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Laser-Graviermaschinen Test 2021

Die besten Laser-Graviermaschinen im Vergleich

Wenn wir uns selbst oder für andere etwas kaufen, soll es im Idealfall so kreativ und so individuell wie möglich sein. Ein einheitlicher Stil ist längst nicht mehr angesagt, weshalb eine Laser-Graviermaschine so beliebt ist. Mit dem Gerät kann eine Lasergravur erstellt werden, bei der kein Material abgetragen oder Farbe aufgetragen werden muss. Die Graviermaschine wird stattdessen genau auf die gewünschte Stelle ausgerichtet und der Schriftzug oder die Motive in das Objekt gelasert. In unserer Vergleichstabelle stellen wir die besten Laser-Graviermaschinen genauer vor.

Die besten Laser-Graviermaschinen 2022

Mit einer Laser-Gravurmaschine können Sie Materialien wie Glas, Metall und Holz bearbeiten.

Ein Lasergravierer funktioniert elektrisch, um verschiedene Materialien mit einer Gravur zu versehen. Das Laserbeschriftungsgerät kann unter anderem Holz, Metall und sogar Glas gravieren. Es kommt allerdings auf die passende Laserstärke an, damit die teilweise empfindlichen Materialien nicht beschädigt werden. So ist es möglich, mit einem passenden Laserbeschriftungsgerät unter anderem auch feine Schmuckgegenstände mit den feinsten Motiven zu verzieren.

Laserschneiden auch für Laien möglich

Da die Geräte zur Laserbeschriftung ganz einfach per Strom betrieben werden und in ihrer Größe auch recht kompakt sind, lassen sie sich auch von Laien bedienen. Man muss kein Profi sein, um selbst zum Gravierer zu werden. Der Betrieb ist praktischerweise sogar über USB möglich, sodass Anwender die Gravur am PC planen und anschließend mit ihrer Laserschneidmaschine umsetzen können.

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Selbst über eine App für das Smartphone lässt sich der Beschriftungslaser einstellen, indem auch hier die gewünschte zu projizierende Gravur erstellt wird. Auf diese Weise funktioniert die Handhabung eines Lasers für eine Gravur selbst für Einsteiger sehr einfach.

Bei der Laserbeschriftung wird die Oberfläche des Materials mit starker Hitze bearbeitet. Dadurch kommt es einerseits zu hohen Temperaturen, aber auch zu einem Verdampfungsprozess. Anwender müssen daher vor allem die Sicherheitsvorkehrungen beachten, die beim Einsatz mit einer Laser-Graviermaschine wichtig sind.

Werkstoffe: Von Holz über Stein bis hin zu Glas

Eine Laser-Graviermaschine kann verschiedene Materialen bearbeiten und mit einer Gravur versehen. Dabei ist es wichtig, dass der gekaufte Lasercutter auch zu dem Material passt, welches beschriftet werden soll. Hersteller geben in der Regel konkret an, für welche Werkstoffe ein Gerät geeignet ist.

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Material Hinweise
Stoffe Stoffe aus dieser Kategorie
Metallische Werkstoffe Eisen, Blech, Stahl, Aluminium oder Kupfer
Nicht-metallische Werkstoffe Stein, Holz, Leder, Kunststoff und Papier
Transparente Werkstoffe Kristall, Glas und Acrylglas

Wichtige Kaufkriterien: Bauart, Genauigkeit, Material und mehr

Auf die Norm achten:
Im Allgemeinen werden Laser in unterschiedene Kategorien eingeteilt. Diese werden in der Norm IEC 60825-1:07-2015 definiert. Wenn ein Laser beispielsweise für die Haarentfernung mit der Haut in Kontakt treten darf, handelt es sich um die Laserklasse 1C. Bei einer Laser-Graviermaschine ist es dagegen immer die Laserklasse 5. Dies ist die höchste Klasse der Laser, sodass bei fahrlässiger Handhabung des Gerätes durchaus auch Gefahren bestehen.

In unserer Kaufberatung auf Technikaffe.de beschäftigen wir uns mit der Frage, welche Kaufkriterien besonders relevant bei der Anschaffung einer Laser-Graviermaschine sind. Zu beachten ist, dass das Gerät nicht immer unter diesem Namen verkauft wird, sondern teilweise auch als Lasercutter bezeichnet wird.

  • Art: Die Bauart eines Lasers kann sich je nach gewähltem Gerät unterscheiden. Es gibt CO2-Laser, bei dem als Lichtquelle CO2 zum Einsatz kommt. Dieser Laser-Typ ist sehr weit verbreitet. Stärker als der CO2-Laser ist ein Faserlaser, allerdings in der Regel auch teurer. Da CO2-Laser zum Beispiel bei der einfachen Metallbearbeitung ausreichend sind, wählen Kunden meist diesen Typ. Beim Faserlasern wird die Laserkraft zusätzlich mit Glasfasern verstärkt. Als dritte und vierte Variante gibt es Kristalllaser und Graviermaschinen, die direkt einen 3D-Drucker eingebaut haben.
  • Material: Wie bereits erwähnt können mit einem Laserbeschriftungsgerät zahlreiche Materialien mit einer Gravur bearbeitet werden. In einem Laser-Graviermaschine Test sollte daher nicht einfach nur der Laser-Graviermaschine Testsieger ausgewählt werden, sondern das Gerät, was in Sachen Materialwünsche genau zu den eigenen Vorstellungen passt. Ob eine Laser-Graviermaschine Metall oder ein anderes Material bearbeiten kann, hängt einerseits von der Bauart ab, aber auch von der Leistung des Gerätes. Eine Laser-Graviermaschine für Holz braucht nicht viel Leistung und wird daher von Laien (z.B. für Namensschilder) häufig verwendet. Wer aber nicht nur Holz lasern möchte, sondern auch Metall, benötigt deutlich leistungsstärkere Geräte. Für dekorative Zwecke wird eine Lasergraviermaschine für Glas benötigt, um beispielsweise Figuren oder Vasen zu gravieren.
  • Formate: Abhängig der Betriebssoftware unterstützt die Laser-Graviermaschine verschiedene Bildformate. Diese können als Vorlage für die Gravur genutzt werden. Wenn ein Gerät besonders viele Bildformate unterstützt, spricht das für eine gute Qualität. Gängig sind aber in jedem Fall JPG bzw. JPEG, PNG sowie MBP. Gute Software für eine Graviermaschine sollte diese drei Formate auf jeden Fall ebenfalls anbieten.

Weitere wichtige Kriterien

Je genauer der Laser arbeitet, desto feiner werden die Gravuren.

Darüber hinaus sollten Sie auf folgende Aspekte achten:

  • Gravurgenauigkeit: Bei diesem Kaufkriterium ist der Name Programm, denn die Genauigkeit sagt aus, wie gut das Ergebnis der Gravur schlussendlich ausfallen wird. Bei der Laser-Graviermaschine werden Auflösungen angegeben, wie man es auch von Druckern kennt. Die Abweichungen der Maschine sollten laut Technikaffe.de nicht mehr als 0,05 Millimeter betragen.
  • Gravurgröße: Ein weiterer Punkt ist die Größe der Gravur. Das bedeutet, dass größere Werkstücke mit einer Gravur versehen werden können. Die Größe sollte zu den eigenen Bedürfnissen passen.
  • Betriebssystem: Bei den meisten Laser-Graviermaschinen wird Windows als Betriebssystem vorausgesetzt. Es gibt natürlich auch wenige Laser-Graviermaschinen, die auch mit Apples Mac-System kompatibel sind. Der Schwerpunkt liegt aber in jedem Fall auf dem Windows-Betriebssystem.
  • Zubehör: Bei einer Laser-Graviermaschine werden meistens Laserschutzbrillen mitgeliefert. Es ist stets wichtig, beim Arbeiten mit einem Gravierer die Augen zu schützen. Eingesetzt werden können aber nicht nur Schutzbrillen, sondern auch Laserschutzplatten. Diese bieten einen noch besseren Schutz der Augen.

FAQ zu Laser-Graviermaschinen

Die wichtigsten Kaufkriterien stehen fest, um in einem Laser-Graviermaschine Vergleich das passende Gerät zu wählen? Perfekt! Trotzdem gehen wir nachfolgend noch auf einige relevante Fragen ein, die sich potenzielle Käufer einer Laser-Graviermaschine im Vorfeld stellen könnten.

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Gibt es einen Laser-Graviermaschine Test von Stiftung Warentest?

Von Stiftung Warentest gibt es zum aktuellen Zeitpunkt (04/2021) noch keinen eigenen Laser-Graviermaschine Test.

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Kann man eine Laser-Graviermaschine selber bauen?

Wer das Laserschneiden selbst mal ausprobieren möchte, aber nicht gleich ein neues Gerät kaufen will, fragt sich natürlich, ob man den Lasergravierer auch einfach selbst bauen kann. Das wäre durchaus möglich, erfordert aber natürlich einiges an technischem Wissen sowie auch die Sicherheit muss gewährleistet sein. Benötigt werden unter anderem ausgeschlachtete DVD-Laufwerke, Schrittmotortreiber, step-up-wandler, Lasertreiber, Laser, Arduino Uno und weitere Utensilien. Laien, die sich nicht erstklassig mit diesem Thema auskennen, sollten daher von einem eigenen Zusammenbau einer Gravurmaschine absehen.

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Kann man die Laser-Graviermaschine gebraucht kaufen?

Beim Gebrauchtkauf von Privatleuten haben Sie oft keine Garantie oder Gewährleistung. Daher ist ein Neukauf sicherer.

Ob im Conrad, Aldi oder online – es gibt viele Möglichkeiten, sich eine beste Laser-Graviermaschine zu kaufen. Doch macht der Neukauf überhaupt immer Sinn oder könnte man sich das Gerät auch gebraucht erwerben? Fakt ist, dass beim Laser-Graviermaschine kaufen ein gewisser Preis bezahlt werden muss, der nicht gerade als günstig durchgeht. Für einen kleinen Kauf nebenbei ist diese Anschaffung also meist zu hoch.

Dennoch empfiehlt Technikaffe.de keinen Gebraucht-Kauf. Hier könnte es unter Umständen Probleme mit der Garantie oder Gewährleistung geben oder das Gerät benötigt zeitnah eine Reparatur. Besser ist es, die Laser-Graviermaschine günstig zu erwerben, wenn sie beispielsweise im Angebot ist. Je nachdem, für welche Marke sich ein Käufer entscheidet, kann auch ein Produkt aus einer Vorgänger-Modellreihe gewählt werden, um Kosten zu sparen.

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