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ASRock Beebox N3000 und N3150 im Test unter Windows 8.1 und OpenELEC

Mit den Beeboxen N3000 und N3150 testen wir heute zum ersten mal 2 Mini-PCs aus dem Hause ASRock.

ASRock Beebox N3000 und N3150 im Test unter Windows 8.1 und OpenELEC

Am Anfang war die Überlegung ob ich für jede Box einen einzelnen Test machen oder ob ich Beide in einem Test unterbringen soll. Wie man sieht habe ich mich dafür entscheiden Beide zusammen zu testen. Zum Einen unterscheiden sich die beiden Geräte wirklich nur in der CPU und zum Anderen hat man so gleich den direkten Vergleich zwischen den Beiden Beeboxen.

In der Beebox N3000 ist ein Intel Celeron N3000 Dualcore Prozessor mit 1,04GHz (Turbo bis 2,08GHz) verbaut. Der Prozessor ist im 14nm Verfahren gefertigt und gehört zur aktuellen Braswell-Architektur aus Intels CPU-Programm. Als GPU ist im Prozessor Intels HD Graphics mit 320MHz (Turbo bis 600MHz) integriert.

In der Beebox N3150 ist der etwas größere Intel Celeron N3150 Quadcore Prozessor mit 1,60GHz (Turbo bis 2,08GHz) verbaut. Auch dieser Prozessor ist im 14nm Verfahren gefertigt und gehört zur Braswell-Architektur. Die GPU ist fast Baugleich, sie taktet auch mit 320MHz, der Turbo geht jedoch bis 640MHz).

Wir haben die Beeboxen sowohl unter Windows 8.1, als auch unter OpenELEC ausführlich getestet. Bei beiden Systemen haben wir uns die allgemeine Performance angeschaut und unser Hauptaugenmerk auf die Medienwiedergabe gelegt. Unter Windows 8.1 haben wir zusätzlich diverse Benchmarks durchgeführt und uns die allgemeine Arbeitsgeschwindigkeit angeschaut. Außerdem haben wir den Stromverbrauch notiert und auch die Lautstärke der beiden Beeboxen haben wir wieder subjektiv bewertet.



Anschlüsse

An der Front der Beeboxen finden wir einen Infrarotempfänger, einen Stereo-Klinkenausgang sowie 1 USB 3.0 Port (Typ-A) und 1x USB 3.0 Port (Typ-C).

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Auf der Rückseite sind 2x USB 3.0 Ports (Typ-A), 1x Gigabit LAN (RJ45), 2x HDMI 1.4a, 1x DP 1.1a, 1x DC-In für das externe Netzteil und eine Öffnung für ein Kensington-Lock.

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ASRock hat als erster Hersteller überhaupt einen Typ C-Port in einem Mini-PC verbaut. Dieser ist zwar nur mit USB 3.0 spezifiziert, unterstützt aber trotz allem einen Ladestrom von 15W. Bisher war die maximale Leistung von normalen USB 3.0 Ports mit dem Stecker Typ-A auf 4,5W und bei den USB Ladeports (Version 1.2) auf 7,5W begrenzt. Weitere Vorteile des Typ-C Steckers sind, dass Oberseite und Unterseite gleich sind und man Ihn somit in beliebiger Ausrichtung einstecken kann. Des Weiteren ist der Stecker mit 8,4mm insgesamt 4mm schmaler als der vom Typ-A.

Ganz optimal sind die beiden Front-USB-Ports allerdings nicht verbaut. Sie liegen recht eng beieinander und so lassen sich ein Transcend Extreme-Speed JetFlash 780 (der nicht gerade zu den zu den breitesten USB-Sticks zählt) und das von mir für diesen Test gekaufte KanaaN USB-C auf USB Adapter Kabel nur knapp nebeneinander einstecken.

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Die Geschwindigkeit des Typ-C Ports ist im übrigen nur unwesentlich höher als am Standard-Port (Typ-A):

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Netzwerk

In den Beeboxen ist ein Realtek Netzwerkchipsatz (RTL8168/8111) verbaut der für das Gigabit LAN sorgt.

Zusätzlich besitzen die Beeboxen noch ein austauschbares W-LAN Modul (Realtek RTL8821AE). Das Modul funkt im aktuellen AC Standard mit einer Geschwindigkeit von bis zu 433 Mbit/s und auch Bluetooth 4.0 ist in der Combo-Karte integriert.

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Die W-LAN Antennen sind bei den Beeboxen im Gehäuse integriert.



Festplatte

In den Beeboxen können eine 2,5" Festplatte und zusätzlich eine mSATA SSD verbaut werden. Das ist bei den kleinsten Mini PCs mit Celeron Prozessor eine Seltenheit. Die meisten anderen Modelle bieten nur die Möglichkeit 1 Festplatte zu verbauen.

In unseren Test kamen bei der Beebox N3000 eine 120GB SanDisk Ultra II SSD und bei der Beebox N3150 eine 120GB Samsung 850 EVO zum Einsatz. Beide Festplatten funktionieren einwandfrei und gehören zudem zu den aktuell schnellsten 2,5" SSDs.

Auch den mSATA Port haben wir getestet. Hier haben wir eine Kingston SMS200S3/30G verbaut wo drauf wir OpenELEC installiert haben. Auch hier gab es kein Probleme.

Zum Einbau der Festplatten muss man 4 Schrauben an der Unterseite lösen und die untere Abdeckung entfernen. Die 2,5" Festplatte wird innen an der unteren Abdeckung befestigt. Die mSATA SSD wird lediglich eingesteckt und mit einer kleinen Schraube gesichert. Alle benötigten Kabel und Schrauben liegen den Beeboxen bei.

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Vorsichtig solltet ihr mit dem Kabel zum Anschließen der 2,5" SSD sein. Das Kabel welches bei lag ist sehr minderwertig und ist bei mir, dadurch das ich die Festplatte ein paar wenige Male ein und aus gebaut habe, sehr schnell am SATA-Stecker gebrochen. ASRock ist das Problem bereits bekannt und legt der Beebox bereits ein hochwertigeres Kabel bei. Dieses neue Kabel hat uns ASRock netter weise zugeschickt und es ist tatsächlich wesentlich hochwertiger. Hiermit sollte es keine Kabelbruch-Probleme mehr geben.

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Nichts desto trotz geht es beim Einbau einer 2,5" Festplatte aber sehr eng zu. Um den Deckel zu schließen muss man schon ein wenig drücken da das Anschlusskabel nur wenig Platz hat. Hier sollte ASRock unbedingt nachbessern, denn ein gutes Gefühl hat man beim zusammenschrauben, trotz des neuen Kabels, eher nicht.

ASRock hat uns mitgeteilt das das minderwertige Kabel wohl nur in der ersten Charge der Beebox beigelegt wurde und alle neueren Beeboxen schon das bessere Kabel beinhalten.

Alle die trotzdem das Kabel bekommen haben sollen sich einfach über das Support Formular an ASRock wenden:

http://event.asrock.com/tsd.asp

Dort einfach die Seriennummer der Beebox und eure Adresse angeben, dann bekommt ihr das neue Kabel zugeschickt.




Arbeitsspeicher

Die Beeboxen haben 2 Speicherbänke und bieten somit die Möglichkeit den Dual-Channel Modus zu nutzen. Dieser wirkt sich in einer etwas höheren Grafikleistung aus (dazu später mehr im Benchmark-Bereich).

In den Beeboxen können SO-Dimm Riegel mit bis zu 1600MHz verbaut werden. Es können sowohl Module mit einer Betriebsspannung von 1,35V, als auch mit 1,5V verbaut werden. Man ist hier also nicht, wie bei vielen anderen Herstellern auf Module mit 1,35V angewiesen.

In der Beebox N3150 haben wir 2 4GB Module von Kingston (KVR16LS11/4) verbaut und in der Beebox N3000 haben wir auf den von uns häufig genutzten Crucial RAM (CT51264BF160B) gesetzt. Beide Boxen lassen sich mit beiden Speichern einwandfrei betreiben.

Hier zusätzlich noch mal eine Übersicht der von ASRock getesteten Module:

Hersteller
Größe
Taktrate
Bezeichnung
Spannung
ASINT
2GB
1600
SSZC04G16-GGNRB
1.35v
ASINT
4GB
1333
SSAC04G08-GDJTE
1.35v
ASINT
8GB
1333
SSBC04G08-GDJTE
1.35v
ASINT
4GB
1600
SSAC04G08-GGNTE
1.35v
ASINT
8GB
1600
SSBC04G08-GGNTE
1.35v
ASINT
4GB
1600
SSAC04G08-GGN1B
1.35v
ASINT
2GB
1600
SSZC04G16-GGN2A
1.35v
TEAM
4GB
1600
T3D5128HT-16
1.35v
TEAM
8GB
1600
T3D5128HT-13
1.35v
SAMSUNG
8GB
1600
M471B1G73DB0-YKO
1.35v
SAMSUNG
8GB
1600
M471B1G73DB0-YKO
1.35v
TEAM
2GB
1600
T3D2568HT-16
1.35v
PANRAM
4GB
1600
1524P DDR3-512M8-16
1.35v
PANRAM
4GB
1600
1524N DDR3-512M8-16
1.35v
PANRAM
5GB
1601
H5TC4G83AFR PBA
1.35v
APACER
4GB
1600
AM5D5908DEQSCK
1.5v
KINGSTON
2GB
1600
KHX1600C7S3K2/4GX
1.5v
ADATA
2GB
1600
3CCD-1211AEL1207V
1.5v
ADATA
4GB
1600
3CC0-1211AEL1201V
1.5v
ELIXIR
8GB
1600
KHX1600C9S3P1K2/8G
1.5v
ASINT
2GB
1600
SSZ302G08-EGN1C
1.5v
ASINT
8GB
1600
SSB304G08-EGN1B
1.5v
ASINT
4GB
1600
SSA302G08-GGN1C
1.5v
ASINT
4GB
1600
SSA302G08-EGN1C
1.5v


Quelle: http://www.asrock.com/nettop/avl/Beebox%20Series.pdf



Verarbeitung

Das Gehäuse der Beeboxen besteht komplett aus Kunststoff. An den Seiten ist dieses matt und der Rest ist hoch glänzend. Wie bei allen Mini-PCs mit dieser hochglänzenden Oberfläche ist auch Die der Beeboxen sehr anfällig für Kratzer. Ein Gehäuse mit komplett matter Oberfläche wäre mal was Neues und dazu auch völlig unanfällig gegen zerkratzen. Während die Oberfläche durch den Test schon mit kleinen Mikrokratzern übersät ist, sehen die matten Seitenteile nämlich noch wie neu aus.

Die Beeboxen gibt es in den Farben schwarz, weiß und gold. Wobei die goldfarbene Beebox noch nirgends verfügbar ist.

Das Gehäuse ist mit seinen Abmessungen von 110 x 118,5 x 46mm (b/t/h) sehr kompakt. Hier wären ein paar Millimeter mehr in der Höhe von Vorteil gewesen um der Verkabelung der 2,5 Festplatte etwas mehr Luft zu geben.

Auf der Unterseite sind 4 Gummifüße welche Die Beeboxen gut gegen ein Verrutschen sichern.

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Durch die Gummifüße werden die Schrauben zur Befestigung der unteren Abdeckung gesteckt. Diese werden auf der Rückseite zusätzlich durch 4 Metallhülsen geführt.

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Auf dem Bild sieht man zusätzlich noch wo die 2,5" Festplatte befestigt wird. Die Befestigung des Blechs an der Gehäuseabdeckung ist mit Gummilagern versehen, damit auch bei mechanischen HDDs keine störenden Geräusche auftreten.

Das wieder anbringen der Abdeckung gestaltet sich etwas frickelig. Hier fehlt zum Einen leider ein Richtungspfeil an dem man sich orientieren kann in welcher Ausrichtung der Deckel angebracht wird und zum Anderen muss man den Deckel recht genau senkrecht auf das Gehäuse stecken damit er ganz drauf gesteckt werden kann.

Den etwas zu geringen Abstand der frontseitigen USB-Ports hatte ich ja bereits im Absatz über die Anschlüsse erwähnt.



Ausgabe Audio + Video

Die Audioausgabe erfolgt über den HDMI Port oder über den Klinkenausgang an der Vorderseite der Beebox. Digitaler Ton ist somit nur über die HDMI Ports möglich, ein optischer Ausgang ist bei der Beebox nicht vorhanden.

Über den HDMI-Port können alle aktuellen Tonformate (inkl. HD-Ton) wiedergegeben werden. Verifizieren konnten wir dies beim Abspielen unterschiedlicher Dateien unter OpenELEC.

An die Beeboxen können insgesamt bis zu 3 Monitore direkt angeschlossen werden, 2 über HDMI und einer via Display Port.

Die HDMI Ports haben die Version 1.4b und unterstützen somit eine Auflösung von bis zu 3840x2160 bei 30Hz und 2560x1600 bei 60Hz.

Der Displayport besitzt leider nur die Version 1.1a und unterstützt damit auch nur 3840x2160 bei 30Hz und 2560x1600 bei 60Hz. Für einen TV zum abspielen eines 4k Videos ist dies zwar ausreichend bei einem 4k Arbeitsmonitor sollten es aber schon 60Hz sein, da man sonst ein unangenehmes Flimmern wahr nimmt.



Kühlung / Lautstärke

Bei der Kühlung kommen wir zu einem der wenigen Unterschiede zwischen der Beebox N3000 und der Beebox N3150.

Die Beebox N3000 mit dem Dualcore Celeron Prozessor kommt mit passiver Kühlung aus und ist damit absolut geräuschlos. Die Kühllösung ist Ähnlich wie bei den passiven ZBOXEN von Zotac. Direkt auf der CPU sitzt ein Kühlkörper der wiederum über ein Wärmeleitpad mit einem gehäusegroßen Blech verbunden ist. Somit nimmt der Kühlkörper die Wärme vom Prozessor auf und leitet diese über das Wärmeleitpad an das Blech weiter.

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Für die Quadcore CPU der Beebox N3150 reicht eine passive Kühlung leider nicht aus, daher kommt ein Kühlkörper samt kleinem Lüfter zum Einsatz.

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Aber auch die Beebox N3150 ist nicht hörbar. Es ist tatsächlich der leiseste Mini PC mit Lüfter den ich bislang getestet habe.

Die Kühlleistung von beiden Geräten ist damit ausreichend bemessen. Bei der Beebox N3000 wurde der Prozessor maximal 62°C warm und bei der Beebox N3150 lag die maximale CPU-Temperatur bei 69°C.



Das Netzteil

Das Netzteil der Beeboxen sitzt direkt am Stecker und muss vor dem ersten Einsatz mit dem entsprechenden Landesstecker bestückt werden. Insgesamt liegen der Beebox 2 verschiedene Steckeradapter bei.

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Das Netzteil hat 36W (12V/3A).



Lieferumfang

Der Lieferumfang besteht aus:
1x Beebox, 1x Netzteil + 2 Adapter, 1x VESA-Halterung (75x75,100x100), 1x Kabel zum Anschluss einer 2,5" Festplatte, 1 Fernbedienung, 1x Tüte Schrauben (VESA-Halterung, Festplatten...) und eine CD + Kurzanleitung.

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Installation von Win 8.1 64bit

Die Installation von Windows 8.1 lief ohne Probleme durch.

Hier eine kleine Kurzanleitung zur Installation:

1. Windows Image herunterladen (wir haben Windows 8.1 inkl. SP1 benutzt)
2. Bootfähigen USB-Stick erstellen
3. Inhalt des Windows Images auf den USB-Stick kopieren
4. Mit dem USB-Stick die Beebox booten
5. Windows 8.1 installieren

Nach der Installation müssen natürlich alle Treiber installiert werden, die ASRock HIER zum Download bereitstellt.

Die Installation aller Treiber verlief bei uns komplett unproblematisch, es wurden alle Komponenten vollständig erkannt.



Arbeiten in Win 8.1 - Geschwindigkeit

In dieser Disziplin merkt man schon deutlich den Unterschied zwischen der Dualcore CPU der Beebox N3000 und dem Quadcore Prozessor der Beebox N3150.

Beim Startvorgang in Windows 8.1 liegt die Beebox N3000 mit knapp 14 Sekunden leicht hinter der Beebox N3150 die gerade einmal 12 Sekunden benötigt. Beide Werte sind für einen Celeron Prozessor Extrem gut. Zum Vergleich, die Pentium NUC5PPYH benötigt mit 41 Sekunden knapp 3x so lang.

Beim Arbeiten in Windows 8.1 merkt man den Unterschied dann aber sehr deutlich. Einfache Aufgaben bewältigt die Beebox N3000 auch ohne Probleme, aber all zu viele Fenster auf einmal sollte man nicht öffnen sonst nimmt sich die Beebox N3000 erst mal eine kleine Bedenkzeit bis es weiter gehen kann.

Da ist man mit der Beebox N3150 schon besser beraten. Für einen reinen Office PC ist die Quadcore CPU ausreichend bemessen. Bildbearbeitung oder ähnlich rechenintensive Programme werden aber auch hier keinen Spaß machen.

Beim Abspielen von Video-Material hingegen haben sich beide Geräte kein Blöße gegeben. Unter Kodi haben Beide alles bis 4k einwandfrei abgespielt.



Leistungsaufnahme

Die maximale TDP des in der Beebox N3000 verbauten Intel Celeron N3000 liegt bei 4W. Die TDP des Intel Celeron N3150 der Beebox N3150 ist mit 6W um 50% höher.

Hier auch noch mal ein detaillierter Vergleich beider CPUs.

Wie der Stromverbrauch im Betrieb aussieht haben wir hier für euch aufgelistet:

VerbrauchN3000N3150NUC5PPYHNUC5CPYH
Windows Idle7,4W6,8W6,4W6,3W
Windows Ruhezustand1,4W1,0W3,9W4,5W
Last (Prime95)11,2W12,6W13,7W10,5W
Last (Heavyload)12,8W15,0W13,8W11,0W
CineBench R11.5 Mehrkern9,6W11,3W11,9W10,0W
CineBench R15 Mehrkern9,8W11,4W12,3W10,0W
WinRar 5 x64 max. Kompr.10,8W12,6W12,2W10,4W
Kodi 1080p Video8,7-9,5W8,9-10,5W6,9-8,7W8,6W
Kodi 4k Video9,5-11,5W9,5-11,6W8,8-9,7W9,8W
OpenElec (Hauptmenü)9,9W9,9W6,6W9,5W
OpenElec 1080p Video7,6W8,5W8,0W8,2W
OpenElec 4k Video8,4W8,9W11,6-12,98,9W
Standby0,5W/1,1W*0,0W/1,0W*0,7W0,9W

*Standby beim Betrieb von OpenELEC = niedrigerer Wert, Standby beim Betrieb von Windows 8.1 = höherer Wert.

Das es hier Unterschiede gibt ist mir bisher noch nicht aufgefallen. Ich werde das zukünftig aber genauer beobachten.



Benchmarks

CPUZ

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Wie immer haben wir auch die Benchmarks von Cinebench durchgeführt. Dieses mal haben wir allerdings den OpenGL Benchmark einmal mit 2 Speichermodulen im Dual-Channel Modus und dann mit nur einem Modul im Single-Channel Modus gemacht.

Die Ergebnisse fielen wie folgt aus:

BenchmarkBeebox N3000Beebox N3150
Cinebench 11.5 OpenGL Dual-Channel9.94 BpS10.79 BpS
Cinebench 11.5 OpenGL Single-Channel8.86 BpS9.78 BpS
Cinebench 11.5 CPU Single Core0.41 Punkte0.41 Punkte
Cinebench 11.5 CPU Multi Core0.80 Punkte1.58 Punkte
Cinebench 15 OpenGL Dual-Channel11.52 fps14.40 fps
Cinebench 15 OpenGL Single-Channel11.09 fps12.28 fps
Cinebench 15 CPU Single Core35cb34cb
Cinebench 15 CPU Multi Core66cb129cb


Das Ergebnis unseres Tests zeigt eine um durchschnittlich ca. 10% höhere Grafikleistung. Hier bestätigt sich unser Eindruck das der Dual-Channel Modus bei den kleinen Celeron Mini PCs keinen wirklichen Mehrwert bietet. Hier haben wir bei den Broadwell NUCs schon Werte von über 40% festgestellt.

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Um eine 1,565GB große MKV-Datei zu packen (Rar-Format, Max. Kompression) benötigte die Beebox N3000 11:19 Minuten (679 Sekunden) was einer Geschwindigkeit von 2,36MB/s entspricht.

Die Beebox N3150 ist natürlich etwas schneller und benötigt hierfür nur 08:17 Minuten (497 Sekunden), was einer Geschwindigkeit von 3,22MB/s entspricht

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Die Prozessorauslastung bei der Wiedergabe aktueller Videodateien haben wir mit der aktuellen Kodi Version 15.1 (Isengard) unter Windows 8.1 getestet. Folgende Werte haben wir ermittelt:

1080p MKV-Testvideo "Big Buck Bunny" (1920x1080, 24fps, h.264)
Auslastung Beebox N3000: 14-18%
Auslastung Beebox N3150: 5-14%

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1080p MKV-Testvideo "Birds" (1920x1072, 23,976fps, h.264)
Auslastung Beebox N3000: 14-22%
Auslastung Beebox N3150: 5-8%

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4K-Testvideo "Whisper to the Sky" (4096x2160, 23,976fps, h.264)
Auslastung Beebox N3000: 16-39%
Auslastung Beebox N3150: 5-14%

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Unser 4K-Testvideo "The Curvature Earth from Space" (3840x2160, 29,97fps, h.264)
Auslastung Beebox N3000: 21-48%
Auslastung Beebox N3150: 6-17%

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Wiedergabe von Material mit HEVC (h.265)

Die aktuellsten Neuigkeiten die ich hier habe sind das die Entwickler von Kodi fertig sind die Hardwaredekodierung in Kodi zu implementieren, zur Zeit aber noch kein fertiges Build der Software verfügbar ist.

Eine vorab Info die ich bekommen habe ist das der Intel Celeron N3050 in der Lage ist bis zu 4k@30Hz abzuspielen. Da dieser Prozessor nur unwesentlich schneller ist als der N3000 und zudem die gleiche Grafikeinheit besitzt gehe ich davon aus, das das auch mit der Beebox N3000 möglich sein wird. Die Beebox N3150 mit dem wesentlich schnelleren Prozessor wird dann mit Sicherheit 4k@60Hz unterstützen.

Sobald es ein fertiges Release gibt, werde ich einen entsprechenden Beitrag veröffentlichen...



Wiedergabe von Online Videomaterial unter Windows

Kurz und knapp:

Amazon Prime (Microsoft Silverlight) bis Full HD: Läuft auf beiden Geräten. Bei der Beebox N3000 kommt es ganz selten zu kleinen aussetzen und die CPU-Auslastung liegt dann bei 100%. Dies ist aber wirklich nur selten der Fall. Mit der Beebox N3150 gibt es hier keinerleie Probleme, es wird alles einwandfrei abgespielt.

Youtube bis 4k: Die Beebox N3000 hat bis Full HD keine Probleme, bei 4k Videos kommt es hin und wieder zu rucklern und die CPU Auslastung liegt dann bei 100%. Die Beebox N3150 ist auch bei 4k selten über 50% ausgelastet, meist liegt die CPU Auslastung weit darunter.

ARD Mediathek: Läuft, aber auf beiden Geräten nicht ruckelfrei, CPU ist dabei nicht voll ausgelastet.

7tv.de: Läuft, aber auf beiden Geräten nicht ruckelfrei, CPU ist dabei nicht voll ausgelastet.



Die Beeboxen unter OpenELEC

Getestet habe ich mit der aktuellen BETA-Version von OpenELEC (5.95.3), da erst diese Version die aktuellen Braswell CPUs unterstützt. Die Version lässt sich auch schon ohne Probleme nutzen und läuft sehr stabil.

Wie ihr einen OpenELEC Bootstick erstellt und OpenELEC installiert könnt ihr HIER nachlesen.

Beide Beeboxen machen unter OpenELEC einen hervorragenden Job und lassen sich ohne Probleme betreiben. Videomaterial bis 4k sind kein Problem und auch das navigieren durch das Menu ist ruckelfrei möglich.



Bedienung der Beeboxen als Mediaplayer

Die Beeboxen haben beide einen Infrarotempfänger verbaut der sie zum idealen Kodi-Mediaplayer macht.

ASRock ist sogar sehr spendabel und legt den Beeboxen ein kleine Mini-Fernbedienung gleich mit bei.

ASRock Beebox N3000 und N3150 im Test unter Windows 8.1 und OpenELEC

Zum Testen oder für die einfachsten Funktionen ist diese auch absolut ausreichend. Wer mehr will kauft sich einfach eine Universalfernbedienung wie eine One For All URC-7960 oder wer die ganz großen Möglichkeiten habe will eine Logitech Harmony. Wichtig ist nur das die Fernbedienung ein MCE Profil hat.

Wir haben sowohl mit der beiliegenden Mini-Fernbedienung als auch mit einer One For All URC-7962 getestet und damit lies sich alles einwandfrei steuern. Auch das Ausschalten und wieder Starten aus dem Standby funktionieren problemlos.

Wer noch ein wenig flexibler bei der Bedienung von Kodi / OpenELEC sein möchte dem kann ich eine kleine Funktastatur wie z.B. die Rii i8 empfehlen.

HDMI CEC bieten die Beeboxen leider auch nicht, da müssen wir noch ein wenig weiter auf den ersten Mini-PC warten der dies von Haus aus unterstützt. Solltet ihr dies benötigen könnt ihr aber den HDMI-CEC Adapter von PulseEight dazu kaufen. Dieser ist mit 80 Euro aber nicht gerade billig.



BIOS Einstellungen

Ich habe an den BIOS Einstellungen für diesen Test keinerlei Änderungen vorgenommen.

Trotz allem hier ein Video der möglichen BIOS Einstellungen:

Beebox N3000


Beebox N3150




Technische Daten

TYP
Beebox N3000
Beebox N3150
CPU
Intel Celeron N3000 Dualcore Prozessor mit 1,04GHz (Turbo 2,08GHz)
Intel Celeron N3150 Quadcore Prozessor mit 1,6GHz (Turbo 2,08GHz)
Architektur
Braswell - 14nm
Arbeitsspeicher
Bis zu 16GB DDR3-1333/1600 204-pin SO-Dimm
GPU
Intel HD Graphics 0,32GHz (Turbo 0,6GHz)
Video Ports
2x HDMI 1.4b, 1x Display Port 1.1a
Festplatte
1x mSATA, 1x 2,5" HDD/SSD
LAN
Gigabit LAN (Realtek RTL8168/8111)
WIFI
W-LAN 802.11ac 433 Mbit/s (RTL8821AE, Modul austauschbar), Bluetooth 4.0
USB Ports
4x USB 3.0 (1x USB-C mit höherem Ladestrom)
Card Reader
-
Audio Ports
HDMI Audio, Analog Output (Klinkenstecker)
Audio Chipsatz
Realtek ALC283
Extras
IR-Empfänger, Mini-Fernbedienung, Passiv gekühlt
Netzteil
12V, 3A, 36W, extern, lüfterlos
Betriebssystem
Ohne - Windows 7/8/8.1/10 (32/64bit) + OpenELEC ready
Abmessungen
ca. 110 x 118,5 x 46mm (B/T/H)
Release
Q3/2015
Preis
140 Euro
172 Euro



Vergleich mit Alternativen

Typ
Beebox N3000
Beebox N3150
NUC5CPYH
NUC5PPYH
CPU
Architektur
Braswell - 14nm
GPU
Intel HD Graphics
Video Ports
2x HDMI 1.4b, 1x Display Port 1.1a
1x HDMI 1.4b, 1x VGA
Card Reader
-
SD/SDHC/SDXC
LAN
Gigabit LAN (Realtek RTL8168/8111)
WiFi
W-LAN 802.11ac 433 Mbit/s, Bluetooth 4.0
W-LAN 802.11ac 433 Mbit/s, Bluetooth 4.0
Arbeitsspeicher
Bis zu 16GB DDR3-1333/1600
1x DDR3L 1333/1600 (max. 8GB)
Festplatte
1x mSATA, 1x 2,5" HDD/SSD
1x 2,5" SATA3 HDD/SSD
Windows Idle
7,4W
6,8W
6,3W
6,4W
Video 1080p
7,5-9,5W
8,3-10,5W
8,2W
8,7W
Eignung Windows
**
****
**
****
Eignung OpenELEC
*****
*****
*****
*****
Release
Q3/2015
Q3/2015
Q3/2015
Q3/2015
Preis
140 Euro
172 Euro
147 Euro
0 Euro




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ArtikelPreis
Beebox N3000140 Euro
Beebox N3150172 Euro
Arbeitsspeicher
4GB Kingston KVR16LS11/4 DDR3L-1600, 1.35V27 Euro
8GB Kingston KVR16LS11/8 DDR3L-1600, 1.35V58 Euro
4GB Crucial CT51264BF160BJ DDR3L-1600, 1.35V32 Euro
8GB Crucial CT102464BF160B DDR3L-1600, 1.35V58 Euro
SSD
120GB Samsung 850 EVO292 Euro
250GB Samsung 850 EVO83 Euro
500GB Samsung 850 EVO156 Euro
mSATA SSD
30GB Kingston SMS200S3/30G38 Euro
60GB Kingston SMS200S3/60G42 Euro
120GB Kingston SMS200S3/120G60 Euro
240GB Kingston SMS200S3/240G101 Euro
480GB Kingston SMS200S3/480G224 Euro
USB-Stick
16GB Integral Fusion Mini USB 3.0 (140MB/s lesen, 10MB/s schreiben)12 Euro
16GB SanDisk Cruzer Extreme USB 3.0 (150MB/s lesen, 75MB/s schreiben)17 Euro
32GB Integral Fusion Mini USB 3.0 (140MB/s lesen, 20MB/s schreiben)21 Euro
32GB SanDisk Cruzer Extreme USB 3.0 (180MB/s lesen, 110MB/s schreiben)24 Euro


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  • ASRock Beebox N3000 und N3150 im Test unter Windows 8.1 und OpenELEC
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Fazit

Grundsätzlich hat ASRock mit seinem ersten Mini-PC auf Braswell Basis vieles richtig gemacht, aber auch noch etwas Luft nach oben gelassen. Da merkt man einfach das Hersteller wie Intel mit den NUCs oder auch Zotac mit seinen ZBOXEN schon mehr Erfahrung haben. Genannt seien da die Probleme mit dem Kabel zum Anschließen des 2,5" Datenträgers, die fehlende Kennzeichnung wie die Abdeckung positioniert werden muss oder die zu nah aneinander verbauten USB-Ports an der Vorderseite. Trotz allem sind die Beeboxen von ASRock aber tolle Geräte und haben alles an Bord was man für einen guten Mini-HTPC benötigt.

Die größten Vorteile gegenüber der Konkurrenz sind der neue USB-C Port mit einem erhöhten Ladestrom und das man mit einer mSATA und einer 2,5" SSD/HDD die Möglichkeit hat gleich 2 Datenträger in der kleinen Box zu verbauen. Toll ist auch das ASRock den Beeboxen eine kleine Fernbedienung beilegt. Sicher ist diese nicht besonders hochwertig, aber für den Gelegenheitsnutzer absolut ausreichend. Wer die Beebox als reinen Mediaplayer nutzen will, der wird eh eine Universalfernbedienung sein Eigen nennen.

Erwähnenswert ist auch das die Beebox N3000 komplett ohne Lüfter auskommt und die Beebox N3150, obwohl mit einem Lüfter ausgestattet, flüsterleise ist. Dabei werden die CPUs beider Beeboxen trotzdem ausreichend gekühlt. Lediglich die Gehäuse werden recht warm, was aber wiederum von einer guten Wärmeabfuhr zeugt.

Mir gefallen beide Geräte äußerst gut und ich werde die Beebox N3150 (mit 30GB mSATA SSD und 4GB RAM) in der nächsten Zeit in meinem Wohnzimmer einem Langzeittest als Kodi-Mediaplayer mit OpenELEC unterziehen.

Zum Abschluss noch eine Antwort auf die Frage welche Beebox es denn sein soll für einen Mini-HTPC. Wer auf das Abspielen des neuen HEVC Codecs in 4k verzichten kann, dem wird die Beebox N3000 reichen. Wer aber auf HEVC-Material in 4k Wert legt, der sollte zur Beebox N3150 greifen.



184 Kommentare

Von Dennis am 20.11.2016
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@Ritschi:

Da kann ich dir echt nicht weiterhelfen, das kann an so vielen Dingen liegen.

Da musst du selbst mal googeln und auf Fehlersuche gehen.

Gruß
Dennis

Von Ritschi am 20.11.2016
Registrierter Benutzer

8 Beiträge
Hi Denis,

vielen Dank für die wiederum blitzschnelle Antwort. Das ist wirklich GANZ GROSSER SERVICE, wie man ihn heutzutage nur noch selten erlebt.

Ich sehe allmählich ein, dass ich um LibrElec wohl nicht herumkommen werde. Mal sehen, wie sich die Frameraten unter diesem BS darstellen …

Habe vorhin mal eben noch die LAN-Geschwindigkeit getestet, indem ich einen Film von 4,76 GB von meinem Lifebook (core i7) auf die beebox kopierte. Dabei lag die Datenübertragungsrate nur bei 25 MB / s und die Kopierdauer bei ca. 4 Minuten. Das finde ich für eine Box mit Gbit-LAN-Anschluss schon reichlich lahm. Oder ist das die physische Leistungsgrenze der Beebox? Sofern ich denselben Film zwischen Lifebook und meinem Qnap NAS kopiere, dauert das Ganze nur knapp 60 Sekunden bei 110 MB / s.

Wünsche noch einen schönen Restsonntag.
Beste Grüße
Ritschi

Von Dennis am 20.11.2016
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@Ritschi:

Sorry, aber da ich Windows nicht nutze kann ich dir da nicht weiter helfen.

Teste doch einfach mal LibreELEC. Da kann man über die Einstellung der Bildwiederholfrequenz ein gutes Ergebnis erzielen.

Gruß
Dennis

PS
OpenELEC würde ich nicht mehr nutzen, das wird nicht mehr wirklich weiter entwickelt.

Von Ritschi am 19.11.2016
Registrierter Benutzer

8 Beiträge
Hi Dennis,

habe mir zwischenzeitlich die Logitech-Tastatur und eine Airmouse zugelegt und finde erstere etwas angenehmer in der Handhabung. OpenElec habe ich noch nicht installiert und nutze im Moment erst einmal Windows 7.

Leider beobachte ich beim Abspielen meiner Filme, die fast ausschließlich als Original-DVD-Strukturen (IFO- und VOB-Dateien) auf dem NAS liegen, gelegentliche Ruckler, wobei diese bei NTSC-Norm (24 und 30 bzw. 23,976 und 29,970 FPS) deutlicher sichtbar sind als bei PAL-Norm (24 und 25 bzw. 23,976 FPS). Habe schon ein wenig mit den Einstellungen bzgl. der Bildwiederholungsraten in KODI und „Intels HD Graphics“ herumexperimentiert, doch die Ruckler leider nicht beseitigen können.

Hättest Du evtl. auch dafür eine Erklärung oder sogar eine Lösung parat?

Viele Grüße & ein schönes Wochenende.
Ritschi

Von Ritschi am 14.11.2016
Registrierter Benutzer

8 Beiträge
@Dennis:

Danke nochmals! Nun sollte nichts mehr schiefgehen. :-)

Wünsche noch einen schönen Abend, und bis demnächst mal wieder ...

Mit besten Grüßen
Ritschi

Von Dennis am 14.11.2016
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@Ritschi:

(1) Ja, genau so kannst du das machen.

(2) Ja, ist egal welchen Port du nimmst.

Gruß
Dennis

Von Ritschi am 13.11.2016
Registrierter Benutzer

8 Beiträge
Hallo Dennis,

danke nochmals für die hilfreichen Tips.

LibreELEC auf einem USB-Stick zu installieren und von dort aus zu starten, ist eine feine Idee. Da ich aber HTPC-Anfänger bin und bislang noch keine Erfahrung mit sowas habe, hier noch zwei Fragen:

(1) Wie erstelle ich denn einen bootfähigen LibreELEC-USB-Stick? Kann ich dafür die „Schritt für Schritt Installationsanleitung für OpenELEC“ https://www.technikaffe.de/anleitung-329-schritt_fuer_schritt_installationsanleitung_fuer_openelec
nutzen, indem ich einfach einen 2. USB-Stick in meinen PC stecke und diesen als Ziellaufwerk definiere?

(2) Ist es egal, welchen der 3 USB-Ports ich dafür wähle bzw. sind alle Ports bootfähig?

Gruß
Jörg

Von Dennis am 13.11.2016
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@Ritschi:

Die von mir genannten Geräte werden alle über einen Funk-Dongle mit der Beebox verbunden. Von Bluetooth würde ich eher abraten, das hat in meinen Tests oft nicht zufriedenstellend funktioniert.

Die Bildwiederholfrequenz kannst du so auch über LibreELEC einstellen. Ich würde dir raten LibreELEC einfach mal auf einem USB-Stick zu installieren. Es ist auch auf einem USB-Stick voll funktionsfähig und du kannst schauen ob du Windows wirklich benötigst.

Gruß
Dennis

Von Ritschi am 13.11.2016
Registrierter Benutzer

8 Beiträge
Hallo Dennis,

vielen Dank für die schnelle und ausführliche Rückinformation.

Leider konnte ich nirgends Informationen zur Inbetriebnahme der Beebox bzw. zu erforderlichen Zusatzgeräten finden, so dass ich annahm, das Gerät funktioniere „out-of-the-box“ und ich könne mit der IR-FB auch die Windows-Oberfläche steuern.

Ich werde mir nun also schnellstens eine Mini-Tastatur besorgen und damit mein Glück versuchen. Handelt es sich bei den von Dir genannten Modellen übrigens ebenfalls um Infrarot-Geräte, oder nutzen diese Funk bzw. Bluetooth?

Windows will ich nutzen, weil ich diverse Filme im NTSC-Format (24 und 30 FPS bzw. 23,976 und 29,970 FPS) besitze und mir die Option erhalten möchte, auf verschiedene Mediaplayer zurückgreifen zu können.

Viele Grüße und noch einen schönen Restsonntag.
Ritschi

Von Dennis am 13.11.2016
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@Ritschi:

Erst mal zu deinen Fragen:

(1) Was mit nutzt ist natürlich Geschmackssache, ich würde wenn du auch Windows nutzen willst die Logitech K400 Plus benutzen. Das ist eine kleine Tastatur mit integriertem Touchpad.

Alternativ kannst du dir auch die Rii mini i8+ ansehen. Die ist auch super, allerdings würde ich das Touchpad nicht regelmäßig nutzen wollen.

Es gibt auch einige die die Funktion einer Air Mouse bevorzugen, da stehe ich persönlich aber nicht so drauf. Hier kannst du dir die Rii Mini i25 mal ansehen, da ist auch gleich eine Tastatur mit integriert.


(2) Unter Windows funktioniert die Fernbedienung sobald du Kodi gestartet hast. Ich denke aber das die meisten die die Fernbedienung nutzen, ein Linux basiertes Kodi wie LibreELEC nutzen.


Gibt es überhaupt einen Grund Windows direkt auf dem Player zu nutzen? VLC wird IMO nicht benötigt, da Kodi alles und mehr kann. Wenn du nicht auf nicht auf Windows verzichten willst, kannst du z.B. auch beides installieren. Ich habe dafür hier ein Anleitung veröffentlicht: https://www.technikaffe.de/anleitung-375-howto_dualboot_windows_10_und_libreelec__openelec

Gruß
Dennis

Von Ritschi am 13.11.2016
Registrierter Benutzer

8 Beiträge
Hi Dennis,

ich möchte unter Windows diverse Mediaplayer (Kodi, VLC) installieren und mit der Beebox auf mein NAS zugreifen. Nahm an, dass ich alle Aktionen (Inbetriebnahme der Beebox sowie Installation und Bedienung der Programme) mit der IR-Fernbedienung steuern kann. Wenn das nicht möglich ist, habe ich zwei Fragen:

(1) Welche Steuerungsgeräte (Mouse, Tastatur ...) benötige ich denn, um den PC zu bedienen?

(2) Welche Funktion hat dann die mitgelieferte FB?

Gruß
Ritschi

Von Dennis am 12.11.2016
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@Ritschi:

Windows kannst du nicht mit einer IR-Fernbedienung steuern. Dafür ist das Betriebssystem nicht ausgelegt.

Wenn du mir sagst was du machen möchtest, kann ich dir aber bestimmt einen Tipp geben was du am besten machen kannst.

Gruß
Dennis

Von Ritschi am 12.11.2016
Registrierter Benutzer

8 Beiträge
Hallo Dennis,

habe mir die Beebox J3160 (mit vorinstalliertem Windows 7 sowie 8 GB Ram und einer 240 GB SSD) gekauft, per LAN & HDMI an meinen TV angeschlossen und das Gerät per Fernbedienung eingeschaltet. Anschließend meldete sich Windows, doch dann war Schluss. Ich kann per FB weder navigieren noch irgendwelche Eingaben vornehmen! Deshalb meine Frage: Benötige ich also noch weitere Eingabegeräte (Mouse, Tastatur etc.), um den HTPC bedienen zu können? Habe bzgl. der Inbetriebnahme & Bedienung hier leider keine Infos gefunden und bin von daher ziemlich ratlos. Bitte insofern um eine kleine STARTHILFE. Danke.

Viele Grüße
Ritschi

Von Dennis am 09.10.2016
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@PatrickAusBerlin:

Es ist halt so, dass jeder das Gerät anders nutzen will. Nach einer "Surfstation" hat hier noch niemand gefragt und ich persönlich würde das auch nie so machen. Zum Surfen nutze ich Smartphone, Tablet oder Laptop auf der Couch und ich denke damit bin ich nicht allein.

Die Beebox unter Windows würde ich nicht benutzen, dazu ist der verbaute Prozessor für mich persönlich zu schwach. Schaffen wird das der N3150 sicher, ist nur die Frage ob dir die Performance ausreicht.

Wenn Windows laufen soll, empfehle ich immer noch die Intel NUC mit dem Pentium N3700 (NUC5PPYH). Ansonsten geht natürlich auch jeder Mini PC mit i3 Prozessor, das ist dann aber gleich wieder ein ganzes Stück teurer.

Gruß
Dennis

Von PatrickAusBerlin am 08.10.2016
Besucher

Moin Dennis,

ich bin gerade auf der Suche nach einem Mini-PC der als Surfstation für Online-News und Web-Streaming in Verbindung mit einem Flatscreen-TV unter WIndows taugt. Das ganze soll für meine Mutter sein, zur Ergänzung ihres Smart-TVs.

Ich finde Eure Tests zu den Mini-PCs wirklich gut. Aber wie sich die getesteten Geräte als Surf-Stationen schlagen wird nirgends erwähnt.

Leider ist bloßes "Surfen" in Zeiten der vielen Online-Werbung und GPU-Beschleunigung für Flash und HTML5 alles andere als "technisch trivial". Auch wenn man sich bei Arte-TV, Spiegel-Online oder diversen anderen Stresming-Sites Webvideos anschauen möchte, ist die Anforderung an die Hardware nicht zu unterschätzen.

Welche Erfahrungen hast Du mit der Beebox in diesem Bereich gemacht?
Könnt Ihr diese Aspekte in zukünftigen Tests nicht berücksichtigen?

Hinweis:
Mir geht es hierbei nicht um Leistung der Netzwerk-Komponenten. Sondern rein um den Betrieb eines Browsers mit den üblichen Privacy-Plugins und den bei üblicher Nutzung 10 bis 20 gleichzeitig geöffneten Tabs, in denen unter anderem Flash-Werbung und auch ein YouTube-Video läuft.

Wenn sowas mit der Beebox komfortabel möglich ist, ohne dass das Gesamtsystem ausgebremst wird, dann wäre das genau das Gerät das ich suche. Bisher habe ich aber Zweifel, das selbst die aktuellen Atom-CPUs genug "Power" liefern.

Vielen Dank und schönes Wochenende!

Von Dennis am 03.10.2016
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@PHK:

Du hast Recht, das Thema WLAN haben wir in der Vergangenheit etwas stiefmütterlich behandelt auch weil uns die technischen Möglichkeiten fehlten.

Wir haben dahingehend jetzt etwas aufgerüstet und nun die Möglichkeit das ganze besser zu bewerten.

Zum WLAN in den Beeboxen hast du aber recht, das ist wirklich nicht sehr gut. Wenn dir das WLAN wichtig ist, dann kauf die lieber eine Intel NUC die ist in dem Bereich wesentlich besser.

Gruß
Dennis

Von PHK am 03.10.2016
Besucher

Hallo,

habe mir das Gerät zugelegt. WLAN und Bluetooth eine Katastrophe. Der Test ist sehr gut und ausführlich. Leider hat der Autor offenbar nur festgestellt, daß eine entsprechende Karte eingebaut ist. Das kann man auch den Beschreibungen entnehmen. Zu dieser für manche sehr wichtigen Funktion wird leider nichts ausgesagt.

Haben andere auch solch schlechte Erfahrungen mit der RTL-Karte?

Sollte meine ein Ausreißer sein?

Von tasar am 25.08.2016
Registrierter Benutzer

16 Beiträge
@ Sascha, hört sich wirklich interessant an. Hast du event auch Bilder vom fertigen EInbau? Ich hätte auch gerne die Anleitung tasar at web.de.
Danke!

Von Dennis am 09.08.2016
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@Sascha:

Klingt sehr interessant, Kannst du gern an mich direkt schicken.

Dennis@technikaffe.de

Ich guck es mir an sobald ich aus dem Urlaub wieder da bin.

Gruß
Dennis

Von Sascha am 08.08.2016
Besucher

Hallo, habe heute meine Beebox N3150 und OpenElec mittels integrierten CEC Adapter von Pulseeight aufgerüstet. Wenn ihr wollt kann ich euch das Pinout schicken. Ich bräuchte nur eine Email Adresse, verwendet habe ich das Haswell Kabel, allerdings müssen alle Anschlüsse am Beebox Mainboard direkt angelötet werden. Ist also eher was für den versierten Nutzer. Den Luxus aber nun alles mit der TV Fernbedienung zu steuern ist es mir aber mehr als Wert ;)

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Über den Autor
Mit seinen 36 Jahren ist Dennis nicht nur der Senior des Technikaffe Teams, er hat im Laufe seines langen Lebens auch viel Erfahrung im Heimkinobereich sammeln können. Für seine "Packen wirs einfach an" Mentalität mögen wir Ihn noch mehr als für seine Fahrkünste.