ASRock B150M PRO4S/D3 + Intel G4400 (Skylake) und die OMV Installation, oder wie treibt man mich in den Wahnsinn!

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  • ASRock B150M PRO4S/D3 + Intel G4400 (Skylake) und die OMV Installation, oder wie treibt man mich in den Wahnsinn!

    Erst einmal zur Hardware. Wie hier schon beschrieben, besteht mein NAS aus den folgenden Komponenten:
    - Mainboard ASRock B150M PRO4S/D3
    - Prozessor Intel Pentium G4400
    - Speicher Kingston ValueRAM 8 GB DDR3-1600 Kit (KVR16N11S8K2/8) 2x 4 GB
    - System SSD Kingston SSD Now V300 120 GB
    - Netzteil be quiet! System Power 7 300W
    - Gehäuse Nanoxia Deep Silence 4
    - Datenfestplatten 3x Toshiba HDWE140EZSTA 4 TB

    Somit basiert mein NAS im Groben auf dem NAS - Advanced 2.0 mit einem anderen Mainboard, und somit auf der neuen Skylake-Plattform.


    Installation OpenMediaVault 1. Versuch:
    Vorbereiteten USB-Stick mit dem OMV-Installationsimage dran, vom Stick booten und los gings.
    Naja, zumindest bis zu dem Punkt, wo eigendlich die Netzwerkkarte erkannt werden sollte.
    "Netzwerkkarte wurde nicht erkannt, bitte wählen Sie manuell aus."
    Also die angebotene Liste durchgesehen und die onboard Intel Netzwerkkarte (Intel Giga PHY I219V laut Mainboard Handbuch) erst einmal nicht gefunden!
    Nach Recherche im Internet stellte sich dann raus, dass die Netzwerkkarte auch unter dem Namen Intel e1000e läuft.
    Neuer Blick in die Liste und siehe da, die gibt es sogar! Netzwerkkarte ausgewählt, bestätigt und ich lande wieder im Auswahldialog für die Netzwerkkarte! ?(
    Gut denke ich, es gibt ja auch noch die Möglichkeit die Treiber über einen extra USB-Stick zu laden...
    Also im Internet bei Intel die Treiber für Linux runter geladen und auf nen 2. USB-Stick gepackt.
    2. USB-Stick rein und Treiber manuell hinzufügen, aber es wurde kein Treiber auf dem Datenträger gefunden! :/
    Okay, also hab ich die tar.gz Datei entpackt, die daraus entstandene .tar Datei auch nochmal entpackt und zur Sicherheit dann alles, also tar.gz + tar + entpackte tar auf den Stick gepackt.
    Wieder den 2. USB-Stick rein und Treiber manuell hinzufügen und es wurde wieder kein Treiber gefunden! :S
    Na gut denke ich mir, entweder funktioniert das manuelle Hinzufügen von Treibern einfach nicht oder ich bin einfach zu blöd dafür! :P

    Wieder zurück ans Internet und recherchieren:
    Der aktuelle BackPort-Kernel soll die Netzwerkkarte wohl unterstützen.
    Aber wie bekomme ich den Kernel (also erst mal OMV-Extras) ohne Netzwerkkarte auf den Rechner?
    Zum Glück hat das Mainboard noch einen PCI-Steckplatz und ich noch ein paar alte 100 MBit PCI-Netzwerkkarten in der Schublade...

    Weiter gehts im nächsten Post.
    Hardware: ASRock B150M PRO4S/D3, Intel Pentium G4400, Kingston ValueRAM 8 GB DDR3-1600 Kit (KVR16N11S8K2/8) 2x 4 GB, Kingston SSD Now V300 120 GB, 3x Toshiba HDWE140EZSTA 4 TB, be quiet! System Power 7 300W, Gehäuse Nanoxia Deep Silence 4

    Software: Noch in der Einrichtungs-/Testphase Openmediavault 2.1.19, 3.16.0-0.bpo.4-amd64, Software Raid 5, MiniDLNA, Integration in MS Windows Server 2012 R2 AD Domäne
  • Installation OpenMediaVault 2. Versuch:
    100 MBit PCI-Netzwerkkarte eingebaut, Stick rein und davon booten und auf zum 2. Versuch!
    Die Installation läuft durch, die 100 MBit Netzwerkkarte wird erkannt, also erst mal alles gut.
    Per root auf der Console angemeldet und via omv-firstaid eine feste IP-Adresse vergeben.
    Danach ab in die WebGUI --> System --> Aktuallisierungsverwaltung und erst mal alles an Updates installiert, was dort zur Auswahl stand.
    In der Zwischenzeit OMV-Extras runtergeladen und nach Abschluß der Updateinstallationen über die WebGUI --> System --> Erweiterungen hochgeladen und installiert.
    Weiter gings mit WebGUI --> System --> OMV-Extras.org --> Kernel --> Backports-Kernel 3.16 installieren und Neustart.
    Wieder WebGUI --> System --> Aktuallisierungsverwaltung und die ganzen neuen Updates installiert und Neustart.

    Bei den zwei Neustarts wunderte mich schon, dass diese doch recht lange dauerten, aber erst wollte ich mal die Grundkonfiguration zu Ende bringen.
    Also WebGUI --> Datenspeicher --> Raidverwaltung --> Erstellen --> Raid 5 mit den 3 4 TB Festplatten --> Raid wird initialisiert ... ca. 6 Stunden warten.
    Der Tag darauf. WebGUI --> Datenspeicher --> Dateisysteme --> Erstellen --> Initialisiertes Raid 5 ausgewählt und formatiert --> einbinden.
    Alle schick soweit dachte ich, dann machen wir doch jetzt nochmal einen Neustart.
    Dumme Idee! ^^ Nach dem Neustart stand mein Raid in der Raidverwaltung auf resync ... und wieder ca. 6 Stunden warten, also erst mal die Nase voll und ab ins Wochenende.

    Weiter gehts im nächsten Post.
    Hardware: ASRock B150M PRO4S/D3, Intel Pentium G4400, Kingston ValueRAM 8 GB DDR3-1600 Kit (KVR16N11S8K2/8) 2x 4 GB, Kingston SSD Now V300 120 GB, 3x Toshiba HDWE140EZSTA 4 TB, be quiet! System Power 7 300W, Gehäuse Nanoxia Deep Silence 4

    Software: Noch in der Einrichtungs-/Testphase Openmediavault 2.1.19, 3.16.0-0.bpo.4-amd64, Software Raid 5, MiniDLNA, Integration in MS Windows Server 2012 R2 AD Domäne
  • Eine Entscheidene Sache, bevor du die Datenplatten einbindest, installier alle addons die du benötigst.
    Deutlich weniger streß und warterei ;)

    ps.: meine onboard intel wurde direkt eingebunden, mein neues mainboard klick

    hab mir fix den i3 meiner frau geklaut ;), bis der aus dem Gewinnspiel bei mir ankommt.
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges