Leitfaden: Seafile unter OMV installieren in 10 Schritten.

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  • Also,
    hab mich mal schnell in das Manual von Seafile eingelesen ... :P

    ich würde eine Installation von Seafile unter /opt empfehlen, und die Variable "seafile data dir" anpassen, damit Seafile die Daten auf einem Datenlaufwerk ablegt. Das ist deutlich sicherer, als das gesamte Seafile-Programmverzeichniss dort abzulegen, und macht die ganze Sache schneller, wenn als Boot-/Systemlaufwerk eine SSD verwendet wird ...

    Wenn ich fraydex' Anleitung richtig interpretiere, sollte die Frage nach dem "seafile data dir" während der menügeführten Installation abgefragt werden - da ist das aktuelle Verzeichnis sicher voreingestellt.

    Sc0rp
  • So hab ich gleich auch noch was gelernt :)

    Ich dachte da es Daten beinhaltet kommt es auch auf das Daten-Laufwerk...

    da das meine erste richtige Installation via SSH war, war ich froh, dass es überhaupt läuft. Heute würde ich zum einen gleich das .deb-Paket wählen und es auch unter /opt installieren ;)

    Da OMV3 ja mittlerweile in den meisten Bereichen zuverlässig läuft und mein Server nur für den Privatgebrauch ist, werde ich in den kommenden Tagen mal neu installieren und dann diverse Installationen mit Schritt-für-Schritt Anleitungen (mit Screenshots) erstellen - sowas wünsche ich mir als Anfänger auch oft.
    HW: Asus AT5IONT-I Deluxe mit Intel Atom 1,8GHz (onboard) mit 4GB DDR3 RAM, 60 GB SSD (System), 4TB HDD (Data), 1TB HDD (Backup) // Spenden werden gern akzeptiert :D
    SW: Debian + OMV
  • Meinst du wget https://... ?

    Dann mach mal das folgende: gib mal wget --version ein und poste das Ergebnis hier.

    In der Zwischenzeit habe ich das mal auf einen meiner Server hochgeladen: wget http://macht-das-sinn.de/technikaffe/seafile_5.0.6_amd64.deb

    Versuch die mal. Könnte ein wenig dauern, bis der reudige Anbieter das aktualisiert und der Download funktioniert, aber die Datei habe ich unter der o.g. Adresse hinterlegt.
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  • Tagchen,

    AlexanderJackson schrieb:

    Caution
    Never run these scripts on a production server. They are more or less a one trick pony and could seriously damage production systems. Run it only once and delete it afterwards. If something goes wrong, restart with a fresh machine.

    Hmm ... also auch gefährlich ...

    Sc0rp
  • Abend,

    ja, cleimarcia, hab dich nicht vergessen - ich bin noch dabei, heraus zu finden, was das *.deb-Paket veranstaltet.
    Der Vorteil vom *.deb-Paket ist, das es in die Paketverwaltung mit aufgenommen wird - Seafile also mit aktualisiert wird. (Das hast du bei fraydex' Anleitung leider nicht)

    Ich suche auch noch die Möglichkeit eines PPA ... morgen geht es weiter.

    Sc0rp
  • Hallo in die Runde,

    endlich ein Seafile-Thread im Technikaffe-Forum! Mein Thema ist ein bisschen off-topic zum bisherigen Diskussionsverlauf, aber passt zum Original-Thread.

    Ich habe bereits vergangenen September auf meiner OMV-Installation mit Seafile gespielt, aber es dann wieder bleiben lassen. Jetzt habe ich angeregt durch diesen Thread mal das Update auf die neue Version 5.05 eingespielt und alles hat gut geklappt. Die Anleitung von Seafile direkt ist ziemlich gut. Was mir allerdings Schwierigkeiten bereitet, ist die SSL-Funktion von NGINX. Ich kann aus dem WAN hinter einer Dyndns auf mein Seafile zugreifen, aber nur per http. Die Beschreibungen im Seafile-Manual sind für mich leider noch nicht ausreichend. Aber das kriege ich hoffentlich noch hin.

    Was mir wichtiger ist, und wo ich Eure Erfahrungen suche, ist die Datenorganisation. Dazu ist ja in dieser Diskussion auch einiges gesagt worden. Ich möchte eigentlich alle Daten im Seafile haben (ist schnell, sicher, verschlüsselt, etc.). Aber für gewisse Dinge bieten sich eben auch Verzeichnisse an, auf die man per Samba zugreifen kann (Mediaplayer, Smart-TV, etc.). Außerdem lassen sich Daten in Verzeichnissen auch leichter per Backup sichern. Wie macht ihr das mit Backups bei Seafile? Bei der im Handbuch beschriebenen Vorgehensweise mache ich mir schon Sorgen, dass irgendetwas schiefgehen kann und ich nachher an meine Daten nicht mehr herankomme, insbesondere, wenn die Libraries verschlüsselt sind.

    Meine Idee ist nun folgende:

    - Alle Daten werden (normalerweise) ausschließlich per Seafile auf OMV geladen (also von allen Clients im Netzwerk per Seafile-Client wie bei Dropbox)
    - Die Libraries sind nicht verschlüsselt (weil der Export sonst nicht funktioniert)
    - Ich lasse periodisch ein Skript laufen, welches die Daten aus Seafile in normale Verzeichnisse exportiert (siehe Exporting Libraries to Filesystem: manual.seafile.com/maintain/seafile_fsck.html)
    - Von dort kann ich die relevanten Verzeichnisse per SMB freigeben (Fotos, Filme, etc.). Die anderen werden nicht freigegeben.
    - Alle Verzeichnisse werden regelmäßig auch im Backup-Konzept berücksichtigt

    Nachteile:
    - Daten liegen wie bei Fraydex redundant vor. Das wiederum stört mich überhaupt nicht, da ich den OMV-Server vor allem aus Datensicherheitsgründen habe. Bisher ist meine Festplattengröße im RAID ausreichend
    - Doch keine Verschlüsselung (s.o.)
    - Die Vorteile von Seafile (z.B. Versionierung der Daten) wird auf diese Weise nicht mitgesichert, müsste im Zweifel also separat im Backup auftauchen, was dort wiederum zu doppelten Daten führt
    - Vermutlich ist der Export rechenintensiv (ich weiß noch nicht, wie der Seafile-Export technisch läuft, aber vermutlich wird er jedesmal ALLES exportieren und nicht nur die Daten, die benötigt werden.

    Ihr seht schon, die Nachteile sind relativ groß und deshalb würde mich interessieren, wie ihr das handhabt. Vielleicht gibt es eine einfache Lösung, die ich einfach noch nicht bedacht habe.

    Viele Grüße
    Alex
  • Eine Ergänzung noch:

    Anstatt mit dem Seafile-Export zu arbeiten, wäre es auch denkbar, auf dem Server zusätzlich noch den Client zu installieren und damit die Daten aus Seafile nochmal lokal abzulegen. Damit könnte man auch verschlüsselte Libraries einsetzen und würde sich den Export-Aufwand sparen, weil ja nur geänderte Daten mit dem "Client" synchronisiert werden würden. Allerdings habe ich den Client unter Linux noch gar nicht getestet. Funktioniert der auch ohne GUI und automatisiert? Sonst ist die Idee nämlich blödsinn.

    Viele Grüße
    Alex
  • Gibt es keine gescheite app für euch die ohne cloud auskommt und direkt per ftp auf das nas geht.?
    das doppelte ablegen ist irgendwie keine Lösung.
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • leider nein ;)

    Unter Windows und Linux ist das kein Problem. Per SMB Freigabe kann alles wunderbar bearbeitet werden. Die 'Clouds' bringen aber Vorteile mit sich. Dateiversionierung und Verschlüsselung für das WAN finde ich vorteilhaft. Der größte Komfort für mich ist aber das einladen weiterer Nutzer für bestimmte Ordner.
    Da ist es genauso simpel wie Dropbox und auch für Mutti gut zu beherrschen.

    Außerdem: in meinem Fall reden wir von Fotos und Dokumenten... Bei den speichergrößen mit denen wir hier hantieren, hab selbst ich genug Kapazität um mir die Redundanz zu leisten ;)

    Für Medien und cloud fällt mir auch kein Sinnvolles und legales (!) Anwendungsszenario ein...

    Zu Alex: ich lasse meine seafilecontainer bis Desktop Client mit meinem SMB Freigaben synchronisieren. Damit komm ich gut zurecht und habe alles überall zugänglich. Ohne Redundanz geht es leider nicht, wenn man parallel mehrere Freigaben auf die gleichen Daten legen will...Und solange es keine seafile Clients für smart TV und Co. gibt wird es wohl so bleiben müssen.
    HW: Asus AT5IONT-I Deluxe mit Intel Atom 1,8GHz (onboard) mit 4GB DDR3 RAM, 60 GB SSD (System), 4TB HDD (Data), 1TB HDD (Backup) // Spenden werden gern akzeptiert :D
    SW: Debian + OMV
  • Hi, hat jemand es schonmal probiert dann von der Community Version zur Professional Version zu migrieren. Bis drei USer ist ja auch diese kostenlos und es hat den Vorteil, dass man auch Ordner problemlos uploaden kann...

    Ich stecke hier fest, also wenn jemand dies schon auf OMV gemacht hat, bitte melden. Bspw wenn ich das Migrationsscript laufen lasse, wird SQlite angezeigt und nicht mysql...? Eine von vielen Fragen

    Danke für Eure Ideen und Hilfe...

    Gruß Elluminatus
  • Hallo,

    Elluminatus schrieb:

    Hi, hat jemand es schonmal probiert dann von der Community Version zur Professional Version zu migrieren. Bis drei USer ist ja auch diese kostenlos und es hat den Vorteil, dass man auch Ordner problemlos uploaden kann...
    Wäre das nicht ehr eine Frage für den ordentlichen/richtigen Support von Seafile?
    Das hört sich für mich nicht nach einem OMV spezifischen Problem an (für das wir eig. auch kein Support sind ;))

    Sc0rp
  • Ja ganz genau, das war mir auch bewusst. Daher meine Frage ob dies jemand schon ml gemacht hat und sich damit auskennt und nicht die Frage nach einem Lösungsweg. Dann könnte ich mich an diese Person(en) wenden...

    Der Seafile Suepport antwortet (noch) nicht auf meine Frage, scheinbar weil es ja "nur" ein kostenfreier Support ist...

    Und wer weiß schon mehr als die Community im Netz ;) ...

    Beste Grüße
    Elluminatus