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NAS Advanced 2.0 mit Skylake Pentium Prozessor und 6x SATA

NAS Advanced 2.0 mit Skylake Pentium Prozessor und 6x SATA

Die neuen Intel Pentium Prozessoren auf Skylake Basis sind nun endlich verfügbar. Gefertigt werden die neuen Prozessoren im 14nm Verfahren welches die Energieaufnahme nochmals reduziert. Konkret benutzen wir in unserer Anleitung einen Intel Pentium G4400 mit 2x 3,3 GHz.

Im Vergleich zum Vorgänger auf Haswell Basis (Intel Pentium G3440, 2x 3,3 GHz) konnte Intel die TDP von vormals 54 auf nun 47W leicht reduzieren, was aber keinen direkten Einfluss auf den wirklichen Energieverbrauch haben muss.

Dafür unterstützt der neue Intel Pentium G4400 nun AES-Ni zur Beschleunigung von Verschlüsselung sowie die Virtualisierungsfunktion Vt-d womit PCIe-Hardware dediziert an ein Gastsystem durchgereicht werden kann. Beide Features hatte der Intel Pentium G3440 noch nicht, Vt-d wurde bisher erst ab Core i5 / Xeon E3 unterstützt.

Zudem wird nun neben DDR3-1600 auch neuer DDR4 Arbeitsspeicher (DDR4-2133) unterstützt. Es darf auch wieder ECC-Arbeitsspeicher mit 1bit Fehlerkorrektur verbaut werden, dafür wird allerdings ein Intel Server Chipsatz benötigt. Aus Kostengründen und weil DDR4-Arbeitsspeicher nur sehr geringe Vorteile bietet, setzen wir hier nach wie vor auf DDR3 Arbeitsspeicher.

Auch bei der integrierten Grafik hat sich einiges getan, so besitzt diese nun 12 Ausführungseinheiten, der neue h.265 (HEVC) Videocodec wird via Hardware (8bit De- und Encode, 10bit GPU Decode) ebenfalls stark beschleunigt.



CPU, Mainboard und Arbeitsspeicher

Beim Mainboard haben wir wieder ein möglichst energiesparendes und günstiges Mainboard gesucht und haben uns für das ASUS B150M-K D3 im Micro-ATX Layout entschieden.

Grundlegend darf man einen Nachteil der neuen Skylake Architektur nicht unerwähnt lassen: Intel hat die Spannungswandler aus der CPU verbannt, diese müssen nun wieder auf dem Mainboard selbst verbaut werden - was im Leerlauf meist zu einem geringfügig höheren Verbrauch führt.

Außerdem werden so wieder die Unterschiede zwischen den Mainboards größer weil es eben darauf ankommt welche Wandler verbaut werden. Da die Mainboards auch Intel Core i7 Prozessoren aufnehmen können, sind zudem deutlich mehr bzw. größere Wandler verbaut als wir für unseren Pentium Prozessor benötigen.

Im direkten Vergleich verbraucht das neue NAS Advanced 2.0 mit Skylake Pentium ca. 3W mehr im Idle als der Vorgänger mit Haswell Prozessor. Unter Last kehrt sich dies allerdings um, hier ist dann die neue Skylake Architektur deutlich (bis zu 30%) effizienter.


NAS Advanced 2.0 mit Skylake Pentium Prozessor und 6x SATA


6x SATA 6G - max. 550MB/s pro Port
AES-Ni - Beschleunigung von Ver- und Entschlüsselung
Vt-x, Vt-d - Virtualisierungsfeatures
4x USB 3.0 + 1x Front-USB 3.0
2x USB 2.0 + 1x Front-USB 2.0
1x Gigabit LAN (Realtek RTL8111H, Wake-On-Lan, Wake-On-Wan, 802.3az EEE, PXE)
1x DVI + 1x VGA Display
1x PCIe 3.0 x16, 2x PCIe 3.0 x1

Der Intel Pentium G4400 eignet sich durch sein umfangreiches Featureset und eine hohe Leistung ideal für ein 6-Bay NAS. Während eines Dateitransfers über die LAN-Schnittstelle mit 115MB/s ist der Prozessor nur zu etwa 20% ausgelastet.

Wem die 6 SATA Ports nicht ausreichen, der kann den PCI-E 3.0 x16 Slot (max. 15.754 MB/s Bandbreite) nutzen um einen zusätzlichen Controller - auch ein Hardware-Raid ist denkbar - zu verbauen.

Dem Mainboard liegen zwei SATA-Kabel bei. Wer mehr Festplatten anschließen möchte, benötigt weitere SATA Kabel wie z.B. 3x deleyCON SATA 3 Kabel 0,5m für aktuell 6 Euro.



Systemfestplatte - SSD oder SLC-Stick empfehlenswert

Um möglichst keinen der 6 SATA-Ports mit einer System-SSD zu belegen, greife ich auf einen USB-Stick mit SLC-Speicherzellen (wichtig!) wie den WINKOM-USB 3.0 Memory-Stick 16 GB oder den Mach Xtreme MX-ES series MXUB3SES als Systemdatenträger zurück. Dazu bietet sich der SODIAL(R) 8 Zoll USB 3.0 20-Pin (knapp 4 Euro) an, damit man den USB-Stick in das Gehäuse verfrachten kann.

Leider sind USB-Sticks mit SLC-Speicherzellen recht selten und teuer. Warum dies so ist und wo der Unterschied zu einem normalen MLC-USB-Stick ist, könnt ihr hier nachlesen: USB mit SLC-Speicherzellen als Systemfestplatte - Ein SSD Ersatz ?.

Als Alternative - wenn ihr z.B. nicht alle 6 SATA-Ports für Datenfestplatten benötigt - empfehle ich eine kleine SSD wie die Kingston SS200S3/30G (30GB) welche aktuell auch die günstigste Lösung ist.



Das richtige Gehäuse

Hier kommt quasi jedes Micro-ATX kompatible Gehäuse mit einer guten Festplattenkühlung in Frage. Da wir unsere NAS Anleitungen nun seit mehreren Jahren anbieten, haben wir hier ziemlich viel Erfahrung sammeln können.


Fractal Design Define R5
Mein Favorit ist immer noch das Fractal Design Define R5 für rund 110 Euro. Mich hat das Gehäuse durch seine Möglichkeit überzeugt 8 Festplatten (3,5 Zoll) unterzubringen, die von 2 140mm Lüftern optimal gekühlt werden. Zudem habe ich bisher schon 5 Gehäuse verbaut welche alle eine absolut super Verarbeitung hatten.

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Das Fractal Design Define R5 verfügt über eine eingebaute Lüftersteuerung (5/7/12V) an die maximal 3 Lüfter angeschlossen werden können. Die beiden beiliegenden 140mm Lüfter sind angenehm leise.


Xigmatek Asgard
Wem das Fractal Design Define R5 zu teuer ist, dem empfehle ich den Xigmatek Asgard Midi-Tower als günstigere Lösung. Dieser kann sieben 3,5 Zoll Festplatten aufnehmen die von einem 120mm Lüfter gekühlt werden. Zumindest 4 Festplatten können so ausreichend gekühlt werden, ggf. muss dann noch ein zweiter Lüfter zugekauft werden.

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Netzteil

Bei einem NAS für 6 oder mehr Festplatten empfehle ich ein richtiges ATX-Netzteil und keine Pico-PSU, wie wir sie in unserem NAS - Basic Vorschlag empfehlen. Der Grund ist, dass normale ATX-Netzteile erst ab einem bestimmten Leistungsbereich (meistens größer 35W) wirklich effizient arbeiten. Bei der Verwendung von 6 Festplatten wird unser System knapp 50W mit aktiven Festplatten verbrauchen.

Wir benutzen seit längerem Netzteile von Be quiet. Für dieses NAS empfehle ich das Be quiet! BN140 System Power 7. Das kleine 300W-Netzteil ist vollkommend ausreichend. Die Effizienz wird mit guten 87% angegeben, alle gängigen Schutzschaltungen wie Überhitzungsschutz, Überstromschutz, Überspannungsschutz, Unterspannungsschutz sowie ein Kurzschlussschutz sind vorhanden. 36 Euro kostet das Be quiet! BN140 System Power 7 - 300W aktuell.

Das Netzteil besitzt 4x SATA-Power, für 6 Festplatten sind also 2x Wentronic Internes Stromadapterkabel (SATA Kupplung auf 2x SATA Stecker) für je 2,59 Euro erforderlich.



Festplatten

Das wichtigste in einem NAS sind natürlich die Festplatten. Bei mir kommen 6 Festplatten vom Typ Western Digital Red mit je 6TB zum Einsatz, diese Festplatten eignen sich durch eine auf NAS-Systeme optimierte Firmware besonders gut für unser System. So unterstützen die WD Red Festplatten z.B. TLER (Time-Limited-Error-Recovery). Diese Funktion sorgt durch eine Kommunikation mit dem Raid-Controller für eine höhere Stabilität.

Western Digital gibt 3 Jahre Garantie auf die NAS-Serie. Der Preis liegt aktuell bei rund 42 Euro pro TB Kapazität. Generell macht es immer Sinn lieber weniger Festplatten mit hoher Kapazität zu kaufen als viele Festplatten mit geringer Kapazität.



Zusammenbau

Egal für welches Gehäuse ihr euch entscheidet - der Zusammenbau ist denkbar einfach. Der Prozessor wird in den Sockel des Mainboards gesetzt, der beiliegende CPU-Lüfter muss danach nur aufgesteckt werden und rastet in den 4 Löchern des Mainboards ein. Wärmeleitpaste muss nicht installiert werden, da der Intel CPU-Lüfter bereits ein Wärmeleitpad besitzt.

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Selbst wenig versierte Anwender sollten die Komponenten in unter einer Stunde zusammenbauen können. Besondere Bios-Einstellungen müssen nicht vorgenommen werden, das System ist nach dem Zusammenbau direkt einsatzbereit.

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Bios

Das Bios des ASUS B150M-K D3 ist modern und einfach mit Maus und Tastatur zu bedienen. Es lässt sich mittlerweile auch direkt aus dem Bios aktualisieren was sehr komfortabel ist.

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Vergleich der NAS-Betriebssysteme

Ihr könnt auf diesem NAS ein Betriebssystem euer Wahl installieren. Auch Windows 8.1 oder Windows 10 sind möglich, da Microsoft ab Windows 8 mit den Windows Storage Spaces einen eigenen Software-Raid ermöglicht. Windows Home Server ist aktuell nur noch schwer oder gebraucht zu bekommen, ist aber auch eine gute Möglichkeit.

OpenMediaVaultFreeNAS
Basis OSDebian 7 (Wheezy)FreeBSD 9.3
Raid-LevelJBOD, 0, 1, 5, 6, 100, 1, Raid-Z (5), Raid-Z2 (6), Z3
DateisystemeExt3, Ext4, XFS, JFSZFS, UFS
Arbeitsspeichermin. 2GBmin. 8GB
BedienungWeboberfläche, KonsoleWeboberfläche, Konsole
SchwierigkeitEinfachFortgeschritten
AnleitungJa, vollständigJa, vollständig


Wir verwenden in diesem NAS - Advanced Vorschlag das Betriebssystem OpenMediaVault welches auf einen Debian Linux Unterbau setzt. Dadurch ist es fast unbegrenzt erweiterbar und die Bedienung ist über eine Weboberfläche sehr einfach.

Eine vollständige Schritt-für-Schritt Anleitung zur Installation von OpenMediaVault findet ihr auch bei uns.



Stromverbrauch und Wake-On-Lan

Ein wichtiger Punkt bei einem NAS oder Home-Server ist der Stromverbrauch. Daher sind alle von uns ausgewählten Komponenten sehr sparsam:

SituationVerbrauchBemerkung
Ausgeschaltet, kein Betriebssystem1,2W
Ausgeschaltet, aus OMV0,6W
Standby, WakeOnLan aktiv1,1W(Suspend-to-Ram)
Im Betrieb (ohne Festplatte, Idle)18,4W
Im Betrieb (mit 6 ruhenden WD Red 6TB Festplatten)41W
Im Betrieb (mit 6 aktiven WD Red 6TB Festplatten)57W

Ausgeschaltet, aus Windows 100,5W
Standby, WakeOnLan aktiv (Windows 10)1,0W(Suspend-to-Ram)
Im Betrieb (Windows 10, 1 SSD für OS, Idle)21W

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Wir benutzen in diesem Vorschlag das Wake-On-Lan Feature des Mainboards. OpenMediaVault verfügt über ein Plugin mit dem Namen "AutoShutDown". Dieses Script prüft anhand von speziellen Kriterien ob das NAS automatisch in den Standby-Modus wechseln soll. Ihr könnt z.B. euer Netzwerk alle 5 Minuten nach Clients wie PCs, Notebooks oder Mediaplayer scannen lassen. Ist kein Client mehr aktiv, so wechselt das NAS in den Standby.

Windows, Linux oder Mac Clients oder Mediaplayer z.B. mit Kodi (XBMC) können das NAS dann bei Gebrauch selbst aus dem Standy aufwecken. Dies passiert alles vollautomatisch! Ihr werdet gar nicht merken, dass euer NAS im Standby war. Mit dieser Methode lässt sich eine große Menge an Energie einsparen.

Die vollständige Konfiguration zu Wake-On-Lan und AutoShutDown findet ihr auch in der Installationsanleitung von OpenMediaVault.

Achtung: Aktuell funktioniert unter OpenMediaVault (Debian) der Standby Modus noch nicht zuverlässig mit den neuen Skylake Prozessoren. Hier warten wir auf ein neues Update welches das Problem behebt. Ist dies für euch absolut zwingend, greift ihr am Besten zur Vorgängerarchitektur mit Haswell Prozessor (siehe NAS Advanced 1.0 Anleitung), dort funktioniert alles wie oben beschrieben.



Lautstärke

Sowohl das Be quiet! BN140 System Power 7 als auch der Intel Lüfter sind im Normalbetrieb sehr leise, der Lüfter kann bei Volllast ziemlich laut werden, das kommt aber im NAS Betrieb nie vor. In einem geschlossenen Gehäuse sind beide Komponenten dann ab 2 Meter Entfernung nicht mehr zu hören. Allerdings können sich die Datenfestplatten (je nach Anzahl) zu einem recht lauten Geräusch zusammenaddieren.



Truecrypt

Wer sich für FreeNAS entscheidet, kann auf dessen gute Verschlüsselung zurückgreifen. Zwar lässt sich ZFS auch unter Linux bzw. OpenMediaVault installieren, empfohlen wird dies jedoch nicht. Wer sein NAS mit Linux / OpenMediaVault betrieben möchte, kann aber z.B. einfach einen TrueCrypt Container auf dem Netzwerkshare ablegen (dann übernimmt allerdings der Client die Entschlüsselung). Der Intel Pentium G4400 schafft beachtliche 1,5 GB/s AES-Speed im Truecrypt Benchmark.

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Häufige Fragen rund um OpenMediaVault

NAS Advanced 2.0 mit Skylake Pentium Prozessor und 6x SATA

Da wir eigentlich alles wichtige bereits in unserer Installationsanleitung von OpenMediaVault beantwortet haben, fasse ich mich hier kurz.

Frage: Ist der Raid später erweiterbar ?
Antwort: Ja (Raid 0,5,6)

Frage: Kann man den Raid bei einem Festplattenausfall wiederherstellen ?
Antwort: Ja, defekte Festplatte austauschen und die Wiederherstellungsfunktion in OMV benutzen.

Frage: Kann man den Systemdatenträger austauschen ohne Daten auf dem Raid zu verlieren ?
Antwort: Ja, der Raid ist unabhängig vom Systemdatenträger.

Frage: Kann man die Hardware (CPU, Mainboard, Arbeitsspeicher) austauschen, ohne Daten auf dem Raid zu verlieren ?
Antwort: Ja, der Raid ist unabhängig von der verwendeten Hardware.

Frage: Ich habe Probleme mit der Installation von OMV (Grub-Bootloader)!
Antwort: Der OMV Systemdatenträger muss als erstes Laufwerk angeschlossen sein (/sda). Alle Datenfestplatten sollten während der Installation abgeklemmt werden.



Zusammenstellung

Hier haben wir alle Komponenten noch einmal zusammen aufgelistet.

KomponenteNamePreis
ProzessorIntel Pentium G4400 (2x 3,3GHz)67 Euro
MainboardASUS B150M-K D370 Euro
ArbeitsspeicherKingston KVR16N11S8/4 4GB DDR3-1600 CL11 1.5V15 Euro
System-StickMach Xtreme MX-ES series MXUB3SES44 Euro
System-SSD (alternativ)Kingston SS200S3/30G (30GB)57 Euro
NetzteilBe quiet! BN140 System Power 7, 300W36 Euro
GehäuseFractal Design Define R590 Euro
Gehäuse (alternativ)Xigmatek Asgard Midi-Tower36 Euro

Zubehör3x deleyCON SATA 3 Kabel 0,5m6 Euro
Zubehör (optional)SODIAL(R) 8 Zoll USB 3.0 20-Pin4 Euro
Zubehör (ab 5 Festplatten)SATA Kupplung auf 2x SATA Stecker2 Euro

DatenfestplattenWestern Digital Red, Preis je TB Kapazität42 Euro

SummeGünstigste Zusammenstellung ohne Datenfestplatten271 Euro



Fazit

Unser NAS - Advanced 2.0 bekommt man ohne Datenfestplatten bereits ab 271 Euro. Gegenüber der vorherigen Bauanleitung mit Haswell-Prozessor sind dies 21 Euro mehr. Dieser Aufschlag ist der Tatsache geschuldet, dass wir nun einen Intel Pentium anstatt einem Intel Celeron Prozessor benutzen. Ein neuer Intel Celeron Prozessor auf Skylake Basis würde allerdings vollkommen ausreichen, ist aktuell aber einfach noch nicht verfügbar.

Das System ist durch die freie Betriebssystemwahl sehr flexibel und kann später einfach aufgerüstet werden. Wem unser NAS Basic 2.0 Bauvorschlag für 4 Festplatten nicht ausreicht oder nicht Zukunftssicher genug ist, für den könnte unser NAS Advanced 2.0 genau richtig sein.


157 Kommentare

Von Stefan am 18.05.2016
Technikaffe.de Team

1401 Beiträge
@matze: Danke für die Info, habe ich nachgetragen!

Von Stefan am 18.05.2016
Technikaffe.de Team

1401 Beiträge
@einName: Leider kann ich dir keine Erfahrungswerte nennen. Das R5 ist wirklich nicht das kleinste Gehäuse, dafür eignet sich aber ideal als NAS Gehäuse weil die 8 Festplattenslots ideal gekühlt werden. Beim Node sind die HDDs ja hängend angebracht mit nur einem /zwei seitlichen Lüftern.

Von matze am 18.05.2016
Besucher

"Einzigstes Manko ist immer noch das Fehlen einer automatischen Bios Update Funktion."

Habe heute den Server zusammengebaut und das BIOS direkt aus dem BIOS geupdated. Die Option ist mittlerweile defintiv vorhanden, kannst du vielleicht im Text updaten. :-)

Gruß,
matze

Von einName am 18.05.2016
Registrierter Benutzer

2 Beiträge
Ihr schreibt, das Ihr die Gehäuse von "Fractal Design" bevorzugt.
Könnt Ihr was zu dem "Node 804" sagen? Kühlung der Platten etc.
Euer "Define R5" ist mir zu groß, daher würde ich das Node 804 bevorzugen.

Danke für eure Rückmeldung.

Von Stefan am 30.04.2016
Technikaffe.de Team

1401 Beiträge
@JoJo: Ja Du kannst den Prozessor einfach austauschen, da gibt es nichts weiter zu beachten.

Von JoJo am 29.04.2016
Besucher

Hallo,

habe das NAS nach eurem Vorschlag nachgebaut, und es funktioniert wirklich super.
Nun meine Frage: wenn ich später mal entscheide den Prozessor zu wechseln, z.B.: auf einen i5, kann ich dann einfach ausschalten, Prozessor wechseln, einschalten und alles läuft wie vorher???
Oder was muß ich dabei beachten?

Vielen Dank

Von Stefan am 24.04.2016
Technikaffe.de Team

1401 Beiträge
@Micha: Preis-Leistungs technisch ist die Syba PCI-Express-Controller-Karte mit 4 SATA3 Ports für knapp über 30 Euro ungeschlagen.

Von Micha am 22.04.2016
Besucher

hi,
kannst du einen guten sata controller mit 4 ports empfehlen der gute geschwindigkeiten bringt?
oder auf ein anderes Board ausweichen?
lg
micha

Von Stefan am 11.04.2016
Technikaffe.de Team

1401 Beiträge
@Mike: Das geht. Dazu einfach Debian Desktop installieren (die 7er also Weezy) und dann OpenMediaVault manuell nachinstallieren. Kodi kannst Du dort auch einfach installieren, dann hast Du beides.

Von Mike am 11.04.2016
Registrierter Benutzer

1 Beitrag
Hallo Stefan,
Ihr macht hier einen Super Job. Hab mich die letzten Wochen durch die Artikel hier gelesen und mir einen NAS zusammengestellt.
Was mich allerdings noch brennend interessiert: gibt es ein Möglichkeit OMV und Kodi gleichzeitig auf einem System zu betreiben?
So richtig habe ich noch keine Antwort gefunden.
Danke schon mal.
Mike

Von Mike am 10.04.2016
Besucher

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Dann werd ich das System jetzt bestellen.

Von Stefan am 10.04.2016
Technikaffe.de Team

1401 Beiträge
@Mike: Es betrifft immer nur die Datei in der der Bitflip vorkommt. Zusätzlich bietet ZFS die Möglichkeit defekte Dateien zu erkennen und ggf. zu reparieren. ECC wird erst ab unserem NAS Expert unterstützt.

Von Mike am 09.04.2016
Besucher

Hallo,
erstmal ein dickes Lob und Danke schön für die tolle Anleitung.
Ich hab zu dem NAS noch zwei Fragen:
1. Wird in der angegeben Ausstattung ECC unterstützt bzw. welche Komponenten muss ich dafür austauschen?
2. Ich habe vor meine Daten mittels FreeNAS zu verschlüsseln. Jetzt hab ich im Studium mal gelernt, dass beim AES die verschlüsselten Daten-Blöcke voneinander abhängen. Würde das dann bedeuten, dass wenn ein Bit-Kipper auftritt, alle darauffolgenden Blöcke unlesbar sind? Oder würde bei einem Bitkipper maximal eine Datei unleserlich werden? Mit dem zweiten Szenario könnte ich bei meinem Daten leben und für mich wäre ECC dann weglassbar. Wenn aber große Teile des HDD-Verbunds kaputt wären, würde die Situation ganz anders aussehen.

Von Stefan am 30.03.2016
Technikaffe.de Team

1401 Beiträge
@JoJo: Von der Zuverlässigkeit her habe ich keine Erfahrung, bei mir war es im Test nur sehr langsam, daher hatte ich damals den Intel Raid benutzt.

Von JoJo am 29.03.2016
Besucher

@ Stefan:
Ist das Windows software RAID zu unsicher, oder warum würdest du den Intel-RAID bevorzugen?

Von Stefan am 27.03.2016
Technikaffe.de Team

1401 Beiträge
@JoJo: Das geht auch mit Windows 10, dort dann einfach die Remotesteuerung erlauben - dann benötigst Du am NAS auch keinen Monitor / keine Tastatur. Die Windows 10 Speicherplätze würden gehen, ich persönlich würde dann aber lieber ein Mainboard mit Intel Raid vorziehen und darüber die Raids aufbauen. Dafür kannst Du jedes Mainboard mit H oder Z-Chipsatz für deinen Sockel nutzen.

Von JoJo am 27.03.2016
Registrierter Benutzer

2 Beiträge
Hallo,
gibt es irgendwo eine Anleitung wie man so ein NAS mit Windows 10 betreiben kann?
Ich möchte mir gern dieses System als NAS und gleichzeitig als PLEX Server realisieren, da ich aber absolut kein Linux Wissen hab, würde ich das gern mit Windows 10 machen. Hab jetzt schon viel nachgelesen über "Lights Out", "Storage Spaces"....
Aber so richtig durchblicken tu ich da noch nicht.
Was mich am meisten interessiert, kann ich das Windows NAS auch übers Netzwerk bedienen und warten, oder muß da immer eine Tastatur und ein Bildschirm dranbleiben?

Danke

Von Stefan am 22.03.2016
Technikaffe.de Team

1401 Beiträge
@Jojo: Automatisch nicht, Du kannst aber angesteckte Festplatten für andere Benutzer auch über das Netzwerk freigeben.

Von Jojo am 22.03.2016
Besucher

Danke Stefan für die Antwort.

Dann hätte ich noch eine Frage: Ich würde diese Zusammenstellung gern als Mischung zwischen Plex Media Server und NAS verwenden. Wie verhält sich OpenMediaVault bei zusätzlich angesteckten USB Platten? Werden die ganz normal ins Netzwerk mit aufgenommen (gemounted) und bei bei meinen Clienten als Laufwerk angezeigt?

Vielen Dank
Jojo

Von Stefan am 22.03.2016
Technikaffe.de Team

1401 Beiträge
@Jojo: Plex selbst gibt als Richtwert den Benchmark Passmark an. Für ein 1080p@10Mbits Transcode empfiehlt der Hersteller 2000 Passmark Punkte. Der G4400 erreicht 3800 Punkte. 2x 1080p@10Mbits sollten damit wohl laufen.

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Über den Autor
Stefan ist 33 Jahre alt, wohnt bei Hamburg und arbeitet als IT-Administrator in einer japanischen Firma. Stefan ist eines der drei Gründungsmitglieder von Technikaffe und schreibt seit April 2013 rund um die Themen Server, Netzwerk und Programmierung.