24*7 NAS mit RAID5 - Empfehlungen für Server Board

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  • Tagchen,

    RainerM schrieb:

    Leider ist das nirgends im SuperMicro Manual so eindeutig beschrieben und ich dachte immer
    man bräuchte eine spezielle Software um das IPMI zu bedienen.
    Das hatte ich aber auch schon mehrfach geschrieben ... "meine funktionieren alle über den Browser".
    Btw., ich habe mit meinen "alten" IPMI-Karten (bei mir sind die dediziert) nur einige Java-Probleme gehabt ...

    Sc0rp
  • off-topic:
    So wie @RainerM in #77 beschrieben hat, scheinen wohl einige Software-"Lösungen" bei "Supermicro" mit der "heißen Nadel" gestrickt zu sein ..... eigentlich ein Unding bei DEN Preisen und dem Ruf.
    Das BIOS-Update via DOS-USB hat auch nicht funktioniert - warum auch immer - angeblich konnten die zwei zum flashen benötigten Dateien nicht umbenannt werden (obwohl sie aber richtig umbenannt waren!) .... warum man nicht gleich die richtigen Dateien ausliefert, erschleßt sich mir auch nicht (angeblich, weil .EXE so ungern ausgeliefert werden....) ..... dann wurde in der batch-Datei irgendeine Rubrik nicht gefunden, die aber da war ... ach ich weiß das gar nicht mehr so genau.
    Dann was Rainer schrieb ... dieses Windows-Programm .....alles sehr unbefriedigend .... und wir reden von 2016
    Batch-Programmierung unter DOS ist SO neu nicht mehr......

    Was man denen aber zu Gute halten muss .....
    Meine damalige Anfrage (direkt bei "Supermicro") wegen der M.2-SSD von Samsung - sie haben das sofort getestet und ich habe innerhalb von drei Tagen direkt Antwort per mail gehabt.
    Es ging darum, dass nur eine M.2-SSD in der Kompatibilitätsliste stand......diese jene eben nicht.
  • Hallo Michelle, hallo Rainer,
    ich sitze hier gerade seit zwei Tagen und versuche OMV/Debian zu installieren. Allerdings macht mir wohl die M2-SSD Probleme.
    Könnt ihr mir evtl kurz einen Tip geben wir ihr das System installiert habt?
    Ausstatttung: Supermicro X11SSH-F, Samsung SD951, 6x HGST 4 TB (nicht angeschlossen) und mir bricht die Installation ab bei Grub.
    SSD wird erkannt (als NVME0N1).
    BIOS auf dem Board ist 1.0a, werde jetzt auf meinen IPMI-Key warten und BIOS auf 1.0b updaten....in der Hoffnung dass das hilft.
    Evtl. hat von euch einer eine Idee. Danke!
  • Hi Alex,
    ich habe zwar schon sehr lange nichts mehr geschrieben, aber deine Frage kam gerade als EMail an.
    Ich habe mir detailiertest aufgeschrieben wie ich die Installation damals vorgenommen habe, aber alle Aufzeichnung beginnt mit dem neuen setzten des Passwords.
    Dabei hatte ich das RAID System allerdings noch nicht eingebunden.
    Das heist aber auch, daß die Basisinstallation ohne Probleme durchgelaufen war.

    Wenn dein Problem bestehen bleibt, würde ich versuchen einfach mal ein Standart Debian zu installieren.
    Wenn das gut geht weißt du zumindest, daß dein Rechner in Ordnung ist.

    Rainer
  • Moin Rainer und danke für deine Antwort.
    Ich nehme an es liegt am BIOS. Die auf meinem Board installierte Version 1.0a scheint nicht mehr in der Lage zu sein die NVME-SSD bootfähig zu machen... Ich gehe davon aus du hast 1.0 installiert?
    Werde heute Abend mal versuchen auf 1.0b zu gehen.... Vielleicht haben die ja was dran gemacht.
    Ansonsten finde ich es etwas arm dass noch nicht mal ein "changelog" bei Supermicro aufgeführt ist...

    ...ach ja, normales Debian bricht auch ab, Partitionierung funktioniert gut, aber GRUB bricht mit Fehlermeldung ab, LILO will er auch nicht...
  • Hallo,

    Sofern die M.2-SSD als "NMVe" Gerät erkannt wird (wie in deinem Post nachzulesen), hängt es von der Umsetzung des BIOS/UEFI ab, ob das Gerät ordentlich booten kann, bzw. wie auf den Bootsektor zugegriffen werden kann (Secure Boot als Tipp)

    Eine Alternative wäre es, im BIOS/UEFI zu versuchen, die SSD als SATA-Gerät einzubinden, statt NMVe ... sowas wie "legacy" oder "compatible mode" könnte da auch stehen. "Secure Boot" könnte man auch mal testweise abschalten ...

    Sc0rp
  • Hi,
    danke für die Info. Hab soweit alles durch... Legacy/UEFI/Both ausprobiert, Secure Boot aus/an, CSM enabled, CSM disabled... und bei letztem hat er mir die onboard GraKa in UEFI geschaltet...die hat aber keine Unterstützung, so dass ich jetzt beim Versuch das BIOS zu starten ein "out of Sync" vom Monitor erhalte und der Bildschirm bleibt schwarz....
    Werde erstmal (versuchen) heute Abend BIOS 1.0b (zu) flashen via IPMI und mal schauen was die Kiste dann sagt.
    Ich gehe gerade von einem BIOS "Feature" aus...
  • Re,

    wenn ich nach "grub2 nvme" suche finde ich jede Menge Artikel ... sollte man sich mal durchlesen.

    Ich gehe davon aus, das die beiden Anderen (Rainer&Michelle) keine NVMe-Extension genutzt haben, sondern dort (wie auch immer) eine SATA-Installation gemacht haben - vrmtl. sind deren Module noch nicht NVMe-fähig gewesen (ist auch m.M.n. Verschwendung für ein NAS, kann aber VM's und Datenbanken erheblich beschleunigen, ggf. auch massives Caching ...)

    Sc0rp
  • Die hab ich fast alle durch, darfst du mir glauben :)
    Michelle und Rainer werden beide NVMe haben, weil das Supermicro X11SSH-F keine SATA-M2 unterstützt. Da gibt es auch einige Berichte im Netz von Nutzern die das leidlich erfahren mussten :)
    Die M2 ist nur deshalb interessant weil ich somit alle SATA ports auf dem Board frei halten kann für HDDs. Alternativ wäre noch ein SLC-USB-Stick in Frage gekommen. Ich fand die M2-Lösung aber eleganter...wenn sie denn funktionieren würde... Werde jetzt mal bei Supermicro nachfragen.
  • Re,

    ja, natürlich ist die M.2-SSD alternativlos, von SLC-Sticks raten wir hier mehrheitlich ab, das bringt nur andere Probleme ;). Ob der M.2-Slot SATA od. NVMe unterstützt ist nur eine Protokoll-Sache und damit abhängig vom BIOS/UEFI - und da liegt auch der Hund begraben, wenn es um die Kompatibilität geht, womöglich operiert die Samsung SD951 etwas andes. (leider habe ich weder Rainer's noch Michell's HW-Setup im Kopf :P). Ggf. wurde für die 951er auch noch kein "Profil" eingepflegt ...

    SuperMicro anzuschreiben wäre auch mein Rat gewesen - den Hersteller ruhig ein bisschen nerven! Bei so einem Board sollte auch entsprechender Support dabei sein - immerhin handelt es sich ja bei dieser Konstellation um nix besonders Exotisches, sonder ehr um Standard ...

    Sc0rp
  • alternativ lässt sich ja auch ein USB Stick selber bauen, siehe auch USB 3.0 Stick mit M.2 SSD, direkt auf TechnikAffe nachzulesen. Dort ist aber eine SATA M.2-SSD drinnen.
    Walter
    SW: OMV 4.1.22 (Arrakis), Snapraid mit mergerfs, Minidlna
    MSI B150M ECO, Intel Pentium G4400, 16GB Kingston DDR4, SSD 250GB, 4TB Daten, 3*8TB+6TB SnapRaid (8TB Parity,3+3+2TB Parity2), FSP Aurum S 400W, Fractal Node 804
  • Re,

    wtuppa schrieb:

    also mit USB Sticks bzw. USB Platten hatte ich noch nie Probleme.
    ich schon: besonders ältere SuperMicro-Boards unterstützen USB-Sticks nicht wirklich :( - ich musste schon diverse Boards mittels Disketten "oldschool" updaten ... da die Teile aber auch nicht sterben, musste ich bisher noch Keines der Boards austauschen, weiss also nicht wie es bei "modernen" Boards mittlerweile ist.

    Erfahrungsgemäß gibt es aber heute bei den "Initial BIOS Releases" immer Probleme, wenn man Glück hat ist man halt einfach nicht betroffen ... und dann dauert es einige Release (oder eben Zwischenschritte) bis Alles funktioniert.

    Dennoch halte ich es mit einem M.2-Slot für unsäglich. extra einen USB-Stick nutzen zu müssen, weil die UEFI-Implementierung klemmt.

    Sc0rp
  • Re,

    sofern OMV von der USB-Platte läuft, könntest du ja auch versuchen die USB3-Platte auf die M.2 zu spiegeln )* und dann von dort zu starten. Ggf. musst du dann mit "chroot" arbeiten, um ein "update-grub" auf der M.2 auszuführen - ist etwas anspruchsvoll, wäre aber ein Versuch wert ...

    )* das bedeutet, um es sauber zu machen, man muss die Partition(en) so verkleinern, das das Plattenlayout auf die M.2 passt ... dafür brauchst du wieder eine (extra) Live-CD oder einen entsprechenden Bootstick.

    Sc0rp
  • Kleiner Zwischenbericht...
    Windows 10 wird unter UEFI von USB Stick gebootet und auf die SSD installiert, (leider) problemlos sogar als Boot-Device!
    Habe diese UEFI FAT32 Partition in Debian als EFI-Partition übernommen (normale Debian Net-Inst), natürlich ext4- und SWAP-Partitionen erstellt.
    Grub Installation bricht mit Fehlermeldung ab...

    Dann Windows EFI-Partititon gelöscht und neue EFI-Partition erstellt und Grub will wieder nicht...

    Noch irgendwer irgendwelche Ideen? Momentan gehe ich davon aus dass es mit Linux zusammenhängt... ach ja, Secure-Boot disabled, CSM enabled.
  • Problem gelöst!
    Für den den es interessiert. Ist ein Bug im Debian "Grub".
    Lösung:
    Debian Jessie installieren (ohne Grub), dann rEFInd Boot Manager drauf installiert und darauf OMV aufgesetzt...
    Läuft alles und NVMe Platte ist nun auch im System als Boot Laufwerk verwendbar.

    Allen noch einen schönen Abend.
    Alex