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NAS Advanced 2.0 mit Skylake Pentium Prozessor und 6x SATA

NAS Advanced 2.0 mit Skylake Pentium Prozessor und 6x SATA

Die neuen Intel Pentium Prozessoren auf Skylake Basis sind nun endlich verfügbar. Gefertigt werden die neuen Prozessoren im 14nm Verfahren welches die Energieaufnahme nochmals reduziert. Konkret benutzen wir in unserer Anleitung einen Intel Pentium G4400 mit 2x 3,3 GHz.

Im Vergleich zum Vorgänger auf Haswell Basis (Intel Pentium G3440, 2x 3,3 GHz) konnte Intel die TDP von vormals 54 auf nun 47W leicht reduzieren, was aber keinen direkten Einfluss auf den wirklichen Energieverbrauch haben muss.

Dafür unterstützt der neue Intel Pentium G4400 nun AES-Ni zur Beschleunigung von Verschlüsselung sowie die Virtualisierungsfunktion Vt-d womit PCIe-Hardware dediziert an ein Gastsystem durchgereicht werden kann. Beide Features hatte der Intel Pentium G3440 noch nicht, Vt-d wurde bisher erst ab Core i5 / Xeon E3 unterstützt.

Zudem wird nun neben DDR3-1600 auch neuer DDR4 Arbeitsspeicher (DDR4-2133) unterstützt. Es darf auch wieder ECC-Arbeitsspeicher mit 1bit Fehlerkorrektur verbaut werden, dafür wird allerdings ein Intel Server Chipsatz benötigt. Aus Kostengründen und weil DDR4-Arbeitsspeicher nur sehr geringe Vorteile bietet, setzen wir hier nach wie vor auf DDR3 Arbeitsspeicher.

Auch bei der integrierten Grafik hat sich einiges getan, so besitzt diese nun 12 Ausführungseinheiten, der neue h.265 (HEVC) Videocodec wird via Hardware (8bit De- und Encode, 10bit GPU Decode) ebenfalls stark beschleunigt.



CPU, Mainboard und Arbeitsspeicher

Beim Mainboard haben wir wieder ein möglichst energiesparendes und günstiges Mainboard gesucht und haben uns für das ASUS B150M-K D3 im Micro-ATX Layout entschieden.

Grundlegend darf man einen Nachteil der neuen Skylake Architektur nicht unerwähnt lassen: Intel hat die Spannungswandler aus der CPU verbannt, diese müssen nun wieder auf dem Mainboard selbst verbaut werden - was im Leerlauf meist zu einem geringfügig höheren Verbrauch führt.

Außerdem werden so wieder die Unterschiede zwischen den Mainboards größer weil es eben darauf ankommt welche Wandler verbaut werden. Da die Mainboards auch Intel Core i7 Prozessoren aufnehmen können, sind zudem deutlich mehr bzw. größere Wandler verbaut als wir für unseren Pentium Prozessor benötigen.

Im direkten Vergleich verbraucht das neue NAS Advanced 2.0 mit Skylake Pentium ca. 3W mehr im Idle als der Vorgänger mit Haswell Prozessor. Unter Last kehrt sich dies allerdings um, hier ist dann die neue Skylake Architektur deutlich (bis zu 30%) effizienter.


NAS Advanced 2.0 mit Skylake Pentium Prozessor und 6x SATA


6x SATA 6G - max. 550MB/s pro Port
AES-Ni - Beschleunigung von Ver- und Entschlüsselung
Vt-x, Vt-d - Virtualisierungsfeatures
4x USB 3.0 + 1x Front-USB 3.0
2x USB 2.0 + 1x Front-USB 2.0
1x Gigabit LAN (Realtek RTL8111H, Wake-On-Lan, Wake-On-Wan, 802.3az EEE, PXE)
1x DVI + 1x VGA Display
1x PCIe 3.0 x16, 2x PCIe 3.0 x1

Der Intel Pentium G4400 eignet sich durch sein umfangreiches Featureset und eine hohe Leistung ideal für ein 6-Bay NAS. Während eines Dateitransfers über die LAN-Schnittstelle mit 115MB/s ist der Prozessor nur zu etwa 20% ausgelastet.

Wem die 6 SATA Ports nicht ausreichen, der kann den PCI-E 3.0 x16 Slot (max. 15.754 MB/s Bandbreite) nutzen um einen zusätzlichen Controller - auch ein Hardware-Raid ist denkbar - zu verbauen.

Dem Mainboard liegen zwei SATA-Kabel bei. Wer mehr Festplatten anschließen möchte, benötigt weitere SATA Kabel wie z.B. 3x deleyCON SATA 3 Kabel 0,5m für aktuell 6 Euro.



Systemfestplatte - SSD oder SLC-Stick empfehlenswert

Um möglichst keinen der 6 SATA-Ports mit einer System-SSD zu belegen, greife ich auf einen USB-Stick mit SLC-Speicherzellen (wichtig!) wie den WINKOM-USB 3.0 Memory-Stick 16 GB oder den Mach Xtreme MX-ES series MXUB3SES als Systemdatenträger zurück. Dazu bietet sich der SODIAL(R) 8 Zoll USB 3.0 20-Pin (knapp 4 Euro) an, damit man den USB-Stick in das Gehäuse verfrachten kann.

Leider sind USB-Sticks mit SLC-Speicherzellen recht selten und teuer. Warum dies so ist und wo der Unterschied zu einem normalen MLC-USB-Stick ist, könnt ihr hier nachlesen: USB mit SLC-Speicherzellen als Systemfestplatte - Ein SSD Ersatz ?.

Als Alternative - wenn ihr z.B. nicht alle 6 SATA-Ports für Datenfestplatten benötigt - empfehle ich eine kleine SSD wie die Kingston SS200S3/30G (30GB) welche aktuell auch die günstigste Lösung ist.



Das richtige Gehäuse

Hier kommt quasi jedes Micro-ATX kompatible Gehäuse mit einer guten Festplattenkühlung in Frage. Da wir unsere NAS Anleitungen nun seit mehreren Jahren anbieten, haben wir hier ziemlich viel Erfahrung sammeln können.


Fractal Design Define R5
Mein Favorit ist immer noch das Fractal Design Define R5 für rund 110 Euro. Mich hat das Gehäuse durch seine Möglichkeit überzeugt 8 Festplatten (3,5 Zoll) unterzubringen, die von 2 140mm Lüftern optimal gekühlt werden. Zudem habe ich bisher schon 5 Gehäuse verbaut welche alle eine absolut super Verarbeitung hatten.

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Das Fractal Design Define R5 verfügt über eine eingebaute Lüftersteuerung (5/7/12V) an die maximal 3 Lüfter angeschlossen werden können. Die beiden beiliegenden 140mm Lüfter sind angenehm leise.


Xigmatek Asgard
Wem das Fractal Design Define R5 zu teuer ist, dem empfehle ich den Xigmatek Asgard Midi-Tower als günstigere Lösung. Dieser kann sieben 3,5 Zoll Festplatten aufnehmen die von einem 120mm Lüfter gekühlt werden. Zumindest 4 Festplatten können so ausreichend gekühlt werden, ggf. muss dann noch ein zweiter Lüfter zugekauft werden.

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Netzteil

Bei einem NAS für 6 oder mehr Festplatten empfehle ich ein richtiges ATX-Netzteil und keine Pico-PSU, wie wir sie in unserem NAS - Basic Vorschlag empfehlen. Der Grund ist, dass normale ATX-Netzteile erst ab einem bestimmten Leistungsbereich (meistens größer 35W) wirklich effizient arbeiten. Bei der Verwendung von 6 Festplatten wird unser System knapp 50W mit aktiven Festplatten verbrauchen.

Wir benutzen seit längerem Netzteile von Be quiet. Für dieses NAS empfehle ich das be quiet! BN256 300W. Das kleine 300W-Netzteil ist vollkommend ausreichend. Die Effizienz wird mit guten 87% angegeben, alle gängigen Schutzschaltungen wie Überhitzungsschutz, Überstromschutz, Überspannungsschutz, Unterspannungsschutz sowie ein Kurzschlussschutz sind vorhanden. 36 Euro kostet das be quiet! BN256 300W aktuell.

Das Netzteil besitzt 4x SATA-Power, für 6 Festplatten sind also 2x Wentronic Internes Stromadapterkabel (SATA Kupplung auf 2x SATA Stecker) für je 2,59 Euro erforderlich.



Festplatten

Das wichtigste in einem NAS sind natürlich die Festplatten. Bei mir kommen 6 Festplatten vom Typ Western Digital Red mit je 6TB zum Einsatz, diese Festplatten eignen sich durch eine auf NAS-Systeme optimierte Firmware besonders gut für unser System. So unterstützen die WD Red Festplatten z.B. TLER (Time-Limited-Error-Recovery). Diese Funktion sorgt durch eine Kommunikation mit dem Raid-Controller für eine höhere Stabilität.

Western Digital gibt 3 Jahre Garantie auf die NAS-Serie. Der Preis liegt aktuell bei rund 42 Euro pro TB Kapazität. Generell macht es immer Sinn lieber weniger Festplatten mit hoher Kapazität zu kaufen als viele Festplatten mit geringer Kapazität.



Zusammenbau

Egal für welches Gehäuse ihr euch entscheidet - der Zusammenbau ist denkbar einfach. Der Prozessor wird in den Sockel des Mainboards gesetzt, der beiliegende CPU-Lüfter muss danach nur aufgesteckt werden und rastet in den 4 Löchern des Mainboards ein. Wärmeleitpaste muss nicht installiert werden, da der Intel CPU-Lüfter bereits ein Wärmeleitpad besitzt.

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Selbst wenig versierte Anwender sollten die Komponenten in unter einer Stunde zusammenbauen können. Besondere Bios-Einstellungen müssen nicht vorgenommen werden, das System ist nach dem Zusammenbau direkt einsatzbereit.

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Bios

Das Bios des ASUS B150M-K D3 ist modern und einfach mit Maus und Tastatur zu bedienen. Es lässt sich mittlerweile auch direkt aus dem Bios aktualisieren was sehr komfortabel ist.

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Vergleich der NAS-Betriebssysteme

Ihr könnt auf diesem NAS ein Betriebssystem euer Wahl installieren. Auch Windows 8.1 oder Windows 10 sind möglich, da Microsoft ab Windows 8 mit den Windows Storage Spaces einen eigenen Software-Raid ermöglicht. Windows Home Server ist aktuell nur noch schwer oder gebraucht zu bekommen, ist aber auch eine gute Möglichkeit.

OpenMediaVaultFreeNAS
Basis OSDebian 7 (Wheezy)FreeBSD 9.3
Raid-LevelJBOD, 0, 1, 5, 6, 100, 1, Raid-Z (5), Raid-Z2 (6), Z3
DateisystemeExt3, Ext4, XFS, JFSZFS, UFS
Arbeitsspeichermin. 2GBmin. 8GB
BedienungWeboberfläche, KonsoleWeboberfläche, Konsole
SchwierigkeitEinfachFortgeschritten
AnleitungJa, vollständigJa, vollständig


Wir verwenden in diesem NAS - Advanced Vorschlag das Betriebssystem OpenMediaVault welches auf einen Debian Linux Unterbau setzt. Dadurch ist es fast unbegrenzt erweiterbar und die Bedienung ist über eine Weboberfläche sehr einfach.

Eine vollständige Schritt-für-Schritt Anleitung zur Installation von OpenMediaVault findet ihr auch bei uns.



Stromverbrauch und Wake-On-Lan

Ein wichtiger Punkt bei einem NAS oder Home-Server ist der Stromverbrauch. Daher sind alle von uns ausgewählten Komponenten sehr sparsam:

SituationVerbrauchBemerkung
Ausgeschaltet, kein Betriebssystem1,2W
Ausgeschaltet, aus OMV0,6W
Standby, WakeOnLan aktiv1,1W(Suspend-to-Ram)
Im Betrieb (ohne Festplatte, Idle)18,4W
Im Betrieb (mit 6 ruhenden WD Red 6TB Festplatten)41W
Im Betrieb (mit 6 aktiven WD Red 6TB Festplatten)57W

Ausgeschaltet, aus Windows 100,5W
Standby, WakeOnLan aktiv (Windows 10)1,0W(Suspend-to-Ram)
Im Betrieb (Windows 10, 1 SSD für OS, Idle)21W

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Wir benutzen in diesem Vorschlag das Wake-On-Lan Feature des Mainboards. OpenMediaVault verfügt über ein Plugin mit dem Namen "AutoShutDown". Dieses Script prüft anhand von speziellen Kriterien ob das NAS automatisch in den Standby-Modus wechseln soll. Ihr könnt z.B. euer Netzwerk alle 5 Minuten nach Clients wie PCs, Notebooks oder Mediaplayer scannen lassen. Ist kein Client mehr aktiv, so wechselt das NAS in den Standby.

Windows, Linux oder Mac Clients oder Mediaplayer z.B. mit Kodi (XBMC) können das NAS dann bei Gebrauch selbst aus dem Standy aufwecken. Dies passiert alles vollautomatisch! Ihr werdet gar nicht merken, dass euer NAS im Standby war. Mit dieser Methode lässt sich eine große Menge an Energie einsparen.

Die vollständige Konfiguration zu Wake-On-Lan und AutoShutDown findet ihr auch in der Installationsanleitung von OpenMediaVault.

Achtung: Aktuell funktioniert unter OpenMediaVault (Debian) der Standby Modus noch nicht zuverlässig mit den neuen Skylake Prozessoren. Hier warten wir auf ein neues Update welches das Problem behebt. Ist dies für euch absolut zwingend, greift ihr am Besten zur Vorgängerarchitektur mit Haswell Prozessor (siehe NAS Advanced 1.0 Anleitung), dort funktioniert alles wie oben beschrieben.



Lautstärke

Sowohl das be quiet! BN256 300W als auch der Intel Lüfter sind im Normalbetrieb sehr leise, der Lüfter kann bei Volllast ziemlich laut werden, das kommt aber im NAS Betrieb nie vor. In einem geschlossenen Gehäuse sind beide Komponenten dann ab 2 Meter Entfernung nicht mehr zu hören. Allerdings können sich die Datenfestplatten (je nach Anzahl) zu einem recht lauten Geräusch zusammenaddieren.



Truecrypt

Wer sich für FreeNAS entscheidet, kann auf dessen gute Verschlüsselung zurückgreifen. Zwar lässt sich ZFS auch unter Linux bzw. OpenMediaVault installieren, empfohlen wird dies jedoch nicht. Wer sein NAS mit Linux / OpenMediaVault betrieben möchte, kann aber z.B. einfach einen TrueCrypt Container auf dem Netzwerkshare ablegen (dann übernimmt allerdings der Client die Entschlüsselung). Der Intel Pentium G4400 schafft beachtliche 1,5 GB/s AES-Speed im Truecrypt Benchmark.

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Häufige Fragen rund um OpenMediaVault

NAS Advanced 2.0 mit Skylake Pentium Prozessor und 6x SATA

Da wir eigentlich alles wichtige bereits in unserer Installationsanleitung von OpenMediaVault beantwortet haben, fasse ich mich hier kurz.

Frage: Ist der Raid später erweiterbar ?
Antwort: Ja (Raid 0,5,6)

Frage: Kann man den Raid bei einem Festplattenausfall wiederherstellen ?
Antwort: Ja, defekte Festplatte austauschen und die Wiederherstellungsfunktion in OMV benutzen.

Frage: Kann man den Systemdatenträger austauschen ohne Daten auf dem Raid zu verlieren ?
Antwort: Ja, der Raid ist unabhängig vom Systemdatenträger.

Frage: Kann man die Hardware (CPU, Mainboard, Arbeitsspeicher) austauschen, ohne Daten auf dem Raid zu verlieren ?
Antwort: Ja, der Raid ist unabhängig von der verwendeten Hardware.

Frage: Ich habe Probleme mit der Installation von OMV (Grub-Bootloader)!
Antwort: Der OMV Systemdatenträger muss als erstes Laufwerk angeschlossen sein (/sda). Alle Datenfestplatten sollten während der Installation abgeklemmt werden.



Zusammenstellung

Hier haben wir alle Komponenten noch einmal zusammen aufgelistet.

KomponenteNamePreis
ProzessorIntel Pentium G4400 (2x 3,3GHz)67 Euro
MainboardASUS B150M-K D375 Euro
ArbeitsspeicherKingston KVR16N11S8/4 4GB DDR3-1600 CL11 1.5V20 Euro
System-StickMach Xtreme MX-ES series MXUB3SES44 Euro
System-SSD (alternativ)Kingston SS200S3/30G (30GB)77 Euro
Netzteilbe quiet! BN256 300W33 Euro
GehäuseFractal Design Define R599 Euro
Gehäuse (alternativ)Xigmatek Asgard Midi-Tower36 Euro

Zubehör3x deleyCON SATA 3 Kabel 0,5m6 Euro
Zubehör (optional)SODIAL(R) 8 Zoll USB 3.0 20-Pin4 Euro
Zubehör (ab 5 Festplatten)SATA Kupplung auf 2x SATA Stecker3 Euro

DatenfestplattenWestern Digital Red, Preis je TB Kapazität42 Euro

SummeGünstigste Zusammenstellung ohne Datenfestplatten271 Euro



Fazit

Unser NAS - Advanced 2.0 bekommt man ohne Datenfestplatten bereits ab 271 Euro. Gegenüber der vorherigen Bauanleitung mit Haswell-Prozessor sind dies 21 Euro mehr. Dieser Aufschlag ist der Tatsache geschuldet, dass wir nun einen Intel Pentium anstatt einem Intel Celeron Prozessor benutzen. Ein neuer Intel Celeron Prozessor auf Skylake Basis würde allerdings vollkommen ausreichen, ist aktuell aber einfach noch nicht verfügbar.

Das System ist durch die freie Betriebssystemwahl sehr flexibel und kann später einfach aufgerüstet werden. Wem unser NAS Basic 2.0 Bauvorschlag für 4 Festplatten nicht ausreicht oder nicht Zukunftssicher genug ist, für den könnte unser NAS Advanced 2.0 genau richtig sein.


202 Kommentare

Von rockonreiner am 20.09.2016
Besucher

Hallo Stefan,

danke für das prompte Update, HW ist bestellt, dann habt Ihr hoffentlich mit mir bald ein neues Mitglied der OMV Community :-)

Bin gespannt, wie der Aufbau läuft, aber bei der professionellen Betreuung hab ich keine Bedenken.
Grüße,
Reiner

Von Stefan am 20.09.2016
Technikaffe.de Team

1559 Beiträge
@rockonreiner: Der Nachfolger ist das be quiet! BN256 300W. Ich habe den Artikel aktualisiert.

Von rockonreiner am 20.09.2016
Besucher

Hallo Stefan,
bin gerade dabei mir die HW für das NAS Advanced zusammenzustellen.
Dabei fällt mir auf, dass das Bequiet BN140 300W Netzteil nicht mehr vernünftig lieferbar ist.
Bei Amazon ist noch ein Anbieter, der es für "super günstige" 383,75 Eur eingestellt hat, sonst nix.
Riecht nach Tippfehler, aber der Anbieter lässt ich nicht so recht kontaktieren.
Ebay und sonstige Shopping Ergebnisse über Google ähnlich, alles recht teuer, wenn überhaupt lieferbar.
Hast Du ggf. eine Alternative?

Von Jan am 19.09.2016
Besucher

Hallo liebes Team, hallo Stefan,

ich vergaß leider gestern erst einmal danke für das schöne Tutorial zu sagen. Also VIELEN DANK.

Zu meinem Problem: Ich trau michs kaum zu sagen, aber falls nochmal jemand das Problem hat soll er ein BIOS Update machen, man wird erstaunt sein, was das kann.

OMV3.0beta + Bios 1.8.02 und die Welt strahlt.

Gruß Jan

Von Stefan am 18.09.2016
Technikaffe.de Team

1559 Beiträge
@Jan: Probier mal die OMV 3.x Beta. Damit wird es wahrscheinlich gehen. Die OMV 2.x macht mit einigen Mainboards Probleme bei WOL / Autoshutdown.

Von Jan am 18.09.2016
Besucher

Hallo liebes Team,

ich habe mir ein solches NAS gebaut. Meine Mainboard ist jedoch das ASUS B150M-A, was glaub ich für mein Problem keinen Unterschied macht.

Wenn ich das NAS per WOL starte, kann ich es nicht mehr stoppen/herunterfahren. Es führt zwar den "init 0" aus und der Prozessorlüfter stoppt, der Systemlüfter wird auch etwas langsamer, aber gleich drauf starten beide wieder durch und das ganze System startet wieder.

Ist dies das erwähnte Problem mit dem Skylake-Prozessor oder welche Einstellung könnte da bei mir falsch sein.

Vielen Danke für Eure Hilfe.

Von Stefan am 20.08.2016
Technikaffe.de Team

1559 Beiträge
@Christian: Mit der Hardware kannst Du natürlich auch Windows 7 bzw. Windows 10 benutzen.

Von Stefan am 20.08.2016
Technikaffe.de Team

1559 Beiträge
@Stefan: Ja das geht. Hier steht beschrieben wie man einen Raid5 zu einem Raid6 umwandelt.

Von Christian am 20.08.2016
Besucher

Kann man das Setup eigentlich auch für Windows 7 hernehmen, dass dann als NAS ohne RAID funktioniert?

Von Stefan am 20.08.2016
Besucher

Wie genau funktioniert das Erweitern eines Raid 5?

Kann man eigentlich später von Raid 5 auf Raid 6 wechsel? Ich möchte nämlich gerne mit 3 Festplatten starten (Raid 5) und wenn diese voll sind 3 weitere kaufen. Bei 6 Platten scheint mir Raid 6 dann sicherer zu sein.

Von Stefan am 11.08.2016
Technikaffe.de Team

1559 Beiträge
@Christian Groove: Im Bios muss WOL (je nach Hersteller des Mainboards auch "Wake on PCIe") aktiviert werden. Da gehts es allerdings um das Aufwachen aus dem Standby. Wir haben in unserem Forum einen OpenMediaVaut Bereich, sonst poste dort mal Details.

Von Christian Groove am 11.08.2016
Besucher

Erst einmal herzlichen Dank für die toll gemachte Artikelreihe zum Thema NAS.
Die solide Recherche hat mich dazu gebracht, kein Gerät von Stange zu ordnern,
sondern auf der Basis der hier vorgestellten Plattform mir zusammenbauen
zu lassen.

Jetzt hätte ich noch eine Frage zu den Stromsparfunktion. Mein Rechner ist mit
der aktuellen OMV3 (incl Erweiterung) versehen und funktioniert auch soweit.
Lediglich das automatische Abschalten funktioniert nicht so recht.

Da ich beim BIOS keine Änderungen vorgenommen habe stellt sich mir die
Frage, ob dieses ggf zu ändern wäre.

Von Tobi am 06.08.2016
Registrierter Benutzer

5 Beiträge
schade... das mit dem Router müsste doch aber technisch möglich sein. Schafft die FritzBox ja seltsamerweise bei Zugriff aus dem Internet auch. Dort kann man in den Einstellungen anhaken
"Diesen Computer automatisch starten, sobald aus dem Internet darauf zugegriffen wird."
Demnach schickt der Router ein WOL-Signal an den entsprechenden Rechner wenn auf seine IP zugegriffen werden soll. Dummerweise aber eben nur bei Zugriff über das Internet. Im lokalen LAN wäre das aber auch eine praktische Sache. Kurzum müsste der Router ja nur registrieren wenn auf eine bestimmte IP samt Port zugegriffen wird und diesen Zugriffsversuch kurz verzögern o.ä. bis ein WOL Signal gesendet wurde und der Rechner wieder verfügbar ist.
Wenn jemand eine Idee hat wie sich das konkret umsetzen lässt wäre ich sehr interessiert.

Alternativ ist die Startroutine wohl trotz allem die momentan beste Option... schade...

Danke jedenfalls...

Von Stefan am 06.08.2016
Technikaffe.de Team

1559 Beiträge
@Tobi: Bei Kodi benötigst Du keine Zusatzsoftware, dort wird im Menü (Experteneinstellungen) einfach "Wecken bei Zugriff" (oder so ähnlich) aktiviert. Unter Windows benötigst Du eine Zusatzsoftware, die Du aber natürlich auch in den Autostart packen kannst. Automatisch bei Zugriff via SMB geht dies leider nicht und hat auch nichts mit dem Router zu tun.

Von Tobi am 05.08.2016
Registrierter Benutzer

5 Beiträge
Ich hab mir nun mein NAS (ähnlich zum obigen) zusammengestellt und bin soweit wirklich zufrieden. Alles läuft wie erwartet bis auf eine Sache:
Das Aufwecken aus dem Standby hätte ich mir etwas komfortabler vorgestellt. Im Artikel heißt es ja

>>Windows, Linux oder Mac Clients oder Mediaplayer z.B. mit Kodi (XBMC) können das NAS dann bei Gebrauch selbst aus dem Standy aufwecken. Dies passiert alles vollautomatisch! Ihr werdet gar nicht merken, dass euer NAS im Standby war.((

Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass es insbesondere möglich wäre, dass das NAS auch automatisch aufgeweckt wird, wenn auf eine smb-Netzwerkfreigabe zugegriffen wird. Leider ist dem nicht so und erst nach vorherigem Versenden des magic packet mit entsprechender Zusatzsoftware wacht das NAS aus dem Standby auf. Jetzt ist meine Frage, ob das wirklich nur so gehen kann oder oder ob es auch irgend eine Umsetzung gibt, die z.B. den Router (FritzBox 7490) verwendet, um bei Zugriff ein WOL-Paket zu versenden. Falls dies mit der FritzBox nicht geht wäre ich auch bereit einen entsprechenden Router/Switch zu kaufen, der dies unterstützt, da ich eh mehr LAN-Ports benötige...
Ich wäre echt an jedem Vorschlag interessiert, der das Aufwecken irgendwie komfortabler gestalten würde... Ich will ungern auf jedem Gerät (insofern überhaupt möglich) eine Zusatzsoftware installieren müssen, um dann auch noch manuell vor jedem Zugriff das NAS aufzuwecken... So hab ich mir das irgendwie nicht vorgestellt... und ein 24/7 Betrieb ist für mich auch keine Option, da es dafür wiederum zu wenig genutzt wird und nur unnötig Energie verbraucht...

Von Stefan am 02.08.2016
Technikaffe.de Team

1559 Beiträge
@Besucher: BTRFS haben wir nicht getestet. Vielleicht ist dafür auch RockStor für dich interessant.

Von Besucher am 02.08.2016
Besucher

Habt ihr zufällig BTRFS mit der Konfiguration getestet? Würde gerne ein BTRFS Raid 1(0) betreiben und nach und nach bei Bedarf neue Datenplatten einbauen, die Konfiguration mit dem Fractal R5 wäre dafür ideal. Nur wäre ein 4er-Kernel dafür besser. Habt ihr zufällig auch andere Kombinationen als OMV/FreeNas getestet, grade mit dem 4er-Kernel?

Von Stefan am 22.07.2016
Technikaffe.de Team

1559 Beiträge
@mmx: Bei deinen Anforderungen würde ich die CPU gegen einen Intel Core i3-6100 austauschen, den Rest kannst Du so lassen denke ich.

ZFS unter Linux habe ich kaum Erfahrungen, es ist aber richtig das sich ein Pool kaum (schwer) erweitern lässt. Warum muss es unbedingt ZFS sein ? Wäre FreeNAS dann eventuell eine Option ?

Ubuntu Server läuft natürlich am schnellsten auf einer SSD, gerade wenn Du noch VMs erstellen möchtest, wäre eine SSD die deutlich bessere Wahl.

Von Stefan am 22.07.2016
Technikaffe.de Team

1559 Beiträge
@Nessi: Danke für den Hinweis.

Von Nessi am 21.07.2016
Besucher

Preisliste: ich vermute, beim Netzteil sollte 35 drin stehen, nicht 384. Sonst kommt man nicht auf die 271EUR ;)

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Über den Autor
Stefan ist 33 Jahre alt, wohnt bei Hamburg und arbeitet als IT-Administrator in einer japanischen Firma. Stefan ist eines der drei Gründungsmitglieder von Technikaffe und schreibt seit April 2013 rund um die Themen Server, Netzwerk und Programmierung.