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Apple MacBook Pro Retina (2013) im Test

Im Oktober 2013 hat Apple seine MacBook Pro Serie neu aufgelegt, die Abmessungen sind bis auf die Höhe (jetzt 1,8 statt 2,41cm) und dem Gewicht (1,57kg statt 2,06kg beim MacBook Pro 13) identisch. Die Technischen Daten lesen sich gut: Neue Intel Haswell Core i5 und Core i7 Prozessoren mit 2-4 Kernen, hochauflösende IPS-Bildschirme mit 2560x1600 (13 Zoll) bzw. 2880x1800 (15 Zoll) Pixeln sowie schneller SSD-PCI-E Flashspeicher (128-1024GB).
Apple MacBook Pro Retina (2013) im Test
Was mir persönlich auch gut gefällt: Apple verbaut endlich nicht nur eigene Schnittstellen sondern verpasst dem MacBook Pro nun auch einen HDMI Anschluß. Zusätzlich sind 2 Thunderbolt 2 sowie zwei USB 3.0 Anschlüße verbaut. Auf ein optisches Laufwerk sowie einen GBit-LAN Anschluß muss man zwar verzichten, dafür verfügt das MacBook Pro aber über schnelles W-LAN nach 802.11ac Standard.


Apple MacBook Pro Retina (2013) im Test



Testgerät: Apple MacBook Pro Retina 2013

Ich habe mir die kleinste Ausführung geschnappt: Ein MacBook Pro 13 Zoll mit Intel Core i5-4258U Prozessor, 4GB DDR3L-1600 Arbeitsspeicher und 128GB SSD für 1299 Euro.



Qualität - Optik & Haptik

Die Verarbeitungsqualität ist auf einem sehr hohen Niveau, der Aluminiumbody ist sehr verwindungssteif und weist keine Spaltmaße auf. Die per LED hintergrundbeleuchtete Tastatur hat einen sehr guten Druckpunkt, das Touchpad unterstützt sehr viele Multi-Touch Gesten und ist das Beste was ich bisher gesehen habe.



Lautstärke und Temperatur

Das MacBook Pro 2013 ist meistens sehr leise. Der eigens entwickelte Lüfter dreht zwar immer mit mindestens 500rpm, dies ist aber aus einer Entfernung von ca. 5-10cm schon nicht mehr hörbar - auch wenn im Raum sonst totale Stille herrscht. Ich bin sehr empfindlich, was die Emissionen angeht und kann das MacBook Pro 2013 nicht wahrnehmen.

Apple MacBook Pro Retina (2013) im Test

Beim Lüfterkonzept hat Apple wirklich alles richtig gemacht, im Ruhemodus (Surfen, Office-Arbeiten oder YouTube Videos gucken) bleibt das Notebook durchgehend unhörbar und wird nicht warm. Unter Volllast (Prime95 Large FFTs) wird der Lüfter hörbar, wenn auch nicht störend, da man eher den Luftstrom als den Lüfter hört. Dieses Szenario sollte aber kaum auftreten.



Akkulaufzeit

Je nach Bildschirmhelligkeit (ich benutze das MacBook bei ca. 3/4 der Helligkeit, was schon ziemlich hell ist), hält der Akku zwischen 8 und 10 Stunden bei normaler Nutzung wie Surfen, kleinere Office Tätigkeiten oder Videos gucken. Bei Spielen wie Starcraft 2 (1440x900 Pixel) hält der Akku dann ca. 5-6 Stunden. Insgesamt macht sich der große Akku positiv bemerkbar und die Akkulaufzeit ist als sehr gut einzustufen. Nur das Apple MacBook Air 13 schafft dankt TN-Panel (1440x900 Pixel) und schwächerer Hardware noch 2-3 Stunden mehr.



Das Betriebsstem MacOS

Ich benutze hauptsächlich Windows und meine Mac Kenntnisse stammen noch aus Zeiten des PowerMacs (ca. 15 Jahre her). Der Umstieg an sich ist einfach, man findet sich meistens gut zurecht, den Windows Explorer finde ich aktuell aber doch noch deutlich besser als den Mac Finder.

Ansonsten kann man per Terminal einige Linux Befehle benutzen, MacOS basiert ja wie Linux auf der Unix Systemstruktur. Das System fährt ca. so schnell hoch wie Windows 7, Windows 8.1 ist etwas schneller. Dafür funktioniert der Standby Modus sehr gut: Klappt man das Display auf ist MacOS sofort bereit, hier vergeht nicht einmal eine Sekunde.

Apple MacBook Pro Retina (2013) im Test
Übersichtliches und leicht einzurichtendes Dashboard

Apple MacBook Pro Retina (2013) im Test
Adobe Photoshop CC ist identisch mit der Windows Version, startet aber schneller

Apple MacBook Pro Retina (2013) im Test
Programmverwaltung



Windows 7 / 8 / 8.1 per Bootcamp

Apple liefert in MacOS einen Bootcamp Assistenten mit, der bei der Installation von Windows auf dem MacBook unterstützt. Es braucht nur das Windows Image geladen zu werden, den Rest erledigt der Assistent. Auch das partitionieren der Festplatte ist kinderleicht. Wer also nicht auf MacOS umsteigen möchte, kann sehr einfach Windows nachinstallieren. Die Treiber liefert Apple mit, die Akkulaufzeit ist aber unter MacOS leicht besser (ca. 1 Stunde).



Bilder

Apple MacBook Pro Retina (2013) im Test
Apple MacBook Pro Retina (2013) im Test
Apple MacBook Pro Retina (2013) im Test
Apple MacBook Pro Retina (2013) im Test



Technische Daten

MacBook Pro 13 Retina (2013)
Bildschirm13,3 Zoll [16:10], 2560x1600, 227ppi, IPS-Panel
Prozessor (Min)Intel Core i5-4258U (2x 2,4GHz, 28W TDP, Hyperthreading, Turbo)
Prozessor (Max)Intel Core i7-4558U (2x 2,8GHz, 28W TDP, Hyperthreading, Turbo)
Arbeitsspeicher4-16GB DDR3L-1600
GrafikkarteIntel Iris 5100 (1GB)
SSD-Festplatte128-1024GB SSD PCI-E Flash
FunkW-LAN 802.11ac bis 1.300MBit/s, 3 MiMo Antennen, Bluetooth 4.0
AnschlüßeMagSafe 2, 2x Thunderbolt 2, HDMI, 2x USB 3.0, SDXC-Kartenslot, Stereo-Klinke
Gewicht1,57kg
Akku71,8Wh, 9-10 Stunden Laufzeit
Abmessungen31,4 x 21,9 x 1,8cm
Preis1299 - 2699 Euro

MacBook Pro 15 Retina (2013)
Bildschirm15,4 Zoll [16:10], 2880x1800, 220ppi, IPS-Panel
Prozessor (Min)Intel Core i7-4750HQ (4x 2,0GHz, 47W TDP, Hyperthreading, Turbo)
Prozessor (Max)Intel Core i7-4850HQ (4x 2,3GHz, 47W TDP, Hyperthreading, Turbo)
Arbeitsspeicher8-16GB DDR3L-1600
Grafikkarte (Min)Intel Iris Pro 5200 (1GB)
Grafikkarte (Max)Intel Iris Pro 5200 + NVIDIA GeForce GT 750M 2 GB GDDR5
SSD-Festplatte256-1024GB SSD PCI-E Flash
FunkW-LAN 802.11ac bis 1.300MBit/s, 3 MiMo Antennen, Bluetooth 4.0
AnschlüßeMagSafe 2, 2x Thunderbolt 2, HDMI, 2x USB 3.0, SDXC-Kartenslot, Stereo-Klinke
Gewicht2,02kg
Akku95Wh, 7,5-9 Stunden Laufzeit
Abmessungen35,9 x 24,7 x 1,8cm
Preis1999 - 3299 Euro



Fazit

Das Apple MacBook Pro Retina (2013) kann man mit seinen 1,57kg und nur 18mm Höhe als Ultrabook ansehen, dafür hat es aber deutlich mehr Power als die meisten anderen Ultrabooks. Die Verarbeitung ist super, die W-LAN Qualität ausgezeichnet. Der hochauflösende Bildschirm ist Dank IPS-Technologie sehr Blickwinkelunabhängig. Die Darstellung ist auf sehr hohem Niveau.

Andere Ultrabooks (siehe Ultrabook Vergleich) in dieser Leistungsklasse (und meist darunter) sind ähnlich teuer oder teurer. Als Alternative sei hier das Samsung Ativ Book 9 NP940X3G genannt.





3 Kommentare

Von Frieder Wolpert am 20.11.2015
Besucher

WLAN AC unter Bootcamp ? Ich bekomme das unter Win7 nicht zu laufen, generell musste ich einen Fremdhersteller fürs WLan verwenden, damit es unter Win7-64 stabil läuft.

Von Dennis am 23.03.2014
Technikaffe.de Team

1045 Beiträge
@leeroy:

Nein, der RAM ist völlig ausreichend sowohl für OSX als auch für Windows.

Gruß
Dennis

Von leeroy am 23.03.2014
Besucher

Hallo,

netter Bericht. Nach langem suchen habe ich endlich auch einen Bericht gefunden, der über die kleinste Standard-Ausführung schreibt! :)

Ich habe eine Frage zu der "geringen RAM Kapazität". Fällt es auf, dass diese u.U. zu wenig wären? Bzw. sind Ruckler o. Lags zu erkennen - sowohl unter OSX als auch unter Windows?

Vielen Dank! :)

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Über den Autor
Stefan ist 33 Jahre alt, wohnt bei Hamburg und arbeitet als IT-Administrator in einer japanischen Firma. Stefan ist eines der drei Gründungsmitglieder von Technikaffe und schreibt seit April 2013 rund um die Themen Server, Netzwerk und Programmierung.