OpenELEC auf SSD

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  • OpenELEC auf SSD

    Hallo,

    heute ist mein NUC5PPYH samt 250er Samsung SSD 850 EVO und 8GB Ram gekommen. Versuche gerade verzweifelt OpenELEC zu installieren. Dazu habe ich das [Stable] OpenELEC 6.0.3 (x86_64) Disk image herunter geladen und unter Linux die OpenELEC-Generic.x86_64-6.0.3.img mittels dd sowohl erst direkt auf die SSD und später auch noch mal auf einen USB3.0 Stick geschoben.

    Ich kann von beiden Medien (SSD und USB-Stick) booten. Dann startet der Installer. Wenn ich hier nun "Installation" auswähle, zeigt er mir nur den USB-Stick an. Die SSD fehlt komplett.

    Habs alternativ auch schon in meinem Rechner versucht. Hier ist das gleiche Problem. Ist echt zum verrückt werden. Jemand eine Idee?

    Lieben Gruß
    Christoph
  • nicht durcheinanderwerfen ;)
    GPT wird erst verwendet ab ich glaub 3tb Plattengröße
    MS, nicht dos^^ das wäre Fat16, Fat32, Ntfs
    MSDOS ist ein Betriebsystem der fühen 90'ger Jahre, das du Installieren mußtest um windows 3.1, 3.11, win2000 installiert zu bekommen, erst Windows XP war Dos unabhängig, bzw. brachte es von haus aus mit.
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • Re,

    Joogie schrieb:

    nicht durcheinanderwerfen ;)
    Genau Joogie! ;)

    Joogie schrieb:

    MS, nicht dos^^ das wäre Fat16, Fat32, Ntfs
    *grübel* WAAAS? MS ist eine Firma ... DOS ist ein BS und FAT/NTFS sind Dateisysteme - und alles in einem Satz :P

    Die Partitionstabellen heissen tatsächlich unter Linux "msdos" und "gpt", obwohl sie eigentlich MBR und GPT heißen. (Wenn man es genau betrachtet, hat MBR gar keinen richtigen Namen)

    GPT's gibt es seit (U)EFI ... und mit modernen Boards sollten sie auch für alle Datenträger eingesetzt werden können. Leider gibt es bei vielen BIOS-Implenentierungen, als auch bei vielen UEFI-Implenetierungen Fehler ... sodass nicht unter jedem BIOS eine GPT läuft, zumindest nicht beim Booten. Später werden durch das BS i.d.R. dann die entsprechenden Treiber nachgeladen.

    Sc0rp
  • Joogie, du hast nicht unrecht. Und ich weiß die Unterschiede durchaus. Wenn man allerdings gparted benutzt steht dort tatsächlich "msdos". Schau nach! ;) Wenn ich als Sysadmin nicht wüsste was MS Dos ist, wäre das schon peinlich. :D

    Das gpt erst ab 3TB verwendet wird stimmt aber nur zur Hälfte. Ab (ich glaub) 2,2TB wird es Pflicht. Davor kann man es nutzen. Und im Normalfall spricht (zumindest in der Linux-Welt) auch nichts dagegen auch bei kleineren Platten gpt zu verwenden. Ich machs halt aus Gewohnheit immer so. Gegen gpt spricht eigentlich nur, dass manch Programm / Tool / etc. nicht mit gpt um kann. fdsik und parted unter linux sind so Kandidaten. Aber dafür gibts dann ja gparted un Co.

    Hab gerade mal nachgeschaut. meine Systemplatte läuft tatsächlich auch mit msdos-Partitiontable. Ist dann wohl auch noch Standard unter Ubuntu/Mint.

    Wie dem auch sei. Danke für deine Anmerkungen! ^^

    Übrigens gibts hier eine gut funktionierende Anleitung für Dualboot OpenELEC + Linux Mint / Ubuntu.

    Grüße Arny

    //Edit: Sc0rp war schneller. Danke! ^^
  • Und gleich nochmal Re,

    parted kann sehr wohl und sehr gut mit gpt umgehen! GParted ist nur ein grafisches Frontend für parted, bzw. mittlerweile auch der Name einer Distribution, welche um parted herum gebaut wurde.
    Linux vergibt i.d.R. für alle Partitionen kleiner 2TiB den "msdos" Partitionlabel, und für alles was größer ist eben "gpt" ... ob man von "gpt" booten kann, hängt nicht vom BS ab, sondern vom BIOS bzw. (U)EFI!

    Sc0rp
  • Sc0rp schrieb:

    GPT's gibt es seit (U)EFI ..
    nicht ganz richtig, gibt es seit windows vista, da gab es noch kein uefi^^, aber platten mit 3tb.
    und ja, ich hab auch etwas durcheinandergebracht.

    dos unterstütze nur fat 16/32.
    Ntfs kam erst mit Windows 2000
    dort war auch erstmals die datenträgerverwaltung inbegriffen.
    Ab Vista kamen dann langsam Platten ab 2tb auf, und die gpt Verwaltung der Festplatten.
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • Re,

    Joogie schrieb:

    nicht ganz richtig, gibt es seit windows vista, da gab es noch kein uefi^^, aber platten mit 3tb.
    *ARGH* ... und nope, GPT ist Bestandteil des EFI ... schon immer gewesen, mit UEFI wurde es standardisiert.
    EFI fing 1998 an, UEFI fing 2005 an, Vista kam 2007 ... richtig rund läuft es mit UEFI allerdings erst ab ca. 2007/2008 (2007 haben sich die großen Hersteller mal geeinigt, Linux kann UEFI im vollen Umfang seit Kernel v2.6.25 (17.Aprill 2008))

    Und die große Marktdurchdringung von UEFI haben wir Apple zu verdanken ...

    Sc0rp