asrock n3700-itx HDMI audio und openelec/debian jessie

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  • thht schrieb:

    hallo,
    hat jemand von euch erfahrungen, ob bei dem asrock n3700-itx audio über HDMI unter der openelec beta bzw. debian jessie funktioniert?
    vielen dank,
    thomas
    Ich besitze zwar eine NUC, aber dafür eine mit der entsprechenden CPU.

    Audio (auch die HD-Formate) via HDMI funktionieren unter Openelec und libreELEC einwandfrei. ;)

    Unter Windows gibts aufgrund des rudimentären Treibers von MS leider nur max. DTS.
  • ok, vielen dank.
    allerdings würde ich gerne mit debian jessie arbeiten, weil es nicht nur eine mediabox wird, sondern auch andere sachen können soll....
    und ich habe gelesen, dass es in der kombination zwischen debian jessie und intel chips bei hdmi audio probleme geben kann, die es bei openelec nicht zu geben scheint.
    vielleicht hat da jemand erfahrung?
  • thht schrieb:

    ok, vielen dank.
    allerdings würde ich gerne mit debian jessie arbeiten, weil es nicht nur eine mediabox wird, sondern auch andere sachen können soll....
    und ich habe gelesen, dass es in der kombination zwischen debian jessie und intel chips bei hdmi audio probleme geben kann, die es bei openelec nicht zu geben scheint.
    vielleicht hat da jemand erfahrung?
    Da fragst Du am besten mal direkt im Kodiforum nach.

    Soweit ich informiert bin, ist unter Linux grundsätzlich alles machbar. ;)
  • Tagchen,

    thht schrieb:

    und ich habe gelesen, dass es in der kombination zwischen debian jessie und intel chips bei hdmi audio probleme geben kann,
    Könntest du das bitte verlinken?

    b0mb schrieb:

    Soweit ich informiert bin, ist unter Linux grundsätzlich alles machbar.
    Absolut! Vor allem kann jeder und selbst Hand anlegen!

    Sc0rp
  • Re,

    der o.g. Link bezieht sich auf ein Applikationsproblem, das eine Anwendung (aus welchen Gründen auch immer) geglaubt hat, es wäre nix angeschlossen. Und das auch noch an andere Applikationen durchgereicht hat. Daher hat die Deinstallation dieser Applikation auch das Problem gelöst ... von Probleme mit Intel-Chips steht da nix ;)

    Gehen tut es also ... grundsätzlich.
    Da die Kernel (bzw. deren Module) immer gleich sind (auf Codebasis - und sofern du keine eigenen Veränderungen daran vorgenommen hast) kann es aus logischer Sicht nur noch ein Applikationsproblem sein, wenn etwas nicht geht.

    Sc0rp
  • sorry, das ist nicht ganz richtig so.

    wenn man etwas rumgoogelt, scheint es ein problem spezifisch bei intel hd audio chips bei ausgabe über hdmi unter debian jessie zu sein. etliche berichten davon, dass es erst nach einem upgrade von wheezy aufrtrat.

    das problem ist auch nicht wirklich applikationsspezifisch, da, wie im letzten beitrag in dem thread beschrieben, weder mplayer noch aplay sound über hdmi ausgeben, wenn der interne bildschirm nicht per xrandr ausgeschaltet wurde. die deinstallation von pulseaudio war zwar notwendig für diese spezielle lösung des problems, aber nicht ausreichend. wie er schreibt, funktioniert seine lösung nur in zusammenhang mit dem skript, welches der author etwas früher postet und die video ausgabe entsprechend umstellt.

    und das die kernel immer gleich sind, stimmt auch nicht. zum einen hat da jede distribution ihre eigenen patches und zum anderen sind die auch nicht immer gleich konfiguriert. des weiteren kann es bei solchen problemen auch an optionen für diese module liegen oder es können module in konflikt treten.

    beste grüße,
    thomas
  • Re,

    thht schrieb:

    und das die kernel immer gleich sind, stimmt auch nicht. zum einen hat da jede distribution ihre eigenen patches und zum anderen sind die auch nicht immer gleich konfiguriert. des weiteren kann es bei solchen problemen auch an optionen für diese module liegen oder es können module in konflikt treten.
    Die Codebasis der Kernelzeilen ist immer gleich - Patches werden (wenn sie ordentlich im Kernel-Git eingebracht werden) "automatisch" für Alle wirksam - in der nächsten Version dann eben. Ansonsten sind Patches am Kernel irregulär - aber selbst dann wären sie bei den entsprechenden Distributionen auf jeden Fall dokumentiert. (wie übrigens auch bei den Modulen, die externe Entwickler beisteuern)

    Die Konfiguration des Kernels bezieht sich da jetzt genau auf was? Die Mainstream-Kernel sind immer modularisiert gebaut - und zwar inkl. ALLER verfügbaren Module. Wer etwas Spezielles möchte, muss das auch speziell basteln oder installieren.

    Optionen von Modulen können immer über Konfig-Dateien eingestellt werden, entweder zentral über die "modules.conf" oder über entsprechende andere Konfigdateien - manche bieten sogar Bootsupport, können also über Bootparameter direkt zur Bootzeit angesprochen werden.

    Und ob du das mit einem Script löst oder ob du mit xrandr etwas machst ist Applikationsabhängig - denn die Hardware ist ja grundsätzlich fähig es zu leisten, nur wie du zum Ziel kommst ... das ist Software (Applikation).

    Ich möchte hinzufügen, das sämtliche Intel-Treiber wohl maßgeblich von Intel-Entwicklern "gemacht" werden, insofern gibt es da bestimmt auch "politische" Ziele. Das war bei Intel ja schon immer so ...

    Sc0rp
  • Sc0rp schrieb:

    Die Codebasis der Kernelzeilen ist immer gleich - Patches werden (wenn sie ordentlich im Kernel-Git eingebracht werden) "automatisch" für Alle wirksam - in der nächsten Version dann eben. Ansonsten sind Patches am Kernel irregulär - aber selbst dann wären sie bei den entsprechenden Distributionen auf jeden Fall dokumentiert. (wie übrigens auch bei den Modulen, die externe Entwickler beisteuern)
    ok, vielleicht sollte ich klarstellen, dass es mir hierbei um den von debian mitgelieferten kernel geht. und der unterscheidet sich von den offiziellen kernel sources. du kannst ja mal spaßeshalber folgendes auf einem debian system eingeben:

    Quellcode

    1. apt-get source linux
    das zieht die aktuellen kernel sources und wendet dann die distributionsspezifischen patches und wendet die an. wenn du auch noch die backports drin hast, zieht es dir im moment den 4.5.1 kernel.

    zu den konfigurationen: die unterscheiden sich schon innerhalb von distributionen. es gibt ja im kernel auch eine ganze menge optionen, die über das hinzufügen und entfernen von treibern o.ä. hinausgehen.

    aber darum ging es mir in meiner frage auch eigentlich garnicht. natürlich könnte ich mir meinen eigenen kernel bauen und das system auf den kopf stellen. natürlich könnte ich auch eine andere distribution nehmen.

    ich bin gerade am überlegen, welche kombination aus hard- und software für meine bedürfnisse die beste ist. und ein kriterium für mich ist, ob das mainboard so, wie ich es benutzen will, also mit sound über hdmi, out-of-the box mit debian jessie läuft. und wenn nicht, dann ist die frage, welche modifikationen notwendig sind.

    beste grüße,
    thomas