NAS advanced 2.0 - suspend will nicht

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  • NAS advanced 2.0 - suspend will nicht

    Hallo,

    evtl. kann mir ja hier jemand helfen. Ich habe das NAS 2.0 advanced ziemlich genau so wie beschrieben aufgebaut (Variante mit USB-Stick). Leider kann ich es nicht zuverlässig in den Bereitschafts-Modus schicken. Nach einer Neuinstallation und noch ohne angeschlossene Platten passiert folgendes:
    1) NAS per Menü in Bereitschaft klappt.
    2) NAS per Knopf wieder starten und danach wieder in Bereitschaft schicken klappt auch.
    3) NAS per WOL starten (per app oder Fritzbox ) klappt, obwohl ich WOL bei den Netzwerkeinstellungen deaktiviert habe. IP ist statisch. Mit WOL aktiv klappt es auch.
    4) NAS per Menü in Bereitschaft klappt, aber quasi sofort wir das Teil neu gestartet. Syslog s. Anhang.
    5) Auch per Kommandozeile (pm-suspend) ohne angeschlossenem Netzwerkkabel und auch per Power-Button (Bereitschaft) fährt es gleich wieder hoch.

    Die Fehlermeldung, die ich erhalte, wenn ich es per Menü schlafen schicken will lautet:

    Failed to read from socket: Interrupted system call
    Fehler #7003:exception 'OMVException' with message 'Failed to read from socket: Interrupted system call' in /usr/share/php/openmediavault/rpc.inc:168Stack trace:#0 /usr/share/php/openmediavault/rpcproxy.inc(125): OMVRpc::exec('System', 'standby', NULL, Array, 3)#1 /var/www/openmediavault/rpc.php(32): OMVJsonRpcProxy->handle()#2 {main}


    Im Bios habe ich eigentlich nichts geändert und auch sonst habe ich alles nach Anleitung gemacht.
    Eine Minimalinstallation von Debian Wheezy und eine manuelle OMV Installation wie in den OMV-Guides beschrieben hat nicht geklappt, da OMV sich nicht installieren ließ aufgrund irgendwelcher Abhängigkeiten.

    Woran könnte dieses Verhalten liegen? Das Bios habe ich heute aktualisiert, allerdings hat das nicht geholfen.

    MfG
    Jens
    Dateien
  • Hallo Jens,

    Wie ist dein Autoshoutdown konfiguriert?
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • Hallo,

    Nach etlichen weiteren Versuchen bin ich mittlerweile der Überzeugung, dass das Problem nicht an meiner Hardware speziell liegt, sondern ein Problem der vorgeschlagenen Zusammenstellung sein muss. Das mainboard und die aktuell verfügbare OMV-Version scheinen nicht zusammen zu wollen - zumindest nicht beim suspend-mode. Was ich mir evtl. noch vorstellen kann ist, dass das Problem mit eingebauter SSD nicht besteht, sondern nur, wenn das System auf einem USB-Gerät installiert wird (habe zwei USB-Sticks probiert, aber keine SATA-SSD - mangels Verfügbarkeit). Das Problem besteht schon unmittelbar nach einer frischen installation und ohne eine einzige Konfigurationseinstellung geändert zu haben.
    Was mir noch aufgefallen ist: WOL funktioniert out of the box, ohne dass man es bei den Netzwerk-Optionen aktivieren müsste. Das verstehe ich so auch nicht.
    Das Netzwerk habe ich auf ein Minimum reduziert: Fritzbox , PC, NAS. Somit bin ich sicher, dass keine WOL-Pakete ungewollt umherschwirren.
    Jetzt überlege ich ernsthaft, ob es nicht ein alternatives System gibt (freeNAS?). Ohne suspend-Mode hat das Teil für mich wenig Sinn :(
    Macht es evtl. Sinn, eine ältere OMV-Version zu testen?
    Sonst noch jemand ne Idee, was man ändern könnte?
    Hat hier sonst noch jemand die gleiche Konfiguration (zumindest das vorgeschlagene mainboard) und das System auf USB installiert??

    Das hier habe ich noch gefunden, was in die Richtung geht: ubuntuforums.org/showthread.php?t=2233674

    MfG
    Jens
  • Debian und usb Sticks sind eine schlechte idee, ist aber jedem selbst überlassen ;)

    Hast du dir den Backportkernel installiert?
    Das Original OMV eiert auf 2-4 Jahre alten Treibern rum, der BPK ist da aktuell.

    Ganz vergessen, unter Wheezy kannst du kein OMV2 installieren, erst ab OMV 3. Die jungs sind noch nicht soweit.
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
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  • versuch mal, den usb stick in einen usb 2 port zu stecken. Schau im Bios das dort usb Lagacy steht.
    Linux/Unix hat noch massive Probleme mit usb.

    Mit meiner SSD funktioniert das ohne Probs.
    und vor allem boote den BPK.

    Nach dem BPK boot, aktualisier erstmal deine Treiber über den button in der Webgui ;)
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
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  • Hallo,

    USB2.0 und BPK bringt nichts.
    Legacy ist aktiviert.
    Warum sollte suspend denn mit einer SATA-SSD funktionieren? Immerhin hast Du ein komplett anderes mainboard. Bis auf suspend funktioniert ja auch alles ?(

    Hat hier denn niemand den Vorschlag zufällig genau so nachgebaut?
    "Um möglichst keinen der 6 SATA-Ports mit einer System-SSD zu belegen, greife ich auf einen USB-Stick mit SLC-Speicherzellen (wichtig!) wie den WINKOM-USB 3.0 Memory-Stick 16 GB oder den Mach Xtreme MX-ES series MXUB3SES als Systemdatenträger zurück."

    MfG
    Jens
  • ich bin raus, da muß Dennis oder Steffan ran. Ich hab die HArdware nicht zur Hand um dir da zu helfen, tut mir leid ;(
    Hardware: Asrock H97 Performance, Intel I3 4160, 2x G.Skill F3-1600C11S-8GNT (16gb Ram), be quiet Pure Power L8 300W, Thermalright LeGrande Macho,
    Nanoxia Deep Silence 5 Rev.b, Kingston SSDNow V300 2,5" SSD 120 GB, Western Digital Red 3x4tb,1x4tb HGST Deskstar Nas

    Software: Openmediavault 3.0.99 Erasmus, 4.9.0-0.bpo.6-amd64, Snapraid mit mergerfs Pool, Minidlna, Plex, MySql, ClaimAV, Powertop und Sonstiges
  • So müsste das Problem reproduzierbar sein:
    1) OMV auf USB-Stick installieren (das alleine kann schon nervig sein wegen des GRUB-bugs mit sda1)
    2) Nichts an der Konfiguration ändern, keine Platten anschließen
    3) Im Router (ich nutze eine Fritzbox ) eine feste IP vergeben
    4) Mit Browser auf OMV zugreifen, in Bereitschaft gehen
    5) NAS per Fritzbox aufwecken
    6) Mit Browser auf OMV zugreifen, in Bereitschaft gehen

    Jetzt müsste das Teil runter und wieder hochfahren.

    MfG
    Jens
  • So deinen Fehler konnte ich reproduzieren. Alle 3-4x tritt exakt das von dir beschriebene Problem auf, allerdings unregelmässig. Ich denke das es sich um einen ACPI bug in Ubuntu in Zusammenhang mit Skylake handelt. Hab jetzt auf die schnelle mal ein paar Boot Optionen im Grub Bootloader ausprobiert, leider ohne Erfolg. Ich schau mir das die Woche auf jeden Fall nochmal an und melde mich dann wieder.
  • So ich hab jetzt nochmal ein bisschen nachgelesen. Der Bug ist bisher nicht dokumentiert. Ob es daher an Linux liegt ist ungewiss.

    Sofern Du möchtest, kannst Du den neusten Linux Kernel (4.3) installieren, hier soll eine umfassende Unterstützung für Skylake implementiert worden sein. Dazu musst Du dich via SSH auf deinem NAS einloggen.

    Quellcode

    1. nano /etc/apt/sources.list


    Folgende Zeile einfügen:

    Quellcode

    1. deb http://ftp.debian.org/debian/ testing main contrib non-free
    Danach die Datei mit STRG+O speichern und mit STRG+X schließen.

    Quellcode

    1. apt-get update
    2. apt-get install kernel-package

    Auf Nachfrage:
    services restart -> yes auswählen.


    Quellcode

    1. nano /etc/apt/sources.list

    Hier den eben gemachten Eintrag wieder wieder auskommentieren:

    Quellcode

    1. #deb http://ftp.debian.org/debian/ testing main contrib non-free
    Danach die Datei mit STRG+O speichern und mit STRG+X schließen.


    Quellcode

    1. cd /usr/src
    2. rm linux
    3. wget ftp://ftp.kernel.org/pub/linux/kernel/v4.x/linux-4.3.tar.xz
    4. tar xvf linux-4.3.tar.xz
    5. ln -s linux-4.3 linux
    6. cd linux
    7. make olddefconfig
    8. make-kpkg --initrd kernel_image kernel_headers --revision 01
    9. cd /usr/src
    10. dpkg -i linux-image-4.3.0_01_amd64.deb
    11. dpkg -i linux-headers-4.3.0_01_amd64.deb
    Alles anzeigen

    Danach das System neustarten.

    Kleiner Hinweis noch: Unter Umständen kannst Du dir damit dein System kaputt machen, d.h. wenn irgendwas nicht klappt, musst Du OMV neu installieren. Eventuell vorher ein Backup deines OS-Sticks machen.