Raid5 nachträglich um eine Festplatte erweitern

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    • Raid5 nachträglich um eine Festplatte erweitern

      Hallo,

      ich bin gerade dabei mir die Hardware für das NAS-Basic 2.0 zusammen zu suchen. Bei den Festaplatten gehe ich erst einmal davon aus dass mir 4TB genügen. Das heißt ichb würde 3x 2TB im, Raid 5 einbauen.

      Kann ich dann im Nachhinein das System um eine weitere 2TB Platte erweitern um auf 6TB Speicherplatz zu kommen?

      Vielen Dank schon im Vorraus.

      Gruß

      Master of Disaster
    • Ja, ist möglich ein Raid läßt sich erweitern.

      Aber warum 2 TB Platten ?
      Dast du die bereits ? denn normal würde ich nichts mehr unter 4TB neu verwenden.
      Es paßt einfach das Preis/Leistungs verhältnis und der Stromverbrauch ist halt auch höher.


      Bonusfrage von mir an die Linux Experten:
      Kann Linux aus einer anfänglichen Spiegelung also Raid 1 online ein Raid 5 machen wenn man von 2 auf 3 Festplatten erweitert?
    • Ich würde da eher auf 3TB-Platten setzen (26€/TB vs 30€/TB bei 4TB HDDs), aber jedem das Seine. Wenn man die aber schon hat, warum nicht weiter nutzen? Ich nutze auch meine alten HDDs weiter. Irgendwann wandern die dann in den Backupserver und werden dann nochmal weiterverwendet.

      Ich würde auch nicht auf RAID setzen, sondern ein AUFS+Snapraid Verbund aufbauen. mit 3*2TB passt das ganz gut, jedoch muss man hier bedenken, dass wenn später eine größere HDD geholt wird, diese zwangsweise als Parität eingesetzt werden muss (wobei dies durch die baldige Aufteilung auf mehrere HDDs ab Snapraid v11 wohl nicht mehr ganz so tragisch ist).

      Ich sehe du willst neuanschaffen:
      Ich bin mit den Toshiba 3TB HDDs sehr zufrieden.
    • Niemand schrieb:

      Wenn man die aber schon hat, warum nicht weiter nutzen?
      Ich habe die 2TB PLatten ja nicht. Das einzige was ich momentan ni9cht in Gebrauch habe, sind eine WD Blue 500GB und eine WD Green 1TB.

      Niemand schrieb:

      Ich würde auch nicht auf RAID setzen, sondern ein AUFS+Snapraid Verbund aufbauen. mit 3*2TB passt das ganz gut, jedoch muss man hier bedenken, dass wenn später eine größere HDD geholt wird, diese zwangsweise als Parität eingesetzt werden muss (wobei dies durch die baldige Aufteilung auf mehrere HDDs ab Snapraid v11 wohl nicht mehr ganz so tragisch ist).
      Was ist "AUFS+Snapraid"?
    • Dann hol' 3TB HDDs und AUFS+Snapraid

      technikaffe.de/anleitung-345-s…itung_fuer_openmediavault

      Kurz gesagt: Ausgangssituation: Du hast 3*3TB HDD.
      --> Aufs macht dir aus zwei 3TB HDDs einen Festplattenpool --> Wird dir als eine 6TB HDD angezeigt und die Daten werden auf die HDDs verteilt.
      --> Snapraid erstellt dir auf der anderen 3TB HDD grob gesagt eine Prüfsumme der Daten aus dem Pool. Fällt eine HDD aus, kannst du die Daten dieser HDD wiederherstellen.

      Vorteil ist hier auch: Spindown funktioniert und die Paritätsplatte schläft 99% der Zeit.

      Was hast du mit dem NAS/Homeserver vor?
    • Vorerst nur NAS-Funktion.

      Haber da dann noch mal zwei Fragen:
      1. Im Artikel zu Snapraid steht etwas davon, dass mehr Rechzenbleistung benötigt wird. Reicht der Intel Celeron aus dem Basic-NAS 2.0?

      2. Und warum wird Snapraid hgauptsächlich für die Sicherung GRÖßERER Dateien empfohlen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MasterOfDisaster () aus folgendem Grund: Rechtschreibfehler korrigiert

    • Ich frage, weil wenn du den Nas 2.0 Basic Vorschlag nimmst, du die CPU nicht aufrüsten kannst. Für reines NAS reicht die N3150 CPU aus, für mehr (VM, Plex,...) wird es eng. Wer billig kauft, kauft zweimal. Wie lange soll der Server laufen? Wie wichtig ist der Stromverbrauch?

      Zu deinen Fragen:
      1. Die Rechenleistung wird nur beim erstmaligen Sync so wirklich gebraucht, wobei aber hier die Übertragunsrate der HDDs limitiert. Wenn ich mein Pool aus 2*3TB und 1*1.5TB zum ersten mal Synce, dann dauert das gute 6h. Die CPU (nagut, ist ein Octacore) langweilt sich mit 14% Last. Da ein Sync und Scrub (Überprüfung der Prüfsumme bzw der Dateien auf Korruption) nur einmal in der Woche erfolgen sollte, und im normalen Betrieb sich die Anzahl an veränderten Dateien sich nicht soo verändern sollte, wie als ob man ein komplett neues Sync macht, fällt das nicht soo ins Gewicht. Damit kommen wir auch zu
      2. Es wird nicht explizit für größere Empfohlen, sondern es geht darum, dass du nicht viele kleine hast, die sich ständig ändern, da dies die Übertragungsrate beim Sync natürlich stark reduziert. Du solltest jetzt nicht Snapraid in einem produktiven Server nutzen, wo auf dem Pool täglich mehrere dutzend Word-, Excel- etc Dateien geändert werden (was auch mit der Sync-Frequenz von 7 Tagen nicht viel bringt, wenn diese Dateien täglich geändert werden). Auch für Datenbanken würde ich das nicht einsetzen.
      Für Bilder, Musik, Filme, Videos, PDFs, Office-Dateien (die nicht täglich geändert werden) und so ist Snapraid sehr gut geeignet.

      Edit: etwas grammatikalischen Sperrmüll entfernt. Ist schon spät. :sleeping: :whistling:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Niemand ()

    • Erstmal vielen Dank für die ausführlichen Antworten.

      Die nicht austauschbare CPU ist mir bewusst und ich habe auch schon darüber nachgedacht.

      Niemand schrieb:

      Wer billig kauft, kauft zweimal.
      Der Spruch ist mir auch bekannt. Das System sollte aber reichen.

      Auf den Stromverbrauch lege ich schon ein Augenmerk. Habe im Moment ein OMV testweise auf einem allten HP Compaq Microtower mit nem Core2Duo 1,8GHz laufen. Der zieht so locker 70-80 Watt.
    • Gerne, dafür ist ein Forum ja da ;)

      Ich hatte anfangs auch über so nem ITX-Board mit ner Quadcore-CPU nachgedacht, aber mir war die Leistung dann doch etwas zu schwach.
      Hab dann erstmal auf ein FM2+ System mit ner A4-4000 APU gesetzt. Zusammen habe ich beides für knapp 30€ in der Bucht geschossen mit einem Stromverbrauch von etwa 27W (HDDs schlafen. HDDs brauchen jeweils gute 5W, wenn diese drehen. Das sollte man nicht unterschätzen). Das hat mir knapp ein Jahr gereicht, bis ich günstig auf ein Opteron-System (Fujitsu Primergy MX120 S2; gibts aktuell noch für 95€ bei Ebay) gestoßen bin. Eigentlich würde das den meisten so schon reichen, ich habe aber ein AM3+ Board geschossen und für 1€ ein 19" Gehäuse ersteigert. So habe ich recht günstig nun ein Octacore System, das im Idle 36W benötigt, dafür aber sehr viel Leistung bereitstellen kann. Ich nutze viel das Virtualbox Plugin, habe mitunter 2-4 VMs am laufen.

      Im Endeffekt musst natürlich du wissen, was dir reicht. Ich kann nur Tipps und Hinweise geben und meine Erfahrung weitergeben :)
    • Ich halte das Mainboard für das was du willst auf jeden Fall für Ausreichend.
      Mehr braucht man eigentlich nur wenn man wirklich Virrtuellen Maschinen auf den NAS laufen lassen will.

      Ich würde an deiner stelle mit 2 * WD Red 4 TB anfangen als Raid 1 bzw. besser Snapraid .
      Die 3/4 TB platten kosten pro TB faktisch das gleiche.

      Wovon ich abraten würde das System vom USB Stick zu betreiben da ist eine SSD halt erheblich stabiler/schneller.
    • falo999 schrieb:

      ch halte das Mainboard für das was du willst auf jeden Fall für Ausreichend.
      Mehr braucht man eigentlich nur wenn man wirklich Virrtuellen Maschinen auf den NAS laufen lassen will.
      Das sehe ich genauso.


      falo999 schrieb:

      Ich würde an deiner stelle mit 2 * WD Red 4 TB anfangen als Raid 1 bzw. besser Snapraid .
      Dann hätte ich bei einem Snapraid die eine Platte als Daten und die andere Parität: also in Summe 4TB Nutzdaten

      Edit:

      falo999 schrieb:

      Wovon ich abraten würde das System vom USB Stick zu betreiben da ist eine SSD halt erheblich stabiler/schneller.
      Ich möchte mir allerding die Möglichkeit offenhalten, weitere Festplatten einzubauen. Dann hätte ichb einen SATA-Port aber schon mit der SSD belegt.
      Ich hatte mir überlegt den deutlich schnelleren 16GB Mach Xtreme in Vertbindung mit dem Delock USB 3.0 Pinhead fürs System zu nutzen.

      Edit2:
      Oder besteht die Möglichkeit unter OMV einen SATA-Port über PCIe zu erweitern (zB diesem:
      https://www.amazon.de/PCI-Express-Controllerkarte-Schnittstellenkarte-eSATA-Laufwerke/dp/B00E0M2MW8/ref=sr_1_1?s=computers&ie=UTF8&qid=1470558711&sr=1-1&keywords=pci+sata+3.0+controller

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von MasterOfDisaster ()

    • Hallo,

      Zu deiner Ausgangsfrage: JA, problemlos - es wird aber neuer Sync/Build gemacht.

      Niemand schrieb:

      ASMedia 106x werden von Linux übrigens auch unterstützt
      Laufen aber nicht so gut wie die Syba-Controller, ich lese des öfteren, das es mit (meistens auf Boards bereits verlöteten) ASMedia-Chips Probleme gibt.

      Sc0rp