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Intel gibt Quick Sync Hardware Video Encoding und Decoding frei

Mit dem neusten Intel HD Grafikkartentreiber hat Intel die Quick Sync Hardware Encoding bzw. Decoding Technologie auch für Intel Celeron und Intel Pentium Prozessoren mit Haswell Architektur freigegeben. Quick Sync war in der Vergangenheit der Intel Core i-Serie vorbehalten.

Durch die Hardware Decodierung und Encodierung von Videomaterial arbeiten die Intel Celeron und Pentium Prozessoren bis zu 10x effizienter als bei einer Software Decodierung. MKV-Videos im h.264 Format lassen sich nun z.B. deutlich energieffizienter abspielen.

Intel gibt Quick Sync Hardware Video Encoding und Decoding frei


Neben h.264/MPEG4 AVC werden zudem VC-1 und der ältere h.262/MPEG2 Codec unterstützt. Dazu muss nur der neue Intel Treiber installiert werden, der kostenlos im Intel Downloadcenter heruntergeladen werden kann.

Das Encodieren von MKVs geht per Hardware Encoding in der Praxis ca. doppet so schnell wie vorher.

Folgende CPUs profitieren nun auch von Quick Sync:

Intel Pentium Familie (Haswell)

- Intel Pentium 3558U
- Intel Pentium 3561Y
- Intel Pentium G3220
- Intel Pentium G3220T
- Intel Pentium G3320TE
- Intel Pentium G3420
- Intel Pentium G3420T
- Intel Pentium G3430


Intel Celeron Familie (Haswell)

- Intel Celeron 2957U
- Intel Celeron 2961Y
- Intel Celeron 2981U
- Intel Celeron G1820
- Intel Celeron G1820T
- Intel Celeron G1820TE
- Intel Celeron G1830


Zudem unterstützen alle CPUs auf Bay-Trail Basis Quick Sync. Dies sind z.B.:

- Intel Celeron N2820
- Intel Celeron J1800
- Intel Celeron J1900
- Intel Pentium N3520



Meine Meinung

Der neue Intel Treiber ermöglicht endlich auch den schwächeren Prozessoren den Zugang zu Quick Sync - ein längst überfälliger Schritt, denn gerade diese Prozessoren können extrem vom Hardware Encoding und vor allem Decoding profitieren, Mediaplayer werden so noch Energie effizienter.

Den Pentium G3220 haben wir in vielen unserer Anleitungen, wie etwa dem Bau eines Thin Mini-ITX Systemes, Mini-ITX Office PC für 500 Euro oder auch im Haswell NAS für 6 Festplatten mit FreeNAS benutzt - alle diese Systeme profitieren ab jetzt vom neuen Intel Grafikkartentreiber. Vergesst nicht den neuen Treiber zu installieren!



3 Kommentare

Von MaZo am 17.12.2014
Besucher

Danke für die schnelle Antwort!
Hab gestern mit nem Laptop mal nen Versuch gemacht mit Plex, und es scheint zu gehen. (Der Laptop ist Leistungstechnisch ähnlich dem J2900 nur halt ein 2 Kerner i3 2030M oder so) Einzig Plex und VPN muss ich noch hinbekommen damit es auch von unterwegs aus geht. Würde dann Plex für Iphone und iPad nutzen und XBMC für Zuhause (da wird ja nichts transcodiert da XBMC MKV nativ unterstützt)

Denke es steht dem Bau des Servers nichts mehr im Wege :)

Von Stefan am 16.12.2014
Technikaffe.de Team

1884 Beiträge
@MaZo: Der J2900 unterstützt QuickSync. Ob dies aber unter OMV funktioniert kann ich dir nicht sagen, ich denke Du möchtest mit Plex ein Video streamen ? Würde mich wundern wenn dies nicht gehen sollte.

Von MaZo am 16.12.2014
Besucher

Ich würde mir gerne einen NAS Server bauen , den vom Artikel " Sparsames NAS mit Software-Raid unter Linux / OpenMediaVault"

Da Intel Quick Sync vom J1900 unterstützt, wird es der J2900 wohl auch?

Meine Frage jedoch unterstützt das Betriebssystem, in dem Fall das OMV das Quick Sync auch?
Ich möchte die NAS als Datenserver nutzen (Bilder,Musik,Videos) wo ich mit meinem Intel NUC mit XBMC drauf zugreifen will, was kein Problem ist! Wie sieht es aber aus eine MKV über iPad/iPhone abzuspielen, das erfordert On the fly transcodierung, klar hat der J2900 4Kerne und Power aber wird in dem Fall auch das Quick Sync unterstützt?

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Über den Autor
Stefan ist 33 Jahre alt, wohnt bei Hamburg und arbeitet als IT-Administrator in einer japanischen Firma. Stefan ist eines der drei Gründungsmitglieder von Technikaffe und schreibt seit April 2013 rund um die Themen Server, Netzwerk und Programmierung.