Empfehlung welches Dateisystem

  • Hallo, ich habe mir ein NAS nach einer eurer Anleitungen gebaut und OMV 3 installiert. Läuft soweit alles toll. Jetzt geht es dran das NAS mit meinen Daten / Dateien zu "bestücken", vorher ist für mich aber nicht ganz klar, welches Dateisystem ich für meine Platten verwenden soll..


    Gedacht habe ich es mir so: Ich möchte das NAS hauptsächlich als Datengrab (Filme, Bilder, Musik) verwenden und würde dazu 2 Festplatten ohne Raid einbauen. 1 * Woche würde ich zusätzliche (neue Musik, Bilder etc.) Daten drauf speichern und dann auch gleich ein Backup übers Netzwerk machen.
    Ich habe bisher nur mit [definition=40,0]Windows[/definition] Erfahrung. Da ist da gängige Dateisystem ja NTFS. Meine beiden aktuellen Platten, die ich ins NAS einbauen will, haben momentan also dieses Dateisystem und die Daten sind schon drauf. Meine Frage jetzt ist: sollte ich vorher die Festplatten mit ext4 formatieren und die Daten aufzuspielen oder kann bedenkenlos ntfs benutzt werden. Grundsätzlich würde ich ntfs vorziehen, da ich so die Platten auch mal ausbauen und an einen [definition=40,0]Windows[/definition] PC etc. Spricht da etwas dagegen, also beispielsweise möglicher Datenverlust weil OMV nicht so gut mit ntfs kann oder deutliche Performanceeinbußen beim Lese/Schreibzugriff?

    HW: Mainboard: ASUS B150M-K D3; Prozessor: Intel Pentium G4400; RAM (8GB) : Crucial CT51264BD160BJ
    SW: OMV 4.1.36-1

  • Re,


    NTFS hat mehrere Nachteile (unter Linux): Erstens läuft der Treiber dafür nur im Userland und Zweitens lassen sich damit keine Berechtigungsstrukturen aufbauen ... der NTFS-Treiber unterstützt keine POSIX-Rechte (afaik).


    EXT4 ist das Mittel der Wahl, für [definition=40,0]Windows[/definition] gibt es auch EXT-Treiber, falls du mal die Platten umhängen möchtest ...


    Sc0rp

  • ...und Zweitens lassen sich damit keine Berechtigungsstrukturen aufbauen ... der NTFS-Treiber unterstützt keine POSIX-Rechte (afaik).

    Ok, davon verstehe ich schon mal nix ;)


    EXT4 ist das Mittel der Wahl, für [definition=40,0]Windows[/definition] gibt es auch EXT-Treiber, falls du mal die Platten umhängen möchtest ...

    gut zu wissen das es diese Möglichkeit auch andersrum gibt. Dann werde ich mal ext4 formatieren

    HW: Mainboard: ASUS B150M-K D3; Prozessor: Intel Pentium G4400; RAM (8GB) : Crucial CT51264BD160BJ
    SW: OMV 4.1.36-1

  • Hmm, dann doch gleich noch eine Frage. Die entsprechenden Platten sind ja jetzt grade im PC eingebaut spricht was dagegen diese gleich hier am [definition=40,0]Windows[/definition] PC mit MiniTool auf ext4 zu formatieren?

    HW: Mainboard: ASUS B150M-K D3; Prozessor: Intel Pentium G4400; RAM (8GB) : Crucial CT51264BD160BJ
    SW: OMV 4.1.36-1

  • Re,

    der NTFS-Treiber unterstützt keine POSIX-Rechte (afaik).

    siehe:


    Die größte Einschränkung betrifft in der derzeit von den großen Distributionen eingesetzten Ntfs-3g-Version jedoch die Rechtevergabe und Nutzerzugehörigkeit. OpenSuse ordnet beim Mounten mit Dolphin die Partitionen dem Nutzer root zu und gibt sie systemweit zum Lesen und Schreiben frei. Dagegen übereignet Ubuntu NTFS-Partitionen dem Anwender, der sie mountet, und räumt diesem – und nur diesem- volle Schreib- und Leserechte.

    Der Artikel ist zwar von 2010 (ja, sehr alt), aber ob sich daran etwas geändert hat ... ich wüsste es nicht.


    Laut dem Ubunuusers Wiki soll das mittlerweile enthalten sein - man muss da aber sicher sehr speziell konfigurieren, damit man das mit den Benutzerrechten deckungsgleich bekommt ...


    Sc0rp

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