ESC oder X
ESC oder X
ESC oder X

Mehr InfosNutzung

ⓘ Hinweise: Cookie-Nutzung | Produktauswahl, Finanzierung und Bewertungsverfahren

OpenMediaVault Aktualisierung auf Version 2.1 - Wir zeigen euch wie

Nach zahlreichen 2.0.x Zwischenversionen (es waren 15 an der Zahl) ist nun die finale Version 2.1 von OpenMediaVault veröffentlicht worden. Das unter dem Codenamen Stone Burner veröffentlichte Release behebt kleinere Fehler, aktualisiert das Sencha ExtJS Framework von 5.0 auf 5.1.1 und bringt nun erstmalig W-LAN Unterstützung. Seit Version 2.0 nutzt die Weboberfläche von OpenMediaVault das Sencha ExtJS Framework welches für seine hohe Kompatibilität bekannt ist.

Das Dashboard kann nun auf Wunsch neben den Systeminformationen, Service-Status und dem Dateisystem auch alle Netzwerkinterfaces inkl. Angabe der Geschwindigkeit anzeigen. Das Netzwerkinterface wurde zudem verbessert, W-Lan Verbindungen können per WPA oder WPA2 realisiert werden, das alte und unsichere WEB-Protokoll wird nicht unterstützt.

OpenMediaVault Aktualisierung auf Version 2.1 - Wir zeigen euch wie

Außerdem besteht nun die Möglichkeit ein Virtuelles Netzwerk (VLAN) anzulegen. VLANs können aus Performance- oder Sicherheitsgründen sinnvoll sein, werden meist aber nur in Firmenumgebungen realisiert.

Unter dem Punkt Überwachung kann das Sammeln von Leistungsdaten des Systems nun deaktiviert werden. Ob sich dies wirklich positiv auf die Performance auswirkt konnten wir noch nicht testen.

OpenMediaVault Aktualisierung auf Version 2.1 - Wir zeigen euch wie

Trotz der zahlreichen technischen Änderungen ist das Erscheinungsbild und Layout von OpenMediaVault 2.1 fast unverändert geblieben - ihr werdet euch also auch in der neuen Version sofort zurecht finden.



Download von OpenMediaVault 2.1

Die 32- und 64bit ISO-Images zur Neuinstallation könnt ihr direkt auf der OMV Projektseite von Sourceforge herunterladen, die Größe beträgt zwischen 364 und 393 MB.

Wer bereits ein NAS-System mit OpenMediaVault 1.x im Betrieb hat, kann dieses sehr einfach auf die neuste Version aktualisieren. Allerdings sind dazu zwei manuelle Schritte notwendig, die über die SSH-Shell eingegeben werden müssen. In die Shell kommt ihr entweder direkt am NAS (Konsole) oder über SSH von jedem anderen Rechner im Netzwerk. SSH muss in OpenMediaVault zuerst aktiviert werden.

Solltet ihr noch keinen SSH-Client auf eurem Rechner installiert haben, empfehle ich euch das kostenlose und sehr simple Putty.



OpenMediaVault von Version 1.x auf 2.1 aktualisieren

Nachdem ihr euch via SSH zum NAS verbunden habt bzw. an der Konsole angemeldet seid, gebt ihr

omv-update

ein um auf die aktuellste Version 1.x zu aktualisieren. Damit wird das NAS für die Aktualisierung auf eine neue OpenMediaVault Hauptversion vorbereitet. Gebt im Anschluss nun

omv-release-upgrade

ein um auf die Version 2.1 zu aktualisieren.

Bilder werden geladen ...
  • OpenMediaVault Aktualisierung auf Version 2.1 - Wir zeigen euch wie
  • OpenMediaVault Aktualisierung auf Version 2.1 - Wir zeigen euch wie
  • OpenMediaVault Aktualisierung auf Version 2.1 - Wir zeigen euch wie
  • OpenMediaVault Aktualisierung auf Version 2.1 - Wir zeigen euch wie Thumbnail
  • OpenMediaVault Aktualisierung auf Version 2.1 - Wir zeigen euch wie Thumbnail
  • OpenMediaVault Aktualisierung auf Version 2.1 - Wir zeigen euch wie Thumbnail



Hinweise zur Aktualisierung auf eine neue Hauptversion

Bei der Aktualisierung auf OpenMediaVault 2.1 gehen keine Daten verloren, auch bestehende Raids oder Freigaben bleiben unangetastet. Die Aktualisierung selbst ist in weniger als 1 Minute abgeschlossen, anschließend muss das NAS einmal neu gestartet werden.

Da die alte Version 1.x schon seit einiger Zeit nicht mehr aktualisiert wird, empfehlen wir euch das Update durchzuführen. Neben neuen Funktionen werden eben auch Fehler beseitigt.

Unsere komplette Anleitung zur Installation und Konfiguration von OpenMediaVault findet ihr hier. Wer auf der Suche nach der richtigen Hardware für OpenMediaVault ist, dem empfehle ich unseren Eigenbau-NAS Sammelthread.



46 Kommentare

Von @Stefan am 11.09.2015
Besucher

Danke trotzdem. Werde evtl. Erfahrungen hier posten, wenn mein OMV läuft. VG Marc

Von Stefan am 11.09.2015
Technikaffe.de Team

1884 Beiträge
@Marc: Dazu kann ich dir leider nichts sagen weil ich selbst noch nicht mit Ext4 Verschlüsselung gearbeitet habe.

Von Marc am 11.09.2015
Besucher

@Stefan, vielen Dank für die schnelle Antwort. Und, ja, ich glaube, das könnte die Lösung sein. Warum einfach, wenn es kompliziert geht ? Werde mich mal an OMV jetzt heranwagen.

Noch eine Frage, muss man OMV (und die Datenpartitionen) neu aufsetzen, wenn mit der nächsten Ausgabe der Kernel 4.1 mit der Verschlüsselungsfunktion kommt ? Oder kann man das durch ein einfaches update erledigen ?

VG
Marc

Von Stefan am 11.09.2015
Technikaffe.de Team

1884 Beiträge
@Marc: Ja, den Artikel der Ct habe ich auch gelesen. Ich glaube Du hast einen etwas komplizierten Ansatz. Ich würde einfach ein normales Laufwerk in OMV erstellen und via Truecrypt über den Windows Client einen verschlüsselten Truecrypt Container erstellen und diesen auf dem OMV Laufwerk ablegen.

Von Marc am 10.09.2015
Besucher

Hallo Stefan,

vielen Dank für die umfangreiche Berichterstattung zu OMV 2.1. Ich hatte mich hier schon einmal vor ein paar Wochen gemeldet zur Frage der Verschlüsselung bei OMV. Du hattest auf Ext4 und Linux-Kernel 4.1 sowie eine kommende Version von OMV hingewiesen.

In der letzten c‘t 2015/20 (S.176 ff) war ein Bericht zu Ext4. Da heißt es u.a. „Truecrypt und […] sind für Mehrbenutzersysteme meist zu sperrig, denn sie verschlüsseln alles, was ein Dateisystem auf einen Datenträger schreibt. […] braucht man für jeden Anwender eine eigene Partition […]. Ext4 vermeidet das, indem es auf Dateibasis verschlüsselt.“

So far, so good. Weiter heißt es dort allerdings auch:

„Genau wie Ecryptfs ist die Ext4-Verschlüsselung immer erkennbar, daher kann man sie […] nicht glaubhaft leugnen (plausible deniability). Ext4 verschlüsselt zudem nur die Nutzdaten und den Dateinamen. Alle andere Metadaten wie Erzeugungszeit, Zugriffsrechte und die Dateigröße bleiben sichtbar, was Rückschlüsse auf die gespeicherten Daten ermöglicht. Zudem kann ein Anwender die Dateien eines anderen löschen, sofern die Dateisystemrechte das erlauben.“

Gerade das Thema der Metadaten könnte u.U. problematisch werden, so dass ich doch wieder Richtung Truecrypt schiele. Ich habe schon viel gegooglet, aber nicht gefunden, wie man TC auf OMV bzw. Debian installieren kann. Es würde genügen, wenn ich die tc-verschlüsselte Partition bzw. den Container hin und wieder so einbinden kann, dass ein einziger User (vom Windows PC) Zugriff darauf hat. Hast Du oder hat ein Leser dafür eine Schritt-für-Schritt-Anleitung oder einen Link zu einer solchen (de oder eng). Bin kein erfahrener Linux-User, so dass ich hier auf Hilfe angewiesen bin.

VG
Marc

Von iWoz am 20.08.2015
Besucher

Wikipedia bestätigt es übrigens auch

Ich wollte ohnehin eine kleine SSD als Systemplatte kaufen. Diese wird dann gleich mit der neusten Version (2.1) von OMV eingerichtet. Falls es irgendwo klemmt, könnte ich ja jederzeit die alte Platte wieder kurzzeitig reaktivieren. (da ich den NAS-Server fast täglich nutze)

Werde mir jetzt schnell eine SSD bestellen, damit ich mich am Wochenende damit beschäftigen kann...

Von Stefan am 20.08.2015
Technikaffe.de Team

1884 Beiträge
@iWoz: Ach, *lach* für OpenMediaVault 1.x / 2.x benötigst Du natürlich Debian 7. Ich bin bei OpenMediaVault erst seit Debian 7 (1.x) dabei, daher ist mir das gar nicht eingefallen. Ich würde dann wirklich eine Neuinstallation vornehmen (auch wenn Du dann die Einstellungen nochmal vornehmen musst).

Von iWoz am 20.08.2015
Registrierter Benutzer

4 Beiträge
Mal eine (vielleicht) ganz dumme Frage: Bisher haben wir lediglich über ein Upgrade von OMV diskutiert. Was ist eigentlich mit dem OS? Ich habe gerate mal unter /etc/debian_version nachgesehen und bei mir ist die Version 6.0.10 (Squeeze) installiert.

1.) Sollte ich vielleicht erst mal Debian auf Version 7 oder 8 upgraden oder ist das für OMV unerheblich?
2.) Kann mein OMV dabei "crashen"?

Vielleicht werde ich die Systemplatte vorsichtshalber mal clonen, bevor ich experimentiere.

Von iWoz am 20.08.2015
Registrierter Benutzer

4 Beiträge
@Stefan - Nochmals vielen Dank für die Hilfsbereitschaft!

Ich werde mein Glück mal im OpenMediaVault Forum versuchen und falls ich zu einer Lösung komme ,werde ich an dieser Stelle darüber berichten.

Von Stefan am 19.08.2015
Technikaffe.de Team

1884 Beiträge
@iWoz: Hmm eventuell mal im OpenMediaVault Forum posten, Du wirst ja nicht der einzige sein der noch so eine alte Version hat und aktualisieren möchte. Die Einstellungen lassen sich aktuell noch nicht sichern und wieder einspielen, dieses Feature ist aber für die Zukunft geplant.

Von iWoz am 18.08.2015
Besucher

Hallo Stefan,

vielen Dank für Deine unermüdliche Hilfe!

Das NUT-Plugin (Network UPS Tools) war laut Weboberfläche bereits deinstalliert, da ich vor dem Update-Versuch alle Plugins deinstalliert habe, um Inkompabilitäten zu vermeiden.

http://fs1.directupload.net/images/150818/hjscl6l9.jpg

Ich habe per SSH dann folgendes eingegeben: apt-get update

http://fs1.directupload.net/images/150818/w65qrjqs.jpg

Anschließend habe ich wieder das Update sowie das Upgrade ausprobiert:
omv-update
omv-release-upgrade


Leider wieder die gleichen Meldungen, wie im letzten Beitrag von mir. Ich glaube fast, das mein System auf sein Gewohnheitsrecht beharrt, da es schon so lange unter OMV 0.5.60 läuft... ;)

Ich würde ja auch ein frisches System aufsetzen, wenn ich wüsste, wie ich meine Einstellungen sichern und anschließend wieder integrieren könnte.

Von Stefan am 18.08.2015
Technikaffe.de Team

1884 Beiträge
@iWoz: Gehe mal so vor:

Über die Weboberfläche von OMV:
Das NUT-Plugin (Network UPS Tools) deinstallieren
Über die Aktualisierungsverwaltung die neusten Updates installieren


Über SSH dann:
apt-get update
omv-update
omv-release-upgrade

Von iWoz am 18.08.2015
Besucher

Ich habe nach dieser Anleitung versucht, meine alte Version (OMV 0.5.60) zu aktualisieren. Dazu habe ich mit meinem iPad eine SSH-Verbindung aufgebaut und die entsprechenden Kommandos eingegeben.

Leider bleibt es bei der alten Version 0.5.60 von OMV:

omv-update

Screenshot 1

Der anschließende Upgrade Befehl bewirkt folgendes:

omv-release-upgrade

Screenshot 2

Woran könnte das liegen?

Von Stefan am 15.08.2015
Technikaffe.de Team

1884 Beiträge
@Toni: Erstmal Danke für die Blumen :) OMV selbst kann die Systemfestplatte nicht partitionieren, Du kannst dies aber direkt über Linux tun. Dafür eignet sich am Besten die GParted BootCD.

Was aber noch einfacher ist meiner Meinung nach: Linux (Debian Wheezy) selbst installieren (Minimale Installation ohne grafische Oberfläche) und dann SSH aktivieren / installieren und im Anschluss einfach OpenMediaVault installieren. Während der Installation von Wheezy kannst Du die Systemfestplatte dann ja partitionieren.

Von Toni am 15.08.2015
Besucher

Hallo Stefan,
erst mal muss ich sagen, dass eure Seite der helle Wahnsinn ist :-) Ich kenne inzwischen fast jeden Artikel zum Thema NAS auswendig inklusive der Kommentare und es hat mir in Sachen NAS-Eigenbau sehr weit geholfen.
Seit geraumer Zeit ist es ja nun auch möglich in OMV ein stabiles Paket von ZFS zu installieren, was auch problemlos klappt und dank 8GB Ram auch flüssig läuft. OMV belegt ja auf der Systemplatte (SSD) nur einen Bruchteil, da liegt ja der Gedanke nicht fern, diese Platte zu partitionieren und den „Rest“ als L2ARC ins ZFS System einzubinden und dort als erweiterten Cache zu verwenden. Habt ihr hierzu Erfahrungen? Bzw. wie kann ich OMV dazu bringen die SSD zu partitionieren / kann ich die SSD in einem anderen Rechner „vorpartitionieren“?

Gruß
Toni

Von Stefan am 14.08.2015
Technikaffe.de Team

1884 Beiträge
@coffie: Um ein Windows-Verzeichnis auf OMV via rysnc zu sichern muss auf dem Windows PC / Server ein SSH server laufen, z.B. FreeSSHd. Ein komplettes Tutorial findest Du hier.

Von coffie am 14.08.2015
Registrierter Benutzer

1 Beitrag
Guten Abend,

ich übe seit einiger Zeit mit einer alten NAS von Acer. Ich habe OMV darauf installiert und verschiedene Ordner darauf eingerichtet. Einen davon habe ich "Videos" genannt und einige Filme darauf gespeichert. Die Wiedergabe auf dem Fernseher klappt prima.

Nun möchte ich eine automatische Sicherung eines Windowsverzeichnisses anstoßen:

Der Server heißt "AServer", User = admin, Password = "spass", Verzeichnis = "Sicherung"
Mein Rechner heißt "OWin", User = "otto", Password = "wpass"
zu sichern ist: Laufwerk C:/USR/Videos

Wie muss die Aufgabe in rsync aussehen? Was bedeuted " [USER@]HOST:SRC "? Ich bin am Verzweifeln!

Vielen Dank im Voraus
Otto

Von Stefan am 13.08.2015
Technikaffe.de Team

1884 Beiträge
@Flo: Wird in meiner OMV-ToDo berücksichtigt - kann aber noch etwas dauern.

Von Flo am 13.08.2015
Besucher

Hallo,
danke für die Seite hab mir schon sehr geholfen und ich schaue auch oft vorbei wegen der neuen Artikel :)
Ich hätte da eine Frage bzw eine Bitte, könntet ihr eine Anleitung erstellen um OMV in eine Domäne zu integrieren.
Habe daheim eine Domäne am laufen und habe schon mal versucht die Domänen User ins OMV zu bekommen aber bin daran leider gescheitert. Desweiteren würde ich gerne ein OMV Raid mittels ISCSI an einen ESXI Server durchreichen. Dies ist nützlich um die virtuellen Maschinen direkt zu sichern ;)
Würde mir sehr helfen.

Lg und danke nochmal für die Tipps hier

Von Dennis am 28.07.2015
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@Andreas:

Greifst du direkt per Netzwerkfreigabe auf die Dateien zu oder per UPNP?

Funktioniert der Zugriff mit anderen Geräten? (Laptop, anderer PC, Tablet)

Weitere 26 Kommentare anzeigen
Diesen Artikel kommentieren:



  • Feedback
  • kurze, artikelbezogene Fragen





  • Hilfestellung bei Problemen
  • Fragen zu ähnlichen Themen




Ähnliche Artikel
Ein Linux Betriebssystem kann sehr vielfältig verwaltet werden. Wir haben in der Vergangenheit z.B. das Verwaltungstool Webmin vorgestellt, welches einen sehr großen Funktionsumf..
Am 23. August 2017 hat Volker Theile, Projektleiter von des Open-NAS Betriebsystems OpenMediaVault den "Feature-Freeze" für die aktuelle Version 3.x ausgerufen. Die Entwicklung so..
Mit der Unterstützung von bis zu 32GB DDR4-2133/2400 ECC-Arbeitsspeicher und bis zu 6x SATA richtet sich dieses NAS an fortgeschrittene Benutzer mit hohen Anforder..
Über den Autor
Stefan ist 33 Jahre alt, wohnt bei Hamburg und arbeitet als IT-Administrator in einer japanischen Firma. Stefan ist eines der drei Gründungsmitglieder von Technikaffe und schreibt seit April 2013 rund um die Themen Server, Netzwerk und Programmierung.