Beiträge von hitman2158

    Habe mich da vielleicht ein wenig missverständlich ausgedrückt. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass unRAID/SnapRAID ähnlich arbeiten.


    Bei unRAID können bis zu zwei Parity-Platten eingesetzt werden, muss man aber nicht. Dann eben keine Ausfallsicherheit. Pooling muss nicht zwingend erfolgen, man kann über ein Plugin namens "Unassigned Devices" Platten manuell oder automatisch mounten, auf diesen auch Shares anlegen usw. Diese "Unassigned Devices" sind allerdings nicht member in einem Pool.


    Und ein NAS (egal welches OS) mit mehr als 1 oder 2 Platten ohne Ausfallsicherung zu betreiben muss jeder selbst entscheiden, käme für mich nicht in Frage.


    Der für mich größte Vorteil von unRAID/SnapRAID (wenn auch Pooling über mergerfs) ist eben die Erweiterbarkeit mit verschieden großen Platten. Man fängt halt mit seinem Sammelsurium an, was man bereits zuhause hat. Solange die Platten keinen Treffer haben, kann man sie ja problemlos weiter verwenden. Es sei denn, es sind uralte Dinger, vielleicht sogar noch IDE, oder wirklich kleine Größen. Aber alles oberhalb von 1 oder 2 TB kann man doch nutzen.


    Und ja, ein Backup ist natürlich immer Pflicht.

    Servus jacky,


    erstmal sorry für die späte Antwort, war im Urlaub.


    Back to topic: Nein, muss man nicht. Es wäre ratsam, ist aber nicht zwingend. Der große Vorteil von SnapRAID/unRAID ist ja gerade die Möglichkeit, mit unterschiedlich großen Platten einen Pool anlegen zu können. Bei Datenanforderung macht eben nur die Platte einen SpinUp, die diese Daten enthält.


    Einen Test würde ich definitiv empfehlen, kann man ja mit kostenlosem Trial für 30 Tage machen.


    Viel Spaß dann. 8o

    10G kann man mMn nicht sinnvoll mit Unraid nutzen

    Naja, da tummeln sich im Forum durchaus sehr viele User, die damit kein Problem haben. Und um die von dir besagten Raten von 400-970MB/s zu erreichen, muss sowohl Quelle, Ziel und Switch dieses unterstützen. Muss aber jeder für sich entscheiden, ob er das in der Heimumgebung braucht. Mir persönlich ist das zu teuer.


    absolute Katastrohpe (50mb/s und sowas)

    Ein Mythos, kaum jemand nutzt es ohne Cache-SSD. Und wie bitte bekommt man z.B. einen Cache von 480 oder mehr GB voll? Wenn ich Daten auf den Server schiebe, dann meistens höchstens mal eine Mediendatei (BR-Rip mit vielleicht 30GB).


    kein RAID

    Humbug, möglich mit 1-2 Parity-Platten


    unRAID agiert hier ähnlich wie SnapRAID. Üblich legen sich die Platten schlafen, auf Anforderung läuft nur die an, auf der sich die Daten befinden. Hier mal ein Vergleich:


    https://www.snapraid.it/compare



    hier werden auch Programme etc installiert

    Bei mir auch mittels Docker und VM.


    Ich denke nicht, dass das hier in Streit ausarten soll. Ausgangspunkt war doch die Frage vom User demirg77. Soll doch hier kein Glaubenskrieg entstehen.

    unrealistischen Preisen

    Willkommmen bei Geiz ist geil. Preise für eine Lifetime Lizenz von $59-$129 kann man doch kaum unrealistisch nennen. Das ist genau die gleiche Jammerei über Synology, QNAP oder andere NAS-Hersteller, wie können die bloß so unverschämt viel Geld für ihre Boxen verlangen, DIY ist immer soviel billiger.


    Wenn ein Freund etwas für mich macht und er kein Geld dafür nimmt, ist das okay. Macht eine Firma etwas für mich und will auch noch Geld haben, ganz böse Sache.

    Bleib doch einfach bei rsync. Wie du schon sagtest, funktioniert einfach und ohne großes zutun.


    Ich nutze ja seit letztem Jahr sowohl beim Medienserver als auch beim Backupserver unRAID als OS. Den Abgleich zwischen diesen beiden erledige ich meist manuell mittels im Docker laufenden Krusader. Ein Dateimanager mit Web-GUI. Dort einen Sync anstoßen und gut ist. Der Großteil meiner Daten ändert sich nicht, da Medien wie Filme, Serien, Musik, Fotos. Zusätzliche Sicherung auf eine externe 8TB-Seagate (Backup Plus Hub), die ich letztes Jahr als Schnäppchen für 149€ geschossen habe. Ganz wichtige Daten werden zusätzlich auf eine Synology DS212+ (2x1TB im SHR/RAID1) gesichert.


    Also wenn du eine einfache Lösung für dich bereits gefunden hast, bleib dabei.


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    21.02.2019, 10:35
    Kleine Bemerkung zu externer Platte: Momentan gibt es die Seagate Expansion Desktop 8TB bei MM für 149€, Normalpreis laut dem geizigen Hals ab 170€, im Januar und Februar mal für kurze Zeit für 139€.

    Genau, daher auch der Hinweis auf SnapRAID. Der Fragesteller dertourist48 (nix für ungut, nur wer fragt kann auch was dazu lernen) scheint mit der Materie nicht besonders vertraut zu sein. Wenigstens hat er schon mal die goldene Regel Backup verfolgt, Daten auf externe HDD gesichert. Dafür schon mal alle Daumen hoch. :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:

    Mal eben ein kurzer Ausflug in RAID: angenommen werden deine 4x4TB


    RAID0=Beschleunigung ohne Redundanz=nutzbar 16TB
    RAID1=einfache Redundanz durch Spiegelung=nutzbar 4TB (theoretisch 2x RAID1), kann man machen, aber warum sollte man das?
    RAID10=mindestens 2xRAID1 zu einem RAID0=nutzbar 8TB
    RAID5=einfache Redundanz mit Leistung und Parität=nutzbar 12TB (Datenverlust erst bei Ausfall von mehr als einer Platte)
    RAID6=zweifache Redundanz mit Leistung und Parität=nutzbar8TB (Datenverlust erst bei Ausfall von mehr als zwei Platten)


    Nähere Erläuterung hier:


    https://de.wikipedia.org/wiki/RAID

    Kann ich bei einem Raid 5 bestimmen welchen Daten auf die Platte für die Wiederherstellung geschrieben werden oder wie erfolgt das Ganze ?

    Nein


    Hier im Forum sicher schon oft angesprochen, der Hinweis auf SnapRAID, siehe hier: https://www.snapraid.it/


    Vergleich von SnapRAID mit anderen Lösungen https://www.snapraid.it/compare


    SnapRAID läuft auch unter OMV als Plugin, ich würde sagen, die meisten OMV-User nutzen SnapRAID.


    RAID kann sowohl mittels Hardware (echte RAID-Controller) realisiert werden als auch mittels Software (mdadm Linux, Storage Spaces in [definition=40,0]Windows[/definition], um nur einige zu nennen) und die sogenannten Fake-RAID-Controller (über das BIOS sowohl Intel als auch AMD, und natürlich die RAID-Controller, siehe hier https://geizhals.de/?cat=iosasraid&xf=5678_mit~5679_SATA)


    Alle Lösungen haben Vor-und Nachteile, muss jeder für sich entscheiden.

    Sollte doch normal über OMV funktionieren.


    1) Shares auf dem RAID1 vorhanden? Wenn ja, Einstellungen der Freigaben und User notieren
    2) Backup aller Datenbestände vom RAID1 vorhanden? Wenn ja, RAID über OMV auflösen und die Platten normal integrieren


    Die Festplatten unter [definition=40,0]Windows[/definition] zu formatieren ist nicht notwendig, sollte direkt über OMV gemacht werden, Filesystem dann ext4 oder XFS.

    https://wiki.ubuntuusers.de/Software-RAID/#Komplexe-Aufgaben


    Ohne Backup würde ich die Finger davon lassen.


    Anleitung genau durchlesen. Falls VM möglich ist, erstmal virtuell testen. Also kleines System mit 2 kleinen Daten-vdisks (je 1GB, mehr geht auch, aber dauert länger) anlegen. System auf aktuellen Stand bringen. Dann vdisk 3 in gleicher Größe hinzufügen und probieren. Virtuell kann ja nichts kaputt gehen.


    Aber trotzdem, nicht ohne Backup.



    Raid auflösen bzw. dann neu als Raid 5 zu erstellen

    Wird vermutlich besser sein und schneller gehen.

    Das hier geht auch: https://www.diskinternals.com/linux-reader/


    Man bekommt unter [definition=40,0]Windows[/definition] nur Lesezugriff auf die unterstützten Linuxdateisysteme, da kann man eben nur lesen und kopieren. Sollte ja zur Datenrettung für ein Backup genügen. Geht ganz komfortabel mit einer gängigen USB Dockingstation. Einfach Festplatte einstecken, Tool starten und schon werden die darauf befindlichen Partitionen angezeigt.


    Aber eine Live-Distro ist da wesentlich komfortabler, man braucht nix ausbauen. Lediglich ein Sicherungsmedium sollte zum Kopieren vorhanden sein.

    Kann mich b0mb nur anschließen

    seit ich unRAID betreibe, muss ich mich nur noch um meine Daten kümmern, da das System einfach nur läuft.

    Genau der springende Punkt. Nur noch um die Daten kümmern, der Rest läuft einfach super easy und stabil. Einen Versuch ist es allemal wert.

    Ist mir nicht bekannt.


    Frische, saubere Installation ist immer die beste Lösung. Und dauert auch nicht lang, ist normalerweise in wenigen Minuten erledigt. Danach folgen Updates, Erweiterungen sowie Einstellungen (Einbinden der Datenträger, Erstellen der Dateisysteme, Benutzer usw.). Das dauert in der Regel ein bißchen länger. Kommt darauf an, wie gut die Vorplanung und das Konzept ist. Dann hat man aber einen Fahrplan, an den man sich halten kann.