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NAS Advanced 2.0 mit Skylake Pentium Prozessor und 6x SATA

NAS Advanced 2.0 mit Skylake Pentium Prozessor und 6x SATA

Die neuen Intel Pentium Prozessoren auf Skylake Basis sind nun endlich verfügbar. Gefertigt werden die neuen Prozessoren im 14nm Verfahren welches die Energieaufnahme nochmals reduziert. Konkret benutzen wir in unserer Anleitung einen Intel Pentium G4400 mit 2x 3,3 GHz.

Im Vergleich zum Vorgänger auf Haswell Basis (Intel Pentium G3440, 2x 3,3 GHz) konnte Intel die TDP von vormals 54 auf nun 47W leicht reduzieren, was aber keinen direkten Einfluss auf den wirklichen Energieverbrauch haben muss.

Dafür unterstützt der neue Intel Pentium G4400 nun AES-Ni zur Beschleunigung von Verschlüsselung sowie die Virtualisierungsfunktion Vt-d womit PCIe-Hardware dediziert an ein Gastsystem durchgereicht werden kann. Beide Features hatte der Intel Pentium G3440 noch nicht, Vt-d wurde bisher erst ab Core i5 / Xeon E3 unterstützt.

Zudem wird nun neben DDR3-1600 auch neuer DDR4 Arbeitsspeicher (DDR4-2133) unterstützt. Es darf auch wieder ECC-Arbeitsspeicher mit 1bit Fehlerkorrektur verbaut werden, dafür wird allerdings ein Intel Server Chipsatz benötigt. Aus Kostengründen und weil DDR4-Arbeitsspeicher nur sehr geringe Vorteile bietet, setzen wir hier nach wie vor auf DDR3 Arbeitsspeicher.

Auch bei der integrierten Grafik hat sich einiges getan, so besitzt diese nun 12 Ausführungseinheiten, der neue h.265 (HEVC) Videocodec wird via Hardware (8bit De- und Encode, 10bit GPU Decode) ebenfalls stark beschleunigt.



CPU, Mainboard und Arbeitsspeicher

Beim Mainboard haben wir wieder ein möglichst energiesparendes und günstiges Mainboard gesucht und haben uns für das ASUS B150M-K D3 im Micro-ATX Layout entschieden.

Grundlegend darf man einen Nachteil der neuen Skylake Architektur nicht unerwähnt lassen: Intel hat die Spannungswandler aus der CPU verbannt, diese müssen nun wieder auf dem Mainboard selbst verbaut werden - was im Leerlauf meist zu einem geringfügig höheren Verbrauch führt.

Außerdem werden so wieder die Unterschiede zwischen den Mainboards größer weil es eben darauf ankommt welche Wandler verbaut werden. Da die Mainboards auch Intel Core i7 Prozessoren aufnehmen können, sind zudem deutlich mehr bzw. größere Wandler verbaut als wir für unseren Pentium Prozessor benötigen.

Im direkten Vergleich verbraucht das neue NAS Advanced 2.0 mit Skylake Pentium ca. 3W mehr im Idle als der Vorgänger mit Haswell Prozessor. Unter Last kehrt sich dies allerdings um, hier ist dann die neue Skylake Architektur deutlich (bis zu 30%) effizienter.


NAS Advanced 2.0 mit Skylake Pentium Prozessor und 6x SATA


6x SATA 6G - max. 550MB/s pro Port
AES-Ni - Beschleunigung von Ver- und Entschlüsselung
Vt-x, Vt-d - Virtualisierungsfeatures
4x USB 3.0 + 1x Front-USB 3.0
2x USB 2.0 + 1x Front-USB 2.0
1x Gigabit LAN (Realtek RTL8111H, Wake-On-Lan, Wake-On-Wan, 802.3az EEE, PXE)
1x DVI + 1x VGA Display
1x PCIe 3.0 x16, 2x PCIe 3.0 x1

Der Intel Pentium G4400 eignet sich durch sein umfangreiches Featureset und eine hohe Leistung ideal für ein 6-Bay NAS. Während eines Dateitransfers über die LAN-Schnittstelle mit 115MB/s ist der Prozessor nur zu etwa 20% ausgelastet.

Wem die 6 SATA Ports nicht ausreichen, der kann den PCI-E 3.0 x16 Slot (max. 15.754 MB/s Bandbreite) nutzen um einen zusätzlichen Controller - auch ein Hardware-Raid ist denkbar - zu verbauen.

Dem Mainboard liegen zwei SATA-Kabel bei. Wer mehr Festplatten anschließen möchte, benötigt weitere SATA Kabel wie z.B. 3x deleyCON SATA 3 Kabel 0,5m für aktuell 6 Euro.



Systemfestplatte - SSD oder SLC-Stick empfehlenswert

Um möglichst keinen der 6 SATA-Ports mit einer System-SSD zu belegen, greife ich auf einen USB-Stick mit SLC-Speicherzellen (wichtig!) wie den WINKOM-USB 3.0 Memory-Stick 16 GB oder den Mach Xtreme MX-ES series MXUB3SES als Systemdatenträger zurück. Dazu bietet sich der SODIAL(R) 8 Zoll USB 3.0 20-Pin (knapp 4 Euro) an, damit man den USB-Stick in das Gehäuse verfrachten kann.

Leider sind USB-Sticks mit SLC-Speicherzellen recht selten und teuer. Warum dies so ist und wo der Unterschied zu einem normalen MLC-USB-Stick ist, könnt ihr hier nachlesen: USB mit SLC-Speicherzellen als Systemfestplatte - Ein SSD Ersatz ?.

Als Alternative - wenn ihr z.B. nicht alle 6 SATA-Ports für Datenfestplatten benötigt - empfehle ich eine kleine SSD wie die Kingston SS200S3/30G (30GB) welche aktuell auch die günstigste Lösung ist.



Das richtige Gehäuse

Hier kommt quasi jedes Micro-ATX kompatible Gehäuse mit einer guten Festplattenkühlung in Frage. Da wir unsere NAS Anleitungen nun seit mehreren Jahren anbieten, haben wir hier ziemlich viel Erfahrung sammeln können.


Fractal Design Define R5
Mein Favorit ist immer noch das Fractal Design Define R5 für rund 110 Euro. Mich hat das Gehäuse durch seine Möglichkeit überzeugt 8 Festplatten (3,5 Zoll) unterzubringen, die von 2 140mm Lüftern optimal gekühlt werden. Zudem habe ich bisher schon 5 Gehäuse verbaut welche alle eine absolut super Verarbeitung hatten.

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Das Fractal Design Define R5 verfügt über eine eingebaute Lüftersteuerung (5/7/12V) an die maximal 3 Lüfter angeschlossen werden können. Die beiden beiliegenden 140mm Lüfter sind angenehm leise.


Xigmatek Asgard
Wem das Fractal Design Define R5 zu teuer ist, dem empfehle ich den Xigmatek Asgard Midi-Tower als günstigere Lösung. Dieser kann sieben 3,5 Zoll Festplatten aufnehmen die von einem 120mm Lüfter gekühlt werden. Zumindest 4 Festplatten können so ausreichend gekühlt werden, ggf. muss dann noch ein zweiter Lüfter zugekauft werden.

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Netzteil

Bei einem NAS für 6 oder mehr Festplatten empfehle ich ein richtiges ATX-Netzteil und keine Pico-PSU, wie wir sie in unserem NAS - Basic Vorschlag empfehlen. Der Grund ist, dass normale ATX-Netzteile erst ab einem bestimmten Leistungsbereich (meistens größer 35W) wirklich effizient arbeiten. Bei der Verwendung von 6 Festplatten wird unser System knapp 50W mit aktiven Festplatten verbrauchen.

Wir benutzen seit längerem Netzteile von Be quiet. Für dieses NAS empfehle ich das Be quiet! BN140 System Power 7. Das kleine 300W-Netzteil ist vollkommend ausreichend. Die Effizienz wird mit guten 87% angegeben, alle gängigen Schutzschaltungen wie Überhitzungsschutz, Überstromschutz, Überspannungsschutz, Unterspannungsschutz sowie ein Kurzschlussschutz sind vorhanden. 36 Euro kostet das Be quiet! BN140 System Power 7 - 300W aktuell.

Das Netzteil besitzt 4x SATA-Power, für 6 Festplatten sind also 2x Wentronic Internes Stromadapterkabel (SATA Kupplung auf 2x SATA Stecker) für je 2,59 Euro erforderlich.



Festplatten

Das wichtigste in einem NAS sind natürlich die Festplatten. Bei mir kommen 6 Festplatten vom Typ Western Digital Red mit je 6TB zum Einsatz, diese Festplatten eignen sich durch eine auf NAS-Systeme optimierte Firmware besonders gut für unser System. So unterstützen die WD Red Festplatten z.B. TLER (Time-Limited-Error-Recovery). Diese Funktion sorgt durch eine Kommunikation mit dem Raid-Controller für eine höhere Stabilität.

Western Digital gibt 3 Jahre Garantie auf die NAS-Serie. Der Preis liegt aktuell bei rund 42 Euro pro TB Kapazität. Generell macht es immer Sinn lieber weniger Festplatten mit hoher Kapazität zu kaufen als viele Festplatten mit geringer Kapazität.



Zusammenbau

Egal für welches Gehäuse ihr euch entscheidet - der Zusammenbau ist denkbar einfach. Der Prozessor wird in den Sockel des Mainboards gesetzt, der beiliegende CPU-Lüfter muss danach nur aufgesteckt werden und rastet in den 4 Löchern des Mainboards ein. Wärmeleitpaste muss nicht installiert werden, da der Intel CPU-Lüfter bereits ein Wärmeleitpad besitzt.

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Selbst wenig versierte Anwender sollten die Komponenten in unter einer Stunde zusammenbauen können. Besondere Bios-Einstellungen müssen nicht vorgenommen werden, das System ist nach dem Zusammenbau direkt einsatzbereit.

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Bios

Das Bios des ASUS B150M-K D3 ist modern und einfach mit Maus und Tastatur zu bedienen. Es lässt sich mittlerweile auch direkt aus dem Bios aktualisieren was sehr komfortabel ist.

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Vergleich der NAS-Betriebssysteme

Ihr könnt auf diesem NAS ein Betriebssystem euer Wahl installieren. Auch Windows 8.1 oder Windows 10 sind möglich, da Microsoft ab Windows 8 mit den Windows Storage Spaces einen eigenen Software-Raid ermöglicht. Windows Home Server ist aktuell nur noch schwer oder gebraucht zu bekommen, ist aber auch eine gute Möglichkeit.

OpenMediaVaultFreeNAS
Basis OSDebian 7 (Wheezy)FreeBSD 9.3
Raid-LevelJBOD, 0, 1, 5, 6, 100, 1, Raid-Z (5), Raid-Z2 (6), Z3
DateisystemeExt3, Ext4, XFS, JFSZFS, UFS
Arbeitsspeichermin. 2GBmin. 8GB
BedienungWeboberfläche, KonsoleWeboberfläche, Konsole
SchwierigkeitEinfachFortgeschritten
AnleitungJa, vollständigJa, vollständig


Wir verwenden in diesem NAS - Advanced Vorschlag das Betriebssystem OpenMediaVault welches auf einen Debian Linux Unterbau setzt. Dadurch ist es fast unbegrenzt erweiterbar und die Bedienung ist über eine Weboberfläche sehr einfach.

Eine vollständige Schritt-für-Schritt Anleitung zur Installation von OpenMediaVault findet ihr auch bei uns.



Stromverbrauch und Wake-On-Lan

Ein wichtiger Punkt bei einem NAS oder Home-Server ist der Stromverbrauch. Daher sind alle von uns ausgewählten Komponenten sehr sparsam:

SituationVerbrauchBemerkung
Ausgeschaltet, kein Betriebssystem1,2W
Ausgeschaltet, aus OMV0,6W
Standby, WakeOnLan aktiv1,1W(Suspend-to-Ram)
Im Betrieb (ohne Festplatte, Idle)18,4W
Im Betrieb (mit 6 ruhenden WD Red 6TB Festplatten)41W
Im Betrieb (mit 6 aktiven WD Red 6TB Festplatten)57W

Ausgeschaltet, aus Windows 100,5W
Standby, WakeOnLan aktiv (Windows 10)1,0W(Suspend-to-Ram)
Im Betrieb (Windows 10, 1 SSD für OS, Idle)21W

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Wir benutzen in diesem Vorschlag das Wake-On-Lan Feature des Mainboards. OpenMediaVault verfügt über ein Plugin mit dem Namen "AutoShutDown". Dieses Script prüft anhand von speziellen Kriterien ob das NAS automatisch in den Standby-Modus wechseln soll. Ihr könnt z.B. euer Netzwerk alle 5 Minuten nach Clients wie PCs, Notebooks oder Mediaplayer scannen lassen. Ist kein Client mehr aktiv, so wechselt das NAS in den Standby.

Windows, Linux oder Mac Clients oder Mediaplayer z.B. mit Kodi (XBMC) können das NAS dann bei Gebrauch selbst aus dem Standy aufwecken. Dies passiert alles vollautomatisch! Ihr werdet gar nicht merken, dass euer NAS im Standby war. Mit dieser Methode lässt sich eine große Menge an Energie einsparen.

Die vollständige Konfiguration zu Wake-On-Lan und AutoShutDown findet ihr auch in der Installationsanleitung von OpenMediaVault.

Achtung: Aktuell funktioniert unter OpenMediaVault (Debian) der Standby Modus noch nicht zuverlässig mit den neuen Skylake Prozessoren. Hier warten wir auf ein neues Update welches das Problem behebt. Ist dies für euch absolut zwingend, greift ihr am Besten zur Vorgängerarchitektur mit Haswell Prozessor (siehe NAS Advanced 1.0 Anleitung), dort funktioniert alles wie oben beschrieben.



Lautstärke

Sowohl das Be quiet! BN140 System Power 7 als auch der Intel Lüfter sind im Normalbetrieb sehr leise, der Lüfter kann bei Volllast ziemlich laut werden, das kommt aber im NAS Betrieb nie vor. In einem geschlossenen Gehäuse sind beide Komponenten dann ab 2 Meter Entfernung nicht mehr zu hören. Allerdings können sich die Datenfestplatten (je nach Anzahl) zu einem recht lauten Geräusch zusammenaddieren.



Truecrypt

Wer sich für FreeNAS entscheidet, kann auf dessen gute Verschlüsselung zurückgreifen. Zwar lässt sich ZFS auch unter Linux bzw. OpenMediaVault installieren, empfohlen wird dies jedoch nicht. Wer sein NAS mit Linux / OpenMediaVault betrieben möchte, kann aber z.B. einfach einen TrueCrypt Container auf dem Netzwerkshare ablegen (dann übernimmt allerdings der Client die Entschlüsselung). Der Intel Pentium G4400 schafft beachtliche 1,5 GB/s AES-Speed im Truecrypt Benchmark.

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Häufige Fragen rund um OpenMediaVault

NAS Advanced 2.0 mit Skylake Pentium Prozessor und 6x SATA

Da wir eigentlich alles wichtige bereits in unserer Installationsanleitung von OpenMediaVault beantwortet haben, fasse ich mich hier kurz.

Frage: Ist der Raid später erweiterbar ?
Antwort: Ja (Raid 0,5,6)

Frage: Kann man den Raid bei einem Festplattenausfall wiederherstellen ?
Antwort: Ja, defekte Festplatte austauschen und die Wiederherstellungsfunktion in OMV benutzen.

Frage: Kann man den Systemdatenträger austauschen ohne Daten auf dem Raid zu verlieren ?
Antwort: Ja, der Raid ist unabhängig vom Systemdatenträger.

Frage: Kann man die Hardware (CPU, Mainboard, Arbeitsspeicher) austauschen, ohne Daten auf dem Raid zu verlieren ?
Antwort: Ja, der Raid ist unabhängig von der verwendeten Hardware.

Frage: Ich habe Probleme mit der Installation von OMV (Grub-Bootloader)!
Antwort: Der OMV Systemdatenträger muss als erstes Laufwerk angeschlossen sein (/sda). Alle Datenfestplatten sollten während der Installation abgeklemmt werden.



Zusammenstellung

Hier haben wir alle Komponenten noch einmal zusammen aufgelistet.

KomponenteNamePreis
ProzessorIntel Pentium G4400 (2x 3,3GHz)67 Euro
MainboardASUS B150M-K D369 Euro
ArbeitsspeicherKingston KVR16N11S8/4 4GB DDR3-1600 CL11 1.5V14 Euro
System-StickMach Xtreme MX-ES series MXUB3SES44 Euro
System-SSD (alternativ)Kingston SS200S3/30G (30GB)57 Euro
NetzteilBe quiet! BN140 System Power 7, 300W36 Euro
GehäuseFractal Design Define R590 Euro
Gehäuse (alternativ)Xigmatek Asgard Midi-Tower35 Euro

Zubehör3x deleyCON SATA 3 Kabel 0,5m6 Euro
Zubehör (optional)SODIAL(R) 8 Zoll USB 3.0 20-Pin4 Euro
Zubehör (ab 5 Festplatten)SATA Kupplung auf 2x SATA Stecker2 Euro

DatenfestplattenWestern Digital Red, Preis je TB Kapazität42 Euro

SummeGünstigste Zusammenstellung ohne Datenfestplatten271 Euro



Fazit

Unser NAS - Advanced 2.0 bekommt man ohne Datenfestplatten bereits ab 271 Euro. Gegenüber der vorherigen Bauanleitung mit Haswell-Prozessor sind dies 21 Euro mehr. Dieser Aufschlag ist der Tatsache geschuldet, dass wir nun einen Intel Pentium anstatt einem Intel Celeron Prozessor benutzen. Ein neuer Intel Celeron Prozessor auf Skylake Basis würde allerdings vollkommen ausreichen, ist aktuell aber einfach noch nicht verfügbar.

Das System ist durch die freie Betriebssystemwahl sehr flexibel und kann später einfach aufgerüstet werden. Wem unser NAS Basic 2.0 Bauvorschlag für 4 Festplatten nicht ausreicht oder nicht Zukunftssicher genug ist, für den könnte unser NAS Advanced 2.0 genau richtig sein.


170 Kommentare

Von Stefan am 30.06.2016
Technikaffe.de Team

1444 Beiträge
@Sascha: Das hört sich gut an. Strom wirst Du allerdings gegenüber dem G4400 nicht einsparen, da es sich um die gleiche Architektur handelt. Die Taktfrequenz im Idle sollte nahezu identisch sein, die TDP spielt hier keine Rolle.

Von Sascha am 30.06.2016
Besucher

Ich werde mir das, wie hier beschrieben, jedoch mit einem Intel Celeron G3900T 2.60GHz zusammenbauen. Spart nochmal ein paar €. Aber vor allem spart es wahrscheinlich nochmal etwas Strom (TDP 35W). Es wird ja beschrieben, das ein solcher Prozessor völlig reichen soll.
Möchte allerdings OMV, Zoneminder (oder andere Surveillance-SW) und FHEM drauf laufen lassen.

Von Stefan am 23.06.2016
Technikaffe.de Team

1444 Beiträge
@Sascha: Die Hardware ist nicht das Problem, sondern die Software. OpenMediaVault 2.x basiert noch auf dem alten Debian 7 Wheezy. Ab OpenMediaVault 3.x wird das Wake-On-Lan / Standby dann fehlerfrei unterstützt. OMV 3.x ist aktuell in der Beta-Phase.

Von Sascha am 23.06.2016
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Funktioniert der Skylake Prozessor mittlerweile problemlos mit "Wake-On-LAN" ?
Es sollte da ja ein Update geben. Ist das schon der Fall?

Von Janek am 22.06.2016
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Danke! Mir ging es genauso bei der Suche im Internet.. Ich werde berichten wenn ich es versucht habe.
Gruß
Janek

Von Stefan am 22.06.2016
Technikaffe.de Team

1444 Beiträge
@Janek: Ich habe es zwar selbst noch nicht gemacht, sollte aber unabhängig von der physikalischen Adresse sein. Im Internet findet man dazu leider nicht wirklich viel hilfreiches. Ich würde es ausprobieren, zur Not hast Du ja die alten Controller noch und kannst zurückbauen. Ich würde mir daher vorsichtshalber die Ports (SATA Kabel) beschriften. Aber wie gesagt: sollte eigentlich nicht notwendig sein.

Von Janek am 21.06.2016
Besucher

Hallo Stefan,

ich habe auf dem Mainboard (deine Anleitung) beide! PCI-Ex-Steckplätze mit jeweils einem 2-port SATA-Controller bestückt...Mein OMV2-SnapRaid läuft damit (alle Anschlüsse mit gleichgroßen Platten belegt) tadellos. Gern würde ich die beiden Steckplätze mit jeweils 4-port SATA-Controller aufrüsten.
Sind die Platten im SnapRaid vom Anschluss (also an welchen SATA-Port die Platten angesteckt sind) abhängig? Oder kann ich nach Tausch der Controller einfach beliebig die Platten irgendwo wieder anschließen und losstarten?
Danke für die Hilfe im Voraus!

Grüße
Janek

Von Stefan am 07.06.2016
Technikaffe.de Team

1444 Beiträge
@rockonreiny:

- Eine SATA2 (3Gbs) SSD reicht vollkommen aus
- Ich würde gleich zu einem internen Netzteil greifen, ansonsten musst Du später wieder alles umbauen das macht nicht wirklich Sinn

Von rockonreiny am 07.06.2016
Besucher

Bin am schwanken zwischen NAS Basic 2.0 oder Advanced 2.0 Habe noch ein altes micro ATX Gehäuse und eine "alte" 256 GB Lenovo SSD (Toshiba THNSFC256GAMJ), da könnte ich "recyclen", habe die Erweiterungsoptionen auf 6 HDDS und komme von den Kosten nicht an das Basic ran.
Lüftung im Gehäuse bekomm ich schon in den Griff, außerdem wandert das NAS eh in den Keller, von daher ist Geräuschentwicklung sekundär. Bau ich halt zwei Lüfter ein.
Die Lenovo SSD kann allerdings nur SATA3.0Gbps. Würde die an dem ASUS B150M-K D3 laufen? Für die reine Betriebsystem sollte der Durchsatz 3Gbps ja eigentlich reichen oder bremst das zu sehr aus? Wenn ich dann mit 3, max 4 NAS Platten plus SSD starte, lohnt sich dann das BeQuiet interne Netztei schon, oder kann ich ggf. mit der externen Netzteillösung vom Basic (Pico PSU) leben und ggf. später umrüsten, wenn weitere Platten dazukommen? Kurzes Feedback wäre nett.

Von Sandro am 02.06.2016
Besucher

Was ich noch kurz anmerken möchte ist, meine BIOS Version des Gigabyte Boards ist bereits veraltert.
Ich werde es aktualisieren und berichten, möglicherweise besteht ja ein Zusammenhang mit dem nicht funktionierenden Standbymodus unter OMV 2.XX und Skylake.

Grüße

Von Sandro am 02.06.2016
Besucher

@Tobi:
Ich habe mir vor kurzem ein NAS samt GA-Z97N-WIFI auf Skylake Basis (G4400) erbaut.
Funktioniert tadellos und kann ich erstmal nur empfehlen.
Super schnelle Datenübertragung, eben alles was man sich wünscht.
Ich habe auch die besagte "neue" Intel V219 standartmäßig samt GA-Z97N-WIFI verbaut, OMV kann daher nur über Umwegen installiert und in Betriebgenommen werden. Also einfach am 2t Rechner installieren, die (OMV EXtras samt Erweiterungen) dann wird auch die neue Intel Netzwerkkarte erkannt. Also OMV 2.0 zu installieren ist auf jeden Fall möglich auch auf dem MSI Mainboard B150M ECO Brett.
Soweit stellt das dann auch kein Problem mehr dar.

Was bei mir aber noch immer nicht laufen will ist der besagte Standbymodus. Im Prinzip kann man sich das so verstellen, er geht garnicht.....:/
Ich denke das es weniger am Mainboard liegt, eher am System und dessen Unterstützung (Skylake) selbst. Weil ja Haswell noch anscheinend ohne Probleme lief.
Da wird hoffentlich per Update noch nachgebessert. (bis Gestern war das aber noch nicht der Fall)
Von der Beta 3.XX sollte man allerdings noch Abstand nehmen, sie funktioniert einfach noch nicht wie sie soll (nicht stable), auch fehlen hier noch einige Konfigurations bzw. Erweiterungsmöglichkeiten.

Grüße
Sandro

Von Stefan am 02.06.2016
Technikaffe.de Team

1444 Beiträge
@Tobi: Das das NAS unter OMV 2 ab und zu nicht mehr in den Standby Modus wechselt scheint am Mainboard zu liegen. Mit dem MSI B150M ECO (Test) tritt das Problem nicht auf, allerdings lässt sich auf diesem Mainboard OMV 2.x nicht installieren, da es eine Intel Netzwerkkarte verbaut hat, die in OMV 2 noch nicht von Haus aus unterstützt wird. Die OMV 3.x Beta funktioniert auf dem MSI Board samt Standby einwandfrei, allerdings gibt es mit der OMV 3.x Beta auch noch ein paar Probleme.

Von Tobi am 01.06.2016
Registrierter Benutzer

1 Beitrag
Gibt es einen neuen Stand oder aktuelle Erfahrungen, was das im Artikel erwähnte Problem mit dem "Standby Modus" betrifft:
>>Aktuell funktioniert unter OpenMediaVault (Debian) der Standby Modus noch nicht zuverlässig mit den neuen Skylake Prozessoren. Hier warten wir auf ein neues Update welches das Problem behebt.((

Ich möchte schon gerne auf aktuellem Stand der Technik einsteigen und somit den Skylake Prozessor verwenden, jedoch ist es für mich durchaus bedeutsam, ob ich mich auf einen wenigstens weitestgehend funktionierenden Standby-Modus verlassen kann. Wie darf ich die Probleme denn genau verstehen - funktioniert es wenigstens zu 90% oder evtl. auch gar nicht - wie äußern sich denn die Probleme genau?

Hat evtl. jemand schon eine Lösung gefunden oder gibt es sogar inzwischen eine Update so dass das Standby-Problem gar nicht mehr auftritt?

Von Stefan am 18.05.2016
Technikaffe.de Team

1444 Beiträge
@matze: Danke für die Info, habe ich nachgetragen!

Von Stefan am 18.05.2016
Technikaffe.de Team

1444 Beiträge
@einName: Leider kann ich dir keine Erfahrungswerte nennen. Das R5 ist wirklich nicht das kleinste Gehäuse, dafür eignet sich aber ideal als NAS Gehäuse weil die 8 Festplattenslots ideal gekühlt werden. Beim Node sind die HDDs ja hängend angebracht mit nur einem /zwei seitlichen Lüftern.

Von matze am 18.05.2016
Besucher

"Einzigstes Manko ist immer noch das Fehlen einer automatischen Bios Update Funktion."

Habe heute den Server zusammengebaut und das BIOS direkt aus dem BIOS geupdated. Die Option ist mittlerweile defintiv vorhanden, kannst du vielleicht im Text updaten. :-)

Gruß,
matze

Von einName am 18.05.2016
Registrierter Benutzer

2 Beiträge
Ihr schreibt, das Ihr die Gehäuse von "Fractal Design" bevorzugt.
Könnt Ihr was zu dem "Node 804" sagen? Kühlung der Platten etc.
Euer "Define R5" ist mir zu groß, daher würde ich das Node 804 bevorzugen.

Danke für eure Rückmeldung.

Von Stefan am 30.04.2016
Technikaffe.de Team

1444 Beiträge
@JoJo: Ja Du kannst den Prozessor einfach austauschen, da gibt es nichts weiter zu beachten.

Von JoJo am 29.04.2016
Besucher

Hallo,

habe das NAS nach eurem Vorschlag nachgebaut, und es funktioniert wirklich super.
Nun meine Frage: wenn ich später mal entscheide den Prozessor zu wechseln, z.B.: auf einen i5, kann ich dann einfach ausschalten, Prozessor wechseln, einschalten und alles läuft wie vorher???
Oder was muß ich dabei beachten?

Vielen Dank

Von Stefan am 24.04.2016
Technikaffe.de Team

1444 Beiträge
@Micha: Preis-Leistungs technisch ist die Syba PCI-Express-Controller-Karte mit 4 SATA3 Ports für knapp über 30 Euro ungeschlagen.

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Über den Autor
Stefan ist 33 Jahre alt, wohnt bei Hamburg und arbeitet als IT-Administrator in einer japanischen Firma. Stefan ist eines der drei Gründungsmitglieder von Technikaffe und schreibt seit April 2013 rund um die Themen Server, Netzwerk und Programmierung.