wake-On-Lan, Wake-On-Wan, 802.3az EEE, PXE)
1x HDMI 2.0, 1x DVI + 1x VGA Display
1x PCIe 2.0 x1

Der Intel Celeron J3455 unterstützt die AES-Ni, also die Ver- und Entschlüsselung von Daten via AES in Hardware. Dadurch können nahezu ohne Leistungsverlust auf Wunsch die Daten auf dem NAS verschlüsselt werden.

NAS Basic 3.0 mit passiv gekühltem Apollo Lake 4-Kern Prozessor

Theoretisch lassen sich die 4 SATA Ports durch den vorhandenen PCIe 2.0 x1 Slot um weitere 2-4 Ports erweitern, indem man zu einem PCIe-SATA-Controller wie der Syba PCI-Express-Controller-Karte greift. Aus unseren Erfahrungen in der Praxis ist davon aber abzuraten, die kleinen Boards kommen teilweise nicht mit der internen Adresszuweisung an zu viele SATA-Endgeräte klar und verursachen unter Umständen kritische Lese- oder Schreibfehler. Wir raten daher aktuell vom Einsatz von mehr als 4 SATA-Festplatten auf den Apollo Lake Mainboards ab.



Systemfestplatte - SSD über SATA / M.2 über USB 3

Wir hatten in der Vergangenheit häufig spezielle USB-Sticks mit haltbaren SLC-Speicherzellen empfohlen, da sich normale USB-Sticks mit MLC-Zellen nicht als Datenträger für ein Betriebssystem eignen, denn diese MLC-Zellen nutzen sich sehr schnell ab. Teilweise sind solche Sticks nach 1-2 Wochen Einsatz schon defekt.

Zu den teureren SLC-Sticks möchten wir euch aber nicht mehr raten, da doch einige Erfahrungsberichte in unserem Forum zeigen, dass auch die SLC-Sticks im Dauereinsatz zu schnell kaputt gehen. In meinem Heim-NAS werkelt ein SLC-Stick zwar schon knapp 2 Jahre ohne Probleme, vielleicht habe ich aber bisher einfach nur Glück gehabt.

In einem NAS möchte man sich die wertvollen SATA-Ports für die Datenfestplatten nicht durch eine Systemfestplatte blockieren, also habe ich nach einer Lösung gesucht und diese in einem M.2 USB 3.0 Adapter (siehe Anleitung) gefunden.

Konkret empfehlen wir hier die 32GB Transcend MTS400 SSD mit SATA Controller, die in einem speziellen USB 3.0 M.2 Stick Gehäuse steckt. Leider ist das Gehäuse mit 20 Euro fast genauso teuer wie die 32GB große SSD, lässt sich aber später auch noch wiederverwenden. Dazu empfiehlt sich noch der SODIAL(R) 8 Zoll USB 3.0 20-Pin Adapter, damit lässt sich die USB-Festplatte dann in das Gehäuse verfrachten und stört nicht.

Möchtet ihr lieber eine gewöhnliche SATA-Festplatte für das Betriebssystem benutzen, empfehlen wir als Alternative eine kleine SATA SSD wie die Transcend TS32GSSD340K (32GB). Für OpenMediaVault reichen auch schon 16 GB völlig aus.



Das richtige Gehäuse

Für ein NAS ist eine gute Kühlung der Datenfestplatten sehr wichtig. Daher empfehlen wir mit dem Cooler Master Elite 120 Advanced oder dem Fractal Design Core 500 zwei Mini-ITX Gehäuse die jeweils mit einem 140mm Lüfter ab Werk ausgerüstet sind. Dies kommt auch der Kühlung des Mainboards zu Gute, denn der Apollo Lake Vierkern Prozessor wird auf dem ASRock J3455-ITX passiv gekühlt.


Cooler Master Elite 120 Advanced
Gut und dabei noch recht günstig ist das Cooler Master Elite 120 Advanced, welches insgesamt 4 3,5 Zoll Festplatten aufnehmen kann (eine davon im 5,25 Zoll Slot mit Adapter). Der 140mm Lüfter sitzt in der Front und kühlt so 3 der Datenfestplatten ideal.

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Fractal Design Core 500
Eine gute Alternative ist das Fractal Design Core 500, in welches auch 4 3,5 Zoll Festplatten verbaut werden können. Wie auch beim Cooler Master Elite 120 Advanced können hier 3 Festplatten direkt und eine vierte Festplatte mittels Adapter im 5,25 Toll Slot verbaut werden.

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Netzteil

Möchte man ein kleines und sparsames NAS bauen ist ein internes ATX-Netzteil meistens nicht sinnvoll. Wir empfehlen bei solch sparsamen PCs dann eine PicoPSU-90 mit einem externem 60 oder 70W Netzteil. Bei geringen Lastzuständen sind nämlich selbst sehr effiziente ATX-Netzteile recht ineffizient. Das hatten wir in der Vergangenheit bereits getestet.

Mit einer PicoPSU-90 mit externem Netzteil wie dem Salcar 72W Trafo Transformator Netzteil lassen sich ca. 5 Watt einsparen im direkten Vergleich mit einem internen Markennetzteil. Netter Nebeneffekt eines externen Netzteiles: es ist absolut geräuschlos, während interne ATX-Netzteile in dieser Preisregion immer aktiv gekühlt werden.

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Nicht wundern: die PicoPSU-90 nutzt nur einen ATX-20 Stecker, die 4 zusätzlichen Anschlüsse dienen der redundanten Stromversorgung, welche bei kleineren System nicht benötigt wird.



Festplatten

Das wichtigste in einem NAS sind natürlich die Festplatten. Wir verwenden Festplatten des Typs Western Digital Red mit 8TB, diese Festplatten eignen sich durch eine auf NAS-Systeme optimierte Firmware besonders gut für unser System. So unterstützen die WD Red Festplatten z.B. TLER (Time-Limited-Error-Recovery). Diese Funktion sorgt durch eine Kommunikation mit dem Raid-Controller für eine höhere Stabilität. Alternativ kann man Festplatten der Seagate NAS Serie nutzen, die über ein vergleichbares Featureset verfügen.

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Western Digital gibt 3 Jahre Garantie auf die NAS-Serie. Der Preis liegt aktuell bei rund 43 Euro pro TB Kapazität. Generell macht es immer Sinn weniger Festplatten mit hoher Kapazität zu kaufen als viele Festplatten mit geringer Kapazität, denn die Ausfallwahrscheinlichkeit nimmt mit der Anzahl der Festplatten überproportional zu.



Zusammenbau

Egal für welches Gehäuse ihr euch entscheidet - der Zusammenbau ist denkbar einfach. Da der Prozessor bereits auf dem Mainboard verbaut ist, muss nur noch der Arbeitsspeicher sowie die PicoPSU-90 eingesteckt werden.

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Selbst wenig versierte Anwender sollten die Komponenten in unter einer Stunde zusammenbauen können. Besondere Bios-Einstellungen müssen nicht vorgenommen werden, das System ist nach dem Zusammenbau direkt einsatzbereit.

Beim Arbeitsspeicher greift ihr am Besten zu Kingston DDR3L-1600 1,35V (KVR16LS11/4), denn das Mainboard ist bei der Speicherauswahl sehr kritisch und macht teilweise im Dual-Channel Modus mit anderen Speicherchips Probleme.



Vergleich der NAS-Betriebssysteme

Ihr könnt auf diesem NAS ein Betriebssystem euer Wahl installieren. Auch Windows 8.1 oder Windows 10 sind möglich, da Microsoft ab Windows 8 mit den Windows Storage Spaces einen eigenen Software-Raid ermöglicht.

OpenMediaVaultFreeNAS
Basis OSDebian 8FreeBSD 9.10 / 10 Beta 2
Raid-LevelJBOD, 0, 1, 5, 6, 100, 1, Raid-Z (5), Raid-Z2 (6), Z3
DateisystemeExt3, Ext4, XFS, JFSZFS, UFS
Arbeitsspeichermin. 4GBmin. 8GB
BedienungWeboberfläche, KonsoleWeboberfläche, Konsole
SchwierigkeitEinfachFortgeschritten
AnleitungJa, vollständigJa, vollständig


Wir verwenden in diesem NAS Vorschlag das Betriebssystem OpenMediaVault welches auf einen Debian Linux Unterbau setzt. Dadurch ist es fast unbegrenzt erweiterbar und die Bedienung ist über eine Weboberfläche sehr einfach. Das System ist kompatibel mit OpenMediaVault 2.x (Final) und mit OpenMediaVault 3.x (Beta). Die Startzeit des NAS dauert mit einer SSD nur ungefähr 30 Sekunden, aus dem Standby erwacht das NAS binnen 1-2 Sekunden.

Eine vollständige Schritt-für-Schritt Anleitung zur Installation von OpenMediaVault findet ihr auch bei uns.

Achtung: Die Installation dauert auf diesem System extrem lange (ca. 1 Stunde). Das liegt daran, dass der während der Installation genutzte Kernel die neuen Apollo Lake Prozessoren noch nicht richtig unterstützt. Nach der Installation steht dann direkt ein aktueller Kernel 4.9 zur Verfügung. Dann läuft das System fehlerfrei.

Eine gute Alternative ohne Startschwierigkeiten ist Ubuntu Server 16.10, der die neuen Apollo Lake Prozessoren bereits von Haus aus unterstützt. Eine umfangreiche Anleitung für die NAS-Installation von Ubuntu Server 16.10 findet ihr auch bei uns.



Stromverbrauch und Wake-On-Lan

Ein wichtiger Punkt bei einem NAS oder Home-Server ist der Stromverbrauch. Daher sind alle von uns ausgewählten Komponenten sehr sparsam. Als Betriebssystem haben wir OpenMediaVault in der Version 3.0.59 (Kernel 4.8) genutzt.

SituationVerbrauchBemerkung
Ausgeschaltet, kein Betriebssystem2,9W
Ausgeschaltet, aus OMV2,4W
Standby, WakeOnLan aktiv2,6W(Suspend-to-Ram)
Im Betrieb (ohne Festplatte, Idle)9W

Wir benutzen in diesem Vorschlag das Wake-On-Lan Feature des Mainboards. OpenMediaVault verfügt über ein Plugin mit dem Namen "AutomatischHerunterfahren". Dieses Script prüft anhand von speziellen Kriterien ob das NAS automatisch in den Standby-Modus wechseln soll. Ihr könnt z.B. euer Netzwerk alle 5 Minuten nach Clients wie PCs, Notebooks oder Mediaplayer scannen lassen. Ist kein Client mehr aktiv, so wechselt das NAS in den Standby.

Windows, Linux oder Mac Clients oder Mediaplayer z.B. mit Kodi (XBMC) können das NAS dann bei Gebrauch selbst aus dem Standy aufwecken. Dies passiert alles vollautomatisch! Ihr werdet gar nicht merken, dass euer NAS im Standby war. Mit dieser Methode lässt sich eine große Menge an Energie einsparen.

Die vollständige Konfiguration zu Wake-On-Lan und AutoShutDown findet ihr auch in der Installationsanleitung von OpenMediaVault.

Wir haben das Automatische Herunterfahren des NAS mehrfach getestet und es funktioniert mit der hier verwendeten Hardware einwandfrei. Die WOL-Funktionalität ist immer aktiv und muss daher im Bios nicht aktiviert werden.

Wichtig ist, dass im "AutomatischHerunterfahren" Plugin in den erweiterten Optionen folgende Zeile eingegeben wird:

TEMPPROCNAMES="-"

Vergisst man diese Konfiguration, wechselt das NAS nicht in den Standby und bleibt dauerhaft aktiv. Das Verhalten des Plugins lässt sich jederzeit über die Systemprotokolle nachvollziehen und ggf. anpassen.



Lautstärke

Durch die passive CPU-Kühlung und das passive, externe Netzteil ist das NAS System angenehm leise. Den Gehäuselüfter kann man auf Wunsch im Bios des Mainboards einstellen. Damit wird das System im Leerlauf nahezu unhörbar. Allerdings können sich die Datenfestplatten (je nach Anzahl) zu einem recht lauten Geräusch zusammenaddieren.



Häufige Fragen rund um OpenMediaVault


Da wir eigentlich alles wichtige bereits in unserer Installationsanleitung von OpenMediaVault beantwortet haben, fasse ich mich hier kurz.

Frage: Ist der Raid später erweiterbar ?
Antwort: Ja (Raid 0,5,6)

Frage: Kann man den Raid bei einem Festplattenausfall wiederherstellen ?
Antwort: Ja, defekte Festplatte austauschen und die Wiederherstellungsfunktion in OMV benutzen.

Frage: Kann man den Systemdatenträger austauschen ohne Daten auf dem Raid zu verlieren ?
Antwort: Ja, der Raid ist unabhängig vom Systemdatenträger.

Frage: Kann man die Hardware (CPU, Mainboard, Arbeitsspeicher) austauschen, ohne Daten auf dem Raid zu verlieren ?
Antwort: Ja, der Raid ist unabhängig von der verwendeten Hardware.

Frage: Ich habe Probleme mit der Installation von OMV (Grub-Bootloader)!
Antwort: Der OMV Systemdatenträger muss als erstes Laufwerk angeschlossen sein (/sda). Alle Datenfestplatten sollten während der Installation abgeklemmt werden.



Zusammenstellung

Hier haben wir alle Komponenten noch einmal aufgelistet.

KomponenteNamePreis
Mainboard inkl. CPUASRock J3455-ITX, 4x 1.5 GHz, 2.3 GHz Turbo90 Euro
Mainboard inkl. CPU (alternativ)ASRock J4205-ITX, 4x 1.5 GHz, 2.6 GHz Turbo117 Euro

Arbeitsspeicher2x 4GB Kingston DDR3L-1600 1,35V (KVR16LS11/4)27 Euro

System-Stick GehäuseUSB 3.0 M.2 Stick20 Euro
System-Stick SSD32GB Transcend MTS40035 Euro
System-SSD (alternativ)Transcend TS32GSSD340K (32GB)39 Euro

DC-WandlerPicoPSU-9025 Euro
NetzteilSalcar 72W Trafo Transformator Netzteil13 Euro

Netzteil (alternativ)be quiet! Pure Power 10 CM - 400W61 Euro

GehäuseCooler Master Elite 120 Advanced47 Euro
Gehäuse (alternativ)Fractal Design Core 50056 Euro

Zubehör3x deleyCON SATA 3 Kabel 0,5m6 Euro
Zubehör (optional)SODIAL(R) 8 Zoll USB 3.0 20-Pin4 Euro
Zubehör (1x je Datenfestplatte)SATA Kupplung auf 2x SATA Stecker3 Euro

DatenfestplattenWestern Digital Red, Preis je TB Kapazität43 Euro
Datenfestplatten (alternativ)Seagate NAS, Preis je TB Kapazität43-46 Euro

SummeGünstigste Zusammenstellung ohne Datenfestplattenca. 255 Euro



Fazit

Klein, leise und sparsam ist auch die 3. Ausgabe unseres NAS - Basic Vorschlages. Durch den bereits verbauten Prozessor ist der Zusammenbau auch für Anfänger sehr einfach zu bewerkstelligen. Für OpenMediaVault oder auch Ubuntu Server 16.10 reicht ein 4GB Arbeitsspeichermodul bereits aus, wer noch etwas Reserven haben möchte dem empfehlen wir allerdings 2 Module. Dann kann man auch den Dual-Channel Modus nutzen der nochmal eine deutliche Steigerung der Speicherbandbreite bewirkt.

Etwas mehr Leistung lässt sich auch durch ein Upgrade auf das ASRock J4205-ITX erzielen. Der dort verbaute Intel Pentium Prozessor taktet im Turbo ca. 300 MHz höher und ist so im direkten CPU-Vergleich knappe 10 Prozent schneller.

Als Systemdatenträger empfehlen wir die USB 3.0 zu M.2 SATA Kombination die mit Hilfe des SODIAL(R) 8 Zoll USB 3.0 20-Pin Adapters direkt auf das Mainboard gesteckt wird. So bleiben alle 4 SATA Ports für Datenfestplatten erhalten. Wem auch 3 Datenfestplatten ausreichen, der kann mit dem direkten Einbau einer kleinen SSD wie der Transcend TS32GSSD340K (32GB) nochmal etwas Geld sparen.



110 Kommentare

Von Mr. Green am 01.08.2018
Besucher

Hallo,

Ich habe bei dem Verbrauch eine Frage,
wird mit Festplatten ruhend der Standby/Sleep Modus oder der Idle Modus gemeint?
Also Festplatte dreht sich oder steht still?

https://www.technikaffe.de/anleitung-178-eigenbau_nas_anleitungen_fuer_4_bis_16_festplatten_auf_einen_blick

Da steht:

Situation Verbrauch *
Standby, WakeOnLan aktiv 2,6W
Im Betrieb (ohne Festplatte) 9W
Im Betrieb (mit 4 ruhenden WD Red 3TB Festplatten) 20,3W
Im Betrieb (mit 4 aktiven WD Red 3TB Festplatten) 27,9W

Überlege, ob sich aus Stromkosten das ganze rentiert.
Habe eine kleine Intel SSD und 3 WD RED 4TB im Einsatz.

Von Sali am 26.07.2018
Besucher

Erstmal vielen Dank für die ausführliche Beschreibung.

Eine frage hätte ich. Welchen Hardware Raid Controller würdet ihr hier empfehlen? Wollte 4x8TB auf Raid 5 realisieren. Bin mir aber nicht wirklich sicher welcher den passt, da die Auswahl risieg ist und anleitungen im Netz eher mau.

Viele Grüße,
Sali

Von Axel am 11.07.2018
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Ich hab das jetzt auch nachgebaut. soweit so gut.

Zusammenbau:
Die Kabel werden doch etwas frickelig. Der Sata auf 4x Sata schein eine gute Idee zu sein.
folgendes stört aber:
1) das Pico PSU mit dem externen Netzteil ist eine lose Kabelverbindung. Die zwei dünnen Kabel sind an einen Buchse angebracht und fliegt dann lose im Gehäuse rum. Das Netteil wird dann daran angeschlossen. Wer einmal leicht am dem Kabel zieht, reist das Pico PSU aus dem 20 Stecker am MB...
Gibts nicht eine Lösung, den Stecker fest am Gehäuse zu befestigen ?
Eigentlich ein No-GO

2) Da das Netzteil extern ist und mein Elite 120 auch für ein ATX Netzteil Platz hat, hat das Gehäuse dort ein riesen Loch. Die halbe Gehäuserückwand ist offen. Gibt dort nicht vielleicht ein Gitter was man davorschrauben kann ?

USB:
die erste Installation funktionierte zwar, aber nach dem Einbau der Festplatten war kein Boot mehr möglich. Nun bin ich kein Linux Experte. Das Problem liegt daran das mit USB Stick und USB-SDD das System installiert wird. Der USB-SDD Stick hat dann /dev/sda1 und bootet auch ohne den Install-Stick. Sobald die Platten dazukommen, wird /dev/sda1 zu /dev/sdd weil das bios bzw. Linux hier die Laufwerk devices neu vergibt mit Prio auf die HDDs. Daher habe ich neuinstalliert mit HDD und bei der Installation gleich /dev/sdd ausgewählt. Allerdings befürchte ich, dass bei der nächsten Festplatte die USB-SDD auf sde rutscht und ich das gleiche Problem wieder habe.
Kann die USB-SDD vielleicht auf ein device festgenagelt werden ?

Zur Funktion kann ich noch nichts sagen, das Web Interface der 4.x version sieht schon gut aus... Ein bisschen nervt, dass man Einstellungen erst speichern muss und dann nochmal anwenden. Aber egal.

Von Jürgen am 29.05.2018
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Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zum Gehäuse: warum wird in der Anleitung das Gehäuse "Cooler Master Elite 120 Advanced" empfohlen?

Wenn ich richtig recherchiert habe, gibt es seit 2013 das Nachfolgemodell "Cooler Master Elite 130", welches günstiger, etwas kleiner und kleine Verbesserungen (z.B 2x USB3.0 anstelle von 1x USB3.0).

Gibt es einen bestimmten Grund, warum man dennoch das Gehäuse "Cooler Master Elite 120 Advanced" nehmen sollte oder kann auch Cooler Master Elite 130" verwendet werden?

Danke und viele Grüße!

Von John am 24.05.2018
Besucher

Hallo, ich bin gerade dabei, mir das System nachzubauen (danke vielmals fuer die "Anleitung"). Eine Frage hab ich noch. Ist der vorgeschlagene Prozessor stark genug, zwei, drei kleine VMs mitzubetreiben? Ich habe mir gedacht, ich würde das System hauptsächlich als NAS betreiben, aber zusaetzlich noch Kodi und noch ein BSD und ein Linux virtualisieren.

Ist das mit dieser CPU moeglich/sinnvoll oder sollte ich da auf etwas anderes (zb. einen i3) umsteigen?

Von Max am 24.05.2018
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Hi Timo, hast Du das Problem immer noch? In der Fritzbox hast Du die Lan-Ports auf den Power-Mode gestellt und nicht im Green-Mode gelassen? Nur im Power-Mode werden 1GB unterstützt, ansonsten fahren die Ports nur 100MB, was auch Deine Datenraten erklären könnten.

Von Timo am 04.02.2018
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Hallo,

ich habe mir dieses System zusammengestellt und es läuft nun schon seit ca. 6 Wochen.
Habe leider aber das Problem, das ich nur Übertragungsgeschwindigkeiten von ca. 5-10MB/s hin. Angebunden ist das System an einem Gbit-LAN Anschluss an meiner Fritzbox. Der Rechner ist via WLAN im Netzt. Wenn ich den Rechner über LAN Anschließe habe ich aber keinen Unterschied. Was kann ich noch tun?

Von Intenos am 21.01.2018
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Liebe Technikaffen und begeisterte Leser,

erst mal möchte ich mich für die ausgezeichneten Anleitungen bedanken. Ich habe mir das NAS nachgebaut und Openmediavault, Nextcloud und Onlyoffice darauf installert.

Nach dem ich nun schon die eine oder andere Erfahrung gesammelt hab, möchte ich die mit Euch teilen:
1. Wenn man das neue Openmediavault 4 installiert hat man keine Probleme mehr mit der Installation. Anstatt Stunden wie bei OMV 3 dauert es tatsächlich nur noch Minuten. Vielleicht könnte das ja als Tipp im Artikel ergänzt werden.

2. Auch wenn kleine Systemplatten wie die empfohlene 32 GB SSD mittlerweile eher schwierig zu bekommen sind bzw. nicht unbedingt mehr einen Preisvorteil aufweisen, kann ich nur empfehlen von einer zu großen Systemfestplatte Abstand zu nehmen. Ein 1:1 Backup meiner Systemplatte mit dem "USB Image Tool" (wie in einem Technikaffe Artikel beschrieben) dauert bei meiner 120 GB SSD eine gefühlte Ewigkeit. Vielleicht hat da ja jemand noch einen Alternativtipp wie sich ein Backup einfacher und schneller realisieren lässt.

3. Ein Backup via Clonezilla (gestartet aus OMV heraus), funktioniert leider nicht. Zum einen ist es extrem langsam, zum anderen hat es früher oder später bei mir aufgrund einem Fehler immer abgebrochen. Ich vermute das dieser Kernel noch nicht mit dem verwendeten Mainboard voll kompatibel ist. Also das Problem das bei der Installation von OMV3 auftrat und bei OMV4 glücklicherweise nicht mehr. Hat diesbezüglich jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und ggfs. sogar eine Lösung dafür?

Von Michael am 08.01.2018
Besucher

Apollo Lake Install Fix:

Quelle: https://forum.openmediavault.org/index.php/Thread/18835-Intel-Apollo-Lake-Mo-Installation-Tips/?s=d5d0507ccb327d62ce6bd20dd2ae3fe6e1cefb41

Zitat:
"In BIOS, turn on CSM (Compatibility mode)
Make a bootable OMV USB using unetbootin
Once the drive was done, edit the syslinux.cfg file at the root of the USB stick
For the boot option you intend to use (typically Default under label unetbootindefault), inside the append line, insert acpi=off (I placed it right next to vga=xxx)"

Funktioniert einwandfrei bei aktuellem OMV 3.0.94

Von Wolfgang Arlt am 22.12.2017
Besucher

Hallo,
hier ein paar wichtige Hinweise, falls ihr das "NAS Basic 3.0" mit FreeNAS einsetzen wollt:

1.) Ich hatte einen sehr schwachen Datendurchsatz von ca. 20 MB/Sekunde. Diesen konnte ich durch den Einbau einer Intel Netzwerkkarte auf 43MB/Sekunde verdoppeln. Ich habe die folgende Karte eingesetzt: "EXPI9301CTBLK - PRO/1000 CT Desktop Adaptor PCI Express"

2.) Nach dem Upgrade zu FreeNAS-11.1-RELEASE bootet das "NAS Basic 3.0" leider nicht mehr und bleibt bei der folgenden Meldung stehen:
"freenas Timecounter "HPET" frequency 19200000 Hz quality 950"
Dieses liegt an Inkompatibilitäten mit FreeBSD R11.1 in Zusammenhang mit dem Mainboard. Allerdings gibt es hier einen Workaround:
Wärend des Bootforganges muss der Starteintrag im Grubloader editiert werden. Folgende 2 Zeilen sind hinzuzufügen:
?   set kFreeBSD.machdep.disable_msix_migration="1"
   set kFreeBSD.hint.hpet.0.clock="0
Jetzt bootet das FreeNAS erstmal.

Damit diese Einstellungen auch nach dem nächsten reboot erhalten bleiben muss die Datei /boot/loader.conf editiert werden und die folgenden 2 Zeilen hinzugefügt werden:
machdep.disable_msix_migration="1"
hint.hpet.0.clock="0

Von christan am 10.12.2017
Besucher

USB-Boot ist mMn sehr frickelig. Ich hatte z.B. das Problem, dass der SSD-Adapter zu breit war für alle verfügbaren USB-Sticks. Ein USB-Verlängerungskabel führte zu I/O-Fehlern. Leider ist das von euch empfohlene USB 3.0 Kabel nach 3 Wochen noch nicht angekommen - wer sich darauf verlässt sollte also vielleicht 3€ mehr in die Hand nehmen für einen Inlandsversand.
Einmal hatte ich auch das Problem, dass der Stick sich selbst (!) überschreiben wollte, da die SSD aus irgendeinem Grund nicht richtig erkannt wurde.
Daher habe ich kurzerhand die aktuelle .iso auf eine CD gebrannt, danach ein SATA-Kabel mit dem Laufwerk und dem NAS verbunden und von dort OMV installiert. Das hat a) den Vorteil, dass der Datenträger selbst nicht nachträglich verändert werden kann und b) den Vorteil, dass es nahezu keine Kompatibilitätsprobleme gibt.
Bin mal gespannt wie es danach verläuft ;)

Von TM am 24.11.2017
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hi ich habe auch das j4205

und habe mir als OS debian stretch installiert, nachdem hochfahren zeig es mir in der ausgabe von dmesg das an :

mce: [Hardware Error]: CPU 0: Machine Check: 0 Bank 4: a600000000020408
mce: [Hardware Error]: TSC 0 ADDR fef13b80
mce: [Hardware Error]: PROCESSOR 0:506c9 TIME 1511543329 SOCKET 0 APIC 0 microcode 1e

wie kann man das beheben ?

Von Jörg am 17.11.2017
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Hallo,
erstmal vielen vielen Dank für die ausführlichen Beiträge, Anleitungen und Tipps hier!
Ich möchte auch das NAS Basic nachbauen, möchte aber langfristig 6 Festplatten + 1 Systemplatte nutzen. Jetzt schreibt ihr ja hier, dass ihr bei Apollo Lake Boards von mehr als 4 Platten abratet, weil es zu Lese/Schreibfehlern kommen kann.

Gilt das denn immer noch? Wie habt ihr die Probleme festgestellt, wie haben die sich geäußert? Ich habe in einigen Foren gelesen, dass das Board 2 SATA Anschlüsse direkt über die Southbridge angebunden hat, für die anderen beiden ein AS Rock eigener SATA Controller verwendet wird - der aber wohl manchmal zickig sein soll.
Vielleicht ist das ja schon das Problem?
Ich überlege auch, das Board in der B Variante zu bestellen. Das hat dann nur 2 OnBoard SATA (Southbridge), dafür aber einen größeren PCIe Slot - in den ich dann eine entsprechend ausgestatte SATA Karte einbauen würde. Was haltet ihr davon?

Danke für eure Hilfe!

Von GroovieMan am 11.11.2017
Besucher

Liebe Technikaffen,
Liebe Freunde,

mit dem J4205ITX Board gibt es derzeit ein kleines Problem, soweit Ihr als Startplatte via USB eine Platte angeschlossen habt (egal ob SSD oder HD). Nach einem Neustart verschwindet die USB Platte, diese ist im BIOS nicht sichtbar, folglich startet auch der Server nicht.

Na da hatte ich viele in Verdacht, die kleine Festplatte, oder das SDD Laufwerk oder dem sein Controller. Na, die Bereitschaftslampe der
USB Platte war stets an, auch im ausgeschalteten Zustand. Komisch.

In einem Forum las ich von Problemen, auch bei Windows Nutzern. Einer schlug vor, den PC komplett vom Netz zu trennen und dann den Rechner neu zu starten. Nach etwas experimentieren kam ich darauf, den USB Stecker (im abgeschaltenen Zustand) zu ziehen und nach 5 Sekunden wieder anzustecken, und ... die Platte war wieder da. Seltsam.

Entweder bestand die Möglichkeit darin, die das Board dazu zu bringen, den Strom während des Ausschaltzustandes auch bei USB Geräten zu konfigurieren (geht aber wohl nicht bei dem J4205 ITX und dem kleinen Bruder) oder via LINUX das über ein

$ echo 0 > /sys/bus/usb/devices/usb1/power/autosuspend_delay_ms
$ echo auto > /sys/bus/usb/devices/usb1/power/control

auszulösen, aber diese Einstellung betrifft ja nur den Betrieb. Ich suchte etwas weiter und fand in einem Kernel-Log eine kürzlich stattgefundenen Fix, der in die Kerbe zu schlagen scheint: "xhci: Hard reset controller on shutdown".

https://www.spinics.net/lists/linux-usb/msg161873.html

Ggf kommt da noch ein Fix oder ich muss demnächst mal nach Jahren wieder einen Kernel bauen.


Hat sonst noch jemand mit diese USB-Disk Problem Erfahrungen gemacht ?


Ach: übrigens ich nutze das OMV 3.0.86. Saugut, dass diese Distribution den 4.9 Kernel beim installierne des Systems gleich als Backport-Kernel aufspielt.

Gruß
Groovie

Von Jaysn am 03.11.2017
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Hi Stefan,

cooler Artikel mit wertvollen Tipps und Hintergrund Infos!

Ich habe folgenden Plan mit dem j3455:

NAS unter Win10 auf einer SSD mit zus. 2x2 TB WD Red im RAID1 und eine einzelne 8TB WD Red (einfache Freigaben fürs Netzwerk) - Dazu meine Frage: Kann ich mit dem Board überhaupt ein zuverlässiges RAID1 mit Win10 aufbauen?

Zu dieser Frage finde ich keine Antwort bisher.

Danke! Jaysn

Von Thorsten am 30.10.2017
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Hi,
ich hätte auch ein paar Fragen zu dem NAS.
1. müssen immer 2 RAM Riegel verbaut werden oder kann ich auch nur 1x8GB verwenden und später zum Aufrüsten einfach einen 2. hinzustecken?
2. Wieviele Daten können mit wieviel Arbeitsspeicher verwaltet werden?
3. Untersützt die beiden vorgeschlagenen Betriebssysteme "online raid level migration"? Da ich noch 2x 1TB Platten habe, würde ich die zunächst mit Raid 1 verwenden und später das System mit größeren Platten erweitern und auf Raid 5 umstellen.

Danke und Gruß
Thorsten :-)

Von Marius am 20.10.2017
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An sich ein schöner Artikel und eine gute Auswahl der Hardware, was ich aber vermisse, sind Performance-Messungen, v.a. wie schnell die NAS über CIFS in einem RAID-Verbund arbeitet. Da OMV ja ein Software-RAID macht, dürfte beim Kopieren auf oder von der NAS ja durchaus CPU-Leistung anfallen, kommt der Celeron damit klar, so dass man z.B. zwei User gleichzeitig die volle Bandbreite des Gigabit-Anschlusses bieten kann (sprich jeder User die vollen 500 MBit erhalten)?

Von Kai am 11.10.2017
Besucher

Moin.
Ich möchte mir auch eine neues NAS bauen da mein altes nicht mehr rausreicht.
Nur zur Sicherneit wollte ich mal fragen ob bei dieser konfiguration ein problemloses betreiben von Plex möglich ist.
Also zb um über das Plex App auf dem AppleTV zu schauen ohne das es abbricht.

Gruß

Von Martin Leitner am 28.09.2017
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Ich hatte ca. 4 Monate lang ein QNAP TS-231p im Einsatz und mich über einige Dinge geärgert; Bei der Suche nach Alternativen habe ich dann diese tolle Anleitung gefunden und größtenteils umgesetzt.

Änderungen:
- 2 x 2GB Hynix-RAM (Ebay 22,-) - funktioniert! ( obwohl laut ASrock-Manual 2GB nicht unterstützt werden)
- Sandisk 120 GB SSD (55,- auf Amazon), da keine kleinere zu einem vernünftigen Preis zu finden war
- billiges Mini-ITX-Gehäuse (Ebay 22,-)
- 1x SATA Kupplung auf 4x SATA Stecker, da ich es unelegant fand, mehrere zu kaskadieren.
Insgesamt 242,-

Ubuntu Server 17.04 installiert, läuft seit knapp zwei Wochen. Bisher absolut problemlos und so, wie ich mir das mit einem NAS vorgestellt hatte.

Noch zu ändern, wenn ich mal eine dritte Platte dazuhängen will: Die vorgeschlagenen SATA-Kabel sind gewinkelt - leider verlegt damit eines den vierten SATA-Port am Mainboard, weil die zweite Festplatte derart knapp am Ghäuserand sitzt, dass das gewinkelte Kabelende nicht montierbar war.

Übrigens: den Gehäuselüfter habe ich ausgesteckt. Er war mir auf der niedrigsten Stufe zu laut. Ohne Lüfter haben die Festplatten laut SMART 36-37°C (was angeblich ideal ist) und die CPU 40°C.

Danke für die Anleitung Stefan!

Von Michael am 16.09.2017
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Hallo,
Beim Schreiben bekomme ich konstant 110MB/s beim.
Beim Lesen fängt er mit 100MB/s an und droppt dann relativ schnell auf 30-40MB/s.
Wird der Datenverkehr über die Systemplatte geschleust oder geht die direkt von Sata nach RJ45?
Denke es liegt an der Systemplatte hab dieses Gehäuse
https://www.amazon.de/gp/product/B01N6VG7QX/ref=oh_aui_detailpage_o00_s00?ie=UTF8&psc=1
und die Transcend 32GB
Aber das ist echter Rotz hab Anfänglich Windows 10 draufgehabt und öfter schoß die Antwortzeit der Platte im Taskmanager auf mehrere 100ms hoch was dann einfach nicht zumutbar war (öfter kamm es ganz zum freez oder absturz) und ein paar Benchmarks (z.B. AS SSD) auch gemacht und mehr wie 100MB/s kammen da auch nicht rum beim schreiben noch viel weniger USB3 müsste doch mehr können dachte ich. Denke das bremst mich total aus .
Hat jemand da schon Erfahrung gemacht?

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Über den Autor
Stefan ist 33 Jahre alt, wohnt bei Hamburg und arbeitet als IT-Administrator in einer japanischen Firma. Stefan ist eines der drei Gründungsmitglieder von Technikaffe und schreibt seit April 2013 rund um die Themen Server, Netzwerk und Programmierung.