NAS-Lösung mit Backup, kleinen Serverfunktionen und niedrigem Stromverbrauch

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  • NAS-Lösung mit Backup, kleinen Serverfunktionen und niedrigem Stromverbrauch

    Hallo zusammen,
    ich suche gerade eine NAS Lösung mit Backup-Funktion. Anfang wollte ich mir fertige NAS-Systeme kaufen und bin durch längere Recherchen auf den Technikaffen gekommen.
    Durch den Technikaffen kam dann der Selbstbau doch als Lösung in Frage...

    Hintergrund:
    Eine NAS soll bei mir zu Hause stehen und die zweite bei meinen Eltern (evtl. wird es hier ein fertiges 2-Bay System).
    Die Daten werden auf der NAS jeweils bei uns zu Hause gespeichert und wichtige Daten (gerade Fotos) sollen via geplante Tasks nachts als Backup beim anderen gespeichert werden. Sprich ein nicht lokales Backup.
    Dies soll via VPN Verbindung geschehen (bei mir steht eine Fritzbox , aber bei meinen Eltern irgendeine O2-Kiste). Hier weiß ich noch nicht, welche SW ich benötige um dies erfolgreich hinzu bekommen. OpenVPN inkl. Taskmanger mit TimeSchedule? Hier kenne ich mich nicht wirklich gut aus und bin für Vorschläge offen. :)

    Als System steht mit ein Rechner ca. wie folgt im Sinne:
    ASUS H170I-Plus D3 oder Gigabyte GA-H170N-WIFI
    Celeron G3900T oder Pentium G4400T

    Zu Hause auf meinem System habe ich dann noch folgendes vor und hier benötige ich Eure Unterstützung.
    Ich möchte das OS (eigentlich Windows - dann benötige ich keine VM für die restlichen Funktionen) auf einer SSD laufen lassen und auf dieser auch die restlichen Anwendungen installieren. Diese restlichen Sachen werden wohl ein TS-Server und ein SRCDS sein (laufen dann 24/7). Die SSD ist via SATA angeschlossen und nicht am M2 - da ich gerade noch eine SSD übrig habe, würde ich auch diese verwenden wollen (Kosten sparen :saint: ).

    Die restlichen Slots werden HDDs erhalten (2 -4 Stück). Diese sollen bei nicht Gebrauch in den Standby bzw. abschalten. Hier bin ich mir nicht sicher, welche Modis alle möglich sind und am besten geeignet sind.
    Konfigurieren möchte ich das RAID via Intel RST (wahrscheinlich RAID5 wegen dem geringeren "Datenverlust"...klar bei 2 HDDS wird es Raid1).

    Die dauernde und auch Unterwegs Erreichbarkeit der Daten ist unwichtig. Im Mittelpunkt steht, dass die Daten überall im Heim-Netzwerk verfügbar sind (Laptop, Rechner, Fernseher, Netzwerkstreamer, Smartphone).
    Gewöhnlich würden die HDDs wie in einem PC belastet. Ergo 2 bis 3-mal am Tag hochfahren müssen und dann nur wenige Stunden (3 – 5h) laufen (Abends zum Musik hören, Filme schauen und falls man mal am Rechner arbeitet - tagsüber werden wir nicht auf die Daten zugreifen, da wir arbeiten sind).
    Hier weiß ich nicht, ob diese Anforderung sich mit den Serverfunktionen beißen. Wäre es möglich SSD zu betreiben und die HDDs ausschalten zu können?

    Da die Belastung der HDDs so gering seinen wird weiß ich nicht welche HDDs ich kaufen soll. Laut Beschreibung sollen HDDs welche für den Dauerbetrieb geeignet sein nicht so viele Spin-Ups und – Downs vertragen. Wiederum sollen „normale“ HDDs nicht in eine NAS eingebaut werden wegen den Umweltbedingungen (z. B. Vibration, Temperatur, etc.).
    Daher: Welche HDDs sind für diesen Anwendungsfall am besten geeignet.

    Danke schon mal im Voraus für Eure Anmerkungen. Falls Fragen sind, einfach stellen.


    Viele Grüße
    Karva
    Eins ist sicher: Die Platte wird sterben. Mach ein Backup.
  • Schau dir doch mal den HP Microserver G8 an. Der ist recht günstig zu haben, klein, genug Power und ECC. Da dann Openmediavault drauf und gut ist :) Dann kannst du hier einen AUFS-Pool und Snapraid installieren (schau dir mal hier auf der Technikaffe-Seite den Artikel von Stephan an (Achtung, es gibt 2, nimm den aktuelleren!) Openmediavault basiert auf Debian, da kannst du also ziemlich viel selber installieren und nutzen. Afaik auch einen Teamspeakserver.
    Als HDD empfehle ich entweder NAS-HDDs wie z.B. die WD-Reds. Ich selber setze Toshiba 3TBs ein (die ganz normalen) und habe bisher keine Probleme damit.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Niemand ()

  • Tagchen,

    ich antworte mal zu ausgewählten Blöcken:

    Karva schrieb:

    Dies soll via VPN Verbindung geschehen (bei mir steht eine Fritzbox , aber bei meinen Eltern irgendeine O2-Kiste). Hier weiß ich noch nicht, welche SW ich benötige um dies erfolgreich hinzu bekommen. OpenVPN inkl. Taskmanger mit TimeSchedule? Hier kenne ich mich nicht wirklich gut aus und bin für Vorschläge offen.
    Das kommt natürlich erstmal daruf an, was die O2-Kiste kann, mittlerweile gehört VPN zum Standard von solchen Boxen, daher ist es recht wahrschienlich, das auch dieses IAD sowas hat. Also Typ erfragen/abfotografieren, Handbuch suchen und lesen.
    Nötig wäre es zwar nicht, würde aber die einfachste und universellste Lösung darstellen. Eine andere Lösung arbeiten wir dann später aus, falls die Box wirklich total krude ist :P.

    Grundsätzlich sollte dein Backup-Konzept kein Problem darstellen: ich skizziere mal auf ... dein Selbstbau-NAS wird nachts per BIOS(UEFI) WakeUp-Funktion gestartet, per Cronjob wird ein Script gestartet, welches a) die VPN_Verbindugn aufbaut und B) ein rsynch-Backup auf das andere NAS startet.

    Hardware:
    Besprechen wir später und einzeln ... und im Detail.

    Software:
    Verstehe ich dich richtig, das du Windows als NAS-Betriebssystem laufen lassen möchtest? Das wäre dann aber ehr ein Server als ein NAS ... zumindest nach gängiger und allgemeiner Sprechart.
    -> Das Kozept sollten wir als allererstes besprechen!


    Karva schrieb:

    Konfigurieren möchte ich das RAID via Intel RST (wahrscheinlich RAID5 wegen dem geringeren "Datenverlust"...klar bei 2 HDDS wird es Raid1).
    *Erm*, ob und wann RAID5 nötig wird und das Thema Redundanz wurde im Forum schon an mehrere Stellen besprochen, aber vom RST würde ich grundsätzlich abraten - dann lieber und besser das (Linux-) Software-RAID nehmen - sofern OMV zum Einsatz kommt. Unter Windows wird es ungleich schwerer ...


    Karva schrieb:

    Daher: Welche HDDs sind für diesen Anwendungsfall am besten geeignet.
    Auch für dein Anwendungsszenario würde ich die WD Red empfehlen - die haben einen erhöhten Start-Stop-Count (500.000) und sind auch RAID geeignet (TLER) sowie Dauerlauffest. Zudem sind sie recht sparsam und robust. Danach kommen die HGST-NAS-Platten und weit abgeschlagen die Seagate's (die fallen vor allem durch hohe Ausfallraten auf).

    Sc0rp
  • Hallo zusammen und danke für die schnellen Antworten.

    Niemand schrieb:

    Schau dir doch mal den HP Microserver G8 an
    Ja, dass Teil habe ich auch schon gesehen. Ob es potent genug ist weiß ich noch nicht, aber könnte hinhauen. Preislich natürlich ein Leckerbissen.
    Den Tut für HP NAS habe ich gefunden. Der Stromverbrauch ist laut dem Tut nicht der Beste.
    Ich habe auch schon gesehen, dass Xpenology als OS empfohlen wird.


    Sc0rp schrieb:

    aber vom RST würde ich grundsätzlich abraten
    In dem Tutorial wurde der Intel RST eigentlich gelobt: Klick mich hart
    In den Kommentaren wurde ebenfalls geschrieben, dass der H170 Chipsatz eine gute Wahl ist. Daher auch das entsprechende Board.




    Sc0rp schrieb:

    Verstehe ich dich richtig, das du Windows als NAS-Betriebssystem laufen lassen möchtest? Das wäre dann aber ehr ein Server als ein NAS ... zumindest nach gängiger und allgemeiner Sprechart.
    -> Das Kozept sollten wir als allererstes besprechen!
    OK, wenn es ein Server dann sein soll: Von mir aus. :)

    Ich habe noch Lizenzen von Win XP, 7 und auch noch 2008 Server. An irgendwas davon habe ich gedacht.
    Kleiner Hintergrund: Auch wenn die Tutorials alle sehr gut sind, bin ich persönlich kein Linux-Fan. Nichts für ungut. Es liegt einfach daran, dass ich nicht die Zeit habe mich tief genug darin einzuarbeiten um alles zum laufen zu bekommen. Da empfinde ich das Windows (weil auch bei mir bekannt) als "einfacher". Vor allem, weil oben der Intel RST gelobt wurde.
    Vor kurzem habe ich meine Buffalo LS auf Debian mit Twonky ausgestattet und empfand es schon als sehr Zeitintensiv.
    Daher - also wegen dem zeitlichen Aspekt - war ich eigentlich auch an einer fertigen Lösung interessiert. Nur durch die tiefen Recherchen und den Technikaffen bin ich dann doch davon wieder abgekommen.



    Sc0rp schrieb:

    Grundsätzlich sollte dein Backup-Konzept kein Problem darstellen:
    Dies hatte ich dazu mal gefunden:
    AllSync, ViceVersa FREE, FreeFileSync
    und laut einer Aussage dies noch " Windows Server 2003 or higher there is a file role service called DFS". Dies sollte dann mit dem 2008 Server funktionieren.

    Allgemein HDD:
    Ja, ich glaub die WD Red werden es dann wohl werden. Die einheitliche Meinung scheint einfach für den Erfolg dieser Platten sprechen.

    Grüße
    Karva
    Eins ist sicher: Die Platte wird sterben. Mach ein Backup.
  • Alternativ schau dir doch mal den hier an: ebay.de/itm/Fujitsu-Primery-MX…fa2d27:g:LX8AAOSwzgRWuF8D

    Habe ich mir auch ergattert. Super Leistung, nur der Chipsatz schreit nach einem 40mm Lüfter. P/L mäßig wohl nicht zu toppen.

    Win XP und Win Server 2008 würde ich dir abraten. Wenn Windows , dann 7, 8.1, 10, Server 2012 R2. Ich würde aber wirklich auf Openmediavault setzen. Dadrin habe ich eine Win 7 VM am laufen, die mit Duplicati regelmäßig ein verschlüsseltes und inkrementelles Backup per FTP macht.
  • Re,

    Karva schrieb:

    In dem Tutorial wurde der Intel RST eigentlich gelobt: Klick mich hart
    In den Kommentaren wurde ebenfalls geschrieben, dass der H170 Chipsatz eine gute Wahl ist. Daher auch das entsprechende Board.
    Du hast aber schon den Teil gelesen, in dem beschrieben wird, das der nicht mehr als 6 HDDs kann, oder die Rate bricht auf 60MB/s ein, oder?
    Zudem werden Fake-RAIDs von alle Profis abgelehnt - es spart keine CPU-Last im Vergleich zum Software-RAID und verkompliziert nur den Datentransport vom Hauptspeicher zur Festplatte. Zudem weisst du nie genau, wie der Treiber arbeitet und wie er die Festplatte organisiert (closed source).


    Karva schrieb:

    In den Kommentaren wurde ebenfalls geschrieben, dass der H170 Chipsatz eine gute Wahl ist. Daher auch das entsprechende Board.
    Naja, was die Chipsätze von Intel können, kann man in der Wikipedia schön nachlesen. Wichtig sind ja für ein NAS eh nur die PCIe-Lanes - sofern man (viele) zusätzliche Karten einstecken möchte. Kommt auch darauf an, was der jeweilige Hersteller daraus macht und wie er fehlende/zusätzliche Sachen zusätzlich aufs Board packt. Aber wenn man den RST mal weg lässt ... kann man schon ordentlich am Board sparen, Geld und Strom!

    Server auf Windows-Basis sind ja nicht per se schlecht. Kommt auf das Gesamtkonzept an - und dazu gehört auch der Admin ;). Aber man sollte keine "Server-Dienste" von einem Desktop-BS anbieten lassen, das wäre Quatsch. Windows Server BS sind natürlich schon ein ganz andere Hausmarke - aber einen Tod wirst du sterben müssen.

    Ich würde dir dennoch einen Linux-Server empfehlen, auch wenn das im ersten Moment recht schmerzhaft erscheint. Windows 10 wird mehr und mehr in die Cloud wandern (zusammen mit deinen Daten). Die Lizenzkosten werden für Windows Server nicht sinken und die HW-Anforderungen sind ebenfalls nicht zu verachten. Linux kann alles, ist recht kostenneutral (deine Lernzeit mit eingerechnet), läuft auf jeder Hardware (siehe Android, QNAP/Synology, AVM - überall (embedded) Linux drin) und bietet mittlerweile wirklich alle Features. Zudem sollte das Credo jeder IT sein: wisse was du tust!

    OMV ist ja erstmal recht einfach installiert und konfiguriert. Kannst alles später "erweitern" und dich nach und nach auf die Konsole wagen (erstmal nur guggen). Oder gehörst du zu den Benutzern, die die Powershell extrem benutzen?

    Sc0rp
  • Hallo zusammen,

    ich sehe schon, um eine kurze Einarbeitung werde ich nicht herum kommen. ;)

    Das Teil ist mir persönlich zu groß und die CPU liegt bei 65W TDP. Das beißt sich mit dem niedrigen Stromverbrauch. Aber sonst eine recht schicke Sache.

    Da jetzt hier dann doch einige Neuerungen hinzu kamen, kann ich sicherlich auch in der HW einiges ändern. Da wären wir dann bei den Eigenbay-Tuts von Technikaffe. Ich denke dieses Tut wird wohl dann das Beste sein.

    Bevor man mein Vorhaben hier falsch versteht.
    Ich möchte kein 1337-IT-Server-Redundant-Backup-NAS aufbauen.

    Ich möchte lediglich meine Daten im Netzwerk verfügbar machen (hier würde auch eine Platte reichen) inkl. DLNA, zwischen zwei NAS ein Backup Kilometer weit entfernt automatisiert erstellen (mit verschlüsselter Verbindugn) und die ein oder andere Server-Funktion (TS, SRCDS) zu Fun-Zwecken aufsetzen.

    Wenn man es genau nimmt, würden 3 Bays reichen. 1x SSD mit VM (Server-Zeug), 1x HDD für meine Daten und 1x HDD für die Daten der 2. NAS. Damit hätte ich kein RAID. Da maximal 2 Leute auf das Gerät zugreifen würde ich vermutlich auch die Geschwindigkeit eines RAID nicht benötigen, oder?!

    Einzige Sache: Ich möchte nicht alles als Backup laufen lassen. Nur die wichtigen Sachen wie die Bildersammlung, Dokumente, etc.
    Musik und Filme hätte ich auf Grund der Datengröße und der "geringeren Wichtigkeit" nicht gesynched. Hier würde ich diese zu Hause "doppelt Speichern" - 4. Platte?!

    Sc0rp schrieb:

    Zudem sollte das Credo jeder IT sein: wisse was du tust!
    Richtig...und derzeitig wäre dies unter Linux nicht der Fall. ;)

    Grüße
    Karva
    Eins ist sicher: Die Platte wird sterben. Mach ein Backup.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Karva ()

  • Karva schrieb:

    Das Teil ist mir persönlich zu groß und die CPU liegt bei 65W TDP
    Vegiss die TDP, das ist eine angabe die zu 99% niemals erreicht wird. Danach kannst du den Stromverbrauch nicht bewerten.
    Meine I3 hat eine TDP von fast 60W, im Verbrauch liege ich im Schnitt bei 20W für das komplette System.
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • Ich glaube heutzutage ist TDP eher ein Maß, wieviel W die CPU in der Spitze "aushält" zB wenn Turboboost etc kurzzeitig viel Leistung abrufen. Das ist ja oft auch ein Pronblem der T und S Modelle, die dann zwar gleich viel GHz haben, aufgrund der niedrigeren TDP diese aber nicht bzw nur selten/kurz nutzen können, weil sie sich dann drosseln (müssen). Auch die Sparsamkeit dieser Modelle ist umstritten, weil z.B. das "normale" Modell eine Aufgabe X dann einfach in kürzerer Zeit löst und früher wieder auf idle umstellt, als das "sparsame Modell", das dafür einfach länger rechnet. Ich denke primär geht es bei den Modellen mit niedriger TDP darum, dass sie auch in kleinere Gehäuse mit weniger Kühlung verbaut werden können (auf Kosten der Leistung - da hat man früher z.B. schon gerne Notebook-CPUs oder 2-Kern statt 4-Kern genommen etc).
  • Tagchen,

    TDP = Thermal Design Power ist eine theoretische Größe, von der der Hersteller (Intel) ausgeht, das das entsprechende Bauteil mind. gekühlt werden muss, damit Schäden ausgeschlossen werden. D.h. wenn eine Intel-CPU mit 60W eingesetzt wird, sollte der Kühlblock auch für (mind.) 60W ausgelegt sein.

    Andere Hersteller haben andere Definitionen für solche thermalen Größen.

    Im Desktop-Bereich ist es wirklich ehr mehr theoretisch, hier sind ja alle CPU's nun mittlerweile mit entsprechenden Selbstschutz-Features ausgestattet und i.d.R. genügenr Raum und Luft vorh. Im Serverbereich dagegen braucht man diese Größen um die gesamte Kühllösung inkl. Strömungsberechnung zu bemessen.

    Bestes Beipiel sind meine Xeon L5420: TDP=50W, Vollast=85W (72.85W Dauerlauf) -> 50% mehr Abwärme bei einem Bauteil unter Vollast stellt einen schon vor Herausforderungen ;). Ich habe daher auch diese Xeons mit dem Vollkupferkühler (bsi zu 150W Abwärmeleistung) bestückt als mit dem Voll-Aluteil, oder dem Zwitter (Alu mit Kupferkern). Sicher ist Sicher - dafür takten sich meine Xeon's aber auch nie herunter!

    Im Übrigen sollte man auch wissen, das je kühler ein Prozessor gehalten wird, er auch weniger Strom verbraucht ... sogar messbar.

    Sc0rp
  • Und den Mehrpreis zu einem neuen System gegenüber dem MX130 S2 muss man auch noch einkalkulieren ;)

    Und bezüglich Linux: Bevor ich mich mit OMV beschäftigt habe, hat meine Kentniss von Linux auf folgendes basiert:
    - es gibt Linux
    - Linux ist öfters mehr frickellei als Windows
    - Es gibt ne Shell
    - "sudo", "root", und "apt-get update" und auch sogar "apt-get upgrade" waren mir bekannt.

    Ich stand viele Jahre auf Kriegsfuß mit Linux. Nun läuft es sehr gut :)
  • Re,

    Niemand schrieb:

    Linux ist öfters mehr frickellei als Windows
    Hmm, kommt drauf an was man vergleicht ;)

    Desktop mit Desktop: da ist der wirkliche Unterschied seit Jahren schon nicht mehr gegeben.

    Server mit Server: richtige Admins nutzen auch unter Windows intensiv die Konsole (PowerShell), die Wenigsten ärgern sich mit den Assistenten rum.
    Fazit: Windows-Linzenzkosten gegen Linux-Eigenleistung ist hier der Breaker. Wobei es für Beides mittlerweile auch richtig gute Kurse gibt.

    Desktop mit Server zu vergleich ... *snarf*, bei Linux ist das ja zudem auch noch "schleichend".

    Sc0rp
  • Hallo zusammen,

    zum Thema TDP wollte ich keine Grundsatzdiskussion starten.
    Fakt ist, dass eine CPU mit höherem TDP auch mehr Verlustleistung erzeugen kann!
    Entsprechend muss der Kühlkörper ausgelegt (Hier spielt der Zth des Systems mehr eine Rolle als der Rth) werden bzw. muss man sich mit den Gedanken des Hitzestaus (gerade bei kleinen Gehäusen) beschäftigen.

    EGAL! TDP können wir gerne ad acta legen.

    Ich wollte eigentlich ein grobes Feedback haben, ob mein gewünschtes Szenario so wie ich es mir vorstelle möglich ist.

    Nach eurem ersten Posts würde ich mich mal an das NAS Tut halten, entsprechend es mit OMV (oder ähnlichem) probieren und hoffen, dass ich alles umgesetzt bekomme, was ich möchte.

    Und genau für diese Umsetzung würde es mich freuen, wenn jemand ein klares "Ja" geben könnte. Mit einer Lösungsidee (muss keine voll ausgearbeitete Anleitung sein) wäre es schon super.

    Danke und schon mal ein schönes Wochenende.

    Grüße
    Karva
    Eins ist sicher: Die Platte wird sterben. Mach ein Backup.
  • Re,

    falo999 schrieb:

    Also wer Prioritäten auf stromsparen legt ist sicherlich mit einen aktuellen Board+CPU besser bedient.
    Aber auch mit Sockel 1150 geht das noch ganz gut, da man da je nach Board/Hersteller noch mehr Optionen zum Undervolting hat. Je nach BIOS ist das übrigens auch ein Vorteil von AMD-CPU's.

    Wichtig für das Stromsparen ist vor allem das Gesamtkonzept der Hardware - so wie es Joogie "vorgemacht" hat. Zwei gute Lüfter in der Front kühlen (belüften) den Rest (Festplatten, CPU-Passiv, Mainboard) - wenn man das noch toppen möchte, lenkt man den Luftstrom noch durch das Netzteil und klemmt dessen Lüfter ab. Zusätzlich dreht man alles runter was geht. Die Kombination aus Board+Speicher+CPU sollte da wohlüberlegt sein, häufig liest man hier im Forum von der geldwerten Gegenrichtung ..

    Dafür braucht man gute Messtechnik und Zeit ;) - der Einsatz einer PicoPSU sollte auch angedacht werden, da gerade im unter 20%-Bereich von Netzteilen deren Effizienz extrem stagniert - hab dazu schon was im Forum geschrieben.

    Sc0rp
  • Hallo,

    genau deshalb habe ich gerade mir auch noch mal den AM1 Sockel von AMD anschaut.
    Werden die von OMV ebenfalls unterstützt (sorry, bin wirklich unbefleckt).

    ASRock AM1H-ITX (oder vergleichbares mit Picu-PSU)
    AMD Athlon 5150
    Wegen der Kühlung habe ich bei meinen Systemen immer gute (leider auch teure) Lüfter gekauft und bin sehr zufrieden.
    Daher würde ich auch hier statt den Boxed auf Scythe Kodati Rev. B setzen.

    Messtechnik habe ich eine sehr Gute...kein 9,99€ vom Tchibo (klick)

    Grüße
    Karva

    PS: Können wir bitte wieder zu meinem eigentlichen Problem kommen.
    :/
    Eins ist sicher: Die Platte wird sterben. Mach ein Backup.
  • Niemand schrieb:

    Natprlich wird AM1 auch unterstützt. Da würde ich aber direkt den 5350 nehmen. die paar € für eine deutliche Mehrleistung
    Danke! 5350 ist ein sehr guter Hinweis ca. 8 - 10 € mehr (ca. 25%) für auch 25% mehr Leistung. Falls dies notwendig ist. Ich denke ein wenig Reserve für die kleinen Serveranwendungen ist immer gut und so wie itbastler geschrieben hat ist der PC dann schneller wieder im idle.

    Schön, wie sich hier ein Bild ergibt.

    AM1 VS 1151 höre ich gerade raus. :D
    Möge der bessere gewinnen. :rofl:
    Gefühlt würde ich sagen, dass Intel (G3900 oder G4400) ca. 20 - 30% mehr Rechenpower spendiert, aber entsprechend teurer in der Anschaffung ist.
    Eins ist sicher: Die Platte wird sterben. Mach ein Backup.
  • Niemand schrieb:

    Für die Sparfüchse unter uns: Ich habe mir ein Refurbished Gigabyte FM2+ Board mit 8*SATA bei Ebay von nem Händler für ca. 25 öcken gekauft. Dann noch für 9 Euro ne A4-4000 APU geschossen. Im Idle braucht der (mit 80+ Bronze Netzteil, zwei Lüftern + CPU Lüfter) 27W (HDDs im Spindown bis auf eine 2,5" HDD). Und Leistung hat der genug :)
    Klingt schön günstig.
    Ich würde mit meinem Ansatz im Idle unter 20W kommen wollen. Da mein OS auf einer SSD laufen wird und das Netzteil extern gelöst werden soll, sehe ich hier eine gute Chance. Auch wenn es knapp sein wird.
    Welche CPU kann man den mit UV gerade von den aktuellen Serien noch weiter bearbeiten?

    PS: Langsam wird es mehr in Richtung "Eco-Thread". Gefällt mir sehr gut. Dennoch bitte noch an meine Fragen bzgl. automatischen Sync mit VPN denken. :D
    Und ob meine Anzahl an Platten (1x SSD und 1 - 3 HDDs) i.O. wäre oder ihr euch was besseres vorstellen könnt.
    Eins ist sicher: Die Platte wird sterben. Mach ein Backup.