kann festplatten nicht mehr einbinden

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    • kann festplatten nicht mehr einbinden

      Hallo,

      nachdem ich ein wenig mit verschiedenen Konfigurationen (SW-RAID, AUFS, HW-RAID) experimentiert hatte, konnte ich meine Daten-HDDs nicht mehr einbinden (kein Filesystem erstellen etc). Hab jetzt OMV einfach frisch aufgesetzt - und siehe da - geht immer noch nicht ;)

      Konkret: Unter "physikalische HDDs" werden die Platten angezeigt, aber wenn ich in die RAID-Verwaltung gehe oder Filesystem erstellen - dann tauchen die dort nicht zur Auswahl auf.

      Mein "Verdacht": OMV mag evtl. das Filesystem nicht, das dort noch drauf ist? (evtl. was vom HW-RAID)?

      ah: beim booten hab ich zwei Meldungen

      FATAL: MODULE vmhgfs not found
      FATAL: MODULE vmsync not found

      falls das was zu bedeuten hat
    • Sc0rp schrieb:

      Abend,

      Dateisysteme direkt auf dem physikalischem Medium zu erstellen kann man machen - sollte man aber nicht.

      Du hast vermutlich mit der Aktion die ersten Sektoren überschrieben und damit die Platten "nackig" gemacht.

      Sc0rp
      hi, d.h. ich habe was falsch gemacht? Über die GUI ging es ja nicht mehr ...

      Was meinst du mit "direkt auf dem phys. Medium"? Wo/wie sonst soll denn ein Filesystem erstellt werden?

      Das mit den ersten Sektoren glaube ich zwar auch (denke da lag Verwaltungskram vom RAID-Controller?) - hat aber das Problem wohl behoben (nach dem reboot wurden die HDDs automatisch eingebunden). So wie ich es sehe könnte ich in der GUI nun auch das Filesystem wieder löschen und frisch erstellen - aber wo wäre der Unterschied?
    • Re,

      itbastler schrieb:

      Wo/wie sonst soll denn ein Filesystem erstellt werden?
      /dev/sdx - bezeichnet die Platte selber (das physikalische Medium)
      /dev/sdx1 - bezeichnet die erste primäre Partition der Platte - und da sollten die Dateisysteme angelegt werden

      Das gilt übrigens auch für das Linux-Software-RAID "md":
      /dev/md0 - bezeichnet den RAID-Verdund, welcher ja ein logisches Gerät ist, daher gibt es hier keine "Partitionierung", ABER:
      die zum Verbund gehörenden Laufwerke kann man in den Verbund auf die zwei o.g. Arten in das md-Gerät einbinden:
      /dev/sdx - sprich das phys. Medium (ist wie bei HW-RAID-Controllern, dann wird der Superblock in den ersten 4k der Platte abgelegt)
      = OMV Standard, oder
      /dev/sdx1 - sprich eine Partition anlegen (Type 83 "Linux raid autodetect") und diese dann in den Verbund aufnehmen (das ist gemeinhin die sicherste Variante und bietet zudem mehr Möglichkeiten, dem Misalignment entgegen zu wirken)

      Sc0rp
    • Re,

      itbastler schrieb:

      btw: alignment auch bei normalen HDDs, nicht nur SSD?
      Japp, viele neuere Festplatten nutzen intern AFT ... es gibt ja drei Spielarten (die sind auch alle Drei bei SSDs zu finden!)
      Derzeit teilen sich die Drei recht gleichmäßig auf: 512 nativ (hauptsächlich ältere und/oder kleinere Platten/SSDs), 512e und 4k nativ ... und bei 512e und 4kn muss man auf das Alignment achten.

      itbastler schrieb:

      ok, und wie mach ich das jetzt über die Kommandozeile (alte Part löschen und neue richtig anlegen)?
      mittels
      parted (fdisk wird nicht mehr empfohlen und bei größeren Festplatten (ab 3TB sag ich mal) zunehmend fehlerbehaftet)
      wenn man die Zielplatte schon weiß, kann man sie auch gleich mit angeben (wichtig: nur das phys. Gerät angeben!):
      parted /dev/sd[a-z] (parted geht nur als root, als Benutzer eben sudo benutzen)

      Innerhalb von parted kann man dann die Inline-Hilfe "help" nutzen - parted bietet auch einen "align-check" an ;)

      Sc0rp