Beiträge von wtuppa

    die ausgetauschte Festplatte hat jetzt natürlich eine andere UUID (unabhängig wie sie angesteckt ist, USB3 oder intern) als die alte Festplatte. Vermutlich reicht es, sowohl bei SnapRAID als auch bei mergerfs die alte UUID durch die neue zu ersetzen.

    Bei SnapRAID macht du als erstes nach dem Umbau mal ein snapraid diff. Dann siehst du, ob noch alles passt. Wenn es meckter, bitte hier posten. Vor dem Umbau solltest du ein snapraid sync machen, dass alles gesichert ist und keine Änderungen im SnapRAID existieren. Nur dann geht es wirklich leicht mit diff festzustellen, ob alles passt.

    Die alte Platte kannst du am Ende einfach über die GUI entfernen.

    wichtig ist, wie die alte vs. neue Platte im System eingebunden ist.

    kopieren geht mit cp oder auch mit Hilfe des mc-Dateimanagers, wie es für dich einfacher ist.

    nach dem Kopieren wirst du den Eintrag für die Festplatte in der SnapRAID Konfiguration ändern müssen. Dann sollte alles wieder normal funktionieren.

    Kannst du uns mal die Konfiguration zeigen?

    hängt auch von der Platte ab, nicht alle Platten erlauben angeblich 24h Betrieb. Ansonsten ist das Anfahren mechanisch für die Lager am meisten Verschleiss (viele Platten haben eine begrenzte Anzahl der Startzyklen).

    Es gab da mal Probleme mit WD Platten, die schnell kaputt wurden, weil sie nach wenigen Sekunden Nichtverwendung die Köpfe geparkt haben und dann in den Ruhezustand (Platte dreht nicht) gegangen sind. War aber ein Sonderfall.


    Ich fahre mein NAS immer ganz runter (WakeupOnLan), da es selbst nicht zu oft gebraucht wird (nur wenn neues eingespielt wird, bzw. jemand Film davon schaut). Die heutigen Strompreise sind auch nicht mehr vernachläßig bar...

    wenn die Platten vom Zyxel unter Linux mountbar sind (nehme ich mal starkt an), kannst du dann einfach SnapRAID erweitern um die Disks. Allerdings musst du dann die Parity neu berechnen lassen.

    SnapRAID kennt keine Formatierrungen, es verwendet einfach die mount points von Linux. Und neue Daten werden dann einfach übernommen. Ist ja nur ein Offline RAID. Am besten mal die Manual/Hilfe von SnapRAID lesen.

    ok, das erklärt das mit dem /dev/sda doppelt im /var/log/syslog.

    dann bleibt allerdings, dass irgendwie die eine Festplatte nicht als RAID Platte erkannt wird (und auch keine partition table hat). weiters sind die Daten dieser Platte jetzt sicher veraltet, da sie schon eine Zeit aus dem RAID entfernt ist.


    ich würde jetzt ein Backup machen (wenn möglich) und dann nach der Anleitung von Sc0rp weiter machen.


    PS: bei so einer Fehlersuche kann es helfen, /var/log/syslog vor einem reboot zu löschen, dann ist nur alles vom neuen reboot drinnen.

    Code
    Sep 14 20:47:07 MediaNAS kernel: [    1.251599]  sda: unknown partition table
    Sep 14 20:47:07 MediaNAS kernel: [    1.251749] sd 0:0:0:0: [sda] Attached SCSI disk
    Sep 14 20:47:07 MediaNAS kernel: [    1.361082] md: bind<sda>
    Sep 14 20:47:07 MediaNAS kernel: [    1.362657] md: kicking non-fresh sda from array!
    Sep 14 20:47:07 MediaNAS kernel: [    1.362661] md: unbind<sda>
    Sep 14 20:47:07 MediaNAS kernel: [    1.374887] md: export_rdev(sda)

    zeigt leider eindeutig, dass die Festplatte /dev/sda irgendwie nicht mehr ganz das ist, was sie sein sollte. Eigentlich sollte die Festplatte ja eine partition table bzw. eine richtige RAID Signatur haben, aber diese fehlt. Andereseits existiert /dev/sda auch als 120GB Platte, was ja eigentlich deine Bootplatte ist. Die sollte aber sicherlich nicht Teil des RAIDs sein.

    bei den SMART Werten ist diese Platte allerdings /dev/sde. Irgendetwas passt da gar nicht mehr richtig zusammen.

    kannst du auch einmal grep sde /var/log/syslog machen. Den laut SMART ist das deine Systemplatte.

    Gib auch bitte mal die Datei /etc/fstab hier aus, damit wird deine Konfiguration sehen.

    Das Problem ist, dass durch einen Fehler auf deiner RAID Platte /dev/sda die Bootplatte als falsches Device eingehängt wird.

    bei Speicher defeekt, mü0te das Board zumindest noch etwas anziegen, bzw. piepsen.

    bei CPU defekt geht gar nicht mehr, da ja die Schaktzemtrale fehlt.

    das C236 WSI hat immerhin schon mehr als 6 Jahre auf dem Buckel. Das ist ja schon fast ein Oldtimer.


    ich hatte einmal, dass nach einem Ausschalten des Netzteiles das Board defekt wurde. Allerdings waren angeblich auch Pins der CPU Fassung verbogen. Dasselbe Board ein zweites Mal funktioniert jetzt seit Jahren problemlos.

    Also das ganz große Problem für dich mit einem Mini-ITX Motherboard ist 6*SATA + 2*Netzwerk. Neuere Boards haben nur mehr 4*SATA, dafür aber M.2 PCIe SSD. Damit brauchst du für das OS keine SATA Schnittstelle mehr. Fehlt aber immer noch einmal SATA.

    Auch AMD ist keine echte Alternative bei Mini-ITX, da dieselben Einschränkungen.


    habe mal auf geizhals einen Filter angelegt. Ein Motherboard kostet dann gut 100€. Allerdings gibt es leider maximal 4 SATA Anschlüsse.

    CPU nicht ganz die letzte, da sonst Motherboard teurer.

    Speicher wirst du auch neu brauchen. Eventuell auch 32GB. Immer 2 Module nehmen, da dann die CPU schnelleren Speicherzugriff hat (2 mal parallel).


    oder ein altes teures Motherboard, das M.2 PCIe und 5*SATA hat. Da aber bitte ganz genau nachschauen, welche Anschlüsse wirklich parallel gehen. Aber nicht, dass dir dann Speicher oder CPU eingehen (oder bereits defekt sind)...


    eine weitere Alternative wäre ein neues Gehäuse mit uATX Motherboard. Dann verwendest du allerdings nichts mehr weiter. Da geht dann 6*SATA (plus M.2 PCIe) und mit dem billigeren Motherboard kannst du fast schon ein Gehäuse kaufen...

    Ich habe bei meinem PC dieses.


    tut mir leid, aber bei dir ist es mit den Einschränkungen leider wirklich kompliziert.

    schreib mal zusammen, welche Interfaces du benötigst. Eventuell wirst du auch bein einem neueren Board auch eine neue CPU (welche hast du derzeit?) brauchen.

    mit dieser Liste gehst du dann auf geizhals.at bzw .de und gibst dort die Filter an.

    ansonsten auch mal hier posten, wir helfen weiter.

    hallo,

    ein bekanntes Gesicht.


    also einfach die Paritäten auf zwei neue 12TB Platten kopieren und dann in der Konfiguration die Paritätsplatten ändern.

    Hier dann eventuell mal einen Check durchführen ob alles passt (snapraid diff).würde ich immer machen.

    Dann die 3te 12TB Platte (und die 2 alten 3TB Platten) hinzufügen und natürlich ein snapraid sync machen (mit den leeren Platten). Du hast allerdings nur 8 SATA Anschlüsse. Da bleibt wohl eine 3TB auf der Strecke. Sind dann 6 Datenplatten und 2*Parity.


    theoretisch gibt es auch noch eine Möglichkeit mit splitted Parity (da werden dan 4 3TB Platten zusammengefasst und bilden quasi eine 12TB Parity Platte). Das geht aber leider nicht über die GUI. Dadurch sinkt die Anzahl der Datenplatten, was ausfallstechnisch sicherer ist (4 Datenplatten +2*Parity).


    Grüße

    Walter

    PS: ich habe alles mit 8TB Platten, wobei ich nach einigen Erweiterungen jetzt auch schon 2 Parity Platten habe)

    PPS: leider ist dieses Forum schon etwas tot...

    SW RAID ist eigentlich schon lange stabil und ich glaube nicht, dass sich die RAID Version bei einer neueren OMV geändert hat.

    es sollte also funktionieren von OMV6 wieder auf OMV5 zurückzusteigen. Aber eigentlich hätte er das RAID auch unter OMV6 erkennen sollen.

    alte Grundregel: jetzt ist es Zeit für ein komplettes Backup.


    wenn du die Platte einfach physisch tauscht, müßte das RAID erkennen, dass die Platte nicht auf Stand ist. Dann das rebuild anwerfen.

    Vorsicht, die alte Platte ist dann auch nicht mehr auf Stand, wenn du nur mit der neuen gebootet hast.