Hardware Gespräche für Interessierte

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  • Aber die ausführungen der beiden Jungs sind dennoch sehr interessant, Damit meine ich Local und Scorp 8)

    Raid 0, war vor 5 Jahren schon ein nogo, seitdem aber die SSD's bezahlbar sind, ist ein Raid 10 nicht unbedingt unratsam.
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • Joogie schrieb:

    Sas ist abwärtskompatibel, man kann sata platten in die sas ports stecken und nutzen, aber keine sas platte im sata port nutzen.
    Und hier grätsche ich mal ein - ist so nicht ganz richtig ;)

    SAS und SATA sind erstmal Protokolle, das darf man nicht mit den Steckern verwechseln! Alle "Unified Controller" sprechen beide Sprachen, können also SAS und SATA (ja, sogar u.U. gemischt!) - bei den Comsumer-Boards ist natürlich aus finanziellen Gründen SAS außen vor (die können nur SATA und ggf. eSATA). Aber im privaten Bereich SAS-Platten einsetzen, das machen eig. nur Spinner wie ich ...

    Geschichte:
    ich hatte 4x 10k SAS SFF HDDs in der Workstation als BOOT-RAID5, war mir zu langsam, also 15k Drives in der Bucht geschossen ... HEIDEWITZKA gingen die ab ... also Lautstärkemäßig :P - heute leistet eine popelige Samsung 830 (absolut geräuschlos) das in meiner WS ... ein Upgrade auf eine grössere 850er Pro kann ich mir grade nicht leisten :(

    Die Stecker-Vielfalt ist in diesem Bereich mittlerweile ziemlich unübersichtlich, einfach mal beim Gockel "sas stecker" eingeben ...

    Nochewas zum Thema RAID:
    Es gibt drei Arten von RAID-Implementationen: Fake-RAID, Software-RAID und Hardware-RAID, das sollte man auch auseinanderhalten (können). Ich persönlich rate grundsätzlich von den Fake-RAIDs ab, lieber Software-RAID nehmen!
    Und die wichtigste Grundregel beim Einsatz eines RAID's (egal welcher Implementierung): sorge dafür, das nie der Strom wegbrechen kann - USV (engl. UPS) ist Pflicht! Die Dinger kosten ja heute auch nix mehr ...

    Weiterführende Infos zum Thema RAID:
    finden sich z.B. im MK-Forum - ich schreibe auch noch gerne etwas dazu, falls mehr Interesse besteht auch gerne in einem extra Diskussionsfaden ...

    Sc0rp
  • Hast recht, aber ein fake oder ein Softraid haben da die selben schwierigkeiten ohne eine usv, gut ich habe meine Parity.
    Allerdings ist es nicht so gravierend wie im zfs mit ecc ohne usv.
    Sofern ich alles gesynct habt, das ist klar^^

    zum SAS thema, Das Consumer Board keine Sas Platten beherrschen ist klar, aber wi oben beschrieben ging es um ein SM MB mit 8 SAS Ports, die keine Probleme mit Sata Platten haben. Ich hatte es für 150€ in der Bucht geschossen, aber wieder verkauft da der Stromverbrauch absurd war. Keine Chance das unter 40W Iddle zu betreiben.

    Eine kleine 800va Apc ist ganz oben auf meiner liste im neuem Jahr ;)
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  • Joogie schrieb:

    Eine kleine 800va Apc ist ganz oben auf meiner liste im neuem Jahr ;)
    muss gar nicht so fett sein, die kleinste/preiswerteste USV mit einem externen Signalausgang reicht völlig hin, je nachdem was das Mainboard bietet eben USB, LAN oder auch Seriell ... ab 40€ neu, oder eben als Schnapperl über die Bucht.

    Btw. USV - ich habe nur APC'en im Einsatz, allesamt mit defekten oder ohne Akkus geschossen und dann selbst "repariert", wer mit Schraubendrehern umgehen kann und dazu noch verstehendes Lesen beherrscht, der bekommt auch 1500er Stand-APC's für 30€ (meine habe ich dafür sogar inkl. der LAN-Karte bekommen, Selbstabholung) - muss dann aber die Akku's nachkaufen und einbauen.

    Am Besten ist es natürlich, wenn die USV auch gleich Router (IAD, Fritz!Box, ...) und LAN-Technik (Switche, Access-Points, ...) mitversorgt, ggf. auch Telefone (sofern nicht selber Batterie gepuffert)

    Ich persönlich finde die APC BE-700GR für den konzentrierten Einsatz mit am Besten, die hat auf vier Steckdosen USV und vier weitere Steckdosen mit Überspannungsschutz, DSL-Überspannungsschutz, USB und 700VA - ist also "schön" schwer :P.
    (Die ist bei mir auch in der Stube im Einsatz - und macht einen Heiden Krach wenn mal der Akku ausfällt)

    Sc0rp
  • @Sc0rp
    Super, dass Du meine Gedanken lesen kannst. ;)
    Und mir den Griffel aus der Hand nimmst.

    Seit mehr als 2 Tagen war ich schon am Grübeln, wo ich das Thema USV (UPS) am besten in einen Fred kicke
    oder wg. OT-Gefahr besser einen Neuen anfange.

    Ja doch, der Gedanke, ein Grundlagen-Theorie-Philosophie-Eck
    für Hardcores, Nerds und Solche, die es werden wollen, hat was für sich.
    Hatte auch schon vorgefühlt.

    Vlt. sagt auch ein Forumsbetreiber was dazu, wie das Forum sich entwickeln soll.
    Hier im Neuen lese ich seit Anfang Okt. mit und war über die Ausrichtung nicht so ganz klar.

    Kurzum:
    Thema Stromversorgung - gaaaaanz wichtig.
    Mindestens ein ernsthaftes Nachdenken über redundante NTs und es nach Möglichkeit realisieren bei grösserem Storage must have.
    Dabei muss es natürlich kein Zippy sein, es geht auch preiswerter und wird gut.
    Normale PC-Gehäuse sind leider selten bis nie dafür geschnitzt.

    Unvorhersehbare Stromunterbrechungen können soviel Schaden anrichten,
    passieren nach Murphy's Law immer zum ungünstigsten Zeitpunkt und ruinieren u.U. das ehemals stabile Dateisystem völlig.
    Je mehr Plattenkapazität, je komplexer der RAID-Aufbau, desto sicherer ist das Chaos zu erwarten.


    LG
    127.0.0.1
    local horst
    "Meine Meinung steht bereits fest, verwirren Sie mich also nicht mit Tatsachen!"
  • Ohja, die allseits latente Gefahr des Netzteilsterbens ... damit hätte ich jetzt nicht gewusst wohin ;)

    Aber Profis erschlagen das mit redundanten Netzteilen und mehrphasiger Anfahrung bis hin zur Brandabschnittstrennung ... kleinere Anwender kaufen das be quiet! System Power 7.
    Ich habe das mit Corsair AX Netzteilen gemacht (als Ersatz liegen aber die redundanten Teile für jeden Server im Keller *sigh*).

    Sc0rp
  • Sc0rp schrieb:

    Hässlich ist wirklich, das man auf Kundenfang geht, ohne auf die Nachteile ("Was mache ich, wenn dad Ding voll ist?") und die benötigte Peripherie (inkl. dem
    ambitionierten User) eingeht. Aber dafür ist ja dieses Forum da!
    Für heute und jetzt nur diesen einen Punkt, Du feuerst inzwischen auch Breitseiten geballten Wissens ins Forum.

    Well done, aber hallo, ich komme schon mit dem Nachlesen Deiner interessanten Ausführungen kaum noch hinterher ;)

    Wollen wir hoffen, dass das Forum für so ultimative Problemstellungen auch gedacht ist:
    "Was tun, Storage ist abgefüllt, Backup fehlt, Geld für leere Platten auch."

    Im MSDN-Technet-Forum ist das öfters zu lesen, dass 8 TB RAID5 mit ReFS zerschossen sind,
    third party Reratatur nicht möglich ist, weil neue leere Platten im Etat nicht vorgesehen sind!?

    Gibbs einklich für das Phänomen schon ein Law:
    "Der gesamte anfangs leere Speicherplatz verändert sich immer nur in eine Richtung.
    Er schrumpft, bis kein Platz mehr vorhanden ist."

    Das sollte man/frau einigermassen berechnen (können), meine Kundschaft kann es auch nur sehr begrenzt.^^

    Anfangs dachte ich einige Wochen, das Forum wird die deutschsprachige OMV-Support Community und wollte dabei gar nicht mittun.
    Jetzt hatte ich beim Lurken doch gemerkt, es gibt doch ambitionierte Leute mit interessanten Fragen.

    Mich würde das freuen, wenn sich das Forum breit aufstellt und sehr breit entwickelt.
    Trotz hardwareluxx, meisterkühler, Tom's hardware und vielen nützlichen Blogs,
    haben affenstarke Technikaffen jetzt vlt. noch ein Netzplätzchen zum "Austoben".

    Die technikaffen-Website bietet ja ein hypsches Kaleidoskop, und trotz Kommentar-Möglichkeiten bei den Artikeln,
    manches sollte eben breit aufgefächert von allen Seiten diskutiert werden, bei Begriffsdefinitonen angefangen und bei Konzepten nicht aufgehört.

    Es ist ein weites Feld, da sollten sich vlt. auch Exoten und Nonkonformisten einmischen dürfen, deren Ideen dann nicht massenkompatibel sind.
    Brainstorming at it's best, das wäre vlt. meine Grundidee, das Forum zu füllen, neben einer grossen Ecke für die Praktiker und fürs troubleshooting.

    Es ist ja niemand zum Lesen oder Lötkolbenschwingen gezwungen.
    Ein paar Denkanstösse zu geben und ein paar Rekursionen zu liefern für eine bessere Gerätschaft,
    egal obs dann Fertigware von der Stange ist oder via DIY entsteht.

    Früher [TM] war man/frau gezwungen, sich alles selbst zu erarbeiten, was Vor- und Nachteile hatte.
    Heute erschlägt die Gerätevielfalt und da alles zu kaufen geht und die Datengläubigkeit durch Halbwissen eher gefördert wird,
    erwerben viele Consumer wieder die falschen Geräte für ihre Bedürfnisse.

    Über alles erhabene Kunden dürfen gerne auch ihre "Ehrenrunden" drehen, ein paar von mir sind auch Bumerangs geworden,
    sie kommen wieder zurück. :lach
    Wobei ich hauptsächlich Freiberufler ver ..äh berate, besonders die 4A (Arzt, Apotheker, Anwalt, Architekt), ein spezielles Klientel.

    Deine exzellenten Artikel der letzten Stunden sind bis auf marginale Unterschiede allesamt auch genauso in meinem Fokus.
    Da kann ich den Aussagen nur zustimmen.

    Vlt. ist schon jetzt die richtige Zeit, die Themen etwas sortierter im Forum einzuordnen, es wird sonst schnell unübersichtlich wird.
    Ungeduldige Praktiker, die keine Grundsatzdiskussionen brauchen oder wünschen, sind vlt. nicht so mitteilsam und genervt von langen Freds.

    Vlt. äussert sich auch noch die Boardregierung in den nächsten Tagen, welche Ausrichtung das Forum haben soll/darf.

    Ein Pflichtenheft für ein Wasauchimmer-Storage, über grundlegende Konzepte und beachtenswerte Stolperdrähte beim Eigenbau,
    und/oder ein Zusammentragen wichtiger Fakten, ich bin generell zu einem Klecks "Senf" bereit.
    Im Rahmen meiner bescheidenen Kenntnisse und mit subjektiv getrübter Sicht, gen. Erfahrung.^^
    Manchmal allerdings wird mir auch die nötige Zeit fehlen, immer sofort antworten zu können.
    So blöd wie's ist, das Meiste ist auch bei mir immer nur "try and error" und alles Wissen ist limitiert.
    Und als alter Sack kann ich nur in ganzen Sätzen schreiben, den Stil stelle ich nicht mehr um. ;)


    FF (Frohes Fest)
    127.0.0.1
    local horst
    "Meine Meinung steht bereits fest, verwirren Sie mich also nicht mit Tatsachen!"
  • 127.0.0.1 schrieb:

    Seit mehr als 2 Tagen war ich schon am Grübeln, wo ich das Thema USV (UPS) am besten in einen Fred kicke
    oder wg. OT-Gefahr besser einen Neuen anfange.
    hiermit geschehen Local^^


    Sc0rp schrieb:

    muss gar nicht so fett sein, die kleinste/preiswerteste USV mit einem externen Signalausgang reicht völlig hin, je nachdem was das Mainboard bietet eben USB, LAN oder auch Seriell ... ab 40€ neu, oder eben als Schnapperl über die Bucht.
    800VA darum, es sollen dann auch der Router, Repeater, das Nas natürlich darüber versorgt werden, Zumal das OMV Plugin recht gut mit den APC über usb funktionieren soll. Preislich sind die auch recht interessant, liegen derzeit bei 170€.
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
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  • USV

    Naja, wie gesagt, "defekt" kaufen und dann mit (guten!) Zweitanbieter-Akkus reparieren ist deutlich preiswerter.

    Die USV-Strategie sollte sein, das sich das NAS sofort geordnet und geregelt herunter fährt, sollte die USV einen Stromausfall melden. Router und AP können dann noch Stunden über die USV mit Strom versorgt werden - beide haben kein Problem mit Powerloss - bis die USV leer ist.

    Einen Zeit-bei-Verbrauch-Rechner dafür gibt es auf der APC-Homepage bei jeder USV ...

    Wenn du "ambitioniert" bist, nimm eine USV, die du mit einer LAN-Karte ausstatten kannst, dem Linux-APC-Deamon ist es egal, ob er den Status über USB, Seriell oder LAN holt - das ist zukunftssicherer (und daher etwas teurer).

    Sc0rp
  • Sc0rp schrieb:

    Später werden wir die Themen sicher nochmal aufarbeiten und katalogisieren, nicht das die SuFu i'wann die komplette DB niederringt
    Wenn noch etwas hierher zu verschieben ist, kurze pn ;).

    Thema USV werd ich mich im neuen Jahr drum kümmern, ein paar strippen muß ich wohl dafür ziehen..
    LAN und USB wird das Gerät definitiv haben, USB für die Omv anbindung, LAN für die steuerung/konfiguration über den Win7 Rechner.
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  • Joogie schrieb:

    Raid 0, war vor 5 Jahren schon ein nogo, seitdem aber die SSD's bezahlbar sind, ist ein Raid 10 nicht unbedingt unratsam.
    Echt? Davon habe ich nix gehört ... RAID0 (eigentlich kein "RAID", da die Redundanz fehlt) wird durchaus noch in produktiven System eingesetzt, zunehmend mit SSDs (oder Artverwandten) - z.B. für Caching-Aufgaben (Videobearbeitung).

    RAID 10 oder RAID01? Gibt es Beides! Und sehr häufig auch im professionellen Einsatz!

    RAID5/RAID6 - heutzutage mit schierer Rechenpower zu erschlagen, daher wandern die Paritätsberechnungen von der Hardware in die Software, bis direkt ins Filesystem (ZFS). Aber im professionellen Einsatz gerät man hier schnell an die Flaschenhälse, viele User + viele Dateien = hohe IO's und Lastspitzen, dafür ist keine Consumer-Hardware gemacht.

    Achja, speziell für Joogie: SnapRAID hat NIX mit RAID5 zu tun - es ist nichtmal "ähnlich"!
    Konkret ist es RAID4-ähnlich und hat damit die gleiche Vor- und Nachteile wie Selbiges.
    (In grossen bis sehr grossen Arrays kann durchaus auch RAID4 zum Einsatz kommen - immer dann, wenn für die "Paritätsplatte" ein SSD-Array eingesetzt wird, und der Rest drehende Platten sind -> Kosten/Nutzen-Faktor)

    RAID ist ein ganz eigenes Thema - anscheinend mit viel Halbwissen. Ich helfe gerne weiter, falls es spezielle Fragen gibt -
    ABER das Lesen des Wikipedia-Eintrages ist Mindestvorraussetzung!

    Sc0rp
  • Dann hat Snapraid auch mit einem Raid 4 nicht zu tun^^, auch hier werden die Daten gestriped.

    Ich beschreib es dann mal so, Snapraid ist kein Raidsystem, hat aber die Vorteile:
    1. Daten werden nicht verteilt, gestriped
    2. Es kann eine oder mehrere Parity Platten im System geben die vor einem Datenverlust schützen, wenn je nach der eingesetzten Parity Platten, eine oder mehrere Platten kapputgehen.
    3. Daten können je nach Dateisystem ohne Probleme von den einzelnen Platten ausgelesen werden. Kann das ein Raid, nö^^
    4. Es gibt keine Probleme beim Spindown, da alle Platten quasi unabhängig laufen.

    Raid 10, ist speziell bei ssd's nicht unbedingt negativ, es wurde ja bei Hardwareluxx schon bewiesen, das die handelsüblichen SSD's kaum tot zu schreiben sind. Wir normal user kommen da nichtmal annähernd heran.


    Sc0rp schrieb:

    RAID5/RAID6 - heutzutage mit schierer Rechenpower zu erschlagen, daher wandern die Paritätsberechnungen von der Hardware in die Software, bis direkt ins Filesystem (ZFS). Aber im professionellen Einsatz gerät man hier schnell an die Flaschenhälse, viele User + viele Dateien = hohe IO's und Lastspitzen, dafür ist keine Consumer-Hardware gemacht.
    Genau hierfür kannst du bei einigen Dateisystemen eine oder mehrere SSD's zum Cachen der lasten einbinden, ob das real bei lesezugriffen hinhaut, ich hab keine ahnung ;)
    Aber wer mit ka 30+ leuten permanent auf ein Nas, Server, auf die selben ordner zugreift, baut doch keine Festplatten ein mit 200 iops, sondern nutzt Flashspeicher die teilweise an den 100.000 iops kratzen.
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  • Joogie schrieb:

    Aber wer mit ka 30+ leuten permanent auf ein Nas, Server, auf die selben ordner zugreift, baut doch keine Festplatten ein mit 200 iops, sondern nutzt Flashspeicher die teilweise an den 100.000 iops kratzen.
    Ohhhh, du Ungläubiger ;)

    Also erstens: SnapRAID ist keine schlechte Software - den Eindruck wollte ich niemals vermitteln, es hat ganz besonders im privaten (NAS) Bereich Vorteile.

    Ist aber nicht mein Weg, weil zu unperformant und nicht für gleichzeitiges Arbeiten geeignet. Mein Ansatz hier: wenn ich schon meine Daten zentralisiere, dann richtig, für Alle (Familie, Freunde, ...)

    Zweitens: wer bezahlt den sündhaft teuren Flashspeicher ("All-Flash-Array")? Keiner, deshalb reden die meisten nur darüber ... naja, fast.
    Und doch bauen immernoch viele Leute drehende Platten ein - P/L-Verhältnis ist hervorragend und die Flashtechnik muss sich im Firmenumfeld erstmal beweisen, IO's sind viel, aber nicht alles! Stabilität ist dort genauso wichtig!

    Die schnellsten drehenden Platten haben 340 IOPS (Enterprise SAS 15k UpM), mit einem dem Workload entsprechenden RAID-Konstrukt kann man das ordentlich skalieren und bleibt dazu noch unter dem Preis einer Flashlösung.
    Man darf hier nicht den Fehler machen, Consumer-Hardware mit Enterprise-Hardware zu vergleichen, weder bei SpinHDs, noch bei SSDs, noch bei den Ansprüchen.

    Enterprise-Cache-Flash-Lösungen kommen auf mehrere 100.000 IOPS. Und warum kommt eine Consumer-SSD auf mind. 30.000 IOPS? Richtig, aus dem gleichen Grund: weil Sie intern RAID-ähnlich aufgebaut sind.

    Man muss sich einfach über das Gesamtkonzept ein paar Gedanken machen, und dazu braucht man ALLE Vor- und Nachteile.
    Ein grosser Nachteil wäre für mich, bei SnapRAID an RAID zu denken - das könnte schnell und schlimm ausgehen.

    Sc0rp
  • Du meinst sicherlich Backblaze.
    Da mußt du aber auch unterscheiden, zum einen sind die wd red nicht für gehäuse mit 40+ Platten gedacht, zum anderen setzen die wenige WD's ein.

    Soviel zum Thema Haltbarkeit, die kleine hab ich die Tage aus meiner kiste rausgebaut, und setzte sie jetzt als Backup Platte ein.
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • Guten Morgen,

    jo die meinte ich. Thx.

    Ich meinte auch nicht die 45 Stk aus der Statistik, sondern den Teil im letzten Abschnitt " We did manage to buy 450 Western Digital 6TB drives that currently have a 6.2% failure rate over the 8 months they’ve been in service..."

    Das fand ich bedenklich, denn 450 Laufwerke halte ich schon für einigermaßen Representativ. Gut verglichen mit 11tsd HGST und 17tsd Seagate vielleicht nicht, aber bei 100 LW 6 Defekte inde ich schon bedenklich.

    Gruß Tom
  • Hallo,
    naja, man muss hier aufpassen ... früher gab es nur Consumer-und Enterprise-Platten. Da war's noch einfach. Heute verschwimmen die Grenzen - durch die Digitalisierung des Lebens gibt es jetzt eben mehr unterschiedliche Anforderungen. Und so wanderen einzelne Features aus dem Enterprise-Bereich in den Comsumerbereich.

    Schön zu sehen an den Farben bei WD, früher gabs gar keine, dann Blue und Black, dann kam Green dazu, dann Red, mittlerweile gibt es dazu noch Purple und Yellow (alles zusammen "WD Rainbow") ... wer weiss was noch kommt.

    Red's sind und bleiben aber dennoch Comsumergeräte! Man darf hier nicht erwarten, das sie "besser" als andere Consumergeräte abschneiden, auch hier gibt es bessere und schlechtere Serien.

    Meine Empfehlung bei 4-8 Festplatten:
    Consumerplatten jedweden Herstellers betreibt man daher besser in einem Verbund (inkl. SnapRAID) mit Redundanz:
    - bei besonders wichtigen Daten mit doppelter Redundanz (aka RAID6, ZFS (RAID-Z2), SnapRAID mit zwei Paritätsplatten ...)
    - bei mittelwichtigen Daten mit einfacher Redundanz (aka RAID5, ZFS (RAID-Z1), SnapRAID mit einer Paritätsplatte ...)
    - und mind. EINEM aktuellen, geprüften und wiederherstellbaren BACKUP!

    Sc0rp
  • Mittlerweile gibt es auch die Red Pro, die für bis zu 16 Platten im Nas gedacht sind, aber auch nochmal deutlich mehr asche kosten.
    Das bei Blaze die Ausfallraten der Wd's höher sind ist ganz klar. Denen sind die zu teuer, entsprechend wenige nutzen die auch.

    Aber sehr interessant sind die HGST Platten, die jetzt auch zu Western Digital gehören, und scheinbar gute dauerläufer sind. Zumal die 25€ weniger kosten als die normalen WdRed's in der gleichen größe.
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • Re,
    Naja, die Pro drehen ja auch mit 7 200 ... und haben sicher auch ein anderes Caching-Verhalten. Und ob Red's wirklich nur bis "sechs Datenplatten" im Verbund arbeiten, bleibt noch zu beweisen ;).

    Ich habe acht 3TB Red's im RAID6 laufen (das sind ja theoretisch nur sechs Datenplatten :p) - bisher ohne Probleme (Setup läuft seit zwei Jahren, aber nicht 24/7).

    Sc0rp