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Mini M8S II 4K Smart TV Box für 35 Euro im Test

Nachdem wir mit dem NGC-1 von Minix bereits einen Mini-PC aus China getestet haben, folgt nun ein weiterer Test eines sehr günstigen Mediaplayers eines chinesischen Herstellers. Der Mini M8S II ist inkl. Versand für runde 35 Euro zu haben.

Die Ausstattung des Mini M8S II liest sich dabei trotz des geringen Preises nicht schlecht: der Vierkern-Prozessor Amlogic S905X (4x ARM Cortex-A53 mit bis zu 2 GHz) kann auf 2GB LPDDR3 Arbeitsspeicher sowie 8GB eMMC Flashspeicher zurückgreifen.

Mini M8S II 4K Smart TV Box für 35 Euro im Test

Die Mali-450 GPU kann Bilder via HDMI 2.0b ausgeben, d.h. auch 4k @ 60 Hz. Die beliebten Videocodecs h.264 sowie auch der neue h.265 (HEVC) werden voll unterstützt, HEVC in 8bit und auch in 10bit. HDCP 2.2 wird unterstützt.

Neben Micro-SD Speicherkarten können auch externe Festplatten, USB-Sticks oder Maus und Tastatur über die 2 USB 2.0 Ports angeschlossen werden. Als Betriebssystem kommt das aktuellste Android 6.0.1 zum Einsatz.



Lieferumfang

Der Lieferumfang setzt sich wie folgt zusammen:
1x Mini M8S II, 1x 10W Netzteil (5V, 2A), 1x IR-Fernbedienung (2x AAA, ohne Batterien), 1x HDMI Kabel, Schnellstartanleitung.

Mini M8S II 4K Smart TV Box für 35 Euro im Test



Anschlüsse

An der Frontseite befindet sich eine kleine, blaue Status-LED, die aber nur leuchtet wenn der Player eingeschaltet ist. Auf der rechten Seite befindet sich ein USB 2 Port sowie der Micro-SD Kartenleser.

Rückseitig hat der Hersteller den HDMI 2.0 Port, 1x 100Mbit LAN, 1x USB 2.0, 1x SPDIF / TOSLINK (Optischer Audioausgang) sowie den DC-Netzteilanschluss verbaut.

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SOC & Arbeitsspeicher

Der Amlogic S905X ist ein 64bit fähiger Prozessor und verfügt über vier ARM Cortex-A53 Kerne, die maximal mit 2,02 GHz takten und sich zugunsten einer effizienten Nutzung einzeln schlafen legen können. Die Codecs h.264, h.265 (HEVC 8+10bit) als auch VP9 werden in Hardware dekodiert. Neben HDR wird auch AES-Verschlüsselung via Hardware unterstützt.

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Dem Quad-Core Prozessor stehen 2GB LPDDR3 Arbeitsspeicher mit einer Bandbreite von knapp 4 GB/s zur Verfügung. Der HDMI 2.0b Port ist mit HDCP 2.2 kompatibel, 4k @ 60 Hz wird unterstützt.



Festplatte / Speicher

Von den 8GB eMMC Flashspeicher sind nach Abzug der Rettungspartition und des Android Betriebssystems noch 4,7 GB nutzbar. Das sollte für zahlreiche Apps oder Metadaten von Kodi ausreichen.

Die Geschwindigkeit des Speichers ist mit 41 MB/s Lesend und 18,6 MB/s Schreibend nicht wirklich überzeugend, reicht aber für eine flüssige Bedienung aus.

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Netzwerk

Hier sind wie bei einem der größten Mankos des günstigen China Players. Leider hat der Hersteller auf einen Gigabyte Netzwerkchipsatz verzichtet und anstelle dessen nur eine 100 Mbit Netzwerkschnittstelle verbaut.

Daraus resultiert, dass es bei Medien mit höheren Bitraten zu Rucklern bzw. nervigem Nachladen kommt.

Das verbaute W-Lan (802.11b/g/n) ist leider auch nicht besser. Theoretisch soll zwar eine Verbindungsgeschwindigkeit von 150MBits brutto möglich sein, in unserem Test sind wir aber nicht mal über 1 Mbit/s gekommen. Zum Streamen ist die WLAN Verbindung daher leider gar nicht zu gebrauchen. Die W-LAN Antennen sind zwar unsichtbar im Gehäuse untergebracht, was dem schlichten Design zu Gute kommt, endet aber eben auch in einer schlechten Verbindungsqualität.

Im WLAN Modul ist auch noch Bluetooth 4.0 integriert, dies war in unseren Tests unauffällig und hat gut funktioniert.



Verarbeitung

Der Mini M8S II ist für ein Gerät dieser Preisklasse gut verarbeitet. Das Kunststoffgehäuse sieht allerdings nicht so wertig aus, wie man es von den Mediaplayern etablierter Hersteller gewöhnt ist. Nichts desto trotz sind alle Ports einwandfrei nutzbar, einen Versatz oder zu große Spaltmaße weist unser Testgerät nicht auf.

Punkten kann der Winzling auch bei seinen Abmessungen: 11,0 x 11,0 x 1,7 cm.

Damit ist der Mini M8S II von der Grundfläche ähnlich groß wie eine Intel NUC, mit 1,7cm allerdings nur halb so hoch.



Ausgabe Audio + Video

Der Ton kann digital über den HDMI Port sowie den SPDIF / TOSLINK Ausgang wiedergegeben werden.

Laut Hersteller soll der Mini M8S II die Wiedergabe der neuen HD Tonformate beherrschen. Dies konnten wir in unseren Tests jedoch nicht verifizieren. Sowohl mit der aktuellen BETA von Kodi (Krypton) als auch mit Kodi Fork SPMC konnten wir dem Gerät kein HD-Tonsignal entlocken.

Eine Besonderheit (gerade in dieser Preisklasse) ist der mit 2.0b spezifizierte HDMI-Port. Dieser unterstützt die Wiedergabe von 4k mit 60Hz, was z.B. bei der aktuellen Generation der Intel NUCs (Celeron, Pentium, i3 und i5) leider immer noch nicht möglich ist.



Kühlung / Lautstärke

Der Mini M8S II ist komplett passiv gekühlt und besitzt keinen Lüfter. Unter Dauerbelastung wird das Kunststoffgehäuse mit 45°C fühlbar warm, wirklich heiß wird das Gehäuse aber nicht.



Das Netzteil

Das externe Netzteil hat 10W (5V/2A). Das Stromkabel ist mit 1m relativ kurz. Das Netzteil kann auch in einer EU-Version mit Deutschem Stromstecker bestellt werden.



Betriebssystem

Als Betriebssystem ist die aktuell neuste Version von Android (6.0.1) installiert. Es handelt sich hier um die Oberfläche von Android TV, über die der Hersteller einen eigenen, sehr simplen Launcher gelegt hat. Ansonsten scheint das System nahezu unverändert zu sein, es ist nicht gerootet.

Es sind einige Apps bereits installiert (die sich bei Bedarf aber wieder entfernen lassen):

  • AppInstaller (zur einfachen Installation von .apk Dateien)
  • Ein FileBrowser zum navigieren durch die Verzeichnisse. Es lassen sich auch Dateien kopieren, löschen und umbenennen
  • Movieplayer
  • MX Player
  • Kodi 16.1
  • YouTube
  • Netflix
  • Update & Backup App
Außerdem ist der Google Play Store installiert, über den man dann einfach neue Apps nachinstallieren kann. Auch der Google Webbrowser ist bereits installiert.

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Geschwindigkeit in Android

Das System benötigt für einen kompletten Kaltstart 27 Sekunden. Starten und Herunterfahren kann man den Mini M8S II übrigens ganz einfach per IR-Fernbedienung. Über einen Ein-/Ausschalter verfügt der Mediaplayer selbst nicht.

Das Betriebssystem selbst lässt sich absolut flüssig bedienen, Ruckler innerhalb von Android sind uns nicht aufgefallen. Praktisch ist hier auch die Möglichkeit eine USB-Maus und Tastatur zu verwenden.

Über die im Play Store kostenlos erhältliche App "Auto Start" ist es übrigens möglich nach dem Start des Mediaplayers automatisch eine oder mehrere Apps zu starten. Dies ist z.B. nützlich wenn man den Mediaplayer fast ausschließlich mit Kodi nutzen möchte. Dazu wird in "Auto Start" einfach die zu startende App ausgewählt. Es kann auch optional eine Verzögerung in Sekunden bis zum Starten der App eingegeben werden.



Leistungsaufnahme

Das Gerät ist aufgrund seiner "Smartphone" Hardware sehr effizient. Wie der Stromverbrauch im Betrieb aussieht haben wir hier für euch aufgelistet:

SzenarioVerbrauch
Oberfläche Betriebssystem2,1W
Ausgeschaltet0W
Standby2,1W
Kodi Menü4,1W
Kodi h.2643,7W
Kodi h.2655,6W
ARD Mediathek App, Höchste Qualität2,8W
AnTuTu Benchmark Stress Test5,1W

Positiv hervorzuheben ist, dass das System komplett ausgeschaltet werden kann und dann 0 Watt verbraucht. Aber selbst im Standby ist der Verbrauch mit 2,1 Watt noch akzeptabel. Dann ist der Player natürlich sofort einsatzbereit. Im Standby ist Googles Bildschirmschoner "Daydream" aktiviert.



Benchmarks

Der Quad-Core liefert eine stabile und ausreichende Leistung ab, gegen die 8-Kern Konkurrenz in Form des Samsung Galaxy S6 kommt das System natürlich nicht an, das Samsung Galaxy S6 ist mehr als doppelt so schnell. Die Geräte haben natürlich gar nichts miteinander zu tun, wir wollten euch einfach einen kurzen Vergleich der Leistung bieten.

BenchmarkMini M8S IISamsung Galaxy S5Samsung Galaxy S6
AnTuTu 6.1.4 336473874168700
Geekbench 3 Single Core 65510251470
Geekbench 3 Multi Core 186028364108

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Bedienung des Mini M8S II

Dem Mediaplayer liegt eine einfache IR-Fernbedienung bei, mit der sich das Gerät als Mediaplayer gut Bedienen lässt. Wer etwas mehr Möglichkeiten haben möchte oder Android Apps wie den ES Explorer nutzen möchte, dem empfehle ich eine USB Tastatur mit Touchpad. Wie haben mit der Logitech K400 Plus getestet und diese Kombi lief einwandfrei, umgehend nach dem der USB Empfänger eingesteckt wurde.

Wer es etwas kompakter mag, der kann sich die Rii mini i8+ Funktastatur ansehen. (Zum Test.)

Der Mini M8S II unterstützt außerdem HDMI-CEC, welches wir mit einem aktuellen Samsung 4k TV getestet haben (Samsung Anynet+). Durch HDMI-CEC wird die mitgelieferte IR-Fernbedienung nicht mehr benötigt, denn der Player lässt sich dann (sowohl in Android selbst als auch unter Kodi) mit der TV-Fernbedienung steuern. Bei Mediaplayern mit Intel Prozessoren wird HDMI-CEC immer noch nicht unterstützt und muss dann mit einem Adapter (HDMI-CEC Adapter von PulseEight im Test) nachgerüstet werden.

Durch den internen IR-Empfänger könnt ihr den Mediaplayer natürlich auch mit jeder Universalfernbedienung nutzen. Bei der Logitech Harmony müsst ihr den Hersteller "Mini TV BOX" und das Gerät "Mini M8S II" auswählen.



Kodi

Hier ein paar Screenshots des Kodi Mediacenters in den Versionen 16.1 und 17.0 Alpha.

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Live TV unter Kodi

Für unseren Test haben wir einen TV Headend Server laufen der das Gerät übers Netzwerk mit dem TV Signal versorgt.

Während die SD-Sender noch ohne Probleme laufen, ist es nicht möglich den Stream der HD-Sender problemlos wieder zu geben. Hier war mich am Anfang nicht ganz sicher ob dies an der CPU liegt oder das Problem woanders zu suchen ist. Da ich aber zur Zeit noch einen anderen Player im Langtest habe der die gleiche CPU besitzt und die Wiedergabe dort einwandfrei möglich ist konnte ich die CPU schnell ausschließen.

Damit bleibt eigentlich nur noch die langsame Netzwerkanbindung die das Problem verursachen kann. Auf die HD-Sender im Live TV Betrieb muss man daher leider verzichten.



Wiedergabe von Online Videomaterial

Hier haben wir Amazon Video, Youtube und die ARD Mediathek getestet.

Mini M8S II 4K Smart TV Box für 35 Euro im Test
Amazon Video ist über die Amazon Underground App verfügbar.

  • Amazon Prime bis Full HD: 1080p ohne Probleme möglich.
  • Youtube: 1080p problemlos möglich, eine höhere Auflösung ließ sich in der App nicht einstellen.
  • ARD Mediathek: auch hier ist das Abspielen problemlos möglich. (App, höchste Qualität)



Technische Daten

Details
CPUAmlogic S905X, 4x Cortex-A53 @ 2,02 GHz, 64bit
Arbeitsspeicher2GB LDDR3
Festplatte8GB eMMC Flashspeicher
GrafikeinheitMali 450, 5 Kerne
Video Ports1x HDMI 2.0b
Cardreadermicro SD
LAN100Mbit LAN
WIFIWLAN 802.11 b/g/n 150 Mbps
USB Ports2x USB 2
Audio Ports MainboardHDMI, SPDIF / TOSLINK
Netzteil10W (5V, 2A), extern
BetriebssystemAndroid 6.0.1
Abmessungenca. 11 x 11 x 1,7cm (LxBxH)
ReleaseQ2 / 2016
Aktueller Preis bei Gearbest35 Euro



Fazit

Wer einen sehr günstigen Mediaplayer mit Kodi sucht und auf HD-Ton verzichten kann (z.B. wenn keine Hifi-Anlage an den TV angeschlossen ist), der könnte mit dem Mini M8S II glücklich werden. Das aktuelle Android läuft flüssig und bietet Dank Play Store eine schier unbegrenzte Menge an Apps und Spielen sowie Anpassungsmöglichkeiten.

Einen Kodi Mediaplayer der direkt HDMI 2.0 inkl. HDMI-CEC mitbringt und die meisten 4k Videos einwandfrei abspielt, muss man zu einem Preis von 35 Euro erst einmal finden. Auch der neue HEVC-Codec wird (8bit + 10bit) voll unterstützt.

Für gehobene Ansprüche ist der Mediaplayer aber trotzdem eher ungeeignet, dazu ist der Speicher zu gering und auch die Möglichkeit Windows / Linux / LibreELEC zu installieren ist nicht vorhanden. Der größte Minuspunkt des Players sind allerdings die Netzwerkschnittstellen, welche einfach nicht Zeitgemäß sind und den Player in seinen Möglichkeiten arg einschränken.


PositivNegativ
Sehr günstigLangsames Netzwerk
Lüfterlos / LautlosKein HD-Ton
HDMI 2.0Betriebssystem festgelegt auf Android
HDMI-CEC
Aktuelles Android 6.0.1
Fernbedienung liegt bei




48 Kommentare

Von Dennis am 25.05.2017
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@dogh:

Hier ist gar nichts falsch dargestellt! Der Artikel ist bereits ein 3/4 Jahr alt, damals war LibreELEC noch lange nicht so weit wie jetzt.

Deine Punkte beziehen sich alle auf die Nutzung mit LibreELEC und das wurde hier Überhaut nicht getestet. Ich bleibe aber dabei das die Netzwerkperformance nicht die Beste ist.

Von dogh am 24.05.2017
Besucher

Die Negativpunkte sind übertrieben und teilweise falsch dargestellt.
1) Man ist nicht auf Android festgelegt. Das Linux-basierte LibreElec läuft perfekt drauf.
2) Mit LibreElec gehen alle HD-Tonformate, sowohl in der Sofortdekodierung als auch im Passthrough.
3) Die Netzwerkverbindung gibt etwa 60 MBit/s her. Das reicht für Bitraten wie sie sogar komplette BluRay Abbilder nicht überschreiten. WLAN ist auf ca. 15 MBit/s begrenzt und damit für hohe Bitraten nicht geeignet, aber dem kann man z.B. mit einem USB WLAN Stick abhelfen. Einzig 4K Inhalte mit höherer Bitrate werden zwangsmäßig über den USB Port abgespielt werden müssen.

Positiv ist auf jeden Fall, dass eine breite Community hinter dem LibreElec Projekt steht und ständig Updates für das Gerät erscheinen. Klar, der Raspberry Pi hat noch eine viel größere Community, hat aber auch ganz andere Schwächen und Stärken.

Von Xhimi am 05.05.2017
Besucher

Bei mir kommt wechseln zu eingeschränkte profil

Was muss ich da machen ????

Von Dennis am 27.04.2017
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@Danny:

Ja, aber erwarte für den Preis nciht den ultimativen Player. ;)

Gruß
Dennis

Von Danny am 25.04.2017
Besucher

Hallo, ich suche eine Box rein um MKV Dateien zu schauen, am besten noch mit HD-Ton. Wäre diese dafür geeignet?

Von Flo am 28.03.2017
Besucher

Hallo,

bezüglich der Netzwerk-Schnittstelle:

ich habe nun bereits zwei dieser Boxen eingerichtet. Auf beiden LibreELEC auf den internen Speicher installiert. Ich konnte jeweils mit 7,5-10 MB/s (60 - 80 Mbit/s) per SCP auf die Boxen kopieren.

Die Jellyfish-Testfiles liefen über NFS mit 60 Mbit/s Bitrate problemlos und nach paar Sekunden Puffern zu beginn auch noch das mit 70 Mbit/s Bitrate.

Evtl bremst das Android im Auslieferzustand die Netzwerk-Schnittstelle aus, aber mit LibreELEC auf dem internen Speicher installiert ist sie, wohl auch für die Zukunft, absolut ausreichend!

Grüße

Von Dennis am 15.03.2017
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@Tom:

Der Test ist kja nun schon etwas her und alles was nicht hier steht kann ich dir auch nicht mehr exakt sagen.

Was ich dir mit sicherheit sagen kann, ist das 100 mbit definitiv nicht für alles ausreicht. Ich hatte bis vor ein paar jahren nur 100mbit switches im Haus und da gab es shcon probleme. Dazu kommt, das die Netzwerkschnittstellen bei den Chinplayern nicht die Besten sind.

Gruß
Dennis

Von Tom am 15.03.2017
Besucher

Danke für die Info!

Aber das sollte bzw dürfte doch nicht an der Netzwerkschnittstelle liegen (max 20-30 Mibt/s, eher 5-15 Mibt/s, von 100 Mibt/s).
Ab welchen Bitraten kam es zu Rucklern?

Gruß

Von Dennis am 14.03.2017
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@Tom:

1. Weil wir es getestet haben und es bei den Testfiles mit hoher Bitrate zu Rucklern kam.

2. Könnte helfen, muss man ausprobieren.

Gruß
Dennis

Von Tom am 14.03.2017
Besucher

Hallo,
danke für den Bericht!

Ich hätte zu der Box noch 2 Fragen:

1) Warum wird geschrieben das die 100 Mbit/s Netzwerkschnittstelle nicht ausreicht? Für die Wiedergabe von Medien mit maximal 20-30 Mibt/s (eher 5-15..) über NFS aus dem Heimnetzwerk sollte dies doch locker ausreichend sein?

2) Wenn es doch nicht ausreichend sein sollte, wäre das bekannte "(WLAN) Tuning" über die advancedsettings.xml (buffermode, cachemembuffersize, readbufferfactor) hier hilfreich?

Gruß Tom

Von Peter Koch am 12.01.2017
Besucher

Hi, ich bin mit dem M8SII ganz zufrieden, für die paar €€ kann man ja nicht unbedingt Höchstleistungen erwarten...
Was mir noch fehlt: ich würde über die Box gern das Smartphone-Display (Samsung Galaxy S5, Screen Mirroring) auf den großen TV spiegeln (was mit nem anderen Dongle von Samsung problemlos ging). Komme da in den Einstellungen nicht weiter...hat jemand einen Tip ?

Danke für Hilfe,
PeKo

Von Dennis am 05.12.2016
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@Stefan:

Danke für den Hinweis, aber ein Stream über eine App und das Streamen von Live TV über einen TV Server sind zwei unterschiedliche Sachen.

Gruß
Dennis

Von Stefan am 05.12.2016
Besucher

Zum HD-Livebild: Ich schaue über die Box regelmäßig Sky GO HD Stream, läuft Problemlos über die Sky Android-App.

Von Heide am 05.11.2016
Besucher

Changelog:

S905X specific
no more booting issues!
fixed 4K H264 playback
added VP9 hardware decoding support - thanks to @braindamagedman for adapting header update function
fixed HD Audio and multichannel output by patching device tree (credits to @afl1)

Scheint ja mittlerweile super mit LibreElec zu laufen. Mit HD-Audio über einen AVR und einer USB Festplatte als Medienquelle, sieht mir das Teil wie ein perfekter, günstiger Media Player für das Heimkino aus.

Von Dennis am 20.10.2016
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@fe0109:

Der Post ist doch schon älter, es gibt schon Testfiles dafür.

https://forum.libreelec.tv/thread-1924.html

Gruß
Dennis

Von fe0109 am 20.10.2016
Besucher

Den Test mit LibreELEC kann ich mir wohl leider sparen:

https://forum.libreelec.tv/thread-1172.html

Unsupported: S905X (WIP)

:(

Von fe0109 am 14.10.2016
Besucher

Danke! Dann probiere ich nochmal 16.1 Kodi und LibreELEC. Muß aber erst noch eine SD-Karte besorgen.

Gruß

Von Dennis am 14.10.2016
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@fe0109:

LibreELEC ist nicht im Playstore verfügbar. Das bekommst du hier:

https://forum.libreelec.tv/thread-1172.html

Von fe0109 am 14.10.2016
Besucher

Danke für die Tipps, HD-Ton benötige ich nicht. Komme am Sonntag wieder zum Testen.

War ursprünglich die Beta Version von Kodi aufegspielt? Die Alpha wäre dann diese hier?
https://play.google.com/store/apps/details?id=org.xbmc.kodi

Und LibreELEC kann ich leider nicht finden:
https://play.google.com/store/search?q=LibreELEC&c=apps

Gruß

Von Dennis am 09.10.2016
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@fe0109:

Versuch mal die Alpha von Kodi, eventuell gibt es dort schon HD-Ton.

Alternativ kannst du auch LibreELEC nutzen, das habe ich aber selbst noch nicht getestet.

Gruß
Dennis

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Über den Autor
Stefan ist 33 Jahre alt, wohnt bei Hamburg und arbeitet als IT-Administrator in einer japanischen Firma. Stefan ist eines der drei Gründungsmitglieder von Technikaffe und schreibt seit April 2013 rund um die Themen Server, Netzwerk und Programmierung.